Ich habe mich ja jetzt auch nicht explizit auf die Nazis bezogen,
sondern was mit ihen passierte.
An für sich ist es mir egal wer die Gegner sind, was das thema
Aufmerksamkweit angeht gebe ich dir recht.
Aber weniger in filmen als in unzähligen Reportagen, unnötigen
politischen Debatten, dem ganzen Schulunterrischt und den sonstigen
medialen Umgang.
Wenn man jemanden mit gewissen Themen zubombt, wird er nicht
sensibler, sondern stumpft ab.
Die Kommunisten waren (vom Gedankengang her) in Teil 4 die
richtigen Gegner.
Allerdings waren sie auch nicht wirklich neu als Gegner, man denke
an unzählige james Bond Filme oder die Rambo Reihe.
Zudem fand ich auch die Zeit selbst unpassend.
Indy in die späten 50er zu kataputlieren war keine gute
Entscheidung, die 30er oder 40er waren da weit besser.
Zudem kommt man da in sehr komplizierte Situationen wenn man
weiterdenkt, sollen im nächsten Indy Film Hippies auftauschen
?
Indy ist für mich einfach zu spät angesiedelt, gerade diese epoche
machte viel von dem Charme aus.
Es funktioniert zwar stellenweise noch, aber ich habe schwäre
Bedenken und finde Teil 5 sollte vor Teil 4 angesiedelt sein wommit
man viele Prombleme umgeht, Shia Lebouf sties ja bekanntlich nicht
gerade auf so viel Gegenliebe in dieser Rolle.
Aber zurück zu den Nazis, der knackpunkt ist eben das rein
darstellerisch diese in den Indiana Jones Filmen die besten Gegner
waren.
Weniger wegen der tatsache das es Nazis waren, sondern weil man
sehr gute darsteller gewählt hat und die wirklich in ein
interessantes, teilweise differenziertes Licht gerückt hat.
Es sind ja nichtmals immer Nazis sondern Freischaffende die Ihre
Dienste anbieten, wie z.b. Beloque-der sich ja von manchen Dingen
deutlich distanziert.
Das ist eben ein Knackpunkt, Mola Ram war auch nicht schlecht-aber
welche Teile findest du den am besten ?
Und wie die jeweiligen Gegner ?
Ich finde die Russen hat man ziemlich verheizt, sie wirkten wie ein
billiger Naziersatz und Kate Blanchet als spalko fad ich einfach
nur peinlich.
Nichts gegen Frauen, aber sie konnte es einfach hinten und vorne
nicht mit Indy aufnehmen und interessant war sie auch nicht.
Hinzu kommt das die kommunisten sehr nüchten waren und alles in
hinblick auf Abergleube und Mythen ablehnten, ganz im Gegensatz zu
den Nazis, die naxchweislich wirklich sich mit diesen Dingen
befassten.
Also als Faszit würde ich sagen die nazis sind keine currywurst,
sondrn ein edleres essen, das schon oft serviert wurde, aber immer
noch schweckt, die Rissen, hatte man noch nicht so oft gegessen,
aber sie hatten den faden Beigeschmack.
Daher sollte man in Zukunft sich bei den Gegner was ganz neues
überlegen und diese so anlegen das sie wirklich interessant und
schön diabolisch sind, es gibt da ja sicher genügend
Möglichkeiten.
Ich persöhnlich finde aber das man noch ein letztes mal die Nazis
nehmen könnte und das variert, bzw. ganz herumdreht.
Statt den geschniegelten und gestriegelten Nazis die für das böse
3. Reich stehen, eine Gruppe verschollener, Ex Nazis die sie vor
der welt versteckt halten(vlt etwas irre und kaputt,
heruntergekommen sind) und mithilfe irgend eines Opjetes wieder an
die Macht kommen wollen.
Z