"Red Dawn" habe ich als 16-jähriger Junge auf VHS gesehen und war damals schon fasziniert von dem Film. Daran hat sich auch 29 Jahre später nichts geändert. In Zeiten von Computereffekten und Nonstop-Action macht es einfach Laune einen Film wie "Red Dawn" zu schauen, der geschickt Oldschool Action, Atmosphäre und Dramaturgie verbindet. Außerdem ist es toll zu sehen wie Patrick Swayze, Charlie Sheen, C. Thomas Howell und Jennifer Grey am Anfang ihrer Karrieren standen und schon eine hervorragende Leistung zeigten.
Ich bin auf das Remake gespannt das natürlich moderner daher kommen wird mit mehr Action und Effekten. Fest steht für mich indes, dass dieses Original einzigartig und besonderes bleiben wird. Für Nostalgiker und für Leute die wie ich mit dem Film groß geworden sind, ist "Red Dawn" Pflicht.
Das Bild ist wechselhaft. Es gibt sehr schöne und HD-würdige Sequenzen, und es gibt auch einige unscharfe und verrauschte Abschnitte. Allgemein ist das Bild aber wirklich auf einem sehr guten Niveau. So gut hat man den Film noch nie gesehen.
Der Ton hat natürlich Schwächen und hört sich oft dumpf an. Allerdings schmälert das den guten Eindruck für meinen Geschmack nicht.
"Stitches" hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal wieder ein frischer Funsplatter-Slasher aus Irland der natürlich nichts neues bietet, aber dennoch viel Spaß bereitet. Obwohl "Stitches" von einem humoristischen Grundton geprägt ist, wirkt er nie albern. Dafür ist das ganze doch ziemlich makaber. Gesplattert wird hier was das Zeug hält. Die Effekte sind wirklich sehr gut und Oldschool. Wer auf Filme wie "Black Sheep" oder "Evil Aliens" steht, sollte den Film anschauen.
Die technische Seite ist ebenfalls auf hohem Niveau. Ich weiß nicht was mein Vorschreiber gesehen haben will, aber das Bild ist sehr gut. Selbst die dunklen Szenen sind gut ausgeleuchtet und wirken klar und plastisch. Zur Höchstnote fehlt nicht viel.
Der Ton ist kräftig und die Dialoge gut verständlich.
Wow, beinahe 2 Stunden Action und fast keine Verschnaufpause. "The Viral Factor" punktet aber nicht nur mit diesem Attribut, sondern liefert auch eine richtig gute Story mit tollen Darstellern. In den wenigen Ruhephasen wird es dann ab und zu etwas melancholisch was gut zum Film passt, und diesem trotz der vielen Action so etwas wie eine Seele verleiht.
Diese asiatische Produktion muss sich wahrlich nicht vor Hollywood verstecken, ganz im Gegenteil. Die Shootouts sind übrigens absolut klasse inszeniert.
Das Bild ist überwiegend sehr gut. Nur hin und wieder schleicht sich etwas Körnung ein was aber nicht weiter stört. Der Ton ist unglaublich druckvoll und dynamisch, da wackelt die Bude.
Ich glaube einen Film wie "Inbred" können nur die Briten machen. Die Story ist sicher nicht neu, und man hat das so oder so ähnlich schon gesehen. Allerdings ist die Umsetzung wieder mal super, denn die Mischung aus Wrong Turn und Hostel ist mehr als gelungen. Gefallen hat mir auch, dass sich der Film nicht zu ernst nimmt, wobei typisch britischer Humor und Ernsthaftigkeit sich durchaus die Waage halten. Also man sollte bei "Inbred" keinen reinen Funsplatter erwarten. Apropos Splatter, da geht es mitunter äußerst derb zur Sache und der Horrorfan kommt voll auf seine Kosten. Die Effekte sind übrigens richtig schön Oldschool.
Ich bin mir da noch nicht so sicher ob der Film bei uns wirklich Uncut kommt, aber man wird sehen.
Bild und Ton sind vom feinsten. Mir sind keine Schwächen aufgefallen. Der Film wird im April in Deutschland von Alive ausgewertet. Ob die Umsetzung genauso gut wird wie diese hier von Anchor Bay bleibt abzuwarten.
Fazit: Erneut ein hervorragender Beitrag aus UK der jedem Horrorfan nur empfohlen werden kann. Geheimtipp!!
Frischer Beitrag der sich was traut. Ich war positiv überrascht, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet dass das Konzept bzw. die Story funktioniert. Der Film vermischt amerikanische Geschichte mit Vampirhorror und liefert gute Effekte mit reichlich Action. Sehr kurzweiliges Popcorn-Kino das prima unterhält.
Für eine konvertierte 3D Umsetzung ist das Ergebnis erste Sahne. Ähnlich wie schon in "Zorn der Titanen" würde man es nicht bemerken. Top Schärfe und Tiefenwirkung. Sogar einige Popouts hat man integriert.
Das Steel ist wie von Fox gewohnt einfach schön und sein Geld wert.
Auch wenn ich mich bei den Argento Fans unbeliebt mache, aber ich war von "Sleepless" sehr enttäuscht. Lediglich die ersten 20 Minuten in denen eine Prostituierte durch einen Zug gejagt wird zeigt sich seine Genialität, aber was dann kommt, sprich die nächsten 1,5 Stunden erinnern mehr an eine lahme Tatort Folge als an einen atmosphärischen Giallo. Selbst der tolle Goblin Soundtrack erklingt nur zu Beginn und das war es dann. Man gewinnt den Eindruck als wäre Argento hier nur halbherzig zu Werke gegangen. Die zwei, drei Goreszenen kommen zwar drastisch und gut gemacht rüber, aber das rechtfertigt den hohen Preis für das schicke Mediabook aus Österreich für meinen Geschmack absolut nicht.
Es kommt nicht oft vor doch diesmal bereue ich den Kauf schon ein wenig, hatte ich recht große Erwartungen an den Film.
Bild und Ton sind hingegen sehr gut. Das Bild ist in dunklen Szenen etwas körnig und verrauscht, allerdings sind die Tagszenen umso besser. Der Ton ist kräftig und ausgewogen.
Auch die Fortsetzung ist wieder sehr gelungen und macht einfach Laune. Diesmal in New York und was Kevin dort mit unseren beiden trotteligen Gaunern anstellt, ist noch perfider als in Teil 1. Für eine FSK 6 wie ich finde beinahe schon grenzwertig. Wie auch immer, wem Teil 1 gefallen hat für den ist Teil 2 Pflichtprogramm.
Das Bild ist hier klar besser als beim ersten. Kein milchiger Schleier mehr, dafür gute Schärfe und Detailreichtum. Ab und zu gibt es etwas Filmkorn aber das stört kaum. Der Ton ist auch sehr kräftig und räumlich.
Auf den Film habe ich lange gewartet und da noch kein deutsches Release in Sichtweite ist, habe ich mir den UK Import besorgt. Ich bin aufgrund der vielen Vorschusslorbeeren mit hohen Erwartungen heran gegangen und wurde nicht enttäuscht. "Sinister" beschert dem Genre endlich mal wieder einen handwerklich hochwertigen Grusler mit langsamen Kamerafahrten, die man in Zeiten unsäglichen Wackelkamera Found-Footage Gedöns beinahe mit Beifall preist.
"Sinister" baut langsam und sorgfältig Spannung auf die fast unerträglich wird, als Ethan Hawke sich Nacht für Nacht die alten Super 8 Filme reinzieht die er auf dem Dachboden des neuen Hauses gefunden hat. Was er und der Zuschauer dort zu sehen bekommt ist an Grausamkeit kaum mehr zu überbieten. Fortan geschehen auch seltsame Dinge im Haus und das Unheil ist vorprogrammiert.
Im Prinzip ist die Story und die Machart von Sinister ein bekanntes Konzept das man in anderen Filmen so oder so ähnlich schon gesehen hat. Dennoch schafft der Film eine unheimliche Atmosphäre und einige Szenen sind enorm gruselig inszeniert wie man es nicht oft zu sehen bekommt. Ethan Hawke spielt seine Rolle hervorragend und trägt den Film beinahe allein.
Momentum präsentiert hier ein makelloses Bild auf höchstem Niveau. Für das Genre Referenz. Auch der Ton bewegt sich auf dieser Ebene und lässt das Wohnzimmer bei den zahlreichen Schockeffekten beben. Die BD besitzt einen schicken Schuber.
Fazit:
"Sinister" gehört für mich schon jetzt zu den besten Geisterfilmen der letzten Jahre. 110 Minuten Hochspannung sind garantiert.
"Hunt to Kill" hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist natürlich nicht neu, wurde aber kurzweilig und vorallem handwerklich ordentlich umgesetzt. Keoni Waxman ist ein routinierter B-Movie Regisseur dass merkt man. Steve Austin ist einfach ein sympathischer Kerl, auch wenn sein Schauspieltalent begrenzt ist. Ich sehe ihn immer wieder gerne.
Das Bild hat mich positiv überrascht. So viel HD-Feeling hatte ich hier nicht erwartet. Die Wald Location ist dafür prädistiniert und so kann das Bild durchgehend überzeugen. Die ein oder andere Großproduktion sieht nicht besser aus, im Gegenteil. Volle Punktzahl.
Der Ton ist ebenfalls gut und offenbart sehr schöne Räumlichkeit und Dynamik.
Mit "The Beginning" zeichnet erneut Michael Bay´s Platinum Dunes Schmiede verantwortlich und legt ein Prequel der Superlative hin. Der Film steht dem Remake von 2003 in nichts nach und legt in Sachen Härte noch eine Schippe drauf. Die Atmosphäre ist hier ebenfalls wieder dreckig und düster wie es sich für ein Texas Chainsaw Massacre gehört. Jablonsky´s genialer Soundtrack kommt hier auch wieder zum Einsatz. "TCM - The Beginning" muss man einfach zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten zählen. Es führt kein Weg an diesem Terror-Meisterwerk vorbei.
Darstellerisch sind hier besonders Jordana Brewster (Fast and Furious) und R. Lee Ermey alias Scherif Hoyt zu erwähnen, die eine grandiose Leistung abrufen.
Bild und Ton sind auf hohem Niveau. Schwächen sind wenn überhaupt nur ganz wenige auszumachen und bedürfen keines weiteren Kommentars.
Ich bin sehr froh diesen hervorragenden Schocker endlich als BD in meiner Sammlung zu haben.
Bei "Maniac Cop" handelt es sich um eine Perle des Horrorfilms aus den 80igern, der mit düsterer Großstadt-Atmosphäre und einem unheimlichen Cop zu glänzen weiß. Ausufernden Splatter sollte man allerdings nicht erwarten, aber die Indizierung ist aufgrund der Thematk durchaus gerechtfertigt. Auch ohne deutschen Ton gehört der Film in jede gut sortierte Horrorsammlung.
Das Bild ist wechselhaft. In hellen Szenen sehr beachtlich, in dunklen Szenen treten immer wieder Rauschen und Unschärfen auf. Trotzdem hat man den Film noch nie in so einer guten Qualität sehen können.
Der Ton ist gut und ausreichend. Mehr kann man da wohl nicht erwarten.
Die BD von Arrow Films kommt übrigens in einem schicken Pappschuber inkl. einem Wechselposter daher. Die BD selbst hat ebenfalls ein Wechselcover. Tolle Aufmachung.
Wieder mal ein französischer Thriller mit einer tollen Story und sehr guten Darstellern. Switch erinnert phasenweise an "Auf der Flucht", und lässt einem mit seiner spannenden Inszenierung kaum eine Verschnaufpause. Die Action ist gut dosiert und passt perfekt zu diesem hochkarätigen Psycho-Thriller. Movienator hat es schon erwähnt. Ein Geheimtipp den man unbedingt anschauen sollte.
Bild und Ton sind wie man es von einer neuen Produktion erwartet auf hohem Niveau.
Der 22-jährige Eric England hat mit "Madison County" versucht auf sich aufmerksam zu machen, was leider nur in Ansätzen gelungen ist. Der Backwoods-Thriller hat ein elementares Problem, er ist schlichtweg langweilig. In den ersten 45 Minuten passiert rein garnichts und was dann kommt ist nicht viel besser. Ein sonderbarer Killer mit Schweinskopf-Maske, unterdurchschnittliche Darsteller und Morde so unspektakulär wie ein Tatort Krimi.
Warum England bei seinem Debüt mit den für dieses Genre wichtigen Gore-Effekten so sparsam umgegangen ist, weiß wohl nur er selbst. Lediglich in ein paar wenigen Phasen kommt etwas Atmosphäre und Tempo auf, aber das reicht natürlich nicht. So wird das jedenfalls nichts mit Hollywood. Mal sehen ob man von dem jungen Mann in Zukunft nochmal etwas hört.
Bild und Ton sind für diesen Film mit einem Budget von gerade mal 70.000 Dollar überraschend gut und auch die Inszenierung wirkt nicht wie ein C-Movie. Schade dass nichts besseres dabei heraus gekommen ist. Die deutsche Synchro ist übrigens ein Graus und bringt dem Film bei weitem keine Pluspunkte.
Steve Austin und Danny Trejo sehe ich sehr gerne und die beiden machen hier einen richtig guten Job. Austin gibt wie oft den wortkargen Rächer und Trejo den Bösewicht. "Recoil" punktet außerdem mit einer guten Story und kerniger Action. Ein rundum gelungenes und kurzweiliges Action-Vergnügen.
Das Bild liegt im Bereich der Referenz. Schärfe und Plastizität sind durchweg erste Sahne. Korn und Rauschen Fehlanzeige. Planet Media hat mich diesbezüglich noch nie enttäuscht.
"The Cabin in the Woods" ist in der Tat ein ungewöhnlicher Horror/Mystery Thriller der zwar wirklich mal etwas neues bietet, aber im Gegenzug die Meinungen gehörig spaltet. Allgemein hat mir der Film recht gut gefallen, zumindest bis ca. 15 Minuten vor dem Ende. Dieses ist allerdings für meinen Geschmack so daneben , dass es dem Film einiges an Sympathien kostet. Wohlwollend vergebe ich hier so gerade noch 4 Punkte, obwohl das schon hart an der Grenze ist. Bis dahin unterhält "The Cabin in the Woods" indes aber gut und kann trotz allem empfohlen werden.
Bild und Ton sind gemäß einer neuen Produktion auf sehr hohem Niveau.
Nach "Shark Night 3D" kommt nun der nächste in Real 3D gedrehte Hai-Thriller zu uns. Allerdings ist das Ergebnis relativ nüchtern ausgefallen. Das positive an "Bait 3D" ist die allgemein hochwertige Inszenierung und einige wirklich gute und blutige Effekte. Das hebt ihn von "Shark Night" etwas ab, allerdings bleibt durch viele unnötige und sinnlose Dialoge einiges an Spannung auf der Strecke liegen. Zu viel Leerlauf und zu wenig Suspense Momente lassen den Film nicht über das Mittelmaß hinaus kommen.
Eigentlich schade, denn das Potenzial wäre definitiv vorhanden gewesen.
Ganz kurz noch zur Story: Ein Supermarkt wird von einem Tsunami überschwemmt und spült einen weißen Hai in das Gebäude. Klingt nach Trash, hätte aber mit einem besseren Drehbuch ein Knaller werden können. Trotz den genannten Schwächen gibt es dennoch einige gute Momente die sich sehen lassen können. Ich habe den Kauf jedenfalls nicht bereut.
Im Gegensatz zum Film ist die 3D Umsetzung wie von Warner gewohnt erste Sahne. Real 3D sieht man sofort und so bekommt der Zuschauer ein klares und plastisches Bild mit einer sehr schönen Tiefenwirkung serviert. Popouts sind für meinen Gechmack zu wenige vorhanden, da hätte man noch was drauf packen können.
Der HD Ton lässt ebenfalls keine Wünsche offen und offenbart tolle Räumlichkeit und Dynamik.
Übrigens befindet sich auf der Disc lediglich die 3D Fassung. Es gibt auch eine normale 2D BD des Films die ein paar Euro weniger kostet.
Produzent Michael Bay legt hier ein nahezu perfektes Remake des Klassikers von 1979 hin. Wusste das Original seiner Zeit schon zu überzeugen, so präsentiert sich "Amityville Horror - Eine wahre Geschichte" in einem neuen und modernen Gewand.
George (Ryan Reynolds) und Kathy (Melissa George) Lutz erfüllen sich den uralten amerikanischen Traum und ziehen mit ihren 3 Kindern in das Haus in dem sich ein Jahr zuvor eine schreckliche Tragödie abgespielt hat. Ronald Defeo ermordete von "Stimmen" getrieben seine ganze Familie.
Gestaltet sich der Einzug noch recht harmonisch so nehmen die "Stimmen" mit der Zeit auch von George Lutz mehr und mehr Besitz an. Albtraumhafte Visionen treiben ihn dazu seine Familie zu töten.
Es gibt nicht viele Horrorfilme, die eine solch düstere und beklemmende Atmosphäre für sich verzeichnen können. Hier stimmt einfach alles. Das Haus am Wasser das vorallem Nachts unheimlich und bedrohlich wirkt, der absolut geniale Soundtrack von Steve Jablonsky und die zahlreichen Schockeffekte.
Die Leistungen der Schauspieler sind ebenfalls super. Ryan Reynolds spielt sich förmlich in einen Rausch und Melissa George steht dem in nichts nach. Chloe Grace Moretz (Let me in) ist hier noch als kleines Mädchen in einer ihrer ersten Rollen zu sehen. Heute ist sie bereits eine gefragte junge Frau in Hollywood.
Bild und Ton liegen auf Referenzniveau. Einen deutschen Ton gibt es leider nicht was zwar schön wäre, mich aber nicht weiter stört.
Fazit:
Dieses Remake ist auf der Höhe der Zeit und lässt das Original hinter sich. " Amityville Horror - Eine wahre Geschichte" gehört für mich zu den besten Horrorfilmen der Neuzeit. Nur wenige Filme schaffen es Spannung und Atmosphäre gleichermaßen hoch aufzubauen. Gänsehaut ist garantiert. Fans von Gruselfilmen sollten sich diesen Schocker auf keinen Fall entgehen lassen. Michael Bay und sein Platinum Dunes haben hier gute Arbeit geleistet.
Es gibt sie noch die kleinen B-Movie Perlen. "The Aggression Scale" kann ohne weiteres als solche bezeichnet werden. In den ersten 5 Minuten glaubt man noch es handele sich um einen gewöhnlichen 08/15 Thriller. Im weiteren Verlauf wird man dann aber eines besseren belehrt bzw. positiv überrascht. Der Film ist sehr spannend und nach den erwähnten ersten Minuten gibt es praktisch keine Verschnaufpause mehr.
Die Story ist richtig gut und kann als Mischung aus "Kevin allein zuhause" für Erwachsene und "The Collector" gesehen werden. Beachtliche Performance des jungen und wortkargen Owen der sich zum Rambo und Beschützer seiner Halbschwester entwickelt.
Dabei geht er nicht zimperlich zu Werke und stellt einige perfide Fallen auf, die für alle Beteiligten einen blutigen Ausgang zur Folge haben. Übrigens ist der Storyinhalt der Redaktion und von El-Mago nicht richtig, aber dies wurde in den Kommentaren bereits behandelt.
BIld und Ton sind auf sehr hohem Niveau. Das Bild ist wie von El-Mago beschrieben spitze und bewegt sich sogar nahe der Referenz.
Wer also mal wieder einen frischen und kurzweiligen Genre-Beitrag sehen möchte, sollte sich "The Aggression Scale" anschauen. Steven C. Miller kann man hier sehr gute Arbeit attestieren. Der Film wird nächste Woche meine Sammlung bereichern.
Also ich muss mich hier den Meinungen meiner Vorschreiber anschliessen. Der 2. Teil macht natürlich wieder Spaß keine Frage, aber Teil 1 kann er nicht das Wasser reichen. Die Story ist wirklich hauchdünn und es geht eigentlich nur darum, dass jeder seinen Actionauftritt erhält. Warum Jet Li indes nur einen Minipart bekommen hat verstehe ich nicht. Er hätte mit seinem trockenen Humor und seinem Stil gut in die Stammbesetzung gepasst. Statt ihm hat man wohl Chuck Norris einen Einsatz zugesprochen, den man sich auch hätte sparen können. Arni und Bruce hingegen haben mir gut gefallen. Stallone und Statham sind sowieso die unangefochtenen Stars.
Unterm Strich ziehe ich für mich das Fazit, dass "Expendables 2" ein gelungenes Sequel geworden ist, aber für meinen Geschmack nicht der beste Actionfilm des Jahres, wie man es in einigen Kommentaren lesen konnte. Bodycount und Oneliner wurden erwartungsgemäß erhöht. Ich bin gespannt was Stallone für Teil 3 einfällt.
Das Bild ist für mich eine Enttäuschung. Sehr viele Unschärfen und teils starke Körnung auch wenn es Stilmittel sein sollen, so haben diese im HD Bereich nichts zu suchen. Zumindest nicht in diesem ausgeprägten Maße. Nur ganz selten blitzt mal ein sauberes und plastisches Bild hervor, aber der Anteil ist verschwindend gering. Manche Szenen sind sogar so verwaschen dass man sich die Augen reiben muss. Ob da noch ein großer Unterschied zur DVD ist, ich wage es zu bezweifeln.
Wenigstens macht der HD-Ton seinem Namen alle Ehre. Dieser ist gewohnt druckvoll und dynamisch. So muss das sein. Super!
"House at the End of the Street" startet ja bei uns erst jetzt im Kino. Ganz anders in den USA wo der Film bereits auf BD erhältlich ist. Also man sollte hier keinen Terror-Schocker der Kategorie "The Last House on the Left" erwarten, sondern vielmehr einen gewöhnlichen Thriller der sämtliche Klischees des Genres bedient. Dennoch hat mir der Film irgendwie gefallen. Mögliche Gründe hierfür sind die hochwertige Inszenierung und Jennifer Lawrence.
Sie ist das Talent in Hollywood und mit ihren 22 Jahren wirkt die Amerikanerin schon erstaunlich reif und routiniert. Auch in diesem Thriller zeigt sie was sie kann, und ich glaube ohne sie wäre der Film nur halb so gut. (3,5)
Das Bild bewegt sich auf gehobenen Durchschnitt. Schärfe und Plastizität sind gut, werden aber durch dezente Körnung des öfteren ausgebremst.
Der Ton ist sehr gut abgemischt und hat kaum Schwächen. Allerdings sollte man der englischen Sprache zumindest im fortgeschrittenen Bereich mächtig sein, denn die meisten Darsteller sprechen sehr schnell inklusive Slang.
Die BD kommt in einem attraktiven Pappschuber mit Prägung daher.
"White Noise" ist ein gutes Mysterydrama und überzeugt mit einer beklemmenden und unheimlichen Atmosphäre, und einem konstant hohen Spannungspegel. Der Film geht mehr in Richtung Drama, verliert aber trotz allem die Suspense Momente eines Thrillers nie aus den Augen. Obwohl hier die Geister-Thematik aufgegriffen wird, sollte man keinen Horrorschocker erwarten. Also mir hat die Story richtig gut gefallen und mich bis zum bitteren Ende gefesselt.
Das Bild ist sehr gut und verfehlt nur wegen gelegentlichen Rauschmustern in ein paar dunklen Szenen die Höchstwertung.
Der Ton präsentiert gute Räumlichkeit und Dynamik.
Schräger und blutiger Funsplatter aus Neuseeland der großen Spaß macht. Die Story ist irgendwie kultig und die Effekte können sich mehr als sehen lassen. Hier wurde hervorragende Handmade Arbeit geleistet. Es passt einfach alles. Wer ihn noch nicht kennt sollte diesen Zustand bei Zeiten ändern, es lohnt sich.
Die Umsetzung auf BD ist toll geworden. Das Bild verfügt über hohe Schärfe mit viel Detailreichtum und schöner Plastizität. Korn und Rauschen gibt es nicht. HD-Feeling reichlich.
Dem Ton fehlt es etwas an Power und Dynamik, ist aber noch gut.
"Two Eyes Staring" ist ein nettes Grusel-Drama aus Holland mit einigen konventionellen, aber durchaus effektiven Momenten. Die Atmosphäre ist gelungen und die Darsteller agieren glaubhaft. Wie movienator schon erwähnt hat, nimmt man sich viel Zeit für die Einführung der Charaktere, wobei der Verlauf der Spannungskurve dadurch nicht immer ansteigend ist. Aufgrund dieser Tatsache sollte man auch keinen Schocker erwarten, sondern vielmehr ein Familiendrama mit dezenten Gruselelementen. Ein solider Beitrag dem man eine Chance geben sollte.
Das Bild zeigt in den Tagszenen gute Schärfe und Plastizität. In dunklen Sequenzen von denen es viele gibt, rauscht es leider des öfteren. Außerdem hatte ich einige Bildruckler. Kann natürlich sein, dass dies von Player zu Player unterschiedlich ist (3,5).
Der Ton ist in den Soundgeräuschen sehr kräftig und laut. Im Gegenzug sind die Dialoge manchmal etwas zu leise, doch alles noch im grünen Bereich (3,5).
Also mir hat der Film absolut nicht gefallen. Aus der Story hätte man sicher einiges heraus holen können, aber was einem da geboten wird ist Mumpitz. Zwar sind einige Lacher dabei, doch ernst kann man den Film zu keiner Zeit nehmen. Eine Mischung aus Humor und etwas Dramatik hätte ich begrüßt, allerdings ist das nicht gegeben und die Aliens die wie Schimpansen mit leuchtenden Gebissen aussehen, sind wirklich ganz mies gestaltet. Ghetto-Kids die Aliens jagen, na ja wem´s gefällt. Für mich ist das nichts.
Bild und Ton sind auf hohem Niveau, da gibt es nichts zu meckern.
Sehr ansprechendes Sequel, und somit eine würdige Fortsetzung der Reihe. Der Film bietet 2 Stunden Spannung und jede Menge toll gemachte Actionszenen. Die verschiedenen Locations bringen richtig Abwechslung in die Story und erinnern phasenweise an einen James Bond Film. Auch wenn ich Matt Damon schätze muss ich sagen, dass Jeremy Renner eine mehr als gute Neubesetzung ist. Freu mich schon auf weitere Bourne Filme.
Bild und Ton sind zwar keine Referenz aber auf hohem Niveau. Im Prinzip konnte ich eigentlich keine nennenswerten Schwächen ausmachen.
Das Steel gefällt mir dieses mal nicht, daher habe ich zur Amaray gegriffen.