So, dann möchte ich mich hiermit auch nochmal zu Star Trek DIS äußern, nachdem ich nun alle Folgen zwei male gesehen habe.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;6010589
Zum einen muss man eine gewisse Toleranz-Fähigkeit mitbringen, gerade, wenn man mit Star Trek vertraut ist
Das ist glaube ich die beste Aussage, die man über diese Serie treffen kann. Das Intro in die Serie, mit Burnham und Georgiou auf dem Planeten ist ersteinmal sogar ziemlich Star Trekig, wie ich finde: Philosophieren auf einem fremden Planeten in einer humanitären Mission, dabei die eigenen Gesetze sich so hinbiegen, dass sie passen und man nicht in Wiederspruch zu ihnen steht, weil das "nicht brechen" sonst negative Auswirkungen hätte; wir bekommen hier meiner Meinung nach ein typisches Star Trek setting.
Dieses Intro ist aber nur das - Intro. Wir kriegen dann den Main Theme, und ja: Er gefällt mir verdammt gut. Er ist irgendwie fremd, aber nicht fremder als das, was man mit ENT versucht hatte, welcher mit seinem Popsong wirklich herausgestochen hat. Die Bilder fand ich aber auch damals schon recht nett, auch wenn das Theme absolut kein Star Trek Feeling hervorholt Das neue Theme hat in seiner Musik nun ja wirklich sehr geschickt die alte Melodie eingebaut, die doch ein bisschen Gänsehaut auslöst, geht dann aber in einen moderneren neueren Musikstil über, ehe man wieder zurück findet. Bildlich werden dabei sowohl alte Motive (etwa der Warpflug am Ende) genutzt als auch modernere Ideen - etwa die ganzen Konzeptzeichnungen, wie wir sie schon aus ENT kennen - dabei aber immer Zeichnerisch geblieben und bei vielen Dingen auch plump auf typische Star Trek Symboliken verwiesen, wie etwa den vulkanischen Gruß oder den Communicator - wohl einfach um eine Verknüpfung zum Franchise herzustellen (denn zumindest der Communicator kommt ja nicht vor, auch wenn es von der Zeitlinie her passend wäre). Am Ende dann mit "The Creation of God" sogar eine anspielung auf Michelangelo?
Was nach dem Intro kommt ist nun aber (leider) einfach nurnoch anders: Wie viele andere finde ich das Design der Klingonen absolut nicht zufriedenstellend. Ja, ich verstehe, dass man eine Serie modernisieren möchte, und - darüber werde ich weiter unten ja auch noch reden - finde das prinzipiell nicht schlecht. Aber gerade die Klingonen sind - ähnlich der Vulkanier, die nun komplett identisch geblieben sind - doch absolut ikonisch für Star Trek. Wenn man Nicht-Trekkies nach Star Trek befragt sind es neben "Spock" nunmal die Klingonen/Klingonisch, was so ziemlich als erstes in den Sinn kommt.
Dass die Klingonen schon immer problematisch gewesen sind und sich ja auch schon in der Historie von Star Trek laufend verändert haben, ist ja hinreichend bekannt und war damals insbesondere dem Budget und den technischen Fähigkeiten geschuldet. Im Laufe von TNG, DS9 und VOY, sowie auch den späteren Star Trek-Filmen hat sich aber ein Look etabliert, der genau so ikonisch ist, wie der vulkanische Gruß oder die spitzen Ohren. Das man diesen mit der Zeit auch modernisieren möchte, kann ich verstehen, und es gibt echt grandiose Designs; so hat ja Neville Page für die JJ-Filme das Design der Klingonen angefertig, und hier - wie ich finde - grandiose Ideen gehabt, siehe bspw:
Modern, und dennoch als Klingonen zu erkennen, sicherlich etwas, das auch viele Trekkies sehr glücklich gemacht hätte.
Was wir bei den neuen Star Trek-Filmen gesehen haben, fand ich persönlich grausam und damit werde ich nicht warm wreden - das sind für mich einfach keine Klingonen mehr.
Und genau so schlimm verhält es sich eben mit den Klingonen bei DIS. Ja, ich finde es toll, dass man wieder zurück gegangen ist, die Klingonen wieder mehr nach den alten Klingonen hat aussehen lassen und nicht bei der Filmversion geblieben ist. Trotzdem - und ich denke, auch das ist natürlich auch den Filmen und damit gesamten Franchise geschuldet - ist man sehr nah an der Filmversion geblieben. Für mich sieht es so aus, als hätte man sich den Klingone aus Abrahms Universum genommen und mit ihm als Ausgangslage versucht, wieder mehr Features aus den alten Filmen einzubauen. Und das kann ich sogar nachvollziehen - gerade für neue Zuschauer wäre es mehr als verwirrend, in den Filmen was völlig anderes zu sehen als in der Serie.
Nichts desto trotz, die Klingonen machen mich mehr als traurig. Für mich sind sie essentieller Bestandteil der Serie, Worf ist einer meiner Lieblingscharaktere und auch wenn ich mir schon immer gewünscht hatte, das die Klingonen mehr wie eine starke kriegerische Rasse in ihrer Hochzeit gezeigt werden, denn als Sciencefiction-Spiegel der geschlagenen UdSSR, so geht mir hier echt viel von Star Trek verloren.
Und das betrifft nicht nur den Look der Klingonen, sondern natürlich auch die Schiffe, die mir garnicht zugesagt haben. Ja klar, die USS Shenzhou sieht auch nicht aus wie eine weniger moderne Variante der USS Enterprise NCC-1701 und auch die Enterprise NX-01 lässt sich mit keiner Menge Alkohol der Welt zu einer NCC-1701 schönsaufen; will heißen: Dass man das Schiffdesign modernisiert und damit auch in kauf nimmt, dass es eine Diskontinuität gibt, das sind wir Trekkies doch gewohnt, und damit kann ich sogar sehr gut leben, denn hätte man Star Trek nicht in den 60er gedreht, sähe das Raumschiff wohl auch ganz anders aus - wir sehen ja schon an TNG und der NCC-1701-D, was Roddenberry anders gemacht hätte und meiner Meinung nach ist der Geist in dem dieses Schiffdesign steht, im Grunde bei allen neueren Designs gut beibehalten worden.
Was die Schiffe der Klingonen anbelangt: Nö. Auch hier hat man die Schiffe völlig anders gestaltet, sodass man als Trekki, wenn man die Klingonenschiffe ohne Information was man da sieht, vorgesetzt bekommt, garnicht wüsste, dass man da ein Klingonenschiff zu gesicht bekommt. Das ist schade, denn das ist dann zuviel des Guten.
Aber auch die Sprache ist mir aufgefallen - auch wenn ich selbst kein Klingonisch spreche (;)) ist mir aufgefallen, dass die Sprache irgendwie anders klingt. Und ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht:
Zitat:
Zitat von CrazyFloh;6010420
außerdem fand ich die Klingonische Sprache in den ersten beiden Episoden etwas seltsam (Klang irgendwie wie Holländer/Klingonisch)
Andererseits habe ich noch nie so viel Klingonisch am Stück gehört. Hier kommen wir endlich mal zu etwas, das ich sehr cool finde. In TNG und Co. werden Sprachunterschiede ja dadruch weggeredet, dass der Universal Translator die Sprache übersetzt - folglich reden alle Rassen eigentlich in ihrer eigenen Sprache und werden trotzdem voneinander verstanden. Auch wenn das eine solide Antwort ist, auf Fragen die sich die Fangemeinde lange Zeit gestellt hat, und damit auch ein wenig die Glaubwürdigkeit in Frage gestellt hat, fand ich es immer schade, nicht auch mal andere Sprachen zu hören - insbesondere wenn die Rassen untersich sind, sollte ja kein Translator aktiv sein, der das gesagte ins Englische überträgt?
Kommen wir aber von den Klingonen weg zu der Federation. Wie schon angedeutet, gibt es auch hier einige Änderungen: Die Uniformen sind - 10 Jahre vor Star Trek - immernoch in dem Stil von Enterprise, welches 100 Jahre zurück liegt; relativ unwahrscheinlich und für mich als Fan der alten Uniformen (die haben nunmal einen gewissen Nerdfaktor, und ebenfalls was sehr ikonisches, auch wenn es aus heutiger Sicht alles andere als Modern wirkt) zwar ein bisschen Schade; gerade hier muss ich die Abrahms-Filme loben, ich liebe dieses Design, wo der gesamte Stoff aus kleinen Sternenflottenlogos besteht, die wie Schuppen zusammengesetzt sind, und hier ein doch sehr modernes Erscheinungsbild erlauben.
ABER mich stört es nicht allzusehr. Auch das Innendesign der Föderationsschiffe gefällt mir sehr gut, die perfekte Mischung aus modern (etwa die Monitore, aber auch der Farbstil) und gleichzeitig aber auch Homage an die alten Filme. Klasse.
Überhaupt stört mich keine der Neuerungen - dass man in der Zukunft mit dem Computer diskutieren kann und ihn sogar argumentativ dazu bringen kann, etwas zu tun, was er ursprünglich eigentlich nicht tun wollte: Genial. Dass wir statt Bildschirmen nun Hologramme haben? Natürlich! In den 60er war Bildtelefonie noch ein Traum und daher für eine Serie die in der Zukunft spielen sollte, genau so futuristisch, wie der Communicator. Heute haben wir alle Handys in der Tasche, können mit unserer Smartwatch oder einem Bluetooth-Hedset telefonieren und nutzen Skype oder Facetime um unsere Verwandschaft beim telefonieren auch sehen zu können.
Klar, dass Star Trek hier mal wieder in der Pflicht ist, die Zukunft zu visionieren, erstens weil es sonst einfach keine glaubwürdige Zukunft mehr ist (und überdies auch dem Geiste der alten Serien wiedersprechen würde) und zweitens weil es sonst auch einfach altbacken wirken würde. Daher stört mich das alles nicht - im Gegenteil - gerade die Shuttelszene fand ich sehr klasse, aber auch die Hologramme (wobei ich mich frage, wie das wohl für die andere Person aussieht - anscheinend kann das Hologram sich ja um 360° drehen und auch alles sehen (bspw. als Burnham von Hinten dazu kommt, als der Captain mit dem Admiral spricht).
Diesen modernen Ansazt finde ich jedenalls klasse - dadurch passt es leider nicht mehr so 100% in die Lücke zwischen ENT und TOS, aber hey: TOS ist 50 Jahre alt, da lassen sich solche Diskontinuitäten denke ich einfach nicht vermeiden.
Kommen wir nun zu etwas anderem: Dem Episodenaufbau. Denn hier finde ich, ist die Änderung am Deutlichsten und das ist - zumindest für mich - auch der Punkt wo ich sagen muss: Hier geht das "Star Trek Feeling" am stärksten verloren.
Die ersten zwei Folgen sind ja schonmal eine Besonderheit für sich
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Erzählen sie doch eine Vorgeschichte, und sorgen dafür, das alles was man bisher gesehen hat, gleich wieder "rebootet" wird
, weswegen dieser Episodenaufbau auch so anders sein muss. Aber jede andere Star Trek Serie fängt damit an, dass man im großen Detail das Schiff, dessen Fähigkeiten und die Crew kennenlernt. Gleich zu Anfang werden etwaige Spannungsverhältnisse, Beziehungen, etc. sehr klar herausgearbeitet, wir wissen wer sich mögen wird, und wer nicht, wie die Crew zusammen kommt, etc.
Discovery fokussiert sich hier auf zwei Personen, Burnham, die wir wirklich durch und duch kennenlernen, sowie Georgiou, die aber insgesamt eher blass bleibt. Daneben wird noch eine Person benannt - Saru. Das wars. Wir haben einen recht Star Trekigen start, mit einem Logbucheintrag von Burnham, und der Erklärung der Mission auf der wir uns gerade befinden, sowie einer persönlichen Einschätzung. Ab dann geht es eigentlich nonstop Actionreich zu, keine stillen Momente, wenig ruhige Dialoge, wenig Philosophie, oder Suche nach Rat, etc. Auch wenig Technogebrabbel; die Geschwindigkeit wird noch dadurch ein wenig rasanter, dass es immerzu Szenenwechsel gibt - anders als bei sonstigen Star Trek Serien, wo wir eigentlich immer alles aus Föderationssicht sehen.
Alles ist darauf ausgelegt und darauf aufgebaut, möglichst spannend zu sein, und auf einen Klimax hinzuarbeiten, der dann im zweiten Teil auch kommt. Die Schlacht wiederum fand ich ein wenig verwirrend - hier waren andere Schlachtdarstellungen bisher offensichtlicher und besser zu Folgen. Bspw. frage ich mich immernoch welches denn das Schiff war, welches da jetzt getart war?
Insgesamt muss ich sagen: Die Folgen sind sehr darauf ausgelegt, actionreich und spannend zu sein. Und schon das lässt sie eher wie eine moderne Actionserie wirken als wie ein neuer Star Trek ableger.
Auch die Art und Weise wie die Charaktere miteinander umgehen, lässt mich das Feelgood-Star-Trek-Gefühl vermissen. Schon in der ersten Episode, als der Admiral sich Burnham zuwendet und sie ziemlich anfährt, sich dann umdreht und ihr auch garnicht mehr weiter anhört; das kennt man so aus Star Trek nicht. Die Art wie Burnham dann reagiert, mag zwar menschlich erscheinen, ist aber auch eher Unüblich für Star Trek. Auch in der dritten Folge wird dies weitergeführt. Die Art und Weise wie Burnham von der Crew behandelt wird, ständige Stichellein und Hass, geschnitten werden - das passt irgendwie nicht zu Star Trek. Gerade von einem Chief of Security würde ich erwarten, dass er nicht stichelt sondern Deeskalierend wirkt (Zitat [zu den Gefangenen]: "All right, Star Trek says we need to feed these animals. Who is hungry?" :eek:). Ein Forscher, der super arrogant ist, und alles versucht möglichst geheim zu halten, der Neid verspührt, für Fortschritte anderer Forschungsteams. Und ein Captain der sich mit einer Kriminellen einlässt und eher kriegstreiberisch daher kommt? Und was hatte die letzte Szene zu bedeuten? Was ist hier das dunkle Geheimnis?
Discovery bricht hier mit Star Trek, wo wir immerzu Menschen haben, die danach streben die Beste Version von sich selbst zu sein, nein, wir haben hier (Führungs)personen mit Geheimnissen, Arroganz, Streben nach persönlichem Erfolg, bzw. nach persönlichen Zielen. Das ist nicht nur eine Abkehr von allem was wir seit mindestens TNG kennen, nein es ist auch eine Abkehr von ENT, welches das ja ebenfalls zu Etablieren versucht hat.
Das sind für mich die größten Änderungen, die Dinge die DIS fremd erscheinen lassen. Ich muss aber sagen:
Ich bin da offen für! Bisher hat mich die Story nicht enttäuscht - ich will nicht sagen, dass sie mich absolut begeistert hat, denn das stimmt auch nicht - andererseits haben mich - mit ausnahme von DS9 - auch die anderen Star Trek Serien nicht absolut begeistert. Sie waren cool, sie liefen nach der Schulzeit, wenn ich gerade zu Hause war und Mittag gegessen habe, sie hatten coole Ideen, eine tolle Zukunftsvision, teils sehr coole einzelne Folgen und hatten tolle Charaktere. Für mich immer eine Feelgood-Serie aus dem Nachmittagsprogramm.
DIS ist nicht mehr, DIS ist moderner, DIS ist irgendwie auch mehr, intensiver. Und gleichzeitig ist DIS näher am heutigen Menschen, weniger idealisiert. Das könnte noch sehr spannend werden, das Potential ist definitiv da.
Am ehesten ärgern tut mich da noch das Hangeln von Cliffhanger zu Cliffhanger. Ich hoffe, dass wir bald auch ein paar Episoden im typischen Star Trek Stil haben, die abgeschlossen erscheinen und nicht riesige Fragezeichen hinterlassen, und dem Hoffen, dass es in der nächsten Folge geklärt wird...
Und die Schauspieler: Nun, mir gefallen sie. Zunächst Georgiou
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was ich mit viel Wehmut sagen muss, denn sie war ein wirklich toller Captain von dem ich gerne mehr gesehen hätte
, die für mich ein typischer Captain ist, im Stile von Picard, Sisko und Janeway darstellt. Sehr clever und gebildet, eine moralische Instanz, und doch nicht überheblich, sondern genau wissend, wann sie auf andere vertrauen kann.
Burnham ist natürlich der interessanteste Charakter, und steht ein wenig in der Tradition von Data oder Worf: Ihre ganze Biografie ist durchzogen von Gegensätzen sowie traumatischen Ereignissen zwischen denen sie steht, welches die Beurteilung nach "Richting und Falsch" schwierig macht. Dass ihr schauspiel sonderlich schlecht sei kann ich nicht behaupten. Sie spielt einen Menschen der als Vulkanier groß geworden ist, und verhält sich daher ähnlich wie bspw. Spock oder Tuvok. Das passt.
Dann ist natürlich noch Lt. Saru zu erwähnen, der nicht nur durch sein cooles Design besticht, sondern auch durch seine Charakterzüge, die insbesondere im Gegensatz zu Burnham stehen. Trotzdem scheint beide eine gewisse Freundschaft, bzw. Verbundenheit und auch gegenseitige Hochachtung zu verbinden; dies wird insbesondere in der dritten Episode sichtlich, und bezieht sich dann auch auf die Erlebnisse der ersten zwei Episoden. Hierauf freue ich mich am Meisten denn hier denke ich wird es interessant werden.
Dann ist da noch Kayla, von der ich gerne mehr sehen würde - das liegt aber eher daran, dass ich sie gutaussehend finde :o Leider bisher immer nur als Nebenrolle sehr kurz zu sehen, aber zumindest Episode 3 verspricht, dass sie noch häufiger zu sehen sein wird.
Und natürlich Captain Lorca; als undurchsichtiger, geheimnisvoller und insbesondere auch nicht aufrichtiger Captain scheint er das große Gegenteil zu Burnham zu sein, auch wenn beide wohl ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dies könnte für einige interessante Situationen sorgen; allerdings ist er mir irgendwie auch unsympatisch. Er erinnert mich eher an jemanden wie Philip 'The Govenor' Blake aus the Walking Dead,
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und ich erwarte, dass es hier eventuell zu einer Meuterei kommen könnte.
Was dann recht ironisch wäre, wenn Burnhma ein weiteres mal eine Meuterei anführt; vielleicht aber, durch das wirkliche falsche Verhalten des Captain zumindest nicht mehr so geächtet wird
Tilly finde ich irgendwie nervig, aber als Charakter schauspielerisch gut gespielt; Stamets nervt mich auch, ihn finde ich ein wenig Overacted.
Alles in allem eine recht durchwachsene Crew, wobei Burnham halt im Zentrum steht und alle anderen Charaktere dadurch noch nicht so wirklich im Vordergrund standen, sondern und ihr Potential erst noch werden entfalten müssen.
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Btw. bin ich eigentlich der einzige, der "Breath Scan" als total bescheuert empfindet, insbesondere wenn es so einfach zu hacken ist?
So, das ist jetzt ein langes "Reviewähnliches" geschreibsel geworden, das
Fazit ist wohl, das was ich eingangs schon zitiert hatte:
Zitat:
Zum einen muss man eine gewisse Toleranz-Fähigkeit mitbringen, gerade, wenn man mit Star Trek vertraut ist
Kann man diese Toleranz mitbringen dann muss man sagen: Die Neuerungen sind größtenteils interessant, die Serie hat großes Potential und die ersten drei Episoden haben bisher alle nur zum Aufbau der Serie beigetragen, insofern muss sich erst noch zeigen, wie sich Crew und Serie im weiteren Verlauf schlagen werden. Das Potential ist aber da, es könnte unglaublich spannend und interessant werden und bei Star Trek eine Brücke schlagen, zwischen alten Serien und einer neuen Genration an Zuschauern und auch der mittlerweile moderneren Art, Serien zu drehen.
Es bleibt also immernoch abzuwarten. Ich selbst bin jedenfalls gespannt, und hoffe, dass die Serie viel und vor allem schnellen Zuspruch findet, und nicht ebenfalls wie ENT irgendwann abgesetzt wird (denn ENT fand ich entgegen der Masse eigentlich nach den ersten Anlaufschwierigkeiten eine eigentlich sehr tolle Serie). Auch wenn ich mich über einige Dinge ärgere, werde ich wohl drum herum kommen.
Die Serie wird auf jeden Fall weiter geschaut!
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