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Zitat von jackoneill71;6012099
Tja, aber man hat entweder gleich nen Draht zu Darstellern oder auch nicht, in dem Fall waren mir die Charaktere aber einfach nur egal.
Da es bisher nur 2 Folgen gibt, zieh ich natürlich ein Fazit, so wie ich das nach weiteren Folgen auch machen werde.
Und was die Timeline angeht, ohne die "veralteten" Serien gibt es auch keine Timeline, daher sollte man sich daran auch grob halten, was bei Discovery definitiv nicht der Fall ist, deshalb darf man sich als Trekkie auch daran stören.
Auch wenn einige angepisst sind, das manche nicht in Jubel ausbrechen, muss ich sagen das Discovery deswegen nicht gleich eine schlechte Serie ist, was sich aber erst noch zeigen muss, wenn im Vorfeld aber schon soviele Brüche eingebaut werden, muss man das bei aller Star Trek Verliebtheit auch sehen können und nicht mit verklärten Blick einfach über alles drüber wegsehen, nur weil es "endlich" wieder eine Star Trek Serie gibt.
Nun denn, schau ma mal wie sich das weiter entwickelt.
Hatte jetzt nicht das Gefühl, dass jemand angepisst war, weil es Dir nicht gefiel. So geht es übrigens einigen Star Trek Fans, wenn man sich die Bewertungen der IMDB so durchliest.
Mir hat auch nicht alles gefallen und manche DInge, auch technische Änderungen sind schlicht too much, wie beispielsweise die Holokommunikation, welche es auch für ein futuristisches Wirken anno 2017 so nicht gebraucht hätte.
Mich stört bei Michael (Nummer 1) neben dem anfangs sehr hölzernen Spiel (kann da die Lobhuddeleien, sie wäre so umwerfend, absolut nicht nachvollziehen) vor allem Ihre Arroganz. Das kam bei anderen Charakteren, in früheren Serien anders rüber und wirkte auf mich von Grund auch sympathischer oder vielleicht ist auch schrulliger das bessere Wort dafür. Zumindest die hölzerne Performance wird aber im Verlauf der ersten beiden Folgen zunehmend besser, wie ich finde.
Inhaltlich betrachtet - ohne das drum herum - empfinde ich die Doppelfolge aber stimmig und anderen Trek-Piloten nicht unbedingt unterlegen. Was sich hier in meinen Augen nachteilig auswirkt, ist der Umstand, dass es die Crew eines anderen Schiffes ist und daher nur die Schlüsselfiguren wirklich Screentime bekommen, während der Rest Staffage bleibt. Was wiederum dadurch klar wird, da ab Folge drei die eigentliche Crew, plus den überlebenden Schlüsselfiguren erst in Erscheinung treten wird.
Das es einen technischen Bruch gegenüber den 90er Serien gibt finde ich als Fan erstmal schade, manche Dinge sind aber auch kaum zu vermeiden, wenn man Star Trek für das Jahr 2017 machen will. Was mir ebenfalls nicht so zusagt ist, dass die Phaser, gerade der Schiffe, kein anhaltender Energiestrahl mehr sind, damit verändert sich die Charakteristik der Feuergefechte ungemein, andererseits ist es technisch wohl sogar sinnvoller und ermöglicht zudem dynamische Raumschlachten. Die Einstellung in der Totalen aus weiter Entfernung wirkt dabei dann tatsächlich, als wenn man ein altes Atari-Spiel aus den 80ern spielen würde. In dem Moment jedoch, wo man in den Kampf hinein geht, zeigt sich die dynamische Bandbreite deutlich besser....
Ist das Klingonendesin unnötig? Sicher, zudem es nach jetzigem Stand auch einen Bruch mit der Timeline bezüglich Enterprise und TOS darstellt. Dass sie jetzt aber nicht mehr unbedingt wie in TNG und Co. aussehen, finde ich wiederum nach ein wenig "setzen lassen" gar nicht mehr so schlimm, zudem viele Charakteristiken erhalten geblieben sind.
Ich bin gespannt was uns da noch erwarten wird, wenn wir erstmal Klingonen innerhalb ihres Reiches, oder auf normalen Kriegsschiffen zu Gesicht bekommen. Die Klingonen die man bislang sah waren entweder teil des Kalesh-Kults, oder entsprechende Offiziere. Andere dürften sich zumindest hinsichtlich ihrer Kleidung von dem bislang gezeigten Unterscheiden.
Am Ende bleibe ich bei dem Schluss, eben aufgrund der Änderungen, dass wir es mit einem Softreboot der Prime-Timeline zu tun haben...