Filmbewertungen von Vincent_vega84

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Über die Story von Shelter muss man nicht viel sagen, denn sie ist absolute Standardkost ohne grosse Überraschungen und in ähnlicher Form schon unzählige Male erzählt worden. Dementsprechend hält sich auch die Spannung in Grenzen, da bereits relativ früh klar wird, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln und wie sie letztendlich enden wird. Trotzdem hat mir der Film unter dem Strich ganz gut gefallen, was vor allem daran liegt, dass ich Jason Statham einfach gerne sehe und er auch hier in den Actionsequenzen wieder überzeugen kann. Zwar braucht Shelter ein wenig, um richtig in Fahrt zu kommen, danach passiert aber eigentlich ständig etwas und der Film bleibt dadurch durchaus unterhaltsam. Die Action ist dabei ordentlich inszeniert und bietet einige nette Sequenzen, ohne allerdings mit den grossen Genrevertretern mithalten zu können. Auch optisch macht der Film vieles richtig und wirkt grösstenteils angenehm handgemacht, lediglich eine Szene zu Beginn auf dem Wasser fällt durch deutlich erkennbares CGI negativ auf. Jason Statham macht im Grunde genau das, was man von ihm erwartet, was ich keineswegs negativ meine, denn solche Rollen liegen ihm einfach und er funktioniert darin nach wie vor hervorragend. Auch Celine Buckens macht ihre Sache grundsätzlich ordentlich, auch wenn ihre Figur stellenweise etwas nervig wirkt, was bei solchen Rollen allerdings nicht unbedingt ungewöhnlich ist. Insgesamt ist Shelter solide Action Unterhaltung ohne grossen Anspruch, die zwar kaum etwas Neues bietet, mich mit ihren kurzweiligen Actionsequenzen und Jason Stathams gewohnt souveräner Performance aber trotzdem gut unterhalten konnte. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 2
bewertet am 15.08.26 um 22:49
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Von 101 Dalmatians war ich nie ein grosser Fan, egal ob Animationsfilm oder Realverfilmung, mit Cruella hingegen habe ich immer wieder viel Spass. Zwar frage ich mich auch heute noch, was mir der Film eigentlich genau auftischen möchte, denn ich soll diese Figur cool und sympathisch finden, obwohl ich weiss, dass sie später einen Mantel aus Hundefellen kreieren möchte, irgendwie schon ziemlich seltsam. Für sich allein betrachtet funktioniert der Film für mich aber trotzdem erstaunlich gut und bietet vor allem in Sachen Inszenierung einiges. Besonders das Setting des 1970er Jahre Londons gefällt mir sehr gut, da die Atmosphäre dieser Zeit wunderbar eingefangen und durch einen grossartigen Soundtrack mit zahlreichen bekannten Rocksongs ergänzt wird. Ein weiteres grosses Highlight sind die Kostüme, die nicht nur fantastisch aussehen, sondern auch perfekt zum extravaganten Stil des Films passen und völlig zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Dazu kommt die starke Leistung von Emma Stone, die Cruella mit viel Charisma und Energie verkörpert und dem Film damit noch einmal zusätzliche Qualität verleiht. Auch Emma Thompson überzeugt als Gegenspielerin, wobei ihre Figur deutlich an Meryl Streeps Rolle aus The Devil Wears Prada erinnert, was für mich allerdings gut funktioniert. Auch der restliche Cast kann überzeugen, denn neben Stone und Thompson sind zahlreiche bekannte Gesichter dabei, die ihre Rollen allesamt solide ausfüllen. Mit einer Laufzeit von über zwei Stunden ist der Film für meinen Geschmack allerdings etwas zu lang geraten, da sich vor allem das letzte Drittel stellenweise deutlich zieht, obwohl das Pacing zuvor eigentlich hervorragend funktioniert. Ein für mich besonders störender Punkt sind ausserdem die CGI-Hunde, die mich immer wieder aus der Immersion gerissen haben und auch einige andere CGI-Effekte, insbesondere im Finale, sehen leider ziemlich schwach aus. Trotzdem mag ich Cruella gerne, denn trotz seiner Schwächen bietet der Film jede Menge Unterhaltung und überzeugt vor allem durch seine tolle Optik, die Kostüme, die Musik und die starken schauspielerischen Leistungen. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 15.08.26 um 12:05
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Ich würde mich nicht als Hardcore Michael Jackson Fan bezeichnen, aber ich liebe viele seiner Songs bis heute und für mich ist er unbestritten einer der grössten Künstler der Popgeschichte, einen Künstler von dieser Dimension wird es wahrscheinlich kein zweites Mal geben. Als der Film Michael angekündigt wurde, war ich allerdings zunächst sehr skeptisch, da die Familie Jackson als Produzenten beteiligt ist und ich mir deshalb nur schwer vorstellen konnte, dass wirklich alle Seiten seines Lebens kritisch beleuchtet werden. Ausserdem hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass eine hochwertig produzierte Serie die bessere Wahl gewesen wäre, weil Michael Jacksons Leben und seine jahrzehntelange Karriere schlicht zu umfangreich sind, um sie in einem einzigen Film angemessen zu erzählen. Diese Befürchtung bestätigt sich nach der Sichtung leider, denn der Film presst mehr als 20 Jahre in rund zwei Stunden und vermittelt dadurch letztlich nur ein sehr oberflächliches Bild von Michael Jackson. Besonders schade ist, dass dadurch kaum Raum bleibt, um seine Persönlichkeit, seine inneren Konflikte oder die Entwicklung seiner künstlerischen Vision wirklich zu verstehen. Auch die Dialoge wirken teilweise sehr einfach und glattgebügelt, während ich mir einen deutlich tieferen Einblick in seine kreativen Prozesse gewünscht hätte. Die Kritik daran, dass die Missbrauchsvorwürfe im Film keine Rolle spielen, sehe ich dagegen etwas differenzierter, da sich der Film noch gar nicht mit diesem Abschnitt seines Lebens beschäftigt. Für mich ist das deshalb grundsätzlich in Ordnung, allerdings wird der bereits angekündigte zweite Teil daran gemessen werden müssen, wie ernsthaft und differenziert dieses schwierige Kapitel behandelt wird. Interessanterweise versucht der Film bei Joe Jackson zumindest, ein Bild von einem extrem strengen und fordernden Vater zu zeichnen, bleibt dabei aber ebenfalls auffällig zurückhaltend. Colman Domingo macht daraus trotzdem eine der stärksten Leistungen des Films, weil er Joe Jackson glaubhaft als dominante und einschüchternde Figur verkörpert. Seine grössten Stärken zeigt Michael jedoch immer dann, wenn Musik gespielt und getanzt wird, denn diese Szenen sind beeindruckend inszeniert und entwickeln eine Energie, die mich teilweise komplett in den Film eintauchen liess. Vor allem Jaafar Jackson überzeugt dabei auf ganzer Linie und schafft es erstaunlich gut, Michael Jacksons Bewegungen, Ausstrahlung und Verletzlichkeit einzufangen, sodass ich ihm die Rolle in vielen Momenten vollständig abgenommen habe. Auch in den ruhigeren Szenen funktioniert seine Darstellung überraschend gut, weil er die gutmütige und gleichzeitig verletzliche Seite von Michael überzeugend transportiert, während Maske und CGI zusätzlich für eine grosse äusserliche Ähnlichkeit sorgen. Weniger gelungen fand ich dagegen einige CG Entscheidungen, insbesondere den Schimpansen, da solche künstlichen Momente für mich schnell die Immersion zerstören und meiner Meinung nach besser hätten vermieden werden können. Unter dem Strich ist Michael deshalb nicht ganz der Film geworden, den ich mir gewünscht hätte, eine wirklich tiefgehende Auseinandersetzung mit Michael Jackson als Mensch, Künstler und musikalischem Genie bleibt leider aus, trotzdem ist der Film dank seiner Musik, der Tanzszenen und einiger hervorragender Darsteller ein unterhaltsames Biopic, dass vor allem dann funktioniert, wenn Michael Jackson auf der Bühne steht. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 3
bewertet am 11.08.26 um 19:05
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Komödien von Adam McKay treffen bei mir meistens genau ins Schwarze und auch Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby bildet da keine Ausnahme. Komödien sind für mich eines der schwierigsten Genres, weil Humor extrem subjektiv ist und man deshalb nur schwer eine allgemeingültige Empfehlung aussprechen kann. Ein entscheidender Faktor ist hier Will Ferrell, denn wer mit seinem völlig überdrehten Humor nichts anfangen kann, sollte um diesen Film wahrscheinlich einen grossen Bogen machen. Ich selbst mag Ferrell nicht in jeder Rolle, aber hier passt seine überzogene und chaotische Art für mich perfekt zum Film. Besonders gut funktioniert auch seine Chemie mit John C. Reilly, der als Rickys bester Freund zunächst an seiner Seite steht und später zu seinem grössten Konkurrenten wird. Ebenfalls herrlich übertrieben ist Sacha Baron Cohen als französischer Rennfahrer Jean Girard, den man mit seiner arroganten und extravaganten Art einfach nicht ernst nehmen kann. Die Geschichte selbst ist dagegen kaum der Rede wert, denn wer schon einige klassische Sportfilme gesehen hat, weiss ziemlich genau, wie sich die Handlung entwickeln und am Ende auflösen wird. Das ist hier aber auch völlig nebensächlich, denn Talladega Nights lebt in erster Linie von seinem hemmungslosen Humor, der keinerlei Grenzen kennt und regelmässig völlig durchdreht. Gerade die zahlreichen absurden Nebenfiguren, übertriebenen Situationen und politisch völlig unkorrekten Gags sorgen dafür, dass der Film sein Tempo kaum verliert. Ich wurde am Ende jedenfalls bestens unterhalten und musste immer wieder lachen und genau das muss eine gute Komödie für mich letztendlich abliefern. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 10.08.26 um 17:53
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The Devil Wears Prada habe ich damals sehr gerne gesehen, auch wenn der Film für mich vor allem von der Figur Miranda Priestly gelebt hat. Meryl Streep hat sie mit einer solchen Bissigkeit und Arroganz gespielt, dass sie für mich ganz klar das Highlight des Films war. Umso gespannter war ich auf die Fortsetzung rund 20 Jahre später, die diese Stärke eigentlich erneut hätte ausspielen können. Leider funktioniert das in The Devil Wears Prada 2 nicht mehr so richtig, denn ausgerechnet Miranda bekommt überraschend wenig Raum und wirkt zudem deutlich entschärfter als im ersten Teil. Dass sie im Film sogar mehrfach darauf hingewiesen wird, bestimmte Dinge nicht mehr sagen zu dürfen, macht dieses Problem zwar zum Thema, ändert aber nichts daran, dass genau ihre bissigen Kommentare und ihre kompromisslose Art fehlen. Gerade deshalb ist es für mich ziemlich enttäuschend, weil ich genau diese Seite der Figur wiedersehen wollte. Anne Hathaway und Emily Blunt sind zwar erneut überzeugend und sorgen für einige gute Momente, doch der Film leidet darunter, dass seine stärkste Figur nicht mehr im Mittelpunkt steht. Der heimliche Sympathieträger ist für mich deshalb Stanley Tucci, der mit seiner Präsenz und seinem Charme praktisch jede Szene bereichert. Optisch bietet der Film dafür wieder genau das, was man von ihm erwartet, schöne Menschen, fantastische Kleidung und elegante Schauplätze, die zumindest für reichlich kurzweilige Unterhaltung sorgen. Die eigentliche Geschichte ist dagegen wenig aufregend und bewegt sich teilweise sehr nah an den bekannten Konflikten des ersten Teils. Zwar gibt es einige nette Ideen und Momente, doch insgesamt fehlt der Handlung die Überraschung und vor allem der bissige Humor, der den Vorgänger so besonders gemacht hat. Dazu kommt, dass der Film für das, was er letztlich erzählen möchte, etwas zu lang geraten ist und sich stellenweise unnötig zieht. Unter dem Strich ist The Devil Wears Prada 2 kein kompletter Reinfall , aber eine ziemlich überflüssige Fortsetzung, der leider genau das fehlt, was den ersten Teil so unterhaltsam gemacht hat, der Biss. 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 09.08.26 um 13:15
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Für mich persönlich gehört Eyes Wide Shut zwar nicht zu den ganz grossen Werken von Stanley Kubrick, trotzdem finde ich den Film auch heute noch ausgesprochen interessant. Besonders spannend ist, wie stark der Film mit den Erwartungen des Zuschauers spielt, denn auf den ersten Blick könnte man eine Art Erotik Thriller erwarten, was Eyes Wide Shut letztendlich aber überhaupt nicht ist. Zwar gibt es einige erotische und durchaus provokante Szenen, im Mittelpunkt stehen jedoch viel mehr Themen wie Vertrauen, Ehe, männliches Ego, Eifersucht und die moralischen Abgründe der gesellschaftlichen Elite. Gerade die Auseinandersetzung mit Williams verletztem Stolz und seiner zunehmenden Unsicherheit verleiht der Geschichte eine interessante psychologische Ebene. Gleichzeitig lässt Kubrick sehr viel Raum für Interpretationen, sodass man sich immer wieder fragt, ob die Ereignisse tatsächlich stattfinden oder teilweise nur in Williams Fantasie existieren. Dadurch bleibt der Film auch nach dem Abspann interessant und bietet reichlich Stoff für Diskussionen und unterschiedliche Deutungen. Für mich ist Eyes Wide Shut zudem eine Art Vibe-Film, bei dem man entweder vollkommen in die Atmosphäre eintaucht oder mit dem Stil eher wenig anfangen kann. Kubricks Inszenierung ist dabei einmal mehr beeindruckend, da praktisch jede Einstellung durchdacht wirkt und eine ganz eigene Stimmung erzeugt. Besonders die Ausstattung, die Beleuchtung und die nächtlichen Schauplätze erschaffen eine faszinierende, beinahe traumartige Welt, die perfekt zur Geschichte passt. Auch schauspielerisch überzeugt der Film, wobei vor allem Tom Cruise eine starke Leistung zeigt und eindrucksvoll beweist, dass er weit mehr kann, als nur Actionrollen zu spielen. Mit einer Laufzeit von fast drei Stunden ist der Film stellenweise zwar etwas zu lang geraten, was bei Kubrick allerdings nicht unbedingt eine Überraschung ist. Trotzdem finde ich Eyes Wide Shut auch heute noch absolut sehenswert, weil in diesem ungewöhnlichen Film so viele interessante Themen, Ideen und Interpretationsmöglichkeiten stecken. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 08.08.26 um 19:51
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Obwohl ich mich im Western-Genre bisher nicht besonders gut auskenne und nur wenige Filme dieser Art gesehen habe, hat mir The Searchers überraschend gut gefallen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der Film nicht nur ein typischer Western mit klaren Gut-und-Böse-Strukturen ist, sondern viele tiefgründige Themen behandelt. Er setzt sich mit Rassismus, Vorurteilen und dem Konflikt zwischen unterschiedlichen Kulturen auseinander, thematisiert aber auch die innere Zerrissenheit und die zunehmende Besessenheit der Hauptfigur Ethan Edwards. John Wayne spielt diese schwierige Rolle sehr überzeugend und verleiht seiner Figur eine bemerkenswerte Entwicklung im Laufe der Handlung. Auch die Inszenierung des Films ist beeindruckend, da er mit seinen eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen und starken Bildern eine besondere Atmosphäre schafft, die bis heute wirkt. Die Actionszenen sind für die damalige Zeit gut umgesetzt und sorgen für zusätzliche Spannung. Dennoch hatte ich auch einige Schwierigkeiten mit dem Film, da das langsamere Erzähltempo und die klassische Erzählweise nicht ganz meinen üblichen Sehgewohnheiten entsprechen. Besonders spannend fand ich jedoch, dass sich die Handlung über mehrere Jahre erstreckt und dadurch die Veränderungen der Figuren glaubwürdig dargestellt werden. The Searchers ist für mich deshalb ein anspruchsvoller und interessanter Western, der deutlich mehr bietet als reine Unterhaltung. Insgesamt war der Film eine sehr interessante Erfahrung und hat mir trotz seines Alters ausgesprochen gut gefallen. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 2
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mit 3
bewertet am 07.08.26 um 16:59
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Mit Normal bekommt man einen geradlinigen Actionfilm, der sich selbst nie zu ernst nimmt und genau weiss, was er sein möchte. Dank der knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten bleibt der Film insgesamt angenehm kurzweilig. Allerdings braucht die Handlung eine ganze Weile, um wirklich in Fahrt zu kommen. In der ersten Hälfte passiert insgesamt zu wenig, wodurch sich der Film stellenweise recht zäh und wenig spannend anfühlt. Erst mit der zweiten Hälfte zieht das Tempo spürbar an und der Film entfaltet seine eigentlichen Stärken. Von da an reiht sich eine überdrehte Actionsequenz an die nächste und sorgt für jede Menge Unterhaltung. Der Härtegrad fällt dabei erfreulich hoch aus und die Kämpfe sind überwiegend gelungen inszeniert. Schade ist lediglich, dass manche Szenen etwas zu hektisch geschnitten sind und dadurch gelegentlich die Übersicht verloren geht. Inhaltlich bietet Normal zwar nichts wirklich Neues, setzt dafür aber konsequent auf spassige und kompromisslose Action. Bob Odenkirk überzeugt erneut auf ganzer Linie und beweist, wie schon in Nobody, dass er als ungewöhnlicher Actionheld hervorragend funktioniert. Seine charismatische Präsenz trägt den Film mühelos über kleinere Schwächen hinweg. Insgesamt hatte ich viel Spass mit Normal, auch wenn der Film erst in seiner zweiten Hälfte das unterhaltsame Actionfeuerwerk zündet, was ich mir von Anfang an gewünscht hätte. 
Story
mit 3
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mit 3
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mit 4
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mit 3
bewertet am 06.08.26 um 05:16
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Auf dem Papier klingt Overlord nach absolutem Trash, doch tatsächlich entpuppt sich der Film als überraschend hochwertig produzierter Zombie-Horrorfilm. Bereits die ersten 15 Minuten setzen mit einer packend inszenierten und wuchtigen Flugzeugsequenz ein echtes Ausrufezeichen. Danach nimmt der Film für meinen Geschmack allerdings etwas zu viel Tempo heraus und verweilt zu lange an einem Ort, wodurch sich der Mittelteil etwas zieht. Zum Finale hin zieht das Geschehen aber wieder deutlich an und liefert einige intensive sowie hervorragend inszenierte Actionsequenzen. Vor allem die Mischung aus Kriegsfilm und Horror funktioniert dabei erstaunlich gut und sorgt für eine spannende Atmosphäre. Auch technisch weiss der Film zu überzeugen, denn die Kombination aus praktischen Effekten und gelungenem CGI sieht durchweg hochwertig aus. Fans härterer Horrorfilme kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da es stellenweise ordentlich blutig und kompromisslos zur Sache geht. Bei den Figuren sollte man hingegen keine grosse Tiefe erwarten, denn die meisten Charaktere bleiben eher klischeehaft. Mich hat das in diesem Fall allerdings kaum gestört, da der Film seinen Fokus klar auf Spannung, Action und Horror legt. Ich habe Overlord inzwischen mehrfach gesehen und finde, dass er einfach richtig viel Spass macht und jederzeit beste Unterhaltung bietet. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 3
bewertet am 05.08.26 um 13:08
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Ich habe diese Komödie schon länger nicht mehr gesehen, was eigentlich schade ist, denn The Birdcage funktioniert auch heute noch wunderbar. Die Geschichte ist herrlich charmant und wird mit einer erfrischenden Leichtigkeit erzählt, wodurch der Film von der ersten bis zur letzten Minute bestens unterhält. Dabei schafft er den Spagat zwischen humorvoller Unterhaltung und einer Botschaft über Toleranz und Akzeptanz, ohne dabei belehrend zu wirken. Viele der komischen Situationen haben genau meinen Humor getroffen und sorgen auch bei einer erneuten Sichtung noch für zahlreiche Lacher. Dass das alles so gut funktioniert, liegt aber vor allem am grossartigen Cast. Robin Williams beweist einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehörte, denn er verschwindet komplett in seiner Rolle und bereichert sie mit vielen kleinen, glaubwürdigen Nuancen. Nathan Lane steht ihm in nichts nach und liefert eine unglaublich sympathische, energiegeladene und zugleich sehr facettenreiche Performance ab. Gerade sein komödiantisches Timing ist hervorragend und macht viele Szenen zu den absoluten Highlights des Films. Aber auch der restliche Cast macht einen tollen Job und trägt dazu bei, dass sich die Figuren stets authentisch anfühlen. Besonders Gene Hackman sehe ich immer wieder gerne, da er mit seiner Präsenz jede Szene aufwertet und auch hier viel zum Humor beiträgt. Das farbenfrohe Miami Beach-Setting passt hervorragend zur ausgelassenen Atmosphäre des Films, auch wenn es stellenweise bewusst etwas überzeichnet wirkt. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich allerdings das Ende, dass etwas zu abrupt kommt und sich die Auflösung ein wenig zu einfach macht. Trotzdem schmälert das den positiven Gesamteindruck kaum, weil der Film zuvor so viel Charme und Witz versprüht. The Birdcage ist für mich deshalb eine grossartige 90er Jahre Komödie, die mit hervorragenden Darstellern, viel Herz und einer wunderbar leichtfüssigen Inszenierung bis heute einfach richtig Spass macht. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 1
bewertet am 02.08.26 um 11:16
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Crawl ist für mich ein klassischer Tierhorrorfilm, der sich dank seiner überraschend hohen Produktionsqualität deutlich von vielen Genrevertretern abhebt. Die Geschichte ist zwar sehr simpel und bietet kaum Überraschungen, erfüllt ihren Zweck aber vollkommen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Film im Kern wie ein Kammerspiel funktioniert und aus diesem begrenzten Schauplatz viel Spannung herausholt. Auch schauspielerisch macht Crawl eine solide Figur, sodass die Figuren trotz der einfachen Handlung glaubwürdig wirken. Das CGI konnte mich ebenfalls überzeugen und sieht angesichts des vergleichsweise überschaubaren Budgets wirklich ordentlich aus. Darüber hinaus bietet der Film ein angenehmes Mass an Härte und erzeugt immer wieder packende Spannung, auch wenn es zwischendurch kleinere Durchhänger gibt. Mit seiner Laufzeit von nur 90 Minuten bleibt das Tempo hoch und der Film nutzt seine Spielzeit effizient aus. Insgesamt ist Crawl ein kurzweiliger und unterhaltsamer Tierhorrorfilm, der mir trotz seiner simplen Handlung viel Spass gemacht hat. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 28.07.26 um 22:11
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Obwohl ich die Spiele nie gespielt habe, hatte ich mit der ersten Staffel von Fallout grossen Spass, was sicher auch am dystopischen Setting lag, was mich fast immer abholt. Entsprechend gespannt bin ich in die zweite Staffel gestartet, die ich inzwischen komplett gesehen habe. Leider fällt Staffel 2 für mich etwas ab, auch wenn ich insgesamt weiterhin gut unterhalten wurde. Der grösste Kritikpunkt ist für mich das Tempo, denn vieles wirkt unnötig in die Länge gezogen. Einige Handlungsstränge kommen dabei einfach nicht richtig in Fahrt und verlieren an Spannung. Am meisten Spass hatte ich erneut mit allem, was Lucy und den Ghoul betrifft. Hier liegen ganz klar die Stärken der Serie, sowohl erzählerisch als auch emotional. Walter Goggins ist dabei schauspielerisch das klare Highlight und trägt viele Szenen fast im Alleingang. Deutlich schwächer empfinde ich dagegen alles, was mit den Vaults zu tun hat, da diese Passagen auf mich sehr langweilig und uninteressant wirken. Zudem hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen zur Welt gewünscht. Gerade für Zuschauer ohne Spielkenntnisse bleiben viele Dinge, wie etwa die verschiedenen Fraktionen, zu unklar. Technisch gibt es hingegen kaum etwas zu bemängeln, denn Optik und Ausstattung sehen durchweg hochwertig aus. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 2
bewertet am 28.07.26 um 14:52
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Die Grundidee von The Drama fand ich wirklich erfrischend und interessant. Vor allem hat der Film während und auch nach dem Abspann zu spannenden Diskussionen mit meiner Frau geführt, was für mich immer ein gutes Zeichen ist. Auch die schauspielerischen Leistungen von Zendaya und Robert Pattinson haben mir sehr gut gefallen. Gerade Pattinson zeigt hier mal wieder, was für eine enorme Bandbreite er als Schauspieler mitbringt. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass die beiden für mich als Paar nicht wirklich harmoniert haben. Ich habe ihnen ihre Beziehung einfach nie vollständig abgenommen, was gerade bei einem Film mit diesem Fokus etwas schade ist. Inszenatorisch macht der Film dagegen einiges richtig. Das warme Color Grading erinnert eher an klassische Romcoms und bildet einen interessanten Kontrast zur ernsten Geschichte. Besonders positiv aufgefallen ist mir ausserdem der klug eingesetzte Schnitt, der die Gedanken und inneren Konflikte der Figuren sehr gelungen vermittelt. Obwohl das zentrale Thema eigentlich unglaublich spannend ist, hat es der Film für mich trotzdem nicht geschafft, mich durchgehend bei der Stange zu halten, weil sich immer wieder Längen einschleichen und sich die Handlung dadurch länger anfühlt, als sie tatsächlich ist. Am Ende bleibt für mich trotzdem ein sehenswerter Film, den ich vor allem wegen seiner interessanten Thematik und der starken schauspielerischen Leistungen empfehlen kann. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 2
bewertet am 26.07.26 um 14:44
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Evil Dead 2 ähnelt vom gesamten Setting her sehr stark dem ersten Teil und wirkt fast wie eine Slapstick-Version des Originals. Das sorgt zwar für einige witzige und unterhaltsame Momente, trotzdem gefällt mir der ernstere Horroransatz des ersten Films etwas besser. Man merkt auch hier wieder, wie viel Herzblut Sam Raimi in die Produktion gesteckt hat. Besonders die zahlreichen praktischen Effekte sehen selbst heute noch erstaunlich gut aus und verleihen dem Film einen ganz eigenen Charme. Die nicht praktischen Effekte sind hingegen deutlich schlechter gealtert und wirken aus heutiger Sicht teilweise etwas lächerlich. Mit einer Laufzeit von nur 85 Minuten bleibt der Film angenehm kurzweilig und kommt ohne nennenswerte Längen aus. Bruce Campbell trägt den Film mit seiner grossartigen Performance und beweist dabei neben seinem Einsatz als Horrorheld auch ein starkes Gespür für Comedy. Gerade die Mischung aus Horror, Splatter und schwarzem Humor macht Evil Dead 2 zu einem einzigartigen Genreklassiker. Für mich reicht der Film zwar nicht an das Original heran, dennoch ist er unterhaltsam und sollte vor allem mit einem Augenzwinkern betrachtet werden. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 2
Extras
mit 4
bewertet am 24.07.26 um 13:29
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Ich habe beide Ace Ventura-Filme schon unzählige Male gesehen und in meiner Kindheit gehörten sie zu meinen absoluten Lieblingskomödien. Einen klaren Favoriten habe ich bis heute nicht, denn Ace Ventura: When Nature Calls gefällt mir genauso gut wie der erste Teil. Die Gagdichte ist enorm und auch wenn längst nicht jeder Witz zündet, sind einige Szenen so legendär, dass sie in meinem Freundeskreis noch heute regelmässig zitiert werden. Jim Carrey ist schlicht die Idealbesetzung für diese Rolle und schafft das Kunststück, in keiner einzigen Szene wirklich ernst zu sein. Seine überdrehte Mimik, seine körperliche Komik und seine Energie tragen den Film von der ersten bis zur letzten Minute. Die eigentliche Handlung ist dabei eher nebensächlich und dient vor allem als Vorwand, Ace von einer verrückten Situation in die nächste zu schicken. Wer einen tiefgründigen oder logisch aufgebauten Film erwartet, wird hier sicher nicht fündig. Mein Humor wird aber auch heute noch perfekt getroffen, weshalb ich bei jeder Sichtung wieder jede Menge Spass habe. Für mich bleibt Ace Ventura: When Nature Calls deshalb eine meiner absoluten Lieblingskomödien. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 23.07.26 um 13:44
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Zuerst muss ich sagen, dass Lee Cronin’s The Mummy für mich als Mumienfilm nicht wirklich funktioniert, da er zu wenig von dem bietet, was ich mir von diesem Genre erwarte. Trotzdem hat mich der Film positiv überrascht, weil meine Erwartungen im Vorfeld eher gering waren. Besonders spannend finde ich die Entscheidung, den Film stilistisch in zwei unterschiedliche Hälften aufzuteilen. Über weite Strecken setzt er auf Elevated Horror und überzeugt dabei vor allem mit psychologischen Elementen sowie der zunehmenden Verzweiflung der Familie. Gegen Ende schlägt der Film dann eine deutlich andere Richtung ein und erinnert mit seinem überdrehten Horror und den blutigen Eskalationen spürbar an Evil Dead. Dieser Stilwechsel funktioniert überraschend gut und sorgt dafür, dass das Finale richtig Spass macht. Auch in Sachen Härte und Ekel muss sich der Film keineswegs verstecken, denn einige Szenen haben es wirklich in sich. Schauspielerisch liefert der Cast eine gute Leistung ab, ohne dabei besonders herauszustechen. Insgesamt greifen viele der einzelnen Elemente am Ende gut ineinander und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Umso mehr hat es mich geärgert, dass der Film mit 135 Minuten deutlich zu lang geraten ist und immer wieder unter spürbaren Pacing-Problemen leidet. Gerade in der ersten Hälfte hätte eine straffere Inszenierung dem Film merklich gutgetan. Trotz kleiner Schwächen war Lee Cronin’s The Mummy für mich eine kleine Überraschung, auch wenn ich noch einiges an ungenutztem Potenzial sehe. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 2
bewertet am 22.07.26 um 19:06
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How to Make a Killing ist ein Remake des Films Kind Hearts and Coronets aus dem Jahr 1949, den ich allerdings nicht gesehen habe und daher keine Vergleiche ziehen kann. Der Film präsentiert sich als Satire mit einer guten Portion schwarzem Humor. Gleichzeitig dreht sich die Geschichte um ein moralisches Dilemma, da wir einer Hauptfigur folgen, die am Ende des Tages nichts anderes als ein Mörder ist. Das Problem dabei ist allerdings, dass nahezu alle Menschen, die er für seinen Plan aus dem Weg räumen muss, derart unsympathisch gezeichnet sind, dass man kaum ins Grübeln gerät, auf wessen Seite man eigentlich stehen sollte. Dadurch fehlt der Handlung über weite Strecken die Spannung und das Geschehen bleibt insgesamt eher oberflächlich. Glen Powell überzeugt hingegen auf ganzer Linie und trägt den Film mit seinem Charisma mühelos. Seine sympathische Ausstrahlung sorgt dafür, dass man trotz der fragwürdigen Taten der Hauptfigur gerne am Ball bleibt. Gegen Ende wirkt die Handlung zwar zunehmend konstruiert, dennoch wurde ich insgesamt gut unterhalten. Einige Szenen waren sogar überraschend witzig und haben für echten Spass gesorgt. Für einen Film von A24 wirkt das Ganze allerdings ungewöhnlich konservativ und lässt die kreative Eigenwilligkeit vermissen, für die das Studio normalerweise bekannt ist. Gleichzeitig macht genau das den Film zu einem der zugänglichsten Werke des Studios. Wer eine unterhaltsame, leicht bissige Satire mit einem starken Hauptdarsteller sucht, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 1
bewertet am 20.07.26 um 20:33
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American Reunion erreicht zwar nicht die Qualität der ersten beiden Teile, funktioniert für mich aber deutlich besser als der dritte Film. Das liegt vor allem daran, dass wieder alle wichtigen Figuren dabei sind und man sofort das Gefühl bekommt, dass dieser Teil als Abschluss der Reihe gedacht ist. Gerade dadurch entstehen einige emotionale Momente, wobei die Nostalgie natürlich eine grosse Rolle spielt. Ohne die Verbindung zu den vorherigen Filmen würde die Komödie vermutlich nicht annähernd so gut funktionieren. Der Humor passt grösstenteils gut zur Reihe, auch wenn nicht jede Szene wirklich zündet und manche Witze nur für ein kurzes Schmunzeln sorgen. Besonders gefallen hat mir, dass der Film die Entwicklung der Charaktere zeigt und sie noch einmal zusammenbringt. Insgesamt ist American Reunion kein herausragender Film, aber ein unterhaltsamer und würdiger Abschluss, der Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 18.07.26 um 17:54
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No Escape setzt nicht lange auf eine ausführliche Einführung und startet schon nach kurzer Zeit mit dem Überlebenskampf der Familie. Das hat mir direkt gut gefallen, denn der Film legt von Anfang an ein hohes Tempo vor und bietet viel Spannung sowie gut inszenierte Action. Das Pacing funktioniert über weite Strecken hervorragend und sorgt dafür, dass kaum Langeweile aufkommt. Erst als die Figur Hammond, gespielt von Pierce Brosnan, ein zweites Mal auftaucht, verliert der Film für mich jedoch deutlich an Tempo. Unabhängig davon konnte mich die Figur selbst überhaupt nicht überzeugen. Das liegt allerdings nicht an Pierce Brosnans Schauspiel, sondern vielmehr daran, dass Hammond sehr klischeehaft und wenig interessant geschrieben ist. Positiv überrascht hat mich dagegen Owen Wilson, den ich bisher hauptsächlich aus Komödien kannte. Ich hätte nicht erwartet, dass er eine so ernste Rolle derart glaubwürdig verkörpern kann, doch das ist ihm wirklich gelungen. Weniger überzeugt hat mich hingegen Lake Bell als seine Ehefrau, deren Darstellung auf mich stellenweise etwas zu emotionslos wirkte. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind die gelungenen Actionszenen und die authentischen Drehorte, die grösstenteils tatsächlich in Thailand entstanden sind. Was mir allerdings gefehlt hat, sind nachvollziehbare Erklärungen für den politischen Konflikt, denn hier macht es sich der Film zu einfach. Dass die Rebellen innerhalb kürzester Zeit eine ganze Stadt in einem diktatorisch geführten Land nahezu problemlos übernehmen können, wirkt wenig glaubwürdig und hinterlässt einige Logiklücken. Trotzdem ist No Escape insgesamt ein unterhaltsamer und spannender Thriller, der vor allem durch seine intensive Atmosphäre und den hohen Spannungsfaktor überzeugen kann. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 18.07.26 um 08:07
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Deep Blue Sea ist sicher kein Meisterwerk, gehört für mich aber dennoch zu den unterhaltsameren Vertretern des Hai-Horror-Genres. Man merkt dem Film an, dass ein ordentliches Budget zur Verfügung stand, was sich vor allem in den aufwendig gestalteten Sets des Unterwasserlabors widerspiegelt. Auch der Cast ist mit einigen bekannten Gesichtern überraschend gut besetzt, wobei ausgerechnet zwei der interessantesten Darsteller nicht lange im Film bleiben. Die Geschichte rund um genetisch veränderte Superhaie ist zwar völlig absurd und sollte keinesfalls ernst genommen werden, erfüllt ihren Zweck als Grundlage für die Action aber durchaus. Das Tempo ist durchgehend hoch und sorgt dafür, dass kaum Leerlauf entsteht und der Film jederzeit unterhaltsam bleibt. Der Handlungsverlauf folgt allerdings den typischen Genre-Konventionen und bietet nur wenige echte Überraschungen. Richtig schlecht sind die zahlreichen CGI-Effekte gealtert, die aus heutiger Sicht oft sehr künstlich wirken und den Film stellenweise unfreiwillig komisch erscheinen lassen. Dafür überzeugen die praktischen Effekte und die stimmungsvolle Atmosphäre auch heute noch. Insgesamt wurde ich trotz einiger Schwächen gut unterhalten und hatte mit Deep Blue Sea definitiv meinen Spass. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 15.07.26 um 18:31
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Als The Evil Dead 1981 von Sam Raimi veröffentlicht wurde, galt der Film als schockierend harter Horrorstreifen und entwickelte sich schnell zum Kultklassiker. Aus heutiger Sicht hat der Film zwar einiges von seiner damaligen Wirkung verloren und wirkt stellenweise sogar unfreiwillig komisch. Trotzdem sehe ich ihn auch heute noch sehr gerne, weil er einen ganz eigenen Charme versprüht und mit einfachsten Mitteln ein erstaunlich unterhaltsamer Horrorspass ist. Gerade das ikonische Waldhütten-Setting ist längst Kult und wurde im Horror-Genre unzählige Male aufgegriffen und kopiert. Auch die kreativen Kameraeinstellungen und Raimis energiegeladene Inszenierung sorgen dafür, dass sich der Film noch immer von vielen Genrevertretern abhebt. Mit einer Laufzeit von nur 85 Minuten bleibt das Tempo angenehm hoch, sodass kaum Langeweile aufkommt. Der Cast zeigt zwar insgesamt einige Schwächen, doch Bruce Campbell sticht bereits hier hervor und legte den Grundstein für seinen späteren Kultstatus als Ash. Auch die praktischen Effekte besitzen trotz ihres Alters noch immer einen gewissen Reiz und tragen zum einzigartigen Flair des Films bei. Für mich bleibt das Remake von 2013 zwar der stärkste Beitrag der gesamten Filmreihe, da es deutlich kompromissloser und atmosphärischer inszeniert ist. Dennoch macht das Original dank seines unverwechselbaren Charmes und seines nostalgischen Kultfaktors auch heute noch jede Menge Spass. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 14.07.26 um 23:18
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10 Cloverfield Lane ist für mich der stärkste Eintrag des Cloverfield-Franchises. Im Vergleich zum ersten Film schlägt er eine komplett andere Richtung ein und setzt statt Found-Footage und Monsteraction fast ausschliesslich auf ein intensives Kammerspiel. Gerade in diesem Genre gehört der Film für mich zu den besseren Vertretern. Am stärksten funktioniert er natürlich bei der Erstsichtung, da das Mysterium um die Geschehnisse ausserhalb des Bunkers für enorme Spannung sorgt. Man rätselt ständig mit, ob Howard die Wahrheit sagt oder ob hinter seinem Verhalten etwas ganz anderes steckt. Der kleine Cast überzeugt dabei auf ganzer Linie und nutzt die begrenzte Kulisse hervorragend aus. Mary Elizabeth Winstead liefert eine starke Hauptrolle ab und trägt den Film über weite Strecken. Das absolute Highlight ist für mich aber John Goodman, der seine bedrohliche und unberechenbare Figur einfach grandios verkörpert und hier vielleicht sogar eine der besten Leistungen seiner Karriere abliefert. Trotz der konstanten Spannung verliert der Film im Mittelteil etwas an Tempo, wodurch sich einige kleinere Längen einschleichen. Das ist etwas schade, da sich einzelne Szenen ein wenig zu sehr ziehen. Dafür nimmt die Geschichte gegen Ende wieder deutlich Fahrt auf und mündet in ein spannendes sowie gelungenes Finale. Insgesamt ist 10 Cloverfield Lane für mich ein fesselnder Thriller mit starken Darstellern, der mich trotz kleiner Schwächen bis zum Schluss sehr gut unterhalten hat. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 13.07.26 um 21:22
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Die erste Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms habe ich nun beendet und bin mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Wer die Novellen von George R. R. Martin kennt, kann sich in etwa vorstellen, was hier erzählt wird, doch für alle anderen sei gesagt: Es handelt sich bewusst um eine kleinere, bodenständigere Geschichte ohne die ganz grossen politischen Umwälzungen. Zeitlich ist die Serie etwa 80 Jahre nach House of the Dragon und rund 90 Jahre vor Game of Thrones angesiedelt, in einer Phase der Geschichte von Westeros, in der es bereits keine Drachen mehr gibt. Allein dieser Umstand sorgt für eine andere, ruhigere Atmosphäre und verdeutlicht, dass hier nicht das Schicksal ganzer Königreiche im Vordergrund steht, sondern eine sehr persönliche Reise. Im Kern folgt die Handlung dem Heckenritter Dunk, der auf dem Weg zu einem Turnier ist und unterwegs auf den Jungen Egg trifft, der sich ihm als Knappe anschliesst, wobei seine wahre Herkunft zunächst unklar bleibt. Was wie eine einfache Reise zu einem Ritterturnier beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer grösseren Herausforderung, denn Dunks Teilnahme gestaltet sich schwieriger als erwartet. Am Ende mündet alles in einen entscheidenden Konflikt, der über Leben und Tod bestimmt und der Serie ihren dramatischen Höhepunkt verleiht. Dabei ist klar spürbar, dass diese Geschichte nahezu vollständig aus Dunks Perspektive erzählt wird, da er in fast jeder Szene präsent ist und das emotionale Zentrum der Handlung bildet. Die Serie lebt enorm von der Chemie zwischen Dunk und Egg. Peter Claffey und Dexter Sol Ansell harmonieren hervorragend miteinander und verleihen ihren Figuren eine grosse Wärme und Authentizität. Gerade diese Dynamik macht einen Grossteil des Reizes aus, denn beide Charaktere sind äusserst sympathisch und liebenswert, wodurch ich schnell eine Bindung zu ihnen aufbaut habe. Durch die bewusst einfache und fokussierte Story unterscheidet sich die Serie deutlich von den komplexen Intrigen und epischen Ausmassen der beiden anderen Westeros-Serien. Ich persönlich empfinde das jedoch nicht als Nachteil, sondern als willkommene Abwechslung, da es der Welt eine neue, intime Perspektive verleiht. Auch produktionstechnisch bewegt sich die Serie auf einem hohen Niveau. Die Episoden sind mit durchschnittlich etwa 35 Minuten vergleichsweise kurz und eignen sich daher wunderbar zum bingen. CGI ist zwar vorhanden, fällt jedoch kaum störend auf, da der Fokus stärker auf praktischen Effekten liegt. Kostüme und Ausstattung überzeugen ebenfalls und transportieren die mittelalterliche Atmosphäre glaubwürdig. Der Score unterscheidet sich deutlich von dem der anderen Serien, passt aber sehr gut zur ruhigeren, persönlicheren Tonalität dieser Geschichte. Neben den beiden Hauptfiguren gibt es zudem eine Reihe weiterer interessanter Charaktere, die stark gecastet wurden und durchweg überzeugende Leistungen zeigen. Wirkliche Kritikpunkte habe ich nur zwei: Zum einen wird an einigen Stellen versucht, Humor einzubauen, der für mein Empfinden nicht immer passend platziert ist und dadurch einzelne starke Momente etwas abschwächt. Zum anderen wird das grosse Highlight der Staffel ein wenig zu lange hinausgezögert und wirkt am Ende fast etwas zu kurz, gemessen an der vorherigen Aufbauzeit. Dennoch überwiegen klar die positiven Aspekte und ich hatte mit der ersten Staffel eine durchweg gute Zeit. 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 13.07.26 um 15:34
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The Super Mario Galaxy Movie knüpft zwar an den ersten Teil an, konnte mich insgesamt aber deutlich weniger überzeugen. Während ich Teil 1 noch ganz ordentlich fand, wenn auch ohne grosse Begeisterung, wirkt Teil 2 für mich spürbar schwächer und stellenweise sogar anstrengend. Auf der positiven Seite stehen ganz klar die Animationen, die durchgehend beeindruckend sind und mit enorm viel Kreativität sowie Liebe zum Detail umgesetzt wurden. Visuell gehört der Film damit sicherlich zu den schönsten Animationsfilmen, die ich bisher gesehen habe. Auch die zahlreichen Easter Eggs und Nintendo-Anspielungen sorgen immer wieder für kleine Highlights für Fans. Problematisch ist jedoch die Story, die kaum einen klaren roten Faden erkennen lässt. Vielmehr wirkt der Film wie eine Aneinanderreihung von Szenen und Schauplätzen ohne echtes erzählerisches Zentrum. Dadurch entsteht eine sehr hektische Abfolge von Actionsequenzen, die mich auf Dauer eher ermüdet als mitgerissen hat. Auch der Humor hat bei mir überraschend oft nicht gezündet, obwohl ich bei Teil 1 noch deutlich mehr zu lachen hatte. Insgesamt lebt der Film fast ausschliesslich von seiner Optik und den Fan-Referenzen. Auf erzählerischer und emotionaler Ebene bleibt er dagegen deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. So bleibt am Ende ein visuell beeindruckender, aber inhaltlich enttäuschender zweiter Teil. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 3
bewertet am 10.07.26 um 00:18
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Eraser ist für mich ein klassischer Arnold Schwarzenegger Actionfilm der 90er-Jahre, der genau das liefert, was man von diesem Genre erwartet. Die Geschichte reisst zwar keine Bäume aus und bietet im Verlauf kaum überraschende Wendungen, erfüllt ihren Zweck aber als solide Grundlage für die zahlreichen Actionszenen. Gerade die Mischung aus Verfolgungsjagden, Schiessereien und den charismatischen Auftritten von Schwarzenegger sorgt für durchgehend gute Unterhaltung. Auch heute zählt der Film für mich noch zu den stärkeren Werken des Actionstars. Weniger gut gealtert sind allerdings die zahlreichen CGI-Effekte, auf die damals stellenweise etwas zu stark gesetzt wurde. Rund 30 Jahre später wirken einige dieser Effekte unfreiwillig komisch und reisen mich immer wieder aus dem Geschehen. Davon abgesehen überzeugt Eraser aber mit seinem hohen Tempo und einem gelungenen 90er-Jahre-Actionflair. Wer unkomplizierte Action ohne grosse Ansprüche sucht, bekommt hier auch heute noch einen unterhaltsamen Film geboten. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 08.07.26 um 08:45

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