LET'S FUCKING GO!
Ja ich könnte jetzt die ganzen Kritikpunkte der Vorredner bestätigen ... oder ich kann es einfach lassen. Deadpool & Wolverine ist einfach der erhoffte Fanfilm, den man sich als leidgeplagter MCU'ler nach so langer Zeit gewünscht hat. Zwei Stunden einfach in Nostalgie und eine bessere Kinozeit schwelgen. Ganz ehrlich? Mich hatte der Film bereits in der Opening Scene. Und ja in dem Fall gutheiße ich die Leichenschändung.... Bye, bye, bye I don't want to be a fool for you ... Herrlich.
Hier stimmt einfach alles. Die Gagdichte, die Songauswahl, Reynolds & Jackman die eine Leinwandchemie haben, die man so selten antrifft. Und die Cameos. Meine Fresse die Cameos. Bin ich froh das die vier Charaktere aus der Höhle nicht bis zu mir durchgedrungen sind. Ich bin ausgeflippt, weil "es manche einfach ganz genau wissen wollen".
Boh und dann die Komplettabrechnung mit Wolverines Classic Costume, mit Fox, mit Disney, mit dem MCU, mit dem Multiverse und mit Wokeness.


Logan, die lassen Dich das machen bist Du 90 bist. Jaaaaahaaaaaaa wenn dabei DAS heraus kommt. Und meine Fresse jaaaaaaa wir kriegen nicht nur EINEN Kampf zwischen Deadpool und Wolverine. Hab ich erwähnt das ich nen bissl feucht im Höschen bin?

128 Minuten wird ein Comic/X-Men/Deadpool/Marvel-Fanfeuerwerk abgebrannt, was man so noch nicht gesehen hat. Das ist Liebe von Fans für Fans.
Und es ist genau die richtige Medizin für das kranke MCU zur richtigen Zeit. 2019 wurde der Film angekündigt. Das Drehbuch hat sich bestimmt erst über die Jahre entwickelt und war sicherlich zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig. 2019 war das MCU auch noch nicht am Tiefpunkt 2023/24 angekommen und trotzdem haben sie es geschafft das ganze Thema hier zu verarbeiten. Chapeau an den Writes Room und scheiß in dem Fall auf ne ordentliche Story oder nen vernünftigen Gegenspieler. Deadpool & Wolverine sind Protagonist und Antagonist in einem. Ich fand den zweiten Deadpool Film ja übel langweilig und genau das hier ist das was wir brauchten.
Wenn ich einen Kritipunkt äußern müsste dann den, das es nicht noch viel mehr Cameos gab. Lag es am Ende an den Gagen? Aber das ist grad meckern auf ganz ganz hohem Niveau.
Kurz zum R-Rating: das hat der Film eher nicht wegen dem CGI-Blut (ja es muss comichaft aussehen), sondern wegen den derben Sprüchen. Und scheiße hier haben die Macher einfach mal Eier bewiesen vieles so da reinzubringen wie es jetzt ist. Das wird auch einer der ganz wenigen Filme werden die ich mir zu Hause dann wirklich im O-Ton mal anschaue, weil ich denke in Englisch wird's nochmal ne Schippe derber sein, was im Deutschen einfach scheiße synchronisiert wurde. Siehe das Beispiel des Lets fucking Go.
Ach so und an die Insider unter Euch. Mit
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Mahershala Ali
braucht mir niemand mehr aus den Marvel-Chefetagen um die Ecke zu kommen. Ich hoffe das Thema hat sich nach DEM Statement im Film ein für alle Mal erledigt.
Im übrigen würde ich einen Extended Cut extremst abfeiern. Zwischenzeitlich kam mir der Gedanke, das dies genau so eine Art Film wie Pulp Fiction, No Country For Old Men oder Once Upon A Time in Hollywood ist. Filme die schon eine immense Lauflänge haben, wo man aber einfach nicht will das sie enden, weil man einfach noch mehr Zeit in der Welt und mit den Figuren verbringen will. Und das hab ich auch bei diesem Deadpool. Der hätte 3 Stunden gehen können und ich hätte es gefeiert. Somit Bitte, Bitte, Bitte und mit Zucker oben drauf: eine Langfassung fürs Heimkino mit noch viel viel viel mehr LET'S FUCKING GO!!!
Stefan Raab ist der Stinkefinger des aktuellen
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