Ein einsames Highway-Netz, ein CB-Funkgerät und ein fataler Fehler. Mit diesen Zutaten inszeniert Regisseur John Dahl in „Joyride – Spritztour“ aus dem Jahr 2001 einen mörderischen Roadtrip, der das Adrenalin sofort hochjagt. Was als blöder Streich der ungleichen Brüder Lewis (Paul Walker) und Fuller (Steve Zahn) beginnt, eskaliert rasant in puren Psychoterror.
Über den Funkkanal veräppeln die beiden den einsamen Lkw-Fahrer „Rostiger Nagel“. Doch der Fremde versteht keinen Spaß. Er entpuppt sich als sadistischer Psychopath, der die Brüder fortan quer durch die US-Provinz jagt. Die Parallelen zu wegweisenden Genre-Klassikern sind unverkennbar: Der Film atmet die bedrohliche Isolation von Steven Spielbergs „Duell“ und verknüpft sie gekonnt mit der gnadenlosen Jagd aus „Hitcher, der Highway Killer“.
Dank des extrem schnellen Pacings kennt die Story absolut keine Längen. Jede Raststätte wird zur potenziellen Falle, jede dunkle Landstraße zum Albtraum. Dahl meistert den Spagat zwischen nervenzerreißendem Thriller und humorvollen Momenten perfekt. Die Chemie zwischen dem charmanten Walker und dem gewohnt flippigen Zahn sorgt für genau die richtige Dosis schwarzem Humor, bevor die Falle wieder zuschnappt.
Unterstützt wird diese emotionale Achterbahnfahrt von einem coolen, rockigen Soundtrack und dem fantastischen Score von Marco Beltrami („World War Z“, „“Scream“). Beltramis Kompositionen treiben die Verfolgungsszenen mit düsteren, treibenden Klängen nach vorne und verstärken die Bedrohlichkeit des unsichtbaren Killers im Cockpit seines Trucks.
Über einige ganz kleine Logikfehler sollte man aber hinwegsehen können.
„Joyride“ ist ein packender, handwerklich makelloser Thriller. Er verwandelt den amerikanischen Highway in ein klaustrophobisches Versteckspiel, das den Zuschauer bis zur letzten Sekunde an den Sitz fesselt. Ein absoluter Geheimtipp für Fans von rasantem Suspense-Kino.
Leider war dieser Film für mich eine große Enttäuschung. Schon nach den ersten 30 Minuten hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht in Gang kommen will. Statt Spannung, interessanter Entwicklungen oder einer Handlung, die mich neugierig auf den weiteren Verlauf macht, zieht sich der Film quälend langsam dahin. Vieles wirkt unnötig in die Länge gezogen, ohne dass dadurch irgendein wirklicher Mehrwert entsteht.
Besonders enttäuschend fand ich das Erzähltempo. Ein langsamer Film kann durchaus funktionieren, wenn die Atmosphäre stimmt, die Charaktere interessant sind oder sich nach und nach eine fesselnde Geschichte entwickelt. Hier hatte ich allerdings zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sich das Warten lohnt. Szenen wirkten teilweise endlos, Dialoge wenig inspirierend und die Handlung insgesamt ziemlich belanglos. Ich habe immer wieder auf die Uhr geschaut und mich gefragt, wann endlich etwas passiert.
Auch die Figuren konnten mich nicht wirklich überzeugen. Es fehlte mir an Charakteren, mit denen man mitfiebern oder zu denen man irgendeine Verbindung aufbauen konnte. Dadurch blieb das Geschehen für mich emotional völlig distanziert. Selbst Momente, die vermutlich spannend oder bedeutungsvoll gemeint waren, haben bei mir kaum eine Reaktion ausgelöst.
Nach ungefähr 30 Minuten war meine Geduld dann endgültig erschöpft. Ich habe den Film abgeschaltet, weil ich schlicht keine Motivation mehr hatte, noch länger auf eine interessante Wendung oder einen Höhepunkt zu warten. Das kommt bei mir nur selten vor, aber dieser Film hat es leider geschafft, mich bereits nach einer halben Stunde komplett zu verlieren.
Natürlich sind Geschmäcker verschieden und sicherlich wird es Zuschauer geben, die genau dieses langsame und ausführliche Erzähltempo mögen. Für mich war es jedoch vor allem eines: langweilig, langatmig und unnötig zäh. Wenn ein Film mich nach gerade einmal 30 Minuten dazu bringt, ihn freiwillig auszuschalten, hat er mich als Zuschauer definitiv nicht erreicht. Von mir daher leider keine Empfehlung.
Der Film ist ein unterhaltsamer Actionstreifen mit einer ordentlichen Portion Humor und Action, die aber erst ab ca. 40 Minuten einsetzt. Dann gibt es aber so richtig ein paar Gewaltspitzen und skurrile Tötungen. Bob Odenkirk trägt den Film fast im Alleingang.
Bild
Die 4K enttäuschte mich ordentlich durch ein viel zu dunkles Bild, wodurch ich nach 50 Minuten zur beiliegenden Blu-ray wechselte.
Ton
Der Raumklang ist sehr gut mit ordentlicher Dynamik und gut verorteten Klangeffekten in den Actionszenen. Die Dialoge sind klar und deutlich abgemischt, aber etwas zu leise.
Das Bonusmaterial ist auf der Blu-ray in dieser Kombo enthalten und sehr umfangreich.
Fazit: Actionfilm auf gehobenem Mittelmaß, welcher sich aber als 4K nicht lohnt wegen des viel zu dunklen Bildes.
Greift zur Blu-ray.
Mit Dracula hatte ich bisher keine Berührungspunkte, bin also unvoreingenommen an den Film ran.
Ich wurde gut unterhalten, der Film wurde sehr gut umgesetzt (8/10).
FSK 12 ist hier unpassend, FSK 16 sollte es auf jeden Fall sein.
Technisch für eine Blu Ray von 2015 und trotz 'nur' DTS 5.1 kann man hier nichts beanstanden, der Sound haut einen förmlich um!
Hier würde mich auch die 4k-Scheibe mit dem DTS X-Ton interessieren, die aber leider inzwischen vergriffen ist...
Ich habe diesen Film schon sehr oft gesehen, wobei die letzte Sichtung fast 10 Jahre her ist und ich hatte einfach wieder Lauft auf diesen Film der für mich schlichtweg Unterhaltung pur ist und von der ersten Sekunde an bei mir für gute Laune sorgt ohne groß nachdenken zu müssen und dazu einer netten Prise Herz hat.
Cameron Diaz und Ashton Kutcher haben zwar nicht die beste Chemie aber was Ihnen an Chemie fehlt, machen sie durch Einsatz wieder wett und sie machen halt das was sie am besten können, einfach die Sau rauslassen. Ist es verrückt, jab, ist es manchmal albern, jab aber ich finde es Lustig. Auch meine Frau die diesen Film zum ersten mal gesehen hat, hat fleißig gelacht.
Den beiden wird aber ein bisschen die Show gestohlen von Lake Bell und Rob Corddry, die beiden lassen hier nicht nur klasse die Sau raus, die beiden haben auch die Chemie die Diaz und Kutcher ein bisschen fehlt. Entsprechend jedes mal wenn Bell und Corddry auftauchen wird es noch mal besonders witzig. Vor allem die Crédit Szene mit den beiden ist zu geil und lässt mich jedes mal aufs Neue Jubeln.
Die Story selbst ist von Anfang bis Ende vorhersehbar, ohne große Überraschung aber halt einfach tolle Feelgood Unterhaltung, die bei mir für einfach nur pure Gute Laune sorgt.
Bild und Ton ist verdammt gut, wenn auch keine Referenz. Bonusmaterial ist zum Teil in HD jedoch ist man da in ner halben Stunde durch.
Big mit Tom Hanks ist ein weiterer 80er Jahre Klassiker... Ich habe ihn jetzt bekommen und mir selbstverständlich sofort angeschaut... Einfach nur geil ;-)
Der Film ist eine Fantasy/Drama/Komödie mit brillanten Humor. Wortspielereien, Umgang mit Klischees und Starallüren werden auf ihre eigene humoristische Art dem Zuschauer vermittelt und sind nach über 30 Jahren noch nicht so abgedroschen, wie die Schwemme mancher der aktuellen 08-15-Filme. Ein Film, den man gesehen haben muss!
Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur DVD! Das Bild dieses modernen Klassikers hatte auf DVD leider nur ein mittelprächtiges Bild, aber diese Scheibe ist einfach glänzend. Die Schärfe lässt jetzt auch vielleicht unerwünschte Details erkennen & die Farben leuchten regelrecht. Es sind keine Bildfehler zu erkennen. Der deutsche Sound ist für mich Okay.
Big von Penny Marshall ist und bleibt ein Klassiker der Filmgeschichte... Ich kann allen diesen Film aufgrund der sehr guten technischen Umsetzung nur empfehlen.
Als Kind fand ich den super, ist natürlich ansonsten nichts besonderes, daher noch 7/10 Sterne für meine Nostalgie.
Bild und Ton sind ganz gut, es fehlt etwas an Raumklang.
Dreh einen Film über den größten Musikkünstler aller Zeiten und mach es so oberflächlich wie möglich, damit man niemanden auf die Füße tritt und gleichzeitig den einmal-im-Jahr Kinogänger abholen kann. Ob man der namensgebenden Titelfigur dabei gerecht wird, ist egal. Die Leute gucken ihn sowieso, sind begeistert, wenn sie die Musik hören und sagen dann im Nachhinein "Ach, was war das toll!".
Ich war sehr gespannt, wie Michael Jacksons Geschichte erzählt wird und leider ist es sehr unbefriedigend mitanzusehen. Wir beginnen in der Kindheit, wo Michael mit seinen vier älteren Brüdern als Jackson 5 auftreten, während sie im Hintergrund von ihrem egoistischen Vater Joe gedrillt werden.
Nach kurzer Zeit sehen wir Michael als jungen Erwachsenen wie er sich von seinem Vater und somit auch von seiner Familie lösen kann und musikalisch eigene Wege gehen möchte. Alleine hier wird inhaltlich viel liegen gelassen und die Brüder wirken fast wie Statisten, da sie quasi keine Rolle spielen.
Joe bekommt hier noch die zweitwichtigste Rolle neben Michael, aber selbst er ist einfach der nichts gönnende Vater. Vielleicht war es das auch immer, aber hier ist niemand ein dreidimensionaler Charakter, nicht mal Michael selbst.
Es wird innerhalb der zwei Stunden Laufzeit von Ereignis zu Ereignis gesprungen. Musikalische Auftritte wechseln sich mit privaten Schnippseln abseits der Bühne ab, welche einen die Person Michael Jackson näher bringen sollen. In Wirklichkeit wird einem aber nur mit dem Holzhammer reingeklöppelt, wie Michael Ideen für Songs hatte oder warum er Tiere adoptieren wollte. Das wird einfach der Person dahinter nicht gerecht. Klar, der Film soll möglichst viele Leute abholen und erfolgreich sein. Aber ist einfach zu wenig.
Was ihm allerdings gerecht wird und was die klare Stärke des Films ist, sind die Auftritte und Musikeinlagen. Die haben es in sich und sind so nah wie möglich an ihren originalen Ereignissen. Hier liefert Jaafar Jackson, der Neffe des King of Pop, auch richtig ab, wenn auch hauptsächlich körperlich und weniger gesanglich, aber das langt allemal.
Wäre das Drehbuch drumherum auf dem gleichen Niveau, hätte Michael eines der besten Musiker-Biopics aller Zeiten werden können. Leider ist dies nicht der Fall und so werde ich mit sehr gemischten Gefühlen in die Credits entlassen, bevor der Film natürlich nochmal eine große Bühnen-Performance darbieten muss.
Wie bereits zuvor bekannt war, ist dies nur ein Teil der Geschichte, welche in einer Fortsetzung weitererzählt werden soll. Dies wird auch am Ende mit einer Texteinblendung deutlich gemacht. Bei diesem Box Office Hit wird diese Fortsetzung auch nicht allzu lange auf sich warten lassen. Ich hoffe, diese wird dann etwas mehr in die Tiefe gehen. Etwas anderes kann man eigentlich auch nicht erwarten. Hier wurde immerhin schon viel abgehakt, wenn auch gefühlt wenig erzählt.
Der erste Teil gibt mir zumindest das Gefühl, dass dieses Mammutprojekt vielleicht besser in einer Mini-Serie hätte verarbeitet werden sollen. Hier wird zu viel kaum oder gar nicht (Michael's Schwestern) angeschnitten und das wird dem Stellenwert dieses Künstlers nicht gerecht. Das sage ich nicht, weil ich riesiger Fan bin, sondern viel mehr, da ich mir seines popkulturellen Status in der Gesellschaft bewusst bin.
Ich gebe Michael 2,5 Punkte.
Das Steelbook ist immerhin ein echter Hingucker und auch technisch liefert der Film ab!
District 9:
Story: Über Johannisburg ist ein Raumschiff einer insektenähnlichen Alien Spezies zum Liegen gekommen und wird von den Menschen im sogenannten District 9, einem Township ähnlichem Getto untergebracht. Eine private Überwachungsfirma kontrolliert diesen District, um deren überlegene Waffentechnologie zu erforschen, welche aber anscheinend nur mit der DNA der Aliens bedient werden kann. MNU-Mitarbeiter Wikus Van De Merwe wird kurze Zeit später beauftragt die Umsiedlung der Aliens zu koordinieren, infiziert sich dabei aber durch eine Flüssigkeit anscheinend mit einem Virus, der es ihm ermöglicht die Alien Technologie zu nutzen. Von nun an ist er der gejagte und das Objekt der Begierde. Der Film ist vor allem im ersten Teil, teilweise als Dokumentation gedreht, was ihm auch seinen besonderen Charme verleiht. (4/5 Punkte)
Bild: Durchweg kleinere Hintergrundunschärfen (4/5 Punkte)
Ton: Klar verständliche Sprachausgabe, kraftvoller Sound und guter Surroundklang, gibt es nichts auszusetzen (5/5 Punkte)
Extras: Kommentar von Regisseur/ Co-Autor Neill Blomkamp; Joburg aus der Vogelperspektive - Satellitenaufnahmen und schematische Darstellungen der Welt von District 9 (Interaktive Karte); Entfallene Szenen: Kampausbildung der MNU-Agenten, Anti-Alien-Aufstand, Cryo-Alien, Kids und Weltraumratte Muti, Kids spielen mit Alien-Technologie, Fleischverkäufer, Muti, Barackenbrand, Dr. Michaels Fernsehinterview, MNU Büro, Aggro Alien, Alien im Ei, Alien auf dem Dach, Gestohlene Alie-Waren, Alien hintergeht Fundiswa, Alien und toter Hund, Ghettoblaster, Fortpflanzungssystem der Aliens, Böse Kids, Krankenhausbesuch, Panzer-Klau, Koobus Big Gun; Die Alien Agenda; Protokoll eines Filmemachers: Kapitel 1: District 9 - Das Konzept, Kapitel 2: District 9 – Dreharbeiten, Kapitel 3: District 9 – Nachbearbeitung; Metamorphose: Die Verwandlung von Wikus; Innovation: Schauspiel und Improvisation in District 9; Konzept und Design: Entstehung der Welt von District 9; Schaffung der Aliens: Visuelle Effekte in District 9; Movie IQ; Cinechat; BD Live (5/5 Punkte)
Elysium:
Story: 2154, in Los Angeles herrscht Überbevölkerung und Armut. Nur die Reichsten können es sich leisten auf einer Raumstation „Elysium“ über der Stadt zu leben und weiter in ihrem Luxus, mit allen Annehmlichkeiten, wie Heilungsmaschinen. Der Waisenjunge Max verspricht seiner Freundin Freya schon als Kind, dass er dafür sorgen wird, dass sie eines Tages dort Leben werden. Jahre später verletzt sich Max bei einem Arbeitsunfall und ihm bleiben nur noch wenige Tage, wenn er nicht zu den Heilungsmaschinen auf Elysium gelangt. Doch Max findet einen Weg, der ihn nach Elysium bringt. Insgesamt sehr innovativer Film mit einer sehr interessanten Story, die etliche aktuellen gesellschaftliche Fragestellungen in einer dystrophischen Welt der Zukunft anspricht. Durchweg gute Unterhaltung. (4/5 Punkte)
Bild: Kraftvolle Farbgebung, allerdings kleinere Hintergrundunschärfen (4/5 Punkte)
Ton: Klar verständliche Sprachausgabe, kraftvoller Sound und guter Surroundklang, gibt es nichts auszusetzen (5/5 Punkte)
Extras: Visionen von 2154; Erweiterte Szene: "Kruger wacht auf"; Die Reise nach Elysium: Der Ursprung von Elysium, Die Entstehung von Elysium, Die Bearbeitung von Elysium; Zusammenarbeit: Die Rolle in Elysium wird erarbeitet; Die Technologie in 2154; Handlungshilfen: Visuelle Effekte in Elysium; Planung einer Utopie: Eine Gesellschaft im Himmel wird erschaffen (5/5 Punkte)
Chappie:
Story: Deon Wilson ein junger Erfinder und Programmierer arbeitet beim Robotics-Konzern Tetravaal und hat die neuen unzerstörbaren Kampfroboter „Scouts“ entwickelt, welche zur Kriminalitätsbekämpfung in Johannisburg eingesetzt werden. Nebenbei arbeitet er an einer künstlichen Intelligenz, welche den Robotern ein tiefgreifendes Bewusstsein geben sollen. Dies stößt bei seiner Chefin auf wenig Gegenliebe, so dass er seinen Durchbruch auf eigene Faust an einem ausrangierten Scout testen muss. Auf dem Heimweg wird er aber vom Gangsterpärchen Ninja und Yo-Landi entführt und mit ihm seine neue Technologie, welche in die Hände der Gangster gerät. Von der Chance nun die Kriminalitätsbekämpfung beeinflussen zu können, lassen sie mittels Deon den neuen Roboter zum Leben erwecken. Dieser lernt wie ein Kind und ist gefangen in dem Dilemma der Moralvorschriften, die ihm durch seinen Erbauer Deon mitgegeben werden und dem Gangstervorstellungen seiner neuen Eltern Ninja und Yo-Landi. Als er erste Raubzüge mit seinen neuen Eltern durchführt, wird auch Tetravaal auf ihn aufmerksam und schickt Vincent Moore auf die Jagd nach Chappie. (4/5 Punkte)
Bild: Kraftvolle Farbgebung, allerdings kleinere Hintergrundunschärfen (4/5 Punkte)
Ton: Klar verständliche Sprachausgabe, kraftvoller Sound und guter Surroundklang, gibt es nichts auszusetzen (5/5 Punkte)
Extras: Alternatives Ende; Erweiterte Szene: Sehr böser Mann; Dokumentationen: Von Tetra Vaal zu Chappie, Johannesburg: Die echte Stadt und das Sci-Fi-Setting, Chappie: Der pfiffige Professor, Wir sind Tetravaal, Alles Gangsta, Roboter-Gauner: Einblicke in die Stunts und Spezialeffekte, Wettrüsten: Die Waffen und Roboter, Chappie zum Leben erwecken: Die visuellen Effekte, Robotik - Die Realität; Chappie-Galerie: Chappie, Moose, Yobot, Produktionsdesign, Storyboards, Entwürfe des Regisseurs, Poster (4/5 Punkte)
The Devil Wears Prada habe ich damals sehr gerne gesehen, auch wenn der Film für mich vor allem von der Figur Miranda Priestly gelebt hat. Meryl Streep hat sie mit einer solchen Bissigkeit und Arroganz gespielt, dass sie für mich ganz klar das Highlight des Films war. Umso gespannter war ich auf die Fortsetzung rund 20 Jahre später, die diese Stärke eigentlich erneut hätte ausspielen können. Leider funktioniert das in The Devil Wears Prada 2 nicht mehr so richtig, denn ausgerechnet Miranda bekommt überraschend wenig Raum und wirkt zudem deutlich entschärfter als im ersten Teil. Dass sie im Film sogar mehrfach darauf hingewiesen wird, bestimmte Dinge nicht mehr sagen zu dürfen, macht dieses Problem zwar zum Thema, ändert aber nichts daran, dass genau ihre bissigen Kommentare und ihre kompromisslose Art fehlen. Gerade deshalb ist es für mich ziemlich enttäuschend, weil ich genau diese Seite der Figur wiedersehen wollte. Anne Hathaway und Emily Blunt sind zwar erneut überzeugend und sorgen für einige gute Momente, doch der Film leidet darunter, dass seine stärkste Figur nicht mehr im Mittelpunkt steht. Der heimliche Sympathieträger ist für mich deshalb Stanley Tucci, der mit seiner Präsenz und seinem Charme praktisch jede Szene bereichert. Optisch bietet der Film dafür wieder genau das, was man von ihm erwartet, schöne Menschen, fantastische Kleidung und elegante Schauplätze, die zumindest für reichlich kurzweilige Unterhaltung sorgen. Die eigentliche Geschichte ist dagegen wenig aufregend und bewegt sich teilweise sehr nah an den bekannten Konflikten des ersten Teils. Zwar gibt es einige nette Ideen und Momente, doch insgesamt fehlt der Handlung die Überraschung und vor allem der bissige Humor, der den Vorgänger so besonders gemacht hat. Dazu kommt, dass der Film für das, was er letztlich erzählen möchte, etwas zu lang geraten ist und sich stellenweise unnötig zieht. Unter dem Strich ist The Devil Wears Prada 2 kein kompletter Reinfall , aber eine ziemlich überflüssige Fortsetzung, der leider genau das fehlt, was den ersten Teil so unterhaltsam gemacht hat, der Biss.
Nach diesem Biopic bewahrheitet sich einmal mehr diese Aussage. Der Film ist eine gewaltige Bild und Tonpräsentation mit einem absolut perfekt aufgelegtem Neffen des King of Pop.
Er bietet hier eine Performance vom Feinsten ab und man könnte meinen, man sieht Michael tatsächlich im Film. Überhaupt die Live Songs samt Tanzeinlagen sind dermaßen perfekt, dass man glaubt, Michael tanzt vor einem.
Der Film hat eine sehr dichte Atmosphäre, man sieht alles von seinen Anfängen als Kind bei den Jackson 5, dann nach dem Labelwechsel bei den The Jacksons und später noch solo.
In wie weit hier alles der Wahrheit entspricht, sei dahingestellt, aber als Fan glaubt man hier, etwas über Michael zu erfahren und was er so seinerzeit durchmachen musste.
Vielleicht war das auch etwas, weshalb er als Erwachsener in der realen Welt mehr oder weniger gescheitert ist.
Sehr schöne Live Auftritte mit der Gruppe, vor allem der Auftritt bei Motown zum 25. Jubiläum, wo er "Billie Jean" erstmals aufführt, dann die Performance von "Human nature" während der Victory Tour und schließlich noch die wahnsinnig tolle Performance von "Bad" im Wembley Stadium 1988 während seiner Bad World Tour, seiner ersten Solo Tournee.
Jafaar macht diese Auftritte zu was besonderem, er ähnelt seinem Onkel sehr.
Das Bild in 4K remastert ist gewaltig, wirklich super und der Ton ist sehr bombig. Wenn man näher am TV sitzt und mit einer guten Anlage hat man das Gefühl, im Stadion zu sein.
Ebenfalls ist jede Menge Bonusmaterial dabei, von den Dreharbeiten, Jafaar hat viel erzählt und man hat auch jede Menge von der Produktion, Castings,... erfahren.
Das Keep Case ist sehr schön und präsentiert hier das offizielle Werbe- und Kinoplakat mit Jafaar mit Sonnenbrille und gekleidet mit der berühmten roten Jacke aus Michael Jacksons "Beat it" Video.
Wenn man diesen Film gesehen hat, ist es kein Wunder, dass er so eingeschlagen ist. Mit einem Einspielergebnis von über 1 Milliarde Dollar sieht man mal wieder, wie groß Michael war und wie er immer noch sehr viele Fans auf unserem Globus hat.
Ein Mythos, eine Legende, einfach der King of Pop.
Nach diesem Biopic bewahrheitet sich einmal mehr diese Aussage. Der Film ist eine gewaltige Bild und Tonpräsentation mit einem absolut perfekt aufgelegtem Neffen des King of Pop.
Er bietet hier eine Performance vom Feinsten ab und man könnte meinen, man sieht Michael tatsächlich im Film. Überhaupt die Live Songs samt Tanzeinlagen sind dermaßen perfekt, dass man glaubt, Michael tanzt vor einem.
Der Film hat eine sehr dichte Atmosphäre, man sieht alles von seinen Anfängen als Kind bei den Jackson 5, dann nach dem Labelwechsel bei den The Jacksons und später noch solo.
In wie weit hier alles der Wahrheit entspricht, sei dahingestellt, aber als Fan glaubt man hier, etwas über Michael zu erfahren und was er so seinerzeit durchmachen musste.
Vielleicht war das auch etwas, weshalb er als Erwachsener in der realen Welt mehr oder weniger gescheitert ist.
Sehr schöne Live Auftritte mit der Gruppe, vor allem der Auftritt bei Motown zum 25. Jubiläum, wo er "Billie Jean" erstmals aufführt, dann die Performance von "Human nature" während der Victory Tour und schließlich noch die wahnsinnig tolle Performance von "Bad" im Wembley Stadium 1988 während seiner Bad World Tour, seiner ersten Solo Tournee.
Jafaar macht diese Auftritte zu was besonderem, er ähnelt seinem Onkel sehr.
Das Bild in 4K ist gewaltig, wirklich super und der Ton ist sehr bombig. Wenn man näher am TV sitzt und mit einer guten Anlage hat man das Gefühl, im Stadion zu sein.
Ebenfalls ist jede Menge Bonusmaterial dabei, von den Dreharbeiten, Jafaar hat viel erzählt und man hat auch jede Menge von der Produktion, Castings,... erfahren.
Das Keep Case ist sehr schön und präsentiert hier das offizielle Werbe- und Kinoplakat mit Jafaar mit Sonnenbrille und gekleidet mit der berühmten roten Jacke aus Michael Jacksons "Beat it" Video.
Wenn man diesen Film gesehen hat, ist es kein Wunder, dass er so eingeschlagen ist. Mit einem Einspielergebnis von über 1 Milliarde Dollar sieht man mal wieder, wie groß Michael war und wie er immer noch sehr viele Fans auf unserem Globus hat.
Ein Mythos, eine Legende, einfach der King of Pop.
Nach diesem Biopic bewahrheitet sich einmal mehr diese Aussage. Der Film ist eine gewaltige Bild und Tonpräsentation mit einem absolut perfekt aufgelegtem Neffen des King of Pop.
Er bietet hier eine Performance vom Feinsten ab und man könnte meinen, man sieht Michael tatsächlich im Film. Überhaupt die Live Songs samt Tanzeinlagen sind dermaßen perfekt, dass man glaubt, Michael tanzt vor einem.
Der Film hat eine sehr dichte Atmosphäre, man sieht alles von seinen Anfängen als Kind bei den Jackson 5, dann nach dem Labelwechsel bei den The Jacksons und später noch solo.
In wie weit hier alles der Wahrheit entspricht, sei dahingestellt, aber als Fan glaubt man hier, etwas über Michael zu erfahren und was er so seinerzeit durchmachen musste.
Vielleicht war das auch etwas, weshalb er als Erwachsener in der realen Welt mehr oder weniger gescheitert ist.
Sehr schöne Live Auftritte mit der Gruppe, vor allem der Auftritt bei Motown zum 25. Jubiläum, wo er "Billie Jean" erstmals aufführt, dann die Performance von "Human nature" während der Victory Tour und schließlich noch die wahnsinnig tolle Performance von "Bad" im Wembley Stadium 1988 während seiner Bad World Tour, seiner ersten Solo Tournee.
Jafaar macht diese Auftritte zu was besonderem, er ähnelt seinem Onkel sehr.
Das Bild in 4K ist gewaltig, wirklich super und der Ton ist sehr bombig. Wenn man näher am TV sitzt und mit einer guten Anlage hat man das Gefühl, im Stadion zu sein.
Ebenfalls ist jede Menge Bonusmaterial dabei, von den Dreharbeiten, Jafaar hat viel erzählt und man hat auch jede Menge von der Produktion, Castings,... erfahren.
Das Steelbook ist sehr schön, etwas dezent, da hätte es gerne ein paar Glitzer vertragen können. Das Frontbild Michael bei der Performance von "Billie Jean", hinten ein Bild vom kleinen Michael und der Schatten vom großen Michael und der Innendruck von der Darbietung seines Songs "Bad" bei der Bad World Tour.
Wenn man diesen Film gesehen hat, ist es kein Wunder, dass er so eingeschlagen ist. Mit einem Einspielergebnis von über 1 Milliarde Dollar sieht man mal wieder, wie groß Michael war und wie er immer noch sehr viele Fans auf unserem Globus hat.
Ein Mythos, eine Legende, einfach der King of Pop.
Der Film ist heutzutage immer noch ein hammermäßiger Sci-Fi-Actioner, der gut gealtert ist. Dem Zuschauer wird bei der Jagd auf den außerirdischen Drogendealer kaum eine Pause gegönnt und der Film punktet mit skurrilen Einfällen, ordentlich Action und den guten Hauptdarstellern. Gerade die Dynamik zwischen Lundgren und Hues kommt dem Film sehr zugute. Das physische Duell zwischen Dolph Lundgren als knallhartem Cop und Matthias Hues als hünenhaftem, außerirdischem Drogendealer trägt den gesamten Film. Das Aufeinandertreffen dieser beiden Action-Ikonen der 80er/90er Jahre sorgt für eine großartige Präsenz auf dem Bildschirm, da Hues Lundgren auch körperlich ebenbürtig gegenübersteht.
Bild
Da s Bild hat eine ordentliche Schärfe, welche sich z. B. bei Nahaufnahmen von Gesichtern zeigt. Allerdings werden in dunklen Szenen ab und an Details verschluckt. Farben und Kontraste sind ebenfalls voll okay. Natürliches Filmkorn ist vorhanden, wirkt aber nicht störend.
Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 sowie DTS-HD Master Audio 2.0 vor.
Mir gefällt der 5.1-Mix ganz gut, ja sogar besser als die 2.0 Spur. Man wird durch die Soundwand mehr in den Film gesogen. Auch sind vereinzelt bei Schusswechsel Richtungseffekte vorhanden. Natürlich ist die Dynamik von heutigen Produktionen um einiges besser.
Bonusmaterial ist einiges vorhanden, wobei hier richtig interessant die Interviews sind. Der Regisseur spricht u. a. darin über den kreativen Druck, einen visuell großen und spektakulären Actionfilm mit einem sehr kleinen Budget realisieren zu müssen. Die Macher loben den physischen Einsatz von Alien-Darsteller Matthias Hues bei den gefährlichen Pyrotechnik-Szenen und erklären, wie die Sci-Fi-Elemente mit dem klassischen Cop-Thriller kombiniert wurden. Dies sind nur einige interessante Punkte.
Fazit: Lohnenswerte Veröffentlichung eines 90er-Kultstreifens.
Guter Auftakt der Filmreihe, inzwischen ein Klassiker, wenn auch nicht der beste Teil (9/10).
Das Bild ist gut, aber leider keine merkliche Verbesserung zur Blu Ray.
Der Ton ist sehr frontlastig und die Dialoge recht leise abgemischt, auch hier wäre mehr drin gewesen.
Für mich persönlich gehört Eyes Wide Shut zwar nicht zu den ganz grossen Werken von Stanley Kubrick, trotzdem finde ich den Film auch heute noch ausgesprochen interessant. Besonders spannend ist, wie stark der Film mit den Erwartungen des Zuschauers spielt, denn auf den ersten Blick könnte man eine Art Erotik Thriller erwarten, was Eyes Wide Shut letztendlich aber überhaupt nicht ist. Zwar gibt es einige erotische und durchaus provokante Szenen, im Mittelpunkt stehen jedoch viel mehr Themen wie Vertrauen, Ehe, männliches Ego, Eifersucht und die moralischen Abgründe der gesellschaftlichen Elite. Gerade die Auseinandersetzung mit Williams verletztem Stolz und seiner zunehmenden Unsicherheit verleiht der Geschichte eine interessante psychologische Ebene. Gleichzeitig lässt Kubrick sehr viel Raum für Interpretationen, sodass man sich immer wieder fragt, ob die Ereignisse tatsächlich stattfinden oder teilweise nur in Williams Fantasie existieren. Dadurch bleibt der Film auch nach dem Abspann interessant und bietet reichlich Stoff für Diskussionen und unterschiedliche Deutungen. Für mich ist Eyes Wide Shut zudem eine Art Vibe-Film, bei dem man entweder vollkommen in die Atmosphäre eintaucht oder mit dem Stil eher wenig anfangen kann. Kubricks Inszenierung ist dabei einmal mehr beeindruckend, da praktisch jede Einstellung durchdacht wirkt und eine ganz eigene Stimmung erzeugt. Besonders die Ausstattung, die Beleuchtung und die nächtlichen Schauplätze erschaffen eine faszinierende, beinahe traumartige Welt, die perfekt zur Geschichte passt. Auch schauspielerisch überzeugt der Film, wobei vor allem Tom Cruise eine starke Leistung zeigt und eindrucksvoll beweist, dass er weit mehr kann, als nur Actionrollen zu spielen. Mit einer Laufzeit von fast drei Stunden ist der Film stellenweise zwar etwas zu lang geraten, was bei Kubrick allerdings nicht unbedingt eine Überraschung ist. Trotzdem finde ich Eyes Wide Shut auch heute noch absolut sehenswert, weil in diesem ungewöhnlichen Film so viele interessante Themen, Ideen und Interpretationsmöglichkeiten stecken.
Prestige ist einer der spektakulärsten Filme des 2000 Kino mit einer Top Besetzung... Dieser Film hat mich von der ersten bis zur letzten Minute total fasziniert. Hier wurde ein Meisterwerk mit Tiefgang geschaffen... Das Steelbook ist sehr schön, hat eine Prägung und beinhaltet 3 Discs!
Ich glaube es ist einer der besten Filme in diesem Genre, die jemals gedreht worden sind. So bieder die Moral auch erscheint, so grandios ist sie in diesem Drama umgesetzt. Der Film bietet differenzierte Charaktere, die von grandiosen Schauspielern ergreifend dargestellt werden. Der Film ist dabei sehr gut besetzt und das bis in die Nebenrollen... Die 4K Disc bietet leider nur ein minimal besseres Bild als der schon sehr guten Blu-ray. Die 4K + Blu-ray Disc ist übrigens dieselbe die schon vor Jahren erschienen ist! Der deutsche Ton hat eine DTS 5.1 HD Tonspur, die aber detailliert und präzise genug abgemischt ist und für mich völlig ausreichend ist!
Mann bekommt den Film jetzt in einem sehr schönen Steelbook auf UHD. Dabei ist zwar die technische Seite ein negativer Aspekt, aber das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass wenigstens ein (kleines) qualitatives Upgrade von der 4K Disc zur Blu-ray darstellt!
Die Rote Flut von 1984 ist für mich einer der besten Dramastreifen der Filmgeschichte in perfekter Aufmachung, einer dem alter entsprechenden guten 4K Qualität und unvergesslichen Jung-Schauspielern in Perfektion!
Der Film wurde brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt - die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt.
Das Bild ist nach meiner Beurteilung deutlich Schöner als das der Blu-ray! Besser sah Die Rote Flut zuvor noch nie aus und gerade die Schärfe und der Detailreichtum sind wirklich sehr gut. Es ist ein Erlebnis, wobei dem Zuseher natürlich bewusst sein muss, dass der Film 40 Jahre alt ist! Meiner Meinung nach ist die Umsetzung auf 4K wirklich gelungen. Positiv ist auch, das wunderschöne Mediabook... Der Kauf hat sich (Für mich) definitiv gelohnt.
Die Rote Flut ist und bleibt ein Klassiker der Filmgeschichte und jeder Fan des 80er Jahre Kinos sollte diesen Film sein Eigen nennen. Ich selbst bin Happy und kann diese 4K Mediabook-Edition nur weiterempfehlen!
Eyes Wide Shut ist ein Erotisches-Meisterwerk mit sehr starken Bildern und Grandiosen Hauptdarstellern (Tom Cruise & Nicole Kidman). Von einem genialen Regisseur inszeniert und alles verpackt in einem Atemberaubendes Steelbook mit Innendruck und Prägung auf UHD!
Stanley Kubrick hat hier hervorragende Regiearbeit abgeliefert und Tom Cruise und Nicole Kidman brillieren in diesem erotischen Drama. Leider das letzte Meisterwerk von Stanley Kubrick… Das Bild der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-ray, auch die Farben sind Intensiver. Der deutsche Ton kann auch ohne Atmos vollsten überzeugen. Das Steelbook selbst ist grandios gestaltet worden und einfach nur fantastisch anzusehen mit einer sehr schönen Prägung auf der Vorderseite… Dieser Film ist nicht für jedermann, aber für mich hat sich der Kauf definitiv gelohnt!
Es gibt einfach Filme, die sollte jeder mal gesehen haben... Eyes Wide Shut von Stanley Kubrick hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht… Besser geht es einfach nicht - Danke dafür... Ich bin Happy und kann diese 4K Steelbook Edition uneingeschränkt nur jeden Fan empfehlen!
The Descent von 2005 ist für mich einer der besten Horrorstreifen seiner Zeit... Die 4K Qualität ist dem alter entsprechend sehr gut und alles verpack in einem sehr schönen Steelbook!
Der Film wurde von Neil Marshall brillant in Szene gesetzt und die Schauspieler waren sehr gut gewählt... Shauna MacDonald, Natalie Jackson und Alex Reid brillierten in diesen Film. Das Bild & der Ton sind nach meiner Beurteilung deutlich Schöner als das der Blu-ray. Besser sah The Descent zuvor noch nie aus und gerade die Schärfe und der Detailreichtum sind wirklich mustergültig. Der deutsche Ton ist grandios und der Soundtrack fantastisch. Es ist ein Erlebnis, wobei dem Zuseher natürlich bewusst sein muss, dass der Film über 20 Jahre alt ist. Meiner Meinung nach ist die Umsetzung auf 4K wirklich gelungen. Positiv ist auch, das wunderschöne Steelbook inkl. Schuber.
The Descent - Abgrund des Grauens ist ein ausgezeichneter Horror/Thriller und der Kauf hat sich definitiv gelohnt... Ich selbst bin Happy und kann diese 4K Steelbook-Edition nur weiterempfehlen!
American Assassi ist ein Action Thriller, der auf dem gleichnamigen Roman von Vince Flynn basiert. In den Hauptrollen sind Dylan O’Brien, Michael Keaton, Sanaa Lathan und Taylor Kitsch zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte des jungen Mitch Rapp, der nach einem traumatischen Terroranschlag seine Freundin verliert und daraufhin Rache schwört. Seine Fähigkeiten bleiben der CIA nicht verborgen, weshalb er schließlich von dem erfahrenen Agenten Stan Hurley ausgebildet wird.
Dylan O’Brien spielt Mitch Rapp insgesamt ordentlich. Er vermittelt glaubwürdig die Wut und Verzweiflung seiner Figur und kann besonders in den körperlich anspruchsvollen Actionszenen überzeugen. Trotzdem bleibt Mitch als Charakter relativ oberflächlich. Der Film zeigt zwar seinen Verlust und seine Rachegedanken, beschäftigt sich aber nur wenig damit, wie dieses traumatische Erlebnis seine Persönlichkeit langfristig verändert.
Deutlich positiver fällt Michael Keaton als Stan Hurley auf. Er bringt viel Präsenz in den Film und spielt den erfahrenen und teilweise brutalen Ausbilder überzeugend. Seine Figur gehört für mich zu den interessantesten Bestandteilen des Films. Die Beziehung zwischen Hurley und Mitch hätte allerdings noch wesentlich stärker ausgearbeitet werden können.
Die Action ist ganz ordentlich. Es gibt zahlreiche Schießereien, Nahkämpfe, Verfolgungsjagden und Explosionen. Die Kämpfe sind teilweise sehr brutal und werden mit ordentlich Tempo präsentiert.
Die Geschichte wirkt an vielen Stellen aber sehr vorhersehbar und erinnert stark an andere Agenten -und Spionagefilme. Terroristen, Geheimdienste, geheime Missionen und eine internationale Bedrohung sind keine neuen Elemente. Es fehlen überraschende Wendungen oder besonders kreative Ideen, die den Film aus der Masse herausheben könnten.
Ein weiteres Problem ist die teilweise unglaubwürdige Entwicklung von Mitch. Innerhalb relativ kurzer Zeit wird aus einem traumatisierten jungen Mann ein äußerst fähiger Agent und Kämpfer. Zwar wird seine Ausbildung gezeigt, trotzdem wirkt seine Entwicklung etwas zu schnell. Dadurch verliert der Film einen Teil seines Realismus.
Positiv ist wiederum das hohe Tempo. American Assassin kommt schnell zur Sache und hält sich nicht unnötig lange mit Nebenhandlungen auf. Dadurch wird der Film zumindest selten langweilig.
Insgesamt ist American Assassin für mich ein durchschnittlicher Actionfilm mit einigen guten Momenten. Die Action ist unterhaltsam, Michael Keaton liefert eine starke Leistung ab und Dylan O’Brien passt grundsätzlich gut in die Hauptrolle.
Wer einfach einen schnellen und teilweise brutalen Actionfilm sucht, kann mit American Assassin durchaus einen unterhaltsamen Abend verbringen.
Allerdings bietet die Handlung kaum neue Ideen, ist wenig komplex, hat eine unglaubwürdige Charackterentwicklung und ist weder besonders. Er ist Standardkost.
Gesehen im HD TV.
Lucy ist ein Intelligenter und spannender Thriller, der von einem genialen Regisseur und einer Super Schauspielerin umgesetzt worden ist… Mir hat "Lucy" im Gegensatz vieler anderen, sehr gut gefallen!
Insgesamt ein etwas anderer Film, in einwandfreier technischer Präsentation und grandioser Filmkunst. Der Film ist wirklich ein Fest der Sinne - optisch ein Film vom Feinsten, aber auch die Story ist bis auf wenige Ausnahmen gelungen und filmisch gut umgesetzt worden. Die besten Filme sind diejenigen, die einen einfach nicht loslassen und die zu überwältigend sind, um sie gleich auf Anhieb zu erfassen. Dieser Film ist einer davon, dass man auf ihn zurückkommt, den Sinn der Handlung versteht und das fehlende Glied findet, das man zuvor nicht finden konnte. Die Auflösung des Films auf UHD ist einfach unglaublich gut... Ein technisch brillanter Film mit einem klasse Bild und qualitativ sehr guten Ton in deutsch!
Im Gesamtbild, in all seiner Machart und visuellen Faszination, ist der Film für mich jeden einzelnen Cent wert! Von mir gibt es für diese grandiose UHD eine klare Kaufempfehlung!
Wer auf Miley Cyrus 'steht'...
Habe den geschenkt bekommen, muss man nicht sehen, die Darsteller sind höchstens Mittelmaß (5/10).
Bild und Ton sind nicht schlecht.
Star Trek Into Darkness – Eine Referenz für Bild und Ton
Star Trek Into Darkness ist für mich nicht nur ein sehr guter Star-Trek-Film, sondern vor allem ein echtes Heimkino-Erlebnis. Gerade die Blu-ray zeigt eindrucksvoll, was mit einer hervorragenden Bild- und Tonabmischung möglich ist.
Das Bild ist gestochen scharf und auf meinem OLED so sauber und detailreich, dass ich persönlich keine 4K-Version vermisse. Die Farben, die Landschaften und vor allem die vielen Details wirken hervorragend. Besonders beeindruckend ist bereits der Vorspann auf dem roten Planeten. Die Pfeile fliegen scheinbar nur wenige Zentimeter am Zuschauer vorbei, während der Vulkan mit seiner Hitze und der gesamten Atmosphäre geradezu körperlich spürbar wird.
Noch beeindruckender ist für mich allerdings der Dolby-TrueHD-7.1-Ton. Im Vergleich zum ersten Film von 2009 empfinde ich ihn als deutlich stärker und räumlicher. Der Sound rollt regelrecht durch den gesamten Raum und ist dabei erstaunlich präzise. Gerade mit Dipolen bekommt man ständig Geräusche aus allen Richtungen – nichts wirkt auf die Frontlautsprecher beschränkt.
Ein absoluter Höhepunkt ist die Enterprise, die aus dem Wasser steigt. Das Schiff wirkt gigantisch, Wasser und Maschinen erzeugen eine enorme Wucht und die Musik trägt die Szene zusätzlich. Hier merkt man sofort, dass der Ton nicht einfach nur laut sein soll, sondern Größe erzeugen muss.
Auch die Musik von Michael Giacchino ist wieder großartig und trägt viele Szenen. Besonders bei der Verfolgungsjagd auf Kronos entwickelt die Klingonen-Musik eine unglaubliche Energie. Zusammen mit Motoren, Waffen, Explosionen und den Surroundeffekten entsteht eine Klangkulisse, die mich teilweise an die Intensität der Actionmusik aus Mad Max: Fury Road bzw. Furiosa erinnert.
Die Geschichte bietet ebenfalls viele starke Momente. Kahn wird von Benedict Cumberbatch hervorragend gespielt und Peter Weller als Admiral Marcus ist ebenfalls eine tolle Besetzung. Seine Rolle bringt eine zusätzliche Härte und Bedrohung in die Handlung.
Natürlich gibt es auch jede Menge typische Star-Trek-Momente und Humor. Scotty mit seinen Torpedos ist großartig, ebenso seine Bemerkung über das beschädigte Schiff und den Vergleich mit einem Fluchtauto mit einem Platten. Genau solche Szenen sorgen dafür, dass der Film trotz seiner teilweise sehr düsteren Handlung seinen Star-Trek-Charakter behält.
Die Zerstörung von San Francisco durch das schwarze Schiff ist schließlich eine weitere große Demonstration für das Heimkino. Explosionen, einstürzende Gebäude, Fahrzeuge, das Schiff selbst und die Musik kommen aus allen Richtungen. Der Ton ist permanent in Bewegung und zieht einen mitten in das Geschehen hinein.
Auch der Kampf zwischen Spock und Kahn ist hervorragend inszeniert. Kahn ist körperlich überlegen, doch Spock bekommt entscheidende Hilfe von Uhura. Und dann ist da natürlich noch der kleine Tribble, der Kirk letztendlich das Leben rettet – eine herrliche Idee.
Mein persönlicher Höhepunkt kommt jedoch gegen Ende: Die Enterprise fällt zur Erde, durchbricht die Wolken und kommt wieder hoch.
WOW – Wolkenbrecher!
Genau für solche Momente liebe ich Heimkino.
Star Trek Into Darkness zeigt für mich sehr schön, wie Bild, Musik, Soundeffekte und Surroundabmischung gemeinsam ein Erlebnis erzeugen können. Die neue Crew ist endgültig zusammengewachsen und funktioniert jetzt als richtige Mannschaft.
Fazit:
Eine hervorragende Star-Trek-Fortsetzung und gleichzeitig eine Blu-ray, die ich jederzeit als Heimkino-Referenz für räumlichen und dynamischen Sound empfehlen würde. Für mich muss es hier nicht unbedingt 4K sein – die Blu-ray liefert bereits ein fantastisches Bild und einen Sound, der den gesamten Raum zum Leben erweckt.
Ein Film, bei dem die Enterprise nicht nur auf dem Bildschirm fliegt – sie fliegt durch mein Wohnzimmer.
Leichte aber wirklich sehr gute Unterhaltungskost. Ja, die "Alten" haben es (noch immer) drauf zu unterhalten. Und dafür braucht es keine Action und auch keinen Slapstick sondern einfach nur eine gute Story mit Stil. Genau das wird hier - neben einer nicht von ungefähr kommenden gehorigen Portion Gesellschaftskritik - geboten, nicht mehr, nicht weniger.
Bravo!
Und wie so oft: die gelöschten Szenen hätten dem Film nicht geschadet, wären sie drin geblieben. Schade....
Mit der Filmbiografie „Michael“ wagt sich Regisseur Antoine Fuqua („Equalizer“, „Training Day“) an das Erbe des unumstrittenen King of Pop. Die größte und gleichermaßen riskanteste Entscheidung der Produktion erweist sich dabei schnell als absoluter Geniestreich: die Besetzung der Hauptrolle mit Jaafar Jackson. Als leiblicher Sohn von Jermaine Jackson und Neffe des verstorbenen Megastars trägt er eine gewaltige Verantwortung auf den Schultern. Doch was Jaafar hier abliefert, ist schlichtweg atemberaubend und macht das Biopic absolut sehenswert.
Jaafar Jackson spielt seinen Onkel nicht nur, er verkörpert ihn regelrecht. Seine Darstellung ist extrem glaubwürdig und reißt von der ersten Sekunde an mit. Besonders in den fulminanten Bühnenmomenten saß ich gebannt vorm Bildschirm. Die legendären Tanzmoves, vom Moonwalk bis zu den präzisen Spins, beherrscht er eins zu eins wie der echte Michael.
Unterstützt wird diese physische Meisterleistung von der Musik. Die zeitlosen Songs sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Wenn die unsterblichen Hits durch die Lautsprecher dröhnen, entfaltet das Werk eine immense, emotionale Wucht.
Leider kann das Drehbuch mit der darstellerischen Brillanz nicht ganz mithalten. Die Erzählung bleibt über weite Strecken etwas oberflächlich. Vor allem die privaten Szenen, die das komplexe Innenleben des Künstlers beleuchten sollten, werden oft nur angerissen. Vermutlich kann das auch niemand zu 100% echt nachvollziehen.
Gegen Ende hin verliert der Film zudem zunehmend seinen erzählerischen Fokus und verwandelt sich fast schon in einen reinen Konzertfilm. Für Musikliebhaber ist das zwar ein audiovisuelles Fest, für ein echtes Biopic jedoch zu wenig.
Am Ende bleibt das Gefühl, fast zu wenig fundierte Informationen über den echten Michael Jackson und den Menschen hinter der Maske erhalten zu haben. Das sensible Familienerbe überschattet an manchen Stellen die kritische Tiefe.
Dennoch überwiegt das Positive: „Michael“ ist eine bildgewaltige Hommage, getragen von einem sensationellen Hauptdarsteller, dessen Performance man gesehen haben sollte.
Das Blu-Ray Bild im Vollbild Ansichtsformat 1,85:1 bietet warme Farben, viele Brauntöne und ist ganz ordentlich. Die Pailletten an Michaels Handschuh sowie Hautporen kann man immer wieder gut erkennen. Ein richtig scharfes Bild ist’s aber nicht ganz geworden. Auch könnte der Schwarzwert etwas satter ausfallen.
Vom Dolby Atmos Ton war ich etwas enttäuscht.Quantitativ, nicht qualitativ. Klar, in den Konzert-Szenen gibts ne tolle Räumlichkeit und man hört den Hall und die Fans von oben, aber da der Film ansonsten wenig Sounds von oben bietet, bleibts da auch meist still. Immerhin sind die Dialoge sauber aus dem Center zu hören und auch die tollen Tracks haben eine Dynamik im heimischen Wohnzimmer.
Matrix ist für mich weiterhin ein absoluter Meilenstein im Sci-Fi Bereich, nun auch auf 4k Blu Ray.
Das Bild ist für so einen alten Film erstaunlich gut und macht viel Spaß auf der großen Leinwand. Ab und zu ein paar Unschärfen, aber insgesamt wirklich ein tolles Bild!
Der englische Atmos Ton ist wirklich super und bietet viele Effekte und tolle Umhüllung, insbesondere bei der Lobbyszene. Mir persönlich hat aber der Tiefbass gefehlt, der das letze Quäntchen "Wumms" noch mit eingebracht hätte.
Ein Muss für Fans!
Ich mag die Teile 1, 3 und 6.
Auch die anderen Teile haben ihre Momente, konnten mich aber nie komplett überzeugen. Das Bild ist ok bis gut, die bisher beste Möglichkeit die Filme zu schauen! Der Ton ist fürs Alter auch klar verständlich!
Der Storyverlauf ist etwas ruhiger als bei den ersten beiden Teilen, aber nicht weniger brutal. Das hat mir durchaus gefallen. Robert McCall möchte einen persönlichen, sich selbst erteilten Auftrag durchführen und lernt die Bevölkerung des kleinen Dorfes kennen und lieben. Hier würde er gerne seinen Lebensabend verbringen. Dazu muß er aber (natürlich) bei den Gangstern in gewohnter Manier "aufräumen".
Bild und Ton sind sehr gut und liegen nahe Referenz. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Mir hat der Film tatsächlich ein bisschen besser als der zweite Teil gefallen. Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann. Sehr empfehlenswert.
Zum Film muss man glaube ich wenig sagen, spannend von Anfang bis Ende, tolle Umsetzung für 1995 (9/10)!
Das UHD-Bild bietet einen Mehrwert zur Blu Ray, ist aber keine Referenz.
Der Ton ist sehr gut geworden für das Alter.
Aus reinem Nervenkitzel lässt sich eine Gruppe Teenager auf einem Jahrmarkt in ein Gruselkabinett einsperren, um dort die Nacht zu verbringen. Doch was als scherzhafte Herausforderung beginnt, wird für die Jugendlichen zu einem Alptraum!..
DAS KABINETT DES SCHRECKENS / THE FUNHOUSE (1981) ist ein kleiner, typischer B-Horrorfilm der Anfang 80'er Jahre, von Horror-Kult-Regisseur TOBE HOOPER (RIP). Ich sah diesen Film, damals am späten Samstag Abend/Nacht, bei meiner Grossmutter (RIP) in Göztepe/Istanbul. Ich war erst in der zweiten Klasse und dieser Film war ganz schön gruselig für ein Kind! :) Damals liefen nur Samstags Nachts ein Horrorfilm im ersten Fernsehenprogramm; das war das Highlight der Woche, weil wir warteten die ganze Woche darauf!.. :) Das Kabinett des Schreckens hat nichts von seiner Atmosphäre und dem typischen 80'er Jahre Charme verloren! Film 8/10.
Die technischen Werte der Blu-ray sind akzeptabel, die Schwächen des Bildes sind die Stärken des Nostalgie-Retro-Gefühls. Bonusmaterial gibt es auf einer extra DVD jede Menge, und das Booklet von Nikolai Bühnenmann rundet das Ganze vorbildlich ab.
Die zwei Polizisten Deke DaSilva (Stallone) und Willis Fox (B.D.Williams) erhalten den Auftrag den Terroristen Wulfgar (Rutger Hauer/RIP) zu finden und zu neutralisieren, bevor er seinen nächsten Anschlag macht..
NIGHTHAWKS / NACHTFALKEN (1981) ist ein sehr atmosphärischer, rauer und realistischer Cop-Krimi-Thriller von Regisseur Bruce Malmuth (RIP). Tolles, dreckiges New York Flair der Anfang 80'er Jahre, ebenso der Cast ist mit Stallone, Billy De Williams, Rutger Hauer bestens besetzt.. Der Cop-Thriller macht einfach viel Laune und diese unterschätzte Perle ist wahrscheinlich einer der fünf besten Filme, den Stallone je gedreht hat.. Schade, dass Sylvester Stallone nicht mehr Filme in diese Richtung gedreht hat. Story 8/10.
Die technischen Werte bewegen sich im Mittelbereich und sind akzeptabel. Bonusmaterial befindet sich auf einer extra DVD und das 24 seitige Booklet von Peter Osteried ist einfach perfekt.
Die Fortsetzung der Videospielverfilmung macht genau dort weiter, wo der Vorgänger 2021 aufhörte – er pfeift auf Tiefgang und drückt von der ersten Minute an das Gaspedal durch. Die gesamte Story passt locker auf einen Bierdeckel und man braucht keinerlei Vorkenntnisse.
Das titelgebende Turnier wird dabei fast zur Nebensache degradiert. Stattdessen setzt der Film auf ein extrem schnelles Pacing und hetzt von einem Kampf zum nächsten, um möglichst viele Charaktere für die Fans der Vorlage auf die Leinwand zu werfen.
Mein absolutes Highlight des Films ist Karl Urban als Johnny Cage. Urban rockt jede seiner Szenen mit einer perfekten Mischung aus Arroganz und Charisma. Gerne hätte ich einen MK-Film nur mit ihm. Er liefert am laufenden Band herrlich plumpe Sprüche, die perfekt mit der gewohnt zynischen Art von Fan-Liebling Kano harmonieren. Zusammen stehlen die beiden den restlichen Figuren mühelos die Show.
In Sachen Härtegrad hatte die FSK definitiv einen guten Tag. Der Gore-Faktor ist hoch, und die recht brutalen Finisher orientieren sich erfreulich dicht an den berüchtigten „Fatalities“ der Spiele.
Wo Licht ist, gibt es jedoch auch Schatten: Die Choreografie der Kämpfe ist rein handwerklich nicht gerade berauschend. Oft fehlt es den Stunts an echter Dynamik. Dass die Actionszenen dennoch unterhaltsam genug bleiben, liegt vor allem an den kreativen Waffen und einigen netten, visuell frischen Ideen während der Duelle.
Ein echtes Manko bleibt allerdings die visuelle Umsetzung. Das CGI entpuppt sich fast immer als solches und wirkt an vielen Stellen schlicht unfertig oder schlecht gealtert. Zudem ist die Action physikalisch nicht korrekt, was der Immersion spürbar schadet, wenn Kämpfer schwerelos durch digitale Kulissen geschleudert werden.
„Mortal Kombat 2“ ist kein cineastisches Meisterwerk, aber ein kurzweiliges Fest für Gamer. Trotz schwacher Effekte und dünner Story retten Karl Urban, der hohe Gewaltfaktor und das enorme Tempo den Film ins Ziel. Teil 1 gefällt mir aber ein klein wenig besser.
Der Film basiert auf einem echten 4K Digital Intermediate m, was für eine hervorragende Grundschärfe sorgt. In Nahaufnahmen sind Poren, Kostümtexturen und die feine Struktur von Rüstungen extrem detailliert zu erkennen. In Bewegung fällt das aber nicht immer auf.
Die vielen düsteren Szenen glänzen mit sattem, tiefem Schwarz ohne Detailverlust. Dadurch wirkt auch vieles plastisch. Im Kontrast dazu knallen Spitzenlichter wie Raidens Blitze, glühende Funken oder magische Angriffe mit ordentlicher Dynamik heraus.
Die gute Schärfe der 4K-Auflösung erweist sich für die visuellen Effekte manchmal als Fluch. Die oben erwähnten, teils unfertig wirkenden CGI-Effekte fliegen durch die hohe Detaildichte der UHD-Disc noch schneller auf.
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton zieht zwar im Vergleich mit dem englischen Dolby Atmos Ton den kürzeren, bietet aber dennoch satte Bässe, klare Dialoge und nette Surroundeffekte.
Obwohl ich mich im Western-Genre bisher nicht besonders gut auskenne und nur wenige Filme dieser Art gesehen habe, hat mir The Searchers überraschend gut gefallen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der Film nicht nur ein typischer Western mit klaren Gut-und-Böse-Strukturen ist, sondern viele tiefgründige Themen behandelt. Er setzt sich mit Rassismus, Vorurteilen und dem Konflikt zwischen unterschiedlichen Kulturen auseinander, thematisiert aber auch die innere Zerrissenheit und die zunehmende Besessenheit der Hauptfigur Ethan Edwards. John Wayne spielt diese schwierige Rolle sehr überzeugend und verleiht seiner Figur eine bemerkenswerte Entwicklung im Laufe der Handlung. Auch die Inszenierung des Films ist beeindruckend, da er mit seinen eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen und starken Bildern eine besondere Atmosphäre schafft, die bis heute wirkt. Die Actionszenen sind für die damalige Zeit gut umgesetzt und sorgen für zusätzliche Spannung. Dennoch hatte ich auch einige Schwierigkeiten mit dem Film, da das langsamere Erzähltempo und die klassische Erzählweise nicht ganz meinen üblichen Sehgewohnheiten entsprechen. Besonders spannend fand ich jedoch, dass sich die Handlung über mehrere Jahre erstreckt und dadurch die Veränderungen der Figuren glaubwürdig dargestellt werden. The Searchers ist für mich deshalb ein anspruchsvoller und interessanter Western, der deutlich mehr bietet als reine Unterhaltung. Insgesamt war der Film eine sehr interessante Erfahrung und hat mir trotz seines Alters ausgesprochen gut gefallen.
Wow, das ist mal ein Film, in dem David Carradine wirklich cool rüberkommt. Als Colonel James Cooper verkörpert er das pure 80er-Jahre-Action-Kino der legendären Cannon-Schmiede mit rauer, unerschütterlicher Lässigkeit. Genau der richtige Film für einen bierseeligen Abend.
Bild
In hellen Szenen zeigt das Bild im Format 1.85:1 eine sehr gute Bildqualität. So kommen z. B. Carradines wettergegerbtes Gesicht und die gewaltigen Explosionen gestochen scharf zur Geltung. Bei Nachtaufnahmen bricht die Qualität spürbar ein. Hier wirkt das Bild oft sehr unruhig, grobkörnig und grießelig.
Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 (Mono) vor. Der Ton ist für das Alter des Films zwar sauber und klar verständlich, bietet aber ein rein zweidimensionales Mono-Klangbild. Trotz des Mono-Klangbilds sind ebenso die Dialoge klar, sauber und gut verständlich eingepegelt.
Das Bonusmaterial ist lediglich der Filmtrailer und eine Bildergalerie.
Fazit: Ein richtig gut aufgelegter Carradine in einem richtig guten Cannon-Streifen, der Laune macht.
Mit der 2. Staffel kommt Captain Pike an Bord der Discovery, was sich als äußerst bereichernd erweist. Nicht nur, dass Captain Pike überaus sympathisch und humorvoll ist und frischen Wind auf die Brücke der Discovery bringt, es ergeben sich dadurch auch neue kreative Geschichten und Handlungsstränge.
Bild
Das Bild bietet auch in dieser Staffel eine knackige Schärfe und eine tolle Detailtiefe. Schwarzwerte und Kontraste sind auf Höchstniveau, die Farben sind brilliant. Auch hier hat man den Eindruck, eine 4K-UHD zu betrachten und nicht eine normale Blu-ray.
Ton
Der deutsche Ton liegt auch diesmal in Dolby Digital 5.1 vor und bietet wieder beeindruckenden Raumklang. Es gibt eine Vielzahl von tollen Soundeffekten, welche genau verortet sind. Die Dialoge sind stets klar verständlich und sauber abgemischt.
Das Bonusmaterial ist wieder sehr umfangreich und man erhält wieder tiefe Einblicke in die Produktion.
Fazit: Auch diese Staffel ist durchaus gelungen und sogar eine Steigerung gegenüber der ersten. Empfehlenswert.
Ein mysteriöses Signal, das über Mobiltelefone übertragen wird, verwandelt Menschen innerhalb von Sekunden in aggressive, willenlose Killer. Die IDee klingt anfangs echt stark. Stattdessen bekommt man einen überraschend belanglosen Horrorfilm, der trotz namhafter Besetzung nie wirklich Spannung oder Atmosphäre entwickelt.
Der Film startet zunächst vielversprechend. Die ersten Minuten am Flughafen, in denen das Signal plötzlich Chaos auslöst, ist gut umgesetzt worden. Das Ausmaß der Katastrophe wird eindrucksvoll angedeutet und erzeugt kurzzeitig das Gefühl, dass hier ein großer, intensiver Horrorfilm beginnt. Doch nach diesem gelungenen Auftakt fällt der Film schnell in sich zusammen.
Das größte Problem ist die Geschichte selbst. Nach dem starken Einstieg verliert der Film ständig an Tempo und wirkt, als würde er ohne klares Ziel von einer Szene zur nächsten stolpern. Die Figuren laufen von Ort zu Ort, treffen immer wieder auf neue Gefahren. Viele Ereignisse werden nur oberflächlich erklärt. Statt Spannung entsteht häufig Langeweile.
Auch die Charaktere bleiben erstaunlich blass. John Cusack liefert zwar eine solide Leistung, wirkt jedoch ungewöhnlich lustlos und kann seiner Figur kaum Tiefe verleihen. Samuel L. Jackson ist zwar wie gewohnt charismatisch, bekommt aber kaum Material, um wirklich zu glänzen. Isabelle Fuhrman macht ihre Sache ordentlich, doch auch ihre Figur bleibt weitgehend einseitig.
Auch die Inszenierung ist schlecht. Gerade für einen Horrorfilm fehlt es massiv an Atmosphäre. Die Welt wirkt seltsam leer und steril, obwohl eigentlich der Untergang der Zivilisation gezeigt werden soll. Viele Szenen sehen eher nach einem durchschnittlichen TV Film, als nach einer Kinoproduktion, aus. Auch die Spezialeffekte sind höchstens durchschnittlich und können kaum überzeugen.
Ein Signal, das Menschen über ihre Smartphones kontrolliert, hätte zahlreiche Möglichkeiten für psychologischen Horror oder gesellschaftliche Kritik geboten. Stattdessen reduziert der Film seine Gegner auf eine Mischung aus Zombies und willenlosen Monstern, ohne ihre Bedrohung wirklich interessant weiterzuentwickeln. Dadurch verliert die Geschichte schnell ihre Eigenständigkeit und erinnert nur noch an viele andere Endzeitfilme.
Auch das Pacing ist problematisch. Immer wieder gibt es längere Passagen, in denen kaum etwas passiert. Sobald der Film etwas Spannung aufbaut, folgt direkt wieder eine langatmige Szene voller belangloser Dialoge. Dadurch kommt nie ein richtiger Spannungsbogen zustande.
Hinzu kommt das unbefriedigende Ende. Statt Antworten zu liefern, endet der Film mit einem Finale, das eher verwirrt als begeistert. Man hat das Gefühl, dass der Film plötzlich aufhört.
Puls ist eine enttäuschende Stephen King Verfilmung, die aus einer kreativen Grundidee nur wenig macht. Trotz John Cusack und Samuel L. Jackson fehlt es an Atmosphäre, Spannung und einer klaren Erzählstruktur. Der starke Auftakt versprach einiges, die der Film anschließend nicht einmal ansatzweise erfüllen kann. Eine Satz mit X, das war wohl nix.
Gesehen im HD TV.
Ich mag das Remake!
Das Bild ist sehr wechselhaft. Manchmal richtig gut, oft unscharf und nicht richtig fokussiert! Die erweiterten Szenen sind nicht deutsch synchron!
Malia, die die Titel größtenteils selber geschrieben hat, wird von Boris Blank mit dezentem, aber prägnantem Raumsoundteppich im Hintergrund unterstützt. Blank hat das Händchen, aktuelle Technik wie Dolby Atmos zur filigranen Dosierung seiner Musik zu nutzen und wortwörtlich Atmosphäre in das Wohnzimmer gleiten zu lassen. Im Mittelpunkt steht die Cool-Jazz Sängerin, die u.a. im Stil Nina Simone's ihre Heimat hat und seit 2001 mittlerweile 9 Alben auf den Markt gebracht hat.
Eine Scheibe zum Runterkommen, aber auch zum Spaß haben mit entsprechendem Pegel... Niemals aufdringlich störend. Blitzsaubere Aufnahme der Gesangsstimme und Abmischung der Kanäle im Mehrkanalbereich, aber auch begeisternd auf Kopfhörer mit dem Headphone-Mix.
Die sonst üblichen Parameter Story, Bild, Extras habe ich natürlich nicht bewertet, (bzw auf 1 gesetzt) da es eine Audio-only BD ist.
Bin gerade wieder durch Star Trek – Der Film auf den Geschmack gekommen, mehr Star Trek zu konsumieren, und so bin ich gerade dabei, mir die erste Staffel von Star Trek Discovery nochmal zu Gemüte zu führen. Was auffällt, ist, dass Discovery wahrlich eine Hochglanzproduktion ist. Alles wirkt auf Kinoniveau. Die Staffel wartet mit einer tollen Storyline auf und bringt frische Ideen sowie einige Twists mit.
Bild
Das Bild bietet eine knackige Schärfe und eine tolle Detailtiefe. Schwarzwerte und Kontraste sind auf Höchstniveau, die Farben sind brilliant. Überhaupt hat man den Eindruck, eine 4K-UHD zu betrachten und nicht eine normale Blu-ray.
Ton
Der deutsche Ton liegt in Dolby Digital 5.1 (Standard-Mehrkanalton) vor und bietet beeindruckenden Raumklang, welcher schon Kinoqualität besitzt. Die Dialoge sind stets klar verständlich und sauber abgemischt.
Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich. Ich habe bis jetzt nur die Doku „Star Trek: Discovery: Die Reise der ersten Staffel“ (40:53 Min.) gesehen und kann diese sehr empfehlen. Diese bietet einen umfassenden Rückblick auf die gesamte Debütsaison und beleuchtet die inhaltliche sowie produktionstechnische Konzeption.
Fazit: Auch wenn es viele Kritiker gibt, sollte man doch der Serie eine Chance geben. Es lohnt sich.
Bild geht in Ordnung.
Schärfe ist OK, grundsätzlich deutlich besser als die DVD.
In der Farben ist mir zu viel Magenta und Cyan/Grün.
Im enthaltenen Trailer sind die Farben natürlicher.
Bildformat BD 1,85:1 gegenüber der DVD 1,49:1.
Oben/unten etwas abgeschnitten, dafür links/rechts etwas mehr Inhalt.
Insgesamt ein ordentliches Upgrade zur DVD, aber objektiv kein perfektes Full HD Bild, das mit teureren und modernenen Produktionen mithalten könnte.
Beim PCM Ton der BD gibts keinen Unterschied zum DD Ton der DVD.
Frequenzgang identisch, nur etwas lauter auf BD.
Klingt dünn, nicht besonders räumlich, Dialoge sind aber klar verständlich.
Die englische Tonspur ist da auch nicht besser.
Wie mans eben von so B-Movies aus dieser Zeit kennt.
Die Jagd zum magischen Berg versucht, Science Fiction, Abenteuer und Familienunterhaltung miteinander zu verbinden. Die Grundidee rund um zwei außergewöhnliche Kinder mit geheimnisvollen Kräften bietet durchaus Potenzial. Leider bleibt der Film insgesamt hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Schon zu Beginn entwickelt die Geschichte zwar ein ordentliches Tempo, nimmt sich aber kaum Zeit, ihre Figuren zu beleuchten. Statt Spannung langsam aufzubauen, reiht der Film Verfolgungsjagd an Verfolgungsjagd. Dadurch entsteht zwar Bewegung, echte Dramatik oder emotionale Höhepunkte bleiben jedoch weitgehend aus.
Die Hauptfiguren wirken sympathisch, bleiben aber überraschend oberflächlich. Selbst ein Dwayne kann da nicht mehr rausreißen. Die Gegenspieler dienen hauptsächlich dazu, die Handlung voranzutreiben, anstatt eine ernstzunehmende Bedrohung darzustellen.
Die Actionszenen sind solide inszeniert, wiederholen sich jedoch schnell. Nach einiger Zeit wirken die ständigen Flucht- und Verfolgungssequenzen eintönig, weil sie kaum neue Ideen bieten. Dadurch verliert der Film im Mittelteil deutlich an Spannung. Man hat oft das Gefühl, dass viel passiert, ohne dass die Geschichte wirklich vorankommt.
Die Spezialeffekte sind insgesamt ordentlich, können aber nicht durchgehend überzeugen. Einige Szenen sehen gelungen aus, während andere inzwischen sichtbar gealtert wirken. Auch die Schauplätze rund um den geheimnisvollen Berg werden nur begrenzt genutzt. Gerade hier hätte der Film deutlich mehr Atmosphäre und Geheimnis schaffen können.
Humor ist zwar vorhanden, trifft aber nicht immer den richtigen Ton. Einige lockere Sprüche lockern die Handlung auf, viele Gags richten sich eher an das junge Publikum.
Letztendlich fühlt sich Die Jagd zum magischen Berg wie ein typischer Abenteuerfilm an, der viele interessante Ideen anreißt, sie aber nie konsequent ausarbeitet.
Die Action ist solide, aber die Charaktere sind zu flach. Hat mir gar nicht gefallen.
Gesehen im HD TV.
Super Fortsetzung mit viel Action und das Bild ist Super nur der Ton halt nicht nur DD 5.1 schade aber egal das Steelbook ist auch ganz Gut an zu schauen.
Der Film schließt an die Geschehnisse des ersten Teils an und bietet eine gelungene Umsetzung der Spielereihe. Besonders Karl Urban als Johnny Cage weiß zu gefallen. Die lockeren Sprüche und die flapsige Art machen ihn irgendwie sympathisch. Seine Kämpfe wirken etwas hölzern, was ich für gewollt halte. Schließlich betont Johnny Cage laufend, dass er Schauspieler ist und kein wirklicher Kämpfer. Der Charakter wurde wirklich gut getroffen. Bei den anderen Figuren ist das ebenfalls der Fall. Auch sonst wird viel Fanservice betrieben, sei es die Umsetzung der verschiedenen Kampfstile der unterschiedlichen Kämpfer oder deren Aussehen sowie die gelungenen Kulissen. Die Handlung bietet zwar kein oscarreifes Drehbuch, aber das tun die Spiele auch nicht. Es geht eben nur um Gut gegen Böse, das war's. Ich finde, wie schon gesagt, den Film sehr gelungen, auch schon deshalb, weil hier nun endlich das Mortal Kombat stattfindet. Was ja Dreh- und Angelpunkt der Spiele ist.
Bild
Die 4K-UHD bietet gestochene Schärfe und feine Details. Die Schwarzwerte und ebenso der Kontrast sind hervorragend. Dem Bild wird dadurch eine beeindruckende Tiefe und Plastizität verliehen.
Ton
Die deutsche Synchronfassung liegt leider nur in einem stark komprimierten Dolby-Digital-5.1-Format vor. Dennoch schlägt sich die Spur überraschend gut. Es werden solide Effekte und präzise Ortung über die Surround-Lautsprecher geboten.
Die Dialoge kommen sehr klar und kräftig rüber.
Das Bonusmaterial ist zwar durchaus kompakt gehalten, aber trotz der kurzen Gesamtlaufzeit von 28 Minuten äußerst informativ.
Fazit: Äußerst gelungene Spieleverfilmung. Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Über den Funkkanal veräppeln die beiden den einsamen Lkw-Fahrer „Rostiger Nagel“. Doch der Fremde versteht keinen Spaß. Er entpuppt sich als sadistischer Psychopath, der die Brüder fortan quer durch die US-Provinz jagt. Die Parallelen zu wegweisenden Genre-Klassikern sind unverkennbar: Der Film atmet die bedrohliche Isolation von Steven Spielbergs „Duell“ und verknüpft sie gekonnt mit der gnadenlosen Jagd aus „Hitcher, der Highway Killer“.
Dank des extrem schnellen Pacings kennt die Story absolut keine Längen. Jede Raststätte wird zur potenziellen Falle, jede dunkle Landstraße zum Albtraum. Dahl meistert den Spagat zwischen nervenzerreißendem Thriller und humorvollen Momenten perfekt. Die Chemie zwischen dem charmanten Walker und dem gewohnt flippigen Zahn sorgt für genau die richtige Dosis schwarzem Humor, bevor die Falle wieder zuschnappt.
Unterstützt wird diese emotionale Achterbahnfahrt von einem coolen, rockigen Soundtrack und dem fantastischen Score von Marco Beltrami („World War Z“, „“Scream“). Beltramis Kompositionen treiben die Verfolgungsszenen mit düsteren, treibenden Klängen nach vorne und verstärken die Bedrohlichkeit des unsichtbaren Killers im Cockpit seines Trucks.
Über einige ganz kleine Logikfehler sollte man aber hinwegsehen können.
„Joyride“ ist ein packender, handwerklich makelloser Thriller. Er verwandelt den amerikanischen Highway in ein klaustrophobisches Versteckspiel, das den Zuschauer bis zur letzten Sekunde an den Sitz fesselt. Ein absoluter Geheimtipp für Fans von rasantem Suspense-Kino.
Schade, dass die Blu-Ray Out of Print ist.