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Streamingdienst Disney+ offiziell angekündigt - US-Start am 12.11. und Europastart erfolgt erst 2020

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13.04.2019 Auf dem Investorentag in Burbank hat Disney Details zu seinem eigenen Streamingangebot Disney+ offenbart. Dieser startet am 12. November 2019 zunächst einmal in den USA. In den beiden Folgejahren soll die Erweiterung auf internationale Märkte erfolgen, wobei eine Einführung von Disney+ in den Ländern in Westeuropa, zu denen dann auch Deutschland gehört, im Jahr 2020 erfolgen soll. Bereits bis Ende 2024 beabsichtigt Disney bis zu 90 Millionen Abonnenten an sich gebunden zu haben. Hierfür plant Disney im laufenden Geschäftsjahr bereits 1,5 Milliarden US-Dollar in den Streamingdienst zu investieren, die Investition bis 2024 auf 2 Milliarden US-Dollar zu erhöhen und Disney+ bis dahin auch schon profitabel laufen zu lassen. Im Gegensatz zur direkten Konkurrenz wie Netflix hat Disney für den Start seines Streamingdienstes noch verhältnismäßig niedrige Abopreise angekündigt. Denn während Netflix aktuell nur noch SD-Streaming für 7,99€ im Monat anbietet und alle anderen Abos erst vor wenigen Tagen auch offiziell in Deutschland im Preis erhöht wurden, soll Disney+ auf dem US-Markt bereits mit einem Preis von 6,99 US-Dollar pro Monat starten. Noch ein bisschen günstiger wird das Jahresabo, das für 69,99 US-Dollar angeboten wird. Der Streamingdienst soll plattform- und geräteübergreifend zur Verfügung stehen und auch direkt 4K-Inhalte mit HDR sowie Downloads für die Offlinenutzung enthalten. Weiterhin erwartet die Disney+ Kunden ein umfangreiches Programm, das auf verschiedenen Kanälen unter anderem Marvel, Star Wars uvm. als Spielfilme und Serien umfassen wird. Außerdem werden auch aktuelle Kinoneuheiten eine exklusive Streamingauswertung über Disney+ erfahren. Der erste Titel dieser Art wird die aktuelle Marvel-Neuheit „Captain Marvel“, die damit ausschließlich bei Disney+ in digitaler Form zur Verfügung stehen wird. (pf)


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13.04.2019 - Kategorie: Filme
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Kommentare

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geschrieben am 15.04.2019 um 14:45
#22
Nein
geschrieben am 15.04.2019 um 09:48
#21
Hört sich für mich gar nicht mal so schelcht an. Wenn das Angebot stimmt werde ich den auch abonnieren.
geschrieben am 15.04.2019 um 06:28
#20
Mal sehen, ob das auch wieder zu einem Rückgang der physischen Medien führen wird. Ich denke mal, dass Streaming, leider, die Zukunft gehören wird.
geschrieben am 14.04.2019 um 14:15
#19
Das mit dem monatlichen oder 3-monatlichen Wechsel ist so eine Sache. Die Anbieter wollen natürlich zum Jahresabo locken und bieten diese daher günstiger an. Außerdem ist die Bequemlichkeit für viele ja ein Hauptgrund auf Streaming zu setzen. Dauernd An- und Abmelden werden sich auf Dauer vermutlich die wenigsten.
Außerdem muss man sich dann schon immer Monate im voraus überlegen, was man wann ansehen will - da ist die Flexibilität schon deutlich eingeschränkt.

@Matrix "Alles bei einem Anbieter" war das bisherige Erfolgsrezept von Netflix&Co. Genau das wird sich jetzt aber wohl ändern. Denn die Studios wollen sich erstens die möglichen Profite selbst einverleiben. Und zweitens bekommen sie bessere Möglichkeiten ihre Zuschauer zu analysieren: wer schaut wo um welche Uhrzeit was, wie lange, von Anfang bis Ende oder nicht, wie häufig u.s.w.. Diese Daten sind nicht nur für die Konzerne selbst bares Geld wert.
geschrieben am 14.04.2019 um 12:49
#18
Disney hat nur ein Problem. Außer klassiche Disney Produktionen, Star Wars und Marvel haben sie absolut nichts zu bieten. Daher aktuell absolut uninteressant.
Und solange Netflix das Accountsharing duldet, ist Netflix immer noch um Meilen günstiger. Hier wurde nämlich nicht erwähnt, wie viele Leute bei dem Jahresabo von Disney gleichzeitig Streamen können.
Solange man monatlich oder quartalsweise kündigen kann, ist es ja im Endeffekt egal auf wie viele Anbieter der Markt sicht aufteilt. Man abonniert, schaut sich an was man will und nach einer gewissen Zeit wechselt man wieder woanders hin.
geschrieben am 14.04.2019 um 09:15
#17
@Al-DVD Sammler:
Disney geht nicht zurück zu netflix, da netflix sich das schlicht und einfach nicht mehr leisten kann. Deshalb stellte man auch die MCU Serien ein. Die Lizenzen sind zu teuer.

Was man tun kann? Die monatlichen Varianten wählen. Zum Beispiel alle 3 Monate wechseln, alles bingen was man in der Zeit sehen wollte und dann wieder wechseln.
Für Amerikaner ist es übrigens immer noch deutlich günstiger 3-4 Streamingplattformen zu haben als Kabel. Streaming pro Jahr: 250-300 Dollar. Kabel: bis zu 800 Dollar.
geschrieben am 14.04.2019 um 08:37
#16
Ich hoffe das es irgendwann einmal eine Streaming Plattform gibt bei der man dann zwischen den Anbietern wechseln kann und eine geringere Gebühr bezahlt als wie wenn man alle Anbieter abbonomiert, den langsam aber sicher wird es teuer, werde an Disney aufgrund von Star Wars nicht vorbei kommen.
geschrieben am 14.04.2019 um 03:37
#15
Viele werden wohl von Netflix zu Disney rüber wandern. Im Angebot sollen hier auch die komplette Serie Simpsons sein. Mal schauen wann und zu welchem Preis es sich bei uns einpendelt. Denke der Preis wird zügig höher gehen sobald man Kunden gebunden hat
geschrieben am 13.04.2019 um 22:55
#14
Also vorerst bleibe ich nur bei Netflix und ich werde mir keinen weiteren Stream Anbieter nehmen. Wenn auch noch andere Netflix verlassen werde ich vielleicht Netflix kündigen und dann keinen Stream Anbieter mehr nutzen. Ich sehe es nicht ein jetzt 3 Anbieter zu nehmen weil Disney und Co jetzt sich die Taschen voll machen wollen wollen. Mit nur Netflix fand ich das eine gute Lösung aber da ist bei mir Schluss.
Disney rechnet jetzt schon, sollte Disney nicht erstmal abwarten ob es auch genug Leute gibt die da mit machen. Es kann auch so kommen das ganz wenige Disney jetzt extra als Anbieter nehmen und Disney wieder zurück zu Netflix geht.

Wie heißt es so schön abwarten und Tee trinken.
geschrieben am 13.04.2019 um 22:38
#13
Der Kampfpreis ist auf jeden Fall eine Ansage. Streaming ist auf jeden Fall eine Option, war der Gang in die Videothek früher schließlich auch. Ein Dauerabo - wie überall - würde es für mich aber sicher nicht werden.
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