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Zitat von QuantumStorm;5726590
Also als Hassfilm würde ich ihn nicht bezeichnen, da gibt es ganz andere Filme, die bei mir den Titel verdient hätten. ;) :D
Es geht bei mir um Hassfilm nicht darum das es der schlechteste Film aller Zeiten ist, sondern was er für das Franchise letztlich getan hat (oder eben nicht). Das Alienfranchise war nach AVP 2 so gut wie tot, Prometheus hätte es wieder groß machen können, das Potential war gigantisch.
Das erste Drehbuch hätte adäquaat umgesetzt auch einen würdigen Vertreter der Reihe darstellen können, aber Scott hat der Niete lindelof vertraut und das Drehbuch verhunzen lassen.
Wäre Prometheus irgend ein Film, der völlig für sichh steht und eben nicht an ein großes Franchise anknüpft hätte ich den film angesehen, für nicht gut befunden und dann ignoriert.
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Zitat von QuantumStorm;5726590
Das mit den blassen Gestalten stimmt schon, weil ich mir den Space Jockey immer als eine Art "Elefantenmensch" (wegen Rüssel usw ;)) gesehen habe.
Wenn man es allerdings realistisch betrachtet, dann hatte das ehemalige Design des Space Jockes natürlich herbe Fehler. Evolutionsbiologisch völliger Blödsinn nämlich, das der gerade wegen seinem "Rüssel" den Kopf nicht mehr bewegen hätte können, denn der Rüssel war ja auf seinem Brustbein "fest gewachsen".
Auch bei dem damaligen Jockey soll es sich um ein Alien in einem biomechanischen Anzug gehandelt hhaben, im Film wurde dies aber nie gesagt. Trotzdem hätte die Kreatur im Inneren ganz anders aussehen können.
Ich finde es so erschreckend einfallslos das die Space Jockeys nun entmystifieziert wurden und sich als übergroße blasse Glatzköpfe hheraustellten, die zudem viel zu klein saind (da hat Ridley Scott einfach nicht aufgepasst).
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Zitat von QuantumStorm;5726590
Einzig eine Erklärung hätte es denn doch geben können: Nämlich das dieses Wesen ausschließlich als Pilot gezüchtet worden ist, sozusagen ein biologischer Autopilot, was auch erklärt hätte, warum der immer noch in seinem Pilotensessel war, als das Alien ausbrach... er konnte gar nicht anders.
Das wäre eine, nicht uninteressante Erklärung.
Jedenfalls krant Prometheus komplett an Einfallslosigkeit. Man holt Erich von Dänikens Theorien aus der Mottenkiste die mit Stargate und Aliern vs. Predator schon aufgegriffen wurden und bietet rein gar nichts neues.
Welchen Mehrwert bietet Prometheus denn für die Filmwelt, für das franchise und den Zuschauer?
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Zitat von movieguide;5726725
deine Meinung.
Das ist keine reine Frage der Meinung, bei Prometheus wurden klare Fehler im Storytelling gemacht, wodurch Motive der Figuren nicht vorhanden sind und Logikfehler entstehen. Der Film ist schlecht geschrieben und das ist ein Fakt. Warum verlaufen sichh z.B. Wissenschaftler, die Kartografierungsroboter haben? :eek:
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Zitat von movieguide;5726725
Auch wenn einem gewisse Aspekte nicht gefallen muss man das Design des Filmes Ridley Scott hoch anrechnen. Da gibts ne ganze Menge wo sich andere Sci-Fi Filme ne Scheibe abschneiden können.
Und genau das ist der Punkt, es geht nicht um den Vergleich zu anderen Filmen, sondern den Vergleich zu Scotts Erstling und Aliens und von denen kann sich Prometheus eine ganze Scheibe abschneiden. Das ganze Kreaturendesign ist völlig uninspriert und Gigers biomechanischer Stil ist völlig verwässert.
Wir sehen in Prometheus einen Weltraumzombie, warum sdolte ich Scott soetwas hoch anrechnen und welche drittklassigen Sci-Fi Filme müssen sich bitte davon eine Scheibe abschneiden?
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Zitat von movieguide;5726725
Sorry wenn ich das so sage, aber das was du schreibst klingt nach verbohrter Fanboy-Enttäuschung, weil man sich was Anderes erhofft hat.
Also bitte, etwas mehr Niveau hätte ich gerade von dir schon erwartet. So ein Quatsch wie "verbohrte Fanboy Erwartungen" ist alles andere als sachlich und ein Argument wird auch nicht daraus.;)
Bei Prometheus wurden Fehler gemacht und das ist ein Fakt. Wäre es kein Fakt, würde Lindelof an Teil 2 weiterarbeiten und Scott würde den Weg den er mit Prometheus eingeschlagen hat fortsetzen. Aber dem ist nicht so, Scott hat wohl begriffen welche Fehler er gemacht hat bzw. zugelassen hat.
Oder wie willst du die dies sonst erklären? Glaubst du ein Ridley Scott hört "nur" auf Fanboy-Enttäuschungen?
Außerdem kann ich den Vorwurf, meine Enttäuschung wäre nur damit zu begründen, das der Film nicht meiner Erwartungshaltung entsprochen hätte von mir weisen. Dies ist nichts weiter als eine faule Ausrede, die man in den letzten Jahren immer öfters hört.
Nein es wurden keine Fehler gemacht, Schuld sind wieder nur die falschen oder zu hohen Erwartungen.:devil:
Grundsätzlich hatte ich an Prometheus damals gar keine festen Erwartungen, denn was man so las und durchsickerte war mehr als wiedersprüchlich.
Ich würde lügen, wenn ich bestreiten würde mir ein konsequentes Prequel gewünscht zu haben.
Aber mein Problem mit dem Film ist nicht das, sondern das er für sich selbst nicht funktioniert. Er hat keine in sich schlüssige Handlung. Es gibt zu viele Wiedersprüche zu den Alien Filmen, das was erzählt wird, ist nichts neues. Und zu viele
handlungsrelevante Dinge bleiben offen.
Warum greift der Ingenieur David an?
Warum wollten die Ingenieure die Menschen vernichten?
Warum bauen sie eine Waffenbasis, führen ihren Plan aber nicht durch?
Was ist damals passiert?
Warum verlaufen sich Wissenschaftler mit Kartografierungsrobotern?
Warum läuft Vickers gerade aus, währen ein riesiges Raumschiff auf sie fällt?
Es gibt in dem Film keine Identifikationsfiguren, die Charakterzeichnung ist kaum vorhanden und das sind eben Dinge die sehr wichtig für einen Film sind und rein gar nichts mit irgendwelchen Fanboy Erwartungen zu tun haben, eher Erwartungen von anspruchsvollen Zuschauern die einen gut gemachten Film erwarten und keinen Aufhänger für eine Trilogie (in der man dann angeblich die gestellten/offenen Fragen beantwortet bekommt).
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Zitat von movieguide;5726725
Es war ja von Anfang an klar das Scott bei Prometheus die Entstehung des Aliens und die Herkunft des Space Jockey beleuchten will. Das dabei sicherlich auch einwenig entmystifiziert wird war abszusehen, aber es macht die Alien-Filme deshalb ja nicht schlechter.
Ich fürchte, du bist hier nicht komplett über den Produktionsprozess informiert.
Es ist richtig, dass dies der Plan war und Scott wollte schon seit Jahrzehnten zeigen woher das Alien kommt und was es mit dem geheimnisvollen Raumschiffwrack und Piloten auf LV-426 auf sich hat.
ABER im Laufe des Produktionsprozesses kam Damian Lindelof hinzu, der David Spaits Drehbuch nur etwas Feinschliff verleihen sollte.
Spaits Drehbuch war vlt. kein Meisterwerk, aber es war ein reinrassiges Prequel, die Geschichte und die Motive der Figuen waren in sich schlüssig.
Lindelof fand aber diesen Ansatz langweilig und hat das Drehbuch komplett umgeschrieben. Handlungstränge und Motive von Figuren wurden entfernt, die zwei Aliens (es gab ein weißes und ein schwarzes Alien) wurden herausgestrichen, etc.
Warum Scott dieser Version seinen Segen gab wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, jedenfalls war es ab diesem Zeitpunkt gar nicht mehr das Ziel zu erklären woher das Alien und die Ingenieure kamen. Das merkst du daran, das Prometheus nicht auf LV-426 spielt, sondern einem anderen Planeten, der tote Pilot aus dem das Alien geschlüpft ist, ist NICHT also nicht der aus Alien 1 8was du auch anhand der Größe und seiner Position erkennen kannst).
Zitat:
Zitat von movieguide;5726725
Wenn eines das Desin nicht gefällt ist das auch persönlicher Geschmack, ich fand die Konstrukteure jetzt auch nicht das was ich mir darunter vorgestellt habe, aber das Original-Design als Lebewesen wäre nur mit CGI umzusetzen... ich glaube da hätten wir wieder ganz andere Probleme bekommen.
Nun, es auf persönlichen Geschmack zu schieben ist eine viel zu oberflächliche Betrachtungsweise, die diesem wichtigen Punkt eines Produktionsprozesses nicht gerecht wird. Hier wurden Fehler gemacht und KEIN Design in Prometheus bietet nur ansatzweise den Wiedererkennungswert von Alien oder Aliens. Es hat schon seinen Grund warum diese beiden Filme als Klassiker angesehen werden und es so viele Figuren, Büsten, Statuen etc. von den Kreaturen daraus gibt.;)
Zu der Umsetzungweise, nein, das Originaldesign wäre auch praktisch umzusetzen gewesen, sei es mittels Animatronics oder mittels verschiedener Perspektiven wie bei Herr der Ringe. Die Darsteller der Hobbits sind ja nicht so klein wie sie im Film erscheinen. deswegen wurden bestimmte Aperaturen gebaut mit verschiedenen Aufhängungen für Kameras, damit mittels der Perspektive der Eindruck entsteht der Größenunterschied wäre entsprechend. Auch hat Ridley Scott schon 1979 mit den Größenverhöltnissen getrickst. Das Set des Nostromoschiffes welches auf LV-426 landete war ihm nicht groß genug, um dieses eindrucksvoller aussehen zu lassen, steckte er seine Kinder in die Raumanzüge.:D
Und CGI wurde so ja auch bei den Igenieuren in Prometheus eingesetzt, z.B. wenn dieser in seinem Cockpit Platz nimmt und sein biomechanischer Anzug sich um ihn herum schließt. Es hätte da also durchaus praktische Möglichkeiten gegeben und wenn ich Scott eines zugutehalten muss, dann sein sparsamer Einsatz mit CGI.