Miles Morales ist kein Teenager wie jeder andere: Seit er von einer mysteriösen Spinne gebissen wurde, verfügt er über übermenschliche Kräfte, einen Spinnensinn, der ihn vor Gefahren warnt, und kann an Wänden hochkrabbeln. Seine Fähigkeiten ähneln also denen von Peter Parker alias Spider-Man, auf den Miles kurz nach dem Spinnenbiss zufällig trifft. Doch Spider-Man stirbt beim Kampf gegen den Green Goblin und den Kingpin. Dem mächtigen Gangsterboss gelingt es, ein Portal in verschiedene Paralleldimensionen zu öffnen. So trifft er einen anderen Spider-Man, Peter B. Parker. Dieser stammt aus einer Parallelwelt, von einer anderen Erde, und muss schnellstens dorthin zurückkehren. Er nimmt Miles unter seine Fittiche und hilft ihm dabei, seine Fähigkeiten zu verbessern. Und wie sich herausstellt, gibt es noch andere in Miles' Dimension gestrandete Spinnenmenschen. Gemeinsam haben sie das Ziel, dem Schurken Kingpin für immer das Handwerk zu legen...
A New Universe (Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse) ist ein US-Amerikanischer Animations-Actionfilm aus dem Jahr 2018. Der Film wurde von Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman inszeniert. Das Drehbuch wurde von Rothman in Zusammenarbeit mit Phil Lord geschrieben. Der Film erzählt zwar grundsätzlich die Anfänge des Teenagers Miles Morales als "freundliche Spinne aus der Nachbarschaft", öffnet dann aber plötzlich ein Mega-Universum. Gemeint ist das sogenannte Spider-Verse. A New Universe ist ein richtig guter Film geworden, er gewann zudem den Oscar als bester Animationsfilm, was dies bestätigt.
Technisch ist die Blu-ray sehr gut.
Bild 9/10
Ton 9/10 (Deutsch - DTS-HD MA 5.1)
Annie und Max veranstalten regelmäßig Spieleabende mit ihren Freunden. Doch dieses Mal hat sich Max' Bruder Brooks etwas Ausgefallenes ausgedacht: eine Mystery-Mordnacht. Einige Freunde sollen dabei Kriminelle spielen, die ihn entführen. Auch die Rolle eines Polizisten und eines FBI-Agenten ist vorgesehen. Es gibt keine Regeln zur Aufklärung des Spieles. Die anfängliche Begeisterung nimmt ab, als die Grenzen zwischen Spiel und Realität immer weiter verschwimmen und echtes Chaos ausbricht.
Der Film ist ein rasanter, temporeicher Spaß, der durch einen Mix aus Komödie, Thriller, Krimi und etwas Mastery besticht.
Die Story folgt dabei eine Art Spiel, bei dem es später richtig Ernst wird. Es gibt einige überraschende Wendungen, die man so nicht erwartet, raffinierte inszenierte Action und verrückten Humor. Handwerklich kann man den Film auch nix vorwerfen. Die Panorama Aufnahmen im Spielbrett Style sind wirklich ersklassig eingefangen worden. Das hatte schon was.
Auch der Cast trägt zur tollen Stimmung bei. Vorallem Bateman und McAdams rocken als Paar diese Treiben ungemein. Man merkt ihre Chemie und bringen auch einen gewissen Charme mit sich. Es gibt auch einige nervige Characktere wie z.B. Billy Magnussen. Ein Highlight ist hier aber Jesse Plemons, der den Polizisten irgendwie unheimlich, aber auch wortkarg und aufdringlich spielt. Der restliche Cast ist recht solide.
Natürlich erfindet der Film das Rad nicht neu, ist aber trotzdem recht kurzweilig und unterhaltsam für einen Abend.
Gesehen im HD TV.
Chris Pratt bleiben genau 90 Minuten, um einem KI-Gericht seine Unschuld zu beweisen. Der Streifen wirkt nervös, übertrieben theatralisch und teilweise völlig konfus wie ein TikTok-Video.
Das Bild sieht richtig gut aus. Knackige Schärfe und satte Farben. Der Sound bietet schöne Räumlichkeit und klare Dialoge.
Mit 28 Years Later: The Bone Temple gelingt der Reihe für mich ein überraschend starker und mutiger nächster Schritt. Der Vorgänger 28 Years Later hatte mir bereits ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mit dem Ende grosse Probleme hatte, da es wie ein Stilbruch wirkte und mich etwas ratlos zurückliess. Umso erfreulicher ist es, dass The Bone Temple nun genau diese ominöse Jimmy-Gruppe ausführlicher beleuchtet. Dieser Handlungsstrang hat mir besonders gut gefallen, weil Themen wie Sekte, Machtmissbrauch und Anarchie spannend und konsequent aufgegriffen werden. Die Gruppe geht dabei extrem brutal vor, was der Film schonungslos und kompromisslos zeigt. Spike rückt im Vergleich zum Vorgänger deutlich in den Hintergrund, was ich jedoch überhaupt nicht schlimm fand, da der Film bewusst andere Schwerpunkte setzt und davon profitiert. Parallel dazu bekommt Dr. Kelson viel Raum, der erneut grossartig von Ralph Fiennes verkörpert wird und für mich wieder das absolute Highlight darstellt. Seine Forschungen an den Infizierten entwickeln sich in eine faszinierende Richtung und verleihen dem Film zusätzliche Tiefe. Das Finale ist grossartig inszeniert, gleichzeitig emotional und spannend und zählt für mich zu den stärksten Momenten des Films. Besonders gelungen fand ich ausserdem die Brücke zu 28 Days Later, die dem Ganzen noch einmal zusätzlichen Reiz verleiht. Auch optisch ist The Bone Temple für mich klar der schönste Teil der Reihe, da hier auf klassische Kamerainszenierung gesetzt wird und der Film fantastisch aussieht. Das Schauspiel überzeugt grösstenteils, auch wenn ein paar Mitglieder der Jimmy-Gruppe etwas abfallen. Wer hier allerdings einen klassischen Zombiefilm wie die ersten beiden Teile erwartet, dürfte womöglich enttäuscht sein, da der Film deutlich stärker moralische und philosophische Themen behandelt. Für mich persönlich ist 28 Years Later: The Bone Temple deshalb nicht nur ein gelungener Nachfolger, sondern der stärkste Teil der gesamten Reihe.
Er hat geschafft, was den wenigsten deutschen Regisseuren vergönnt ist: Er liefert Genre-Kino auf Hollywoodniveau. Schon erstaunlich, wie es der umstrittene deutsche Regisseur Uwe Boll immer wieder schafft, aus populären und leichten Stoffen ansehnliche Filme zu machen. Genauso erstaunlich ist es, dass Boll dafür viel Verachtung und Schelte erntet. Nun, mir sind die Kritiken relativ egal, da ich mir immer mein eigenes Bild machen möchte. In diesem Fall wurde ich mit einem unterhaltsamen Mix aus Vampir- und Mittelalterfilm belohnt. Kein Meisterwerk, aber durchaus gutes Futter fürs Heimkino.
Das UHD-Bild bietet einen guten Kontrast und verbesserte Farben. Die Verwendung von HDR10 sorgt für eine bessere Dynamik. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine solide HD-Aufwertung, die den Film in seiner besten Heimkino-Qualität präsentiert, aber kein absolutes 4K-Referenzmaterial ist.
Der Ton liefert eine ordentliche Surroundkulisse.
Extras gibt es kaum. Hab mal beim Audiokommentar reingehört. Der ist ganz spaßig, denn Boll lästert da über seine Darsteller ab.
Nach dem Überraschungserfolg von Prey wagt Dan Trachtenberg den mutigen Schritt, Badlands komplett aus der Sicht eines verstossenen Jägers zu erzählen, der auf einem fremden Planeten dem ultimativen Gegner gegenüber tritt. Elle Fanning bringt in ihrer Roboter-Doppelrolle die emotionale Komponente.
Technisch gibt sich die UHD keine Blösse. Das Bild ist sauber und scharf. Der Ton bietet das volle Programm.
Zehn Jahre nach dem Welterfolg von „Das Schweigen der Lämmer“ wagte Ridley Scott mit Hannibal (2001) das Unmögliche: eine Fortsetzung, die den psychologischen Horror in barocke Pracht und explizite Gewalt übersetzt. Das Ergebnis ist ein visuell berauschender Thriller, das seinen ganz eigenen, düsteren Rhythmus findet.
Die größte Herausforderung war die Neubesetzung der Clarice Starling. Julianne Moore erweist sich hierbei als perfekter Ersatz für Jodie Foster. Sie verleiht der älteren, desillusionierten Clarice eine unantastbare Härte und zugleich eine zerbrechliche Melancholie, die hervorragend zur unterkühlten Atmosphäre des Films passt. Ihr gegenüber brilliert Anthony Hopkins, der die Rolle des Dr. Lecter nun mit einer fast aristokratischen Gelassenheit ausfüllt.
Regisseur Ridley Scott verwebt meisterhaft drei spannende Handlungsstränge. Hannibals luxuriöses Exil in Florenz inkl. Kopfgeldjäger, Clarices Kampf gegen die Korruption innerhalb des FBI und den grausamen Rachefeldzug des Mason Verger. Letzterer wird von einem phänomenalen Gary Oldman gespielt, der unter Masken aus Narbengewebe absolut nicht zu erkennen ist. Seine Darstellung des entstellten Pädophilen ist körperlich abstoßend und bildet den moralischen Tiefpunkt der Geschichte.
Den unvergesslichen Höhepunkt bildet das berühmte Finale, in dem Ray Liotta als korrupter Paul Krendler eine tragende, und im wahrsten Sinne des Wortes geschmacklose, Rolle spielt. Diese Szene ist bis heute Kult und markiert die Grenze zwischen psychologischem Thriller und exzessivem Horror.
„Hannibal“ ist kein subtiles Kammerspiel mehr, sondern ein blutiges, opernhaftes Epos über Besessenheit, kommt aber leider nicht ganz an den grandiosen ersten Teil heran. Dennoch, ein Muss für Fans gepflegten Psychothrillers.
Tokio im Jahr 2029: Ein großes elektronisches Netzwerk beherrscht die Welt und dringt in jeden Aspekt des Lebens ein - ein gefundenes Fressen für Hacker. Als eine Polizei-Sondereinheit den Meister-Hacker Puppet Master festnehmen soll, wird eben dieses Netzwerk zum Schlachtfeld. Die Leitung der Ermittlungen übernimmt Major Motoko Kusanagi, ein Cyborg-Officer und damit mächtiger, als seine menschliche Hülle erahnen lässt.
Für mich auch heute noch ein grandisoser Film von Mamoru Oshii. Ein Zeitloser Klassiker, der verschiedene Genres ideenreich miteinander kombiniert. Die Story wirkt dabei sehr komplex, wie das menschliche Gehirn selbst, das hier mit integriert wird und eine große Rolle spielt. Die Story besitzt auch sehr viel Tiefe und stellt einige philosophische in den Raum. Was ist ein Bewusstsein? Kann eine Maschine auch menschlich sein? Der Look ist heute noch atemberaubend und der Animationstil passend. Das Setting im Neo Japan beeindruckt auch heute noch. Visuell, als auch atmosphärisch. Der Soundtrack ist hier mal komplett anders. Orchestermusik und Opernstimmen klingen durch das Geschehen und untermalen die Szenen nochmal.
Leider ist der FIlm mit knapp 80 Minuten sehr kurz und man hätte gerne mehr gesehen.
Ghost in the Shell ist und bleibt auch heute noch revolutionär. Ein nachdenklicher Science Fiction Thriller, der tiefgründige Themen aufgreift und heute mehr als aktuell wirkt.
Das Bild ist gegenüber der alten Blu Ray nochmals besser ausgefallen. Die Farben wirken satter und intensiver. Das merkt man vorallem an dem Neo Look der Stadt. Diese wirken aber auch etwas überstrahlt. Das schwarz ist nochmal satter. Schärfe und Details merkt man nur minimal.
Es gibt nur einen Ton und das ist die erste Synchro. Sie ist zwar schlechter abgemischt, bietet weniger Dynamik und Surround-Effekte, hat aber die besseren deutschen Stimmen. Und wenn man damit aufwächst, gbit es nix anderes. Die Dialoge sind aber immer klar verständlich.
Die Extras sind hier massig vorhanden. Es gibt noch ein Booklet, ein Poster, den Manga, eine Soundtrack CD, GitS 2.0 und vieles mehr. Sowas lässt ein Herz höher schlager.
Die Idee mit dem Transparent-Schuber ist eine starke Umsetzung. Dazu noch knallig bunt. Die Box ist hochwertig verarbeitet. Das Digipak bietet ein schönes Motiv, ein umlaufendes Artwork hat.
Insgesamt ein starke Box, zu einem zeitlosen Klassiker, die ihr Geld mehr als wert ist.
Enttäuschend und unwürdig. Am 24. August 1994 erschien von Jeff Buckley das Album Grace mit dem unvergesslichen Song Hallelujah. Am 24.04.2026 wurde dieses überarbeitet als Blu-ray Disc inklusive Dolby Atmos sowie 5.1 und 2.1 neu veröffentlicht.
Der erste Kritikpunkt ist, warum als Bonus beispielsweise nicht die Version Hallelujah Live at Bearsville inkludiert wurde. Diese hat 245 Millionen Klicks auf YouTube, während die Albumversion lediglich 23 Millionen Klicks erreicht, beide vom Kanal Jeff Buckley Music. Demnach ist klar erkennbar, welche Version mehr als zehnfach favorisiert wird.
Der nächste Kritikpunkt betrifft die Soundqualität. In 2.1 ist diese solide und in Ordnung, in 5.1 hingegen gleichbleibend und in Dolby Atmos eine Farce. Gehört wurde die Blu-ray Disc über einen OPPO UDP 203, einen Marantz SR 7015, fünf DALI Phantom M 375, vier DALI Fazon Sat sowie einen DALI Sub E 12 F. Zu keinem Zeitpunkt entsteht eine räumliche Atmosphäre oder ein kuppelartiges Klangerlebnis.
Im 5.1 Bereich gibt es beispielsweise die CD und DVD von DTS-Entertainment, etwa Sting mit dem Album Brand New Day. Beim Song Desert Rose singt Sting über die Frontlautsprecher, Cheb Mami über die seitlichen Lautsprecher und Instrumente wie Bongos erklingen aus den Rücklautsprechern. Dadurch entsteht ein Klangbild, das es ermöglicht, mitten im Geschehen zu sitzen und Instrumente wahrzunehmen, die zuvor unentdeckt blieben.
Im Dolby Atmos Bereich ist sicherlich Hans Zimmer mit Live in Prague als Referenz zu nennen. Diese Blu-ray schafft ein Klangerlebnis, das einen unweigerlich in den Bann zieht und das Gefühl, mittendrin zu sein, nahezu neu definiert.
Die Blu ray Disc von Jeff Buckley ist nicht ganz so schlecht wie die Blu ray Disc von Queen Rock Montreal Live At The Forum, dennoch bleibt sie eine verpasste Chance und ein Beweis dafür, dass zwar eine Dolby Atmos Lizenz erworben wurde, jedoch offenbar weder Ambitionen noch Budget vorhanden waren oder schlicht die Motivation fehlte. Turbine Medien zeigen immer wieder, was mit Liebe zum Detail gerade im Dolby Atmos Bereich möglich ist, doch dieses Endprodukt wird dem Inhalt nicht gerecht.
Kann man diese Blu-ray Disc kaufen? Selbstverständlich, aber für aktuell 29,47 Euro auf keinen Fall. Irgendwann im Abverkauf für 9,99 Euro vielleicht, allerdings nur dann, wenn Dolby Atmos und die Live at Bearsville Version keine Rolle spielen. Leider zeigt sich bei dieser Veröffentlichung erneut, dass der Fokus zu häufig auf monetären Interessen liegt, anstatt auf der Liebe zum Produkt.
Mit „Greenland 2: Migration“ (wie er im Original heißt) kehrt Gerard Butler in die Post-Apokalypse zurück, doch wo der Vorgänger noch durch dichte Atmosphäre überzeugte, liefert die Fortsetzung ein zwiespältiges Bild. Der Film setzt kurz nach den verheerenden Kometeneinschlägen an und begleitet die Familie Garrity bei ihrem Versuch, das rettende Grönland zu verlassen, um in der völlig zerstörten Welt ein neues Zuhause zu finden.
Optisch ist das Sequel über jeden Zweifel erhaben. Die tolle Optik fängt die düstere, staubige Endzeit-Stimmung hervorragend ein. Die Schauplätze sind abwechslungsreich und visuell beeindruckend umgesetzt – man spürt förmlich den Schutt und die Hoffnungslosigkeit einer kollabierten Zivilisation. Hier zeigt Regisseur Ric Roman Waugh erneut sein Händchen für dystopische Bildgewalt.
Das Problem liegt jedoch im Storytelling. Familie Garrity scheint Probleme förmlich magnetisch anzuziehen. Jede Abzweigung führt in eine neue Katastrophe. Dass sie aus brenzligen Situationen meist nur durch unverschämtes Glück entkommen, strapaziert die Glaubwürdigkeit massiv. Während Teil 1 noch als packender (geerdeter) Survival-Thriller funktionierte, verkommt die Fortsetzung zu einer Aneinanderreihung von Zufällen.
Trotz der vielen Schauplätze und der globalen Katastrophe herrscht überraschend wenig Spannung. Das Gezeigte plänkelt über weite Strecken vor sich hin, ohne den emotionalen Kern oder die Dringlichkeit des ersten Films zu erreichen. Die Reise wirkt repetitiv: Ankunft an einem Ort, Problem tritt auf, Flucht durch Glück, Weiterreise. Auch der FSK 12 Flatschen verhindert (vermutlich) eine größere Gefahr seitens der Schutzsuchenden Mitmenschen.
Letztlich bleibt das Fazit ernüchternd: Teil 1 war deutlich besser. Wo das Original eine intime Familiengeschichte im Angesicht der Apokalypse erzählte, verliert sich „Greenland 2“ in einer ziellosen Odyssee. Ein optisch ansprechender, aber erzählerisch flacher Nachklapp, der den Zuschauer trotz Butler-Bonus seltsam unberührt lässt. Fans des ersten Teils können einen Blick riskieren, sollten ihre Erwartungen an den Spannungsbogen jedoch deutlich herunterschrauben.
Das 4K UHD Bild ist natürlich dem Film entsprechend „trist“ gehalten, weiß über große Strecken aber doch zu gefallen. Die post-apokalyptischen Landschaften Islands und Europas wirken knallhart und detailreich. Man sieht (in guten Einstellungen) jedes Staubkorn auf Gerard Butlers zerfurchtem Gesicht. Natürlich gibt es auch weichere sowie matte Bilder, allerdings kommt dies jederzeit der Atmosphäre zugute.
HDR sorgt hier für eine hervorragende Durchzeichnung in dunklen Szenen (Schatten im Bunker oder nächtliche Ruinen), während die wenigen Lichtquellen, wie brennende Kometenteile am Himmel oder Sonnenuntergänge im Hintergrund, eine beeindruckende Spitzenhelligkeit erreichen. Der Film nutzt oft entsättigte, kühle Töne, um die Trostlosigkeit zu betonen. Filmkorn hält sich in Grenzen und ist kaum wahrzunehmen. Die 4K-Fassung bleibt hier farbecht und vermeidet Kompressionsartefakte. Einen strahlenden Hochglanzfilm sollte man allerdings nicht erwarten.
Der deutsch DTS-HD MA 7.1 Ton ist wuchtig, konzentriert sich aber stark auf die Action-Sequenzen. Allerdings muss man den Grundpegel etwas anheben. Die Räumlichkeit wird bei den Katastrophen-Momenten exzellent ausgenutzt. Trümmer fliegen hörbar neben den Köpfen der Zuschauer hinweg. Hier wäre aber eine Dolby Atmos Fassung, wie im O-Ton, wünschenswert. Trotz des massiven sowie eingängigen Scores und der direktionalen Soundeffekte bleiben die Dialoge (unserer "Pechvogel-Familie") jederzeit klar verständlich. Was mir aber auffiel, waren die etwas lauter eingepegelten Surround Kanäle. Trotzdem ist der Ton ganz stark.
Als Bonusmaterial (auf der UHD Disc) gibt’s lediglich ein paar Trailer und Interviews.
Ende der 1980er zieht die Jugendliche Sara mit ihrer Familie in einen Provinzort in Katalonien. Nach einer Partynacht trifft sie im Wald auf eine mysteriöse Mädchen-Gestalt im Kommunionkleid, die eine Puppe hält. Auf den ersten Blick denkt man, der Film könnte in Richtung "Annabelle" gehen, doch der Film schlägt eine andere Richtung ein. Schauspielerisch überzeugen die beiden Hauptdarstellerinnen. Vor allem Carla Campra als Sara agiert glaubwürdig.
Der Independent-Film mausert sich zu einem überraschend spannenden Vertreter der Ghosthouse-Filme und wartet mit einem unvorhersehbaren Ende auf.
Bild
Für 80er-Flair setzt der 2,35:1-Transfer häufig auf bräunliche und entsättigte Farben; nachts wird das Bild bläulich. Schärfe und Details fallen hoch aus (bis auf einige Totalen), Rauschen geriet etwas kräftiger. Der homogene Kontrast liefert gutes Schwarz.
Ton
Der 5.1-Mix lässt die Geräuschkulisse und den Score gut räumlich spielen. Bässe und Dynamik sorgen für Spannung, reißen aber keine Bäume aus.
Das Mediabook enthält das übliche Booklet und das Filmposter, ansonsten ist das Bonusmaterial spärlich.
Der Film ist eine wilde Mischung aus Abenteuer (Indiana Jones und die Mumie lassen grüßen), Fantasy und Horror, mit einer guten Prise asiatischen Humors. Das 3D ist großartig, gerade bei den zahlreichen Pop-out-Szenen. Man kann schon Referenz dazu sagen.
Die Inszenierung erinnert etwas an das 80er-HK-Kino von Tsui Hark und lässt keine Langeweile aufkommen. Allerdings muss man sich schon auf die asiatische Inszenierung einlassen können, da diese häufig durch Slapstickeinlagen geprägt ist. Mir hat es jedenfalls gefallen.
Das Steelbook ist in einem angenehmen Grün gehalten und zeigt ein Dschungelmotiv in Form eines Totenschädels. Es hat eine schöne Prägung und Haptik. Innen ist ein Motiv aus dem Film in Schwarz-Weiß abgebildet. Der Film liegt als 2D- und 3D-Fassung vor.
Bild
Es bietet eine hohe Schärfe, kräftige Farben und einen guten Kontrast, was dem bildgewaltigen Fantasy-Adventure zugutekommt. Zu dem 3D habe ich ja schon alles gesagt.
Ton
Er bietet eine gute Dynamik und räumliche Effekte, passend zu den Actionszenen.
Der ehemalige College-Ringer Scott Voss unterrichtet Biologie an einer Highschool. Als er von Budgetkürzungen erfährt, die das Musikprogramm streichen würden, beginnt er nach einer Möglichkeit zu suchen, Geld für die Fortführung aufzutreiben. Er lernt den Mixed-Martial-Arts-Trainer Niko kennen, der ihn trainiert, um an den Kämpfen teilzunehmen. Scott kämpft sich durch die Ränge. Er startet als Lachnummer, wird aber zum Schluss eine gut bezahlte Granate im Ring.
Die Story ist jetzt nix neues. Ein Underdog, der versucht, anderen zu helfen, kämpft sich nach oben, entgegen aller Widerstände von außen. Dabei schafft er etwas, da niemand erahnen konnte. Ein Typ, der alles versucht, seiner Verantwortung bewusst zu sein und etwas tolles schafft. Genau diesen Typen spielt Kevin James. Mal ein Film, abseits seiner komödischen Karriere, der aber auch trotzdem einiges davon beinhaltet. Er spielt seinen Charaackter sehr warmherzig, bleibt aber auch seiner Linie treu und bringt auch Witz mit rein. Ein Held, der versucht, Kindern zu helfen. Er wird durch einen guten Cast begleitet, der sehr symphatisch wirkt. Auch holt man sich zur Authentizität einen echten Martial Art Kämpfer ins Boot. Bas Rutten macht das richtig gut.
Die Kampfszenen sind dabei gut ausgearbeitet. Das Ende empfand ich als unglaubwürdig.
Spannung gibt es im Film kaum. Auch die Liebesgeschichte erahnt man schnell und weiß, wie das ausgeht.
Ein kurzweiliges und spaßiges Familienkino, mit "Glaube an dich selbst Botschaft".
Gesehen im HD TV.
Der Amerikaner Jack (George Clooney) ist Auftragskiller und ein Meister seines Fachs: äußerst prazise, ständig auf der Hut und extrem misstrauisch. Als er selbst ins Fadenkreuz skrupelloser Verbrecher gerät beschließt er, dass sein nachster Auftrag der letzte sein soll. Um sich in aller Ruhe vorzubereiten, taucht der verschlossene Einzelganger in einem italilenischen Bergdorf unter. Langsam fasst er Vertrauen zum örtlichen Piarrer Benedetto (Paolo Bonacell) der allerdings ein auffälliges Interesse an Jack zeigt. Und schließlich ist da noch die verfihrerische Clara (Violante Placido), die ihn immer stärker in ihren Bann zieht. Doch je mehr Jack sich seinen Mitmenschen öffnet, desto angreifbarer wird er. Das könnte tödliche Folgen haben...
Anton Corbijns „The American“ ist ein Thriller, der sich bewusst vom Mainstream abhebt. Der Film verzichtet auf schnelle Schnitte und hektische Actionsequenzen. Stattdessen fokussiert er sich auf die leisen Momente. Der Film konzentriert sich vollkommen auf seine Bilder, die trotz ihrer zumeist unterkühlten Farben den Zuschauer regelrecht in die Geschichte hineinziehen und ihn das verlangsamte Tempo des Lebens in einem Ort wie diesem und die bleierne Zeit des Wartens spür- und nachvollziehbar miterleben lässt. Vielen wird der Film aber zu langweilig sein.
Technisch ist die Blu-ray gut.
Bild 8,5/10
Ton 8/10 (Deutsch - DTS-HD MA 5.1)
Großartiger Filmklassiker nach literarischer Vorlage.
Mit dem damals 37-jährigen Kirk Douglas als Odysseus, der bildschönen Silvana Mangano als Penelope und Anthony Quinn als arrogantem und selbstherrlichem Anwärter auf den Platz als Nachfolge-Ehemann.
So toll wie auf dieser Blu-ray habe ich den Film, der hier im Format 1,37 : 1 vorliegt, noch nie gesehen. Frei von Schmutzpartikeln und möglichen Kratzern ist das HD-Bild wirklich ausgezeichnet und teilweise gestochen scharf. Die Farbgebung, der Kontrast und der Schwarzwert sind ebenfalls ausgezeichnet. Auffallend ist, dass das Filmkorn – vermutlich durch die Restauration – auf das Minimalste weggefiltert wurde.
Der Ton liegt deutsch in DTS HD MA 2.0 vor und ist theatralisch, mit einer klassischen, fast schon literarischen Ausdrucksweise. Die Stimmen sind oft kräftig und akzentuiert, was dem epischen Charakter des Films entspricht.
Als Bonus gibt es noch die erweiterte Filmfassung sowie die 42-minütige Dokumentation "Die phantastische Reise des Odysseus". Eine rundum gelungene Veröffentlichung.
Nun brat mir einer doch 'nen Storch. Als alter Orion Fan musste ich natürlich diese Filme haben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nie sahen die Serienteile besser aus... Es sei denn in 4K. Aber da habe ich bisher auch noch nichts drüber gelesen, daß die Version wesentlich besser sein soll.
Das Bild ist jedenfalls eine enorme Steigerung zur DVD. Der Ton ist immer klar verständlich, aber keine klare Verbesserung zur DVD (trotz Atmos).
Als "Orion" Fan muss ich sagen, Transfer gut gelungen. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Ich habe diese Folgen so oft gesehen und gelesen, daß kann ich nicht zählen. Und immer wieder begeistert mich die Story. Natürlich ist das aus heutiger Sicht "altbacken" und so manche Details sind heute undenkbar (alleine nur das Bügeleisen...!). Man darf aber nicht vergessen, Orion kam vor Enterprise in's heimilige Fernsehprogramm und war ( ich glaube sogar bis heute) die teuerste TV Serienproduktion. Umgerechnet ca. 800.000 DM pro Folge. Schade, daß es nur 7 Teile gab.
Eine Bewertung hatte ich bereits unter der remastered Blu-Ray Version geschrieben.
Die 4K UHD ist nur geringfügig besser. Wer also bereits die 1080i Version besitzt braucht nicht unbedingt upgraden. Es sei denn, er ist wie ich ein absoluter Fan der Serie...
Und der Kinofilm "Rücksturz ins Kino" wird durch 4K UHD auch nicht besser!
Das Remake nach einer Buchvorlage von Stephen King ist brachial, modern und extrem gesellschaftskritisch. Edgar Wright verabschiedet sich vom bunten 80er-Jahre-Original mit Arnold Schwarzenegger und schlägt klar düstere Töne an. Trotzdem wollte bei mir der Funke nicht überspringen. Glen Powell konnte mich nicht überzeugen. Eher noch knappe 3 Punkte.
Technisch bietet die UHD das volle Programm. Sehr scharfes Bild und brachialer Sound.
Im Stream auf Amazon Prime ist die 4K-Version hervorragend. Keine Ahnung, ob man das Bild nochmal aufgemotzt hat, aber hier hat das Bild eine knackige Schärfe und starken Kontrast, sodass es wirklich plastisch wirkt.
Der Film ist ein typisches B-Movie und Popcorn-Kino der 80er-Jahre. Der Streifen erzählt zwar eine Geschichte, die aber nur als Vehikel dient, um die hervorragenden 3D-Effekte zur Schau zu stellen. Besonders wenn sich z. B. der wurmartige Parasit von der Decke fallen lässt und die Kamera das so einfängt, als ob der Zuschauer attackiert wird, macht das schon was her. Ich hatte meinen Spaß und habe mich gut unterhalten gefühlt.
Das Bild der 3D-Fassung ist nun richtig scharf allerdings ist einiges an Filmkorn vorhanden Aber anders ging wohl die Restaurierung nicht. Dafür kommen aber die Pop-Outs sehr gut zur Geltung. Der Ton ist kräftig und klar in der Neufassung und liegt deutsch in DTS-HD Master Audio 2.0 vor. Die Kinofassung und die VHS-Fassung des Tons kann man auch noch auswählen.
Das Bonusmaterial ist wie immer reichhaltig bei Wicked Vision. Mir haben hier das informative Booklet sowie die Dokus "Three Dimensions of Terror: Filming Parasite" und „Restoring Parasite“ – Einblicke in die Restaurierungsarbeit des Films – am besten gefallen. Klare Kaufempfehlung.
Indiana Jones (Harrison Ford) und Kumpel Mac (Ray Winstone) stecken gemeinsam in der Klemme. Die beiden wurden von der skrupellosen sowjetischen Agentin Irina Spalko (Cate Blanchett) und ihren Helfern entführt, damit Indy in einer abgelegenen Lagerhalle eine geheimnisvolle Kiste für sie identifiziert. In der hochmagnetischen Box befindet sich ein Außerirdischer, der 1947 in Roswell abgestürzt ist. Mac hat leider die Seiten gewechselt und arbeitet als Doppelagent. Indy gelingt die Flucht aber verirrt sich auf ein US-Militärgelände, wo er mit gerade noch einen Atomtest überlebt. Vom FBI kritisch beäugt, hat Indy genug von den USA und will erst einmal nach Europa reisen, wird aber von dem jungen Rebellen Mutt Williams (Shia LeBeouf) aufgehalten, der eine mysteriöse Karte des verschollenen Professors Oxley (John Hurt) in seinem Besitz hat. Mit ihrer Hilfe soll sich im peruanischen Urwald eine Stadt aus purem Gold finden lassen...
19 Jahre nach dem dritten Teil kam mit "Das Königreich des Kristallschädels" tatsächlich noch eine Fortsetzung der kultigen Filmreihe. Gebraucht hat diesen Film niemand, aber sein Unterhaltungswert liegt noch deutlich höher als bei vergleichbaren Blockbustern. Regisseur Steven Spielberg versammelte das ehemalige Team der Trilogie aus den 80er Jahren fast vollständig um sich und liefert den Fans eine actiongeladene und ausgeklügelte vierte Epoche aus dem Leben des charmanten Archäologieprofesso rs.
Technisch ist die 4k Blu-ray gut.
Bild 8,5/10
Ton 8,5/10 (Deutsch - TrueHD 5.1)
Valerian ist ein Intelligenter und spannender Sci-Fi-Film der von einem genialen Regisseur und guten Schauspielern umgesetzt worden ist! Die UHD Auflösung ist fantastisch. Der Kauf hat sich definitiv gelohnt!
Insgesamt ein etwas anderer Film, in einwandfreier technischer Präsentation und grandioser Filmkunst. Der Film ist wirklich ein Fest der Sinne - optisch vom Feinsten, aber auch die Story ist bis auf wenige Ausnahmen gelungen und filmisch gut umgesetzt worden. Die besten Filme sind diejenigen, die einen einfach nicht loslassen und die zu überwältigend sind, um sie gleich auf Anhieb zu erfassen. Dieser Film ist einer davon. Die Auflösung des Films auf UHD ist einfach unglaublich gut... Ein technisch brillanter Film mit einem klasse Bild und qualitativ sehr guten Ton in deutsch!
Alles verpackt in einem schicken Mediabook mit UHD + Blu-ray Disc. In all seiner Machart und visuellen Faszination, ist er für mich jeden einzelnen Cent wert. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!
Roland Emmerichs „Godzilla“ aus dem Jahr 1998 ist das schwarze Schaf des Franchises. Doch mit vielen Jahren Abstand betrachtet, verdient dieser Blockbuster eine Ehrenrettung als kurzweiliges Popcorn-Kino.
Ja, die Kritikpunkte sind immer noch offensichtlich und störten mich bereits bei Erscheinen. Die Besetzung von Matthew Broderick als nerdiger Biologe wirkt in einem Katastrophenfilm dieser Größenordnung oft deplatziert, und der französische Geheimdienst unter Jean Reno, der Kaugummi kauend New York rettet, strapaziert die Logik massiv. Auch der teils alberne Humor passt nicht immer zur Bedrohungslage.
Doch blendet man den Namen „Godzilla“ für einen Moment aus, bleibt ein handwerklich beeindruckender Monsterfilm. Roland Emmerich („Independence Day“, „Moonfall“) inszeniert eine unterhaltsame Zerstörungsorgie, die das New York der späten 90er atmosphärisch in Szene setzt. Der Dauerregen, die düsteren Straßenschluchten und das Sounddesign erzeugen eine Immersion, die vielen modernen CGI-Schlachten fehlt.
Das Redesign der Kreatur durch Patrick Tatopoulos mag zwar kein „King of the Monster“ sein, ist aber ein faszinierendes, agiles Raubtier, das in den Verfolgungsjagden durch Manhattan für echtes Tempo sorgt.
Besonders die Sequenz im Madison Square Garden erinnert an die Spannung von Jurassic Park und zeigt Emmerichs Stärke für Suspense. Nicht zu vergessen - der Soundtrack (von „Come With Me“ von P. Diddy bis zu Jamiroquai´s „Deeper Underground“) atmet pures 90er-Feeling.
Wer ein philosophisches Monster-Epos wie das japanische Original sucht, wird enttäuscht. Wer aber Lust auf ein nostalgisches, technisch starkes Action-Spektakel hat, das sich selbst nicht zu ernst nimmt, wird hier auch heute noch bestens unterhalten. „Godzilla“ (1998) ist ein Guilty Pleasure, das (zumindest für mich) besser gealtert ist als sein Ruf.
Basierend auf einem nativen 4K-Scan der 35mm-Negative liefert Sony hier ein Bild ab, das die alte Blu-ray in jeder Hinsicht schlägt. Das Bild ist deutlich feiner gezeichnet. Texturen auf Godzillas Haut oder die verregneten Straßenschluchten von New York wirken plastischer. Einziger Nachteil: Die höhere Auflösung entlarvt die nun über 25 Jahre alten CGI-Effekte deutlicher als früher. Da der Film überwiegend im Regen und bei Nacht spielt, profitieren vor allem die Schwarzwerte und Kontraste. Explosionen und Mündungsfeuer heben sich dank HDR mit deutlich mehr Dynamik vom dunklen Hintergrund ab und bieten tolle Spitzlichter.
Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton ist derselbe wie schon auf der Blu Ray Disc. Die Dynamik ist massiv. Wenn Godzilla durch Manhattan stampft, bekommt der Subwoofer ordentlich Arbeit. Aber auch der Regen, Hubschrauber und das Brüllen des Monster werden klar und deutlich, so wie auch die Dialoge, ausgegeben. Lediglich der Score von David Arnold („Casino Royale“, „Der Patriot“) könnte generischer nicht sein.
Als Extra gibt’s lediglich ein paar Trailer auf der UHD.
Bugonia hat mir verdammt gut gefallen. Er ist skurril, wendungsreich, ja sogar lustig und hat ein paar heftige Gewaltspitzen. Die beiden Hauptdarsteller Jesse Plemons und Emma Stone, die beide eine Golden-Globe-Nominierung bekamen, sind phantastisch in ihren Rollen und man schwankt hin und her, wer denn nun recht hat mit seinen Behauptungen. Das Bild überzeugt mit sehr guter Schärfe und feiner Detailzeichnung.
Die deutsche DD-5.1-Spur klingt sauber und druckvoll.
Bonusmaterial ist ordentlich vorhanden. Klare Kaufempfehlung.
Manche mögen's heiss ist ein Filmklassiker mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon... Dieser Film ist einer der lustigsten Filme, die wir je gesehen haben. Endlich bekommt der Film ein UHD Mediabook, das des Klassikers würdig ist. Ein Film für jeden Tag des Jahres!
Dieser Film erzählt eine wunderbare Geschichte. Die Story ist durchgehend unterhaltsam und beeindruckt durch viele Wendungen. Der Film ist für mich in allen Belangen schlicht weg perfekt! Das Bild und der deutsche Ton der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Blu-ray. Das Mediabook selbst ist mit viel Liebe und Sorgfalt (und dem Film angemessen) gestaltet worden. Diese Sorgfalt setzt sich im 24-seitigen Booklet fort. Ausführliche Texte zum zeitlichen Kontext des Films. Dazu Bilder aus dem Film - Sehr schön :-) Es ist einer der Lieblingsfilme unserer gesamten Familie und niemand von uns hat sich den Film bisher "über" gesehen, egal welche Generation…
Traumhafte Veröffentlichung zu einem tollen Film. Dieses Mediabook ist des Klassikers echt würdig. Für alle Fans - und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jemand diesen Film nicht mag - Volle 5 Sterne für dieses Meisterwerk... Unbedingt kaufen und genießen!
Orphan Black ist ein Paradebeispiel für einen packenden Thriller-Auftakt. Die Staffel hält das Tempo extrem hoch. Jede Folge liefert neue Puzzleteile, ohne den Zuschauer zu überfordern. Der Mix aus düsterem Mystery, Action und einer Prise schwarzem Humor funktioniert hervorragend.
Bei der optische Umsetzung In Nahaufnahmen überzeugt das Bild mit hoher Detaildichte
Tonqualität: Die Abmischung ist eher frontlastig, aber in Actionsequenzen oder bei der atmosphärischen Filmmusik werden die Rücklautsprecher effektiv eingesetzt.
Nach dem Zusammenbruch der Republik und dem Ende der Jedi breitet das finstere Imperium seine Macht durch Unterwerfung und Zerstörung immer weiter aus. Nur wenige Tapfere wagen, Widerstand zu leisten. In dieser düsteren Zeit gelingt es den Rebellen, Jyn Erso für ihre Sache zu gewinnen. Sie ist die Tochter von Galen Erso, der die neue Superwaffe des Imperiums entwickelt hat: den Todesstern. Jyn und ein unerfahrenes Rebellenteam versuchen, Galen zu finden und die Pläne des Todessterns zu stehlen.
Für mich gehört Rogue One zu den stärksten Filmen aus dem Franchise.
Ein äußerst unterhaltsamer Science Fiction Film. Man taucht ein in eine faszinierende und vielseitige Welt, mit verschiedenen Ortswechsel und ihre schönen Landschaften, die spannenden und zahlreichen Actionszenen. Die Story ist dabei sehr gut durchdacht, überzeugt mit einem starken Pacing, es wird nie langweilig und folgt dabei einen klaren roten Faden.
Der Cast macht seine Sache ganz ordentlich. Hervorzuheben sei hier aber Felicity Jones, die mit ihrer Rolle starke Akzente setzt. Sie agiert eingenständig, wenn auch zu überheblich, hat einen komplexen Hintergrund und verleiht ihrer Figut eine ordentliche Tiefe. Aber auch Diego Luna bekommt hier einen seiner besten Auftritte, nach Andor. Auch der restliche Cast kann voll überzeugen und sind mit Donnie Yen, Mads Mikkelsen und Forest Whitaker ebenfalls stark besetzt.
Faszinierend ist der Kampf der Underdogs, gegen eine Übermacht. Verzweiflung trifft auf Dominanz...Rebellion gegen das Imperium. Auch wird die Rebellion mal in ein anderes Licht geführt. Sie ist dreckig, agiert schmutzig, aber auch skrupelos und unbarmherzig. Genau das mochte ich daran.
Kommt es zu den Actionszenen, kriegt man atemberaubende Bilder zu sehen. Die Effekte sind hochwertig, die Schlachten episch und bombastisch.
Nostalgie bekommt man auch ein wenig, wenn Darth Vader in Erscheinung tritt. Zwar ist das rar gesät, verleiht den Film aber eine gewisse Würze an die frühen alten Zeiten. Mehr bekommt man von den Jedi oder Siths auch nicht zu sehen, was den Fokus auch mehr auf die eigentliche Geschichte rückt.
Ein letzter Funke Hoffnung, der mit etlichen Leben bezahlt wurde, für eine bessere Welt. Rogue One hat alles, was einen starken Film ausmacht. Ein grandioser Beitrag ins Star Wars Universum.
Das Bild liegt hier klar auf einem Referenzniveau. Gestochen scharfes Bild, Farben wirken natürlich und knallig. Schwarzwert und Kontrast sind sehr gut. Der Detailgrad ist enorm fokussiert und man erkennt jede einzelne Pore.
Auch der Ton bewegt sich im oberen Bereich. Die Abmischung vom deutschen Ton ist vorbildlich geworden. Die Dynamik ist ausgeglichen. Die Räumlichkeit verteilt sich hervorragend. In den Actionszenen knallt es nur so um die Ohren. Explosionen lassen den Subwoofer ordentlich arbeiten.
Die Extras dagegen sind etwas magerer ausgefallen. Etwas mehr als ein Stunde bekommt man und befindet sich NUR auf der Bonus Blu Ray.
Das SteelBook ist hier ein Highlight. Das Frontcover und Rückseite zeigen die schwarzen und weißen Stormtroopers, der Innendruck ziert die Rebellion. Es guter Kontrast. Das SteelBook punktet aber mit einer schönen Prägung des Filmtitels. Es ist matt gehalten, bietet aber einige metallische Effekte.
Vier Jahre nachdem Finn dem Kidnapper "Der Greifer" entkommen ist, bemüht er sich immer noch, dieses Trauma zu bewältigen. Unterdessen erhält seine Schwester Gwen in Albträumen Anrufe vom schwarzen Telefon. In Visionen sieht sie immer wieder drei schrecklich zugerichtete Jungen im Bergcamp "Alpine Lake". Beide machen sich auf nach Alpine Lake, um hinter das Rätsel der Visionen zu kommen, nur um dort erneut dem Greifer gegenüberzustehen, der seit seinem Tod noch mächtiger geworden ist.
Ein dürftiger Versuch, mit einer Fortsetzung, die einfach nicht hätte sein müssen. Die Story spielt einige Jahre später und rückt Finn und seine Schwester wieder in den Vordergrund. Im Mittelpunkt steht diesesmal aber Madeleine McGraw. Grabber agiert diesesmal aus den Welt der Toten. Auch seine Art und Weise ist des öfteren nur noch peinlich. Er verfehlt seine Opfer, tötet sie auch gar nicht oder wird von den Kindern verspottet. Er ist einfach nur noch eine Figur mit Maske. Vom beunruhigenden Mörder aus Teil 1 fehlt einfach alles. Von den Schauspielern sind diese 3 die einzigen, die gut spielen. Der restliche Cast ist kaum der Rede wert.
Optisch ist die Kulisse am verschneiten "Alpine Lake" wirklich gelungen und gibt dem Film eine ordentliche, düstere und beklemmende Atmosphäre. Der passende Score untermalt die Stimmung ganz gut. Aber hier gibt es doch einige erhebliche Mängel, die im Review unter mir schon angesprochen wurden. Die Telefonzelle z.B., die viel zu sauber aussieht.
An Spannung mangelt es dem Film auch noch. Zwischenzeitlich versucht man das auf eine gute Art und Weise, aber im nächsten Moment flacht das alles wieder ab und man ist raus. Die Jumpscares funktionieren absolut nicht.
Das Finale mit seinen Goreeffekten ist zwar nett, wirkte mir zu deplaziert.
Auch hat mir der Film zu viele Anspielungen auf andere Filme. So nimmt man die mystischen Traum Elemente aus Nightmare on Elm Street mit ins Boot oder man erkennt auch Muster aus Freitag der 13. Gerade die Traumsequenzen mit ihrer verschmutzen Art erinnern doch stark an dieses Franchise. Man kopiert einfach stumpf aus anderen Filmperlen.
Auch die Laufzeit von knapp 2 Stunden sind eindeutig zu lang. Gerade im Mittelteil verliert der Film an Tempo.
Am Ende war der Film noch schlechter, als Teil 1. Logikfehler, die man offensichtlich sieht, das schwache Erzähltempo, die unnötigen Slashereinlagen. Ein kläglicher Versuch, eine Fortsetzung zu drehen, ohne eine wirklich gute Idee.
Gesehen und geliehen im UHD Stream bei Amazon für 0,99€
Das Jahr 1938. Doktor Jones (Harrison Ford) wird vom Mäzen eines Museums (Julian Glover) beauftragt, den Heiligen Gral finden. Jones' Einwand, es würde der falsche Jones gefragt werden, denn der eigentliche Experte sei sein Vater Henry (Sean Connery), fördert nur die Erkenntnis zu Tage, dass Jones senior bereits die Spur aufgenommen hatte, mittlerweile aber verschwunden ist. Besorgt um das Wohlergehen seines Vaters und mit dem Museumskurator Marcus Brody (Denholm Elliott) im Gepäck tritt Jones eine Reise in die alte Welt an, um das zustande zu bringen, was die mittelalterlichen Kreuzzüge nicht geschafft hatten: den Kelch zu finden. Bei seinen Nachforschungen trifft er auf die deutsche Archäologin Dr. Elsa Schneider (Alison Doody). Erwartungsgemäß ist aber nicht nur Indy auf der Suche, sondern auch die Nazis wollen sich die Sagen umwobenen Kräfte des Kelches sichern, verheißt er doch das ewige Leben…
„Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ aus dem Jahr 1989 ist ebenso wie seine beiden Vorgänger ein zeitloser Abenteuer-Klassiker. Für viele zählt der dritte Spielberg Film sogar als bester Teil der Reihe. Das dritte Abenteuer hat eine spannende Geschichte und das Vater Sohn Duo Ford und Connery harmonieren auch toll miteinander.
Technisch ist die 4k Blu-ray gut.
Bild 8,5/10
Ton 8,5/10 (Deutsch - Dolby TrueHD 5.1)
Die Handlung ist simpel gestaltet und dient nur als Vorwand, dass sich die Riesenroboter Beulen ins Blech kloppen. Man merkt dem Film seinen Entstehungszeitpunkt an (kalter Krieg), denn auch im Film sind die Bösen die Russen. Der Film macht aber Spaß, quasi ein wahrgewordener Jungentraum. Er lebt von den Kämpfen der Stahlgiganten. Denke mal, dass Del Toro sich hier Inspiration für Pacific Rim holte. Leider kommen die besagten Riesenroboter aber nicht viel zum Einsatz, aber wenn die Kämpfe toben, sind diese ganz nett mit Stop-Motion getrickst.
Das Bild wartet mit einer guten Schärfe auf und ist anders als die damalige VHS-Fassung im Format 1,85:1. Leider stören ein wenig die Bildgrissel. Der Ton ist ebenfalls sehr gut und liegt in DTS-HD MA 2.0 Stereo vor.
Das Bonusmaterial ist in diesem Fall ordentlich. Da haben sich Wicked Vision nicht lumpen lassen.
Hervorzuheben wären da das schön gestaltete Booklet mit allerlei Hintergrundwissen zum Film, das 26-minütige Making-of „Das Ausmaß der Schlacht“ – Dave Allen und die FX von „Robot Jox“, die Doku „The Wizard of Wars“: In Gedenken an David Allen und als Bonus ist auch noch der Film „Robotjox 2“ enthalten. Leider ist der nicht so unterhaltsam wie Teil 1. Dort passiert leider erst in den letzten 10 Minuten die Action.
Insgesamt ist das Mediabook sehr gelungen und den Kauf wert.
CIA-Agent Bob (George Clooney) verliert bei einem Waffendeal in Ägypten eine Rakete, die er sicher in die USA zurückbringen sollte. Bei der Zentrale ist er damit in Ungnade gefallen, auch wenn ihm das niemand so richtig bestätigen will. Darüber hinaus quälen ihn familiäre Probleme mit seinem Sohn. Schließlich ist er froh, einen spannenden Auftrag in Beirut ausführen zu können: Er soll Prinz Nasir (Alexander Siddig) eliminieren, der mit seinem Bruder um die Nachfolge eines mächtigen Öl-Emirs in Beirut rivalisiert. Die Vereinigten Staaten sähen lieber den anderen Sohn des Emirs an der Macht, da Nasir ein Hardliner sein soll, der gerade den Chinesen eine Pipeline gab und offen gegen die USA wettert. Während sich Bob auf den Weg macht, wird die Fusion zweier Ölkonzerne in den USA eingeleitet: Der Ölkonzern Killen hat in Kasachstan gerade eine wichtige Pipeline gewonnen und soll nun von den Amerikanern geschluckt werden. Anwalt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) soll die Fusion überprüfen und stößt auf Ungereimtheiten, Bestechung und Betrug, in den die Ölgiganten Whiting (Christopher Plummer) und Jimmy Pope (Chris Cooper) von Killen verstrickt sein könnten. Während Holiday seine Untersuchung macht, wird Finanzexperte Bryan Woodman (Matt Damon) Prinz Nasirs Berater und stellt fest, dass der Prinz große liberale Reformen für sein Land plant, die seinem profitgierigen Bruder egal sind...
Inspiriert von dem Enthüllungsbuch "Der Neidergang der CIA" des ehemaligen Geheimagenten Robert Baer, erzählt Stephen Gaghan eine zwar fiktive, aber auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte. Die große Schwäche des Films ist letztlich, dass er es nicht schafft, den Figuren eine emotionale Ebene zu geben. Zudem ist er thematisch auch sehr komplex.
Technisch ist die Blu-ray mittelmäßig.
Bild 7,5/10
Ton 7/10 (Deutsch - Dolby Digital 5.1)
Die Ritter der Kokosnuss aus 1975 ist ein Klassiker mit hervorragende Darsteller und alles verpackt in einem fantastischen Steelbook auf UHD!
Monty Pythons vielleicht verrücktester Film.… Das Bild der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-Ray, auch die Farben sind Intensiver… Ebenfalls kann die deutsche Tonspur überzeugen... Der Cast ist durch die Bank weg erstklassig besetzt. Das Steelbook selbst ist grandios und einfach nur fantastisch anzusehen.
Die Ritter der Kokosnuss hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht. Ich bin Happy und kann diese 4K Edition uneingeschränkt nur jeden empfehlen!
Die Brücke am Kwai erzählt eine Geschichte die jeder Mensch gesehen haben sollte. Ein gemütlicher Tag daheim, ideal für die ganze Familie, lassen einen die kleinen und die großen Sorgen des Lebens ein wenig unbedeutender erscheinen... Der Film ist in allen Belangen schlicht weg perfekt - Ein echtes Meisterwerk. Das 4K Steelbook gefällt mir persönlich sehr gut.
Das UHD Set beinhaltet den 161 Minuten langen Film als UHD & Blu-ray Disc. Das Bild auf UHD ist für so einen alten Film sehr gut, aber das war die bisherige Blu-ray Version ebenfalls! Trotzdem ist die UHD der Blu-ray überlegen und Dolby Vision bringt nun einen kleinen Mehrwert. Der Ton ist identisch und für mich zweckmäßig und ausreichend.
Es ist einer meiner Lieblingsfilme und habe den Film bisher nicht "über" gesehen... David Lean hat damals ein absolutes Highlight in diesem Genre geschaffen, dass perfekt in Bild und Ton auf UHD umgesetzt wurde, ein wahrer Genus… Für alle Fans und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand diesen Film nicht mag, ein absolutes Muss - Unbedingt kaufen und genießen.
Jumanji 1-3 - 4K Collection ist eine klasse Box...Grandiose 4K Umsetzung (Vor allem Teil 2 und 3) Alles verpackt in einer Einfachen, aber zweckdienlichen Blu-ray Hülle!
Diese 4K remasterten Neuauflage legt bzgl. des Bildes tatsächlich qualitativ nochmal deutlich zu, denn alles erscheint nun noch schärfer und auch die Farben wirken frischer und das Bild ist heller und vermittelt somit vor allem wieder optimistischere Eindrücke. Der deutsche Ton ist detailliert und präzise genug abgemischt und für mich völlig ausreichend… Vor allem der erste Teil hat nichts von seinem Charme verloren und auch die beiden neuen Teile bieten immer noch beste Unterhaltung. Es sind einfach Filme wo ich es mir auf der Couch gemütlich mache und Filme mit hohem Unterhaltungswert anschaue!
Man hat die ersten 3 Jumanji Filme in Absoluter top Qualität in UHD beisammen und daher sag ich euch, wer die Filme mag – Kaufen lohnt sich auf alle Fälle!
Clueless ist eine Komödie mit Grandiosen Darstellern... Einer der Lieblingsfilme meiner Frau ;-) Ein wirklich schöner Film aus der Vergangenheit und alles verpackt in einer Atemberaubender Super-Box auf UHD... Mir persönlich gefallen diese Boxen sehr.
Vorweg möchte ich euch sagen, dass bei meiner 4K Disc Deutsch ausführbar ist, aber im Film Menü, dann statt Deutsch, Englisch angegeben ist! Aber Sprachauswahl 3 im Film Menü, wo Englisch Dolby Digital 2.0 steht ist aber dann die deutsche Sprache! Bei einen Produkt für den deutschen Markt und einen Preis von 40 EUR darf so etwas NICHT Passieren… ich hoffe auf eine korrigierte 4K Disk mit (sichtbarer) deutscher Tonspur!
Das Bild sieht für einen 30 Jahre alten Film fantastisch aus und die UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-ray, auch die Farben sind Intensiver. Der Ton kann auch ohne Atmos vollsten überzeugen. Die Box selbst ist sehr hochwertig verarbeitet und ist mit ihren exklusiven Inhalten einfach nur fantastisch anzusehen… Der Kauf hat sich (für mich) definitiv gelohnt.
Clueless - Was sonst! hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht. Die Umsetzung auf UHD ist wirklich gelungen - Danke dafür... Ich bin Happy, da meine Frau Happy ist und kann diese 4K Box uneingeschränkt nur jeden Fan empfehlen.
Chuck Norris in Bestform und alles verpackt in einer zweckdienlichen Blu-Ray Hülle inkl. Schuber!
Diese Filme sind Klassiker… Persönlich finde ich alle 4 Filme gelungen. Alle Teile sind Uncut und die Qualität der Blu-Rays ist für dieses Film Alter klasse... Ich hatte Glück und konnte diese Edition noch NEU für 20 € ersteigern :-)
Diese Chuck Norris Collection kann ich nur jedem Fan empfehlen!
Bis heute ist dieser Film ein Klassiker... Amadeus ist ein Musik-Meisterwerk mit sehr starken Bildern und einem Grandiosen Tom Hulce als Wolfgang Amadeus Mozart... Von einem genialen Regisseur inszeniert und alles verpackt in einer Atemberaubender Super-Box auf UHD... Mir persönlich gefallen diese Boxen sehr!
Hauptdarsteller Tom Hulce & F. Murray Abraham glänzen in ihrer Rolle! Milos Forman hat hier hervorragende Regiearbeit abgeliefert. Das Bild der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-ray, auch die Farben sind Intensiver! Der deutsche Ton kann auch ohne Atmos vollsten überzeugen... Eine traumhafte Veröffentlichung. Die Box selbst ist sehr hochwertig verarbeitet und ist mit ihren exklusiven Inhalten einfach nur fantastisch anzusehen… Der Kauf hat sich (für mich) definitiv gelohnt.
Es gibt einfach Filme, die sollte jeder mal gesehen haben... Amadeus hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht. Warner steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Danke dafür... Ich bin Happy und kann diese 4K Edition uneingeschränkt nur jeden Fan empfehlen!
Robert Rodriguez und Quentin Tarantino schufen 1996 mit „From Dusk Till Dawn“ einen absoluten Kultfilm, der auch heute noch mit einer Lässigkeit überzeugt, die man im modernen Kino oft vergeblich sucht. Wer den Film wie ich in der Uncut-Fassung (108 Minuten) genießt, erlebt ein knallhartes Stück Genrekino.
Die erste Hälfte ist ein kleiner Crime-Thriller. George Clooney als Seth Gecko ist der Inbegriff von „cool“. Mit seinem Tribal-Tattoo am Hals und den staubtrockenen Sprüchen spielte er sich in viele Fanherzen. An seiner Seite glänzt Tarantino selbst als der psychopathische Richie. Die Dialoge sind messerscharf und die Spannung sehrgreifbar, während das Duo die Fuller-Familie über die Grenze nach Mexiko kidnappt.
Doch dann folgt der legendäre Bruch im Titty Twister. Was als Entführungsthriller beginnt, explodiert nach Salma Hayeks ikonischem Tanz in ein blutiges Splatter-Fest. Dass der Film früher (von mir) noch höher bewertet wurde, liegt vielleicht am damaligen Schockeffekt dieses Genreswitches. Heute ist die Überraschung zwar weg, aber die Qualität bleibt. Die praktischen Effekte sind herrlich „trashig“, und die Action ist gnadenlos überdreht.
Aber auch der kultige Soundtrack, ua von Tito & Tarantula, die sich selbst ein kleines Stelldichein geben, sollte nicht unerwähnt bleiben.
Trotz kleinerer Abnutzungserscheinungen bei den CGI-Effekten der Fledermäuse bleibt das Fazit: „From dusk till dawn“ ist immer noch stark. Er ist ein dreckiges, verschwitztes Meisterwerk über Loyalität und das Überleben gegen das Böse. Ein zeitloser Klassiker für alle, die es hart, direkt und verdammt cool mögen.
Bild und Ton sind für das Alter des Film Top.
Als Extra gibts noch ne zusätzliche Disc mit haufenweise Bonusmaterial.
Geglückter Mix aus Kriegsfilm, Abenteuer und Science-Fiction mit ordentlich Action. Die Darsteller agieren glaubhaft in ihren Rollen. Tricia Helfer ist hier besonders hervorzuheben. Ansonsten sind die Charaktere aber nur blass gezeichnet. Dafür bekommt man eine abgefahrene Geschichte geliefert, die über die gesamte Laufzeit von zwei Stunden unterhält.
Das Bild der 4K-UHD ist gestochen scharf mit sehr guten Schwarzwerten. Der Ton scheppert ordentlich bei den Actionszenen. Ich bin zufrieden mit der 4K-UHD. Einziger Wermutstropfen ist, dass außer dem Trailer kein Bonusmaterial vorhanden ist.
Im 21. Jahrhundert kommt es bei der Umbrella Corporation, die in den vergangenen Jahren zu einer der mächtigsten Firmen der Welt aufgestiegen ist, zu einem verheerenden Zwischenfall. Ein tödliches Virus, das sogenannte T-Virus, wird versehentlich freigesetzt und verwandelt nun jede Person, die damit in Berührung kommt, in einen rasenden Zombie. Eine kleine Gruppe von Menschen, darunter die mysteriöse Alice, ziehen los, um die Welt zu retten.
Ich hatte mich auf das Reboot gefreut und wurde arg enttäuscht. Eigentlich fängt der Film richtig gut an. Das Setting der Stadt, alles wirkt schön düster und hat genau den richtigen Resident Evil Flair der ersten beiden Spiele. Die Optik stimmt ja schonmal. Auch die Einführung der ganzen Characktere entfachte ein Feuer in mir, wie in den alten Spielen. Die Geschwister Redfield, Leon Kennedy, Albert Wesker, Jill Valentine, William Burkin und Ada Wong. Allerdings war mir die Stroy zu flach und inhaltlos. Zudem wurde viel zu viel durcheinandergewürfelt. Die verscheidenen Handlungsstränge haben später auch keine Relevanz mehr. Auch die Dialoge sind mir zu plump. Auch die einzelnen Characktere besitzen weder Persönlichkeit, noch wird mehr auf sie eingegangen. Es fehlt die Entwicklung. Und was sie aus Leon Kennedy gemacht haben, grenzt schon an Empörung. Wie kann man aus einem naiven, aber fähigen Polizisten, der alle versucht zu retten, einen tollpatschigen und ahnungslosen Versager machen? Was hat diese Leute dazu geritten? Das war das größte Manko am Film überhaupt.
Immerhin können die Monster und Zombies punkten, sowie der Gewaltgrad, der Resident Evil würdig ist.
Dennoch zu viel Fanservice, mit wenig Inhalt. Eine absolute Enttäuschung auf ganzer Linie und für Resident Evil Fans ein Schlag ins Gesicht.
Das Bild präsentiert sich in sehr guter 4K Qualität. Schärfe und Details sind in den Nahaufnahmen sehr gut, auch wenn es vereinzelnd einige Unschärfen gibt. Die Farben wirken kräftig und sind sogar in den dunkelnen Szenen sehr konstrastreich. Auch der Schwarzwert kann sich sehen lassen. Die CGI Effekte machen sich später bemerkbar und das sieht nicht immer schön aus.
Der Ton geht auch in Ordnung. Die Dynamik in den Actionszenen stimmt. Surround Effekte sind nicht immer ausbalanciert. Die Dialoge sind stellenweise zu leise abgemischt.
Extras knapp 25 Minuten. Etwas mau ausgefallen, aber bei dem schlechten Film will man nix darüber wissen.
Das Cover ist hervorragend gewählt worden und passt zur Resident Evil Reihe. Mediabook ist matt und bietet keine weiteren Effekte. Rückseite mit Credits versehen.
Das Booklet ist ausgewogen mit Texten und Bildern. Limitiert und nummeriert auf 333 Exemplare. Zum schmalen Preis von 15€ mal mitgenommen, auch wenn ich es bereue.
Gegen Ende des 21. Jahrhunderts ist durch eine Epidemie, die Genmutationen hervorruft, eine Subkultur von Menschen entstanden. Alle Infizierten werden zu einer Art Vampir: Sie verfügen über außergewöhnliche Schnelligkeit, Intelligenz und Kraft. Da die Regierung in ihnen eine Bedrohung sieht, werden sie ausgegrenzt und unter Quarantäne gestellt - mit dem Ziel, sie zu vernichten.
Ultraviolet ist ganz vieles...Ultraschlecht, ultratrashig und ultrablöd. Die Story ist ein loser Inhalt, der keine klare Struktur hat. Man weiß eingentlich gar nicht, was abgeht. Was sind die Hämophagen überhaupt? Vampire oder nicht? Sind sie gefährlich oder nicht? Ist die Rettung des Kindes nur gut oder schlecht? Ist es ein Heilmittel oder nun ein Waffe? Der rote Faden fehlt hier komplett. Verwirrend, inhaltslos, uninteressant.
Die Action ist total schlecht und sieht einfach nur unterirdisch aus und man bekommt aber sehr viel davon zu sehen. Aus heutiger Sicht kann man darüber nur den Kopf schütteln. Immerhin punktet das dystopische Szanrio oder auch vereinzelnd die Kampfszenen, mit ihrer guten Technomusik. Diese Szenen sind aber rar gesät und gehen auch durch die schlechte Handlung ziemlich unter.
Milla Jovovich versucht noch ein wenig vom Film zu retten, was sie aber nicht schafft. Sie spielt ihre Rolle trotzdem gut. Nick Chinlund als Bösewicht blieb absolut blass und ist kaum der Rede wert.
Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Ultramies in fast allen Punkten.
Gesehen im HD TV.
Das Kleinkriminellenpärchen Pumpkin und Honey Bunny überfällt ein Diner in L.A. und gerät dabei an den Auftragskiller Jules. Dieser und sein Partner Vincent Vega werden bei einem Auftrag für ihren Boss Marcellus Wallace mit der Beseitigung einer ungeplanten Leiche konfrontiert. Wallace wiederum hat eine Rechnung zu begleichen mit dem Boxer Butch, der ihn übers Ohr hauen will, und Vincent hat ein folgenreiches Date mit Wallaces Frau. Innerhalb von 24 Stunden kreuzen sich die Wege der Gangster.
Pulp Fiction ist und bleibt mit einer der besten Filme von Altmeister Quentin Tarantino. Die Erzählung der Story ist hier sonderbar. Dabei folgt der Film den verschiedenen Handlungen einzelner Personen, kombiniert mit einer ideenreichen Erzählweise und lockeren Darbietung. Dabei profitiert der Film von seinen Dialogen und den unglaublichen Staraufgebot. Gerade Samuel L. Jackson und John Travolta brillieren in ihren Rollen und spielen diese mit einer unglaublichen Hingabe. Der eine schießwütig, mit einer Vorliebe für die Bibel. Der andere lässig und die Coolness in Person. Auch der restliche Cast ist Namenhaft besetzt und spielt großartig. Legendär auch der Tanz von Travolta und Thurman. Bis heute unvergesslich.
Trotz weniger Action und vielen aberwitzigen Dialogen wird es nie langweilig, trotz der massiven Laufzeit von gut 2 1/2 Stunden.
Selbt das gesamte Setting passt hervorragend in diese Zeit und alles wirkt ziemlich glaubwürdig.
Selbst der Soundtrack passt in jeder einzelnen Szene. Sei er rockig, etwas Soul oder auch Countrystyle. Das erzeugt ein Retro Vibe Feeling.
Der Film ist eine Revolution des Gangster-Genres. Brilliant inszeniert, absurd, mit schwarzen und bissigen Humor und einem Staraufgebot, das seinesgleichen sucht.
Das Bild der Blu Ray ist gut. Nicht immer ganz scharf. Die Farben könnten etwas kräftiger sein, ist aber wegen dem Look so gewollt. Der Deatilgrad ist auch in Ordnung.
Es gibt auch eine 4K, die ich mir nachgeklauft habe und sich nochmal deutlich von der Blu Ray abhebt. Alles wurde nochmal deutlich verbessert.
Der Ton könnte kraftvoller sein. Dynamik und Räumlichkeit lässt man in den Actionszenen etwas vermissen. Auch der Score kommt zu seicht aus den Boxen. Dialoge sind aber immer klar und verständlich.
Die Extras sind massig und äußerst interessant.
Das Mediabookcover zeigt das Filmplakat und ich finde es einfach klasse. Retro und einfach. Es ist matt und hat sonst keinerlei Effekte. Rückseite mit den Credits.
Booklet mit sehr viel Lesestoff und Bildern. Sehr ausgewogen.
Limitiert und nummeriert auf 300 Exemplare.
Wer bei „The Housemaid“ aus dem Jahr 2025 einen rasanten Start erwartet, braucht zunächst etwas Sitzfleisch. Die erste Stunde des Films plätschert leider sehr repetitiv dahin – man bekommt das Gefühl, in einer Endlosschleife aus sich ständig wiederholenden richtig dämlicher Liebesszenen festzustecken, die die Handlung kaum vorantreiben. Ich habe sogar ein paar Mal mit dem Ausschalten des Filmes geliebäugelt. Aber das Dranbleiben lohnte sich dann etwas – zumindest als Genre-Fan.
Sobald man nämlich diese zähe erste Phase überstanden hat, wandelt sich das Blatt komplett. Der Film besinnt sich ENDLICH darauf, ein Thriller zu sein. Es folgen geschickte Twists, die man so nicht unbedingt kommen sieht, und ein packendes Finale, das die vorherige Langeweile fast vergessen macht.
Besonders das Zusammenspiel zwischen Sydney Sweeney („The Ward“, „Eden“) und Amanda Seyfried („Mamma Mia!“, „In Time“) rettet den Film über die Durststrecken. Während Sweeney die Verletzlichkeit und spätere Entschlossenheit gut transportiert, spielt Seyfried die undurchsichtige Rolle mit einer Intensität, die den Thriller-Aspekt im letzten Drittel trägt.
„The Housemaid – Wenn sie wüsste“ ist sicher kein Meisterwerk, aber ein ordentlicher Genre-Beitrag. Für Hardcore-Thrillerfans ist der Film aufgrund der starken zweiten Hälfte und des Twists durchaus eine einmalige Sichtung wert. Man muss nur bereit sein, den trägen Vorlauf zu ignorieren. Anscheinend soll hier der Bestseller-Roman (bereits von Beginn an) wesentlich packender sein.
Das Bild zeigt natürliche Farben und sehr viele Details. Auch der Schwarzwert und der Kontrast sind gut eingestellt, ohne Details versumpfen zu lassen. Insgesamt im oberen Bereich anzusiedeln.
Auch de Dolby Atmos Ton ist dynamisch, glasklar und räumlich, könnte aber vor allem bei den hinteren und den "Überkopfeffekten" häufiger in erscheinung treten.
Das Bonusmaterial ist überschaubar und geht schon in Ordnung.
Eine Gruppe von Besuchern verschlägt es während einer Fahrt mit einem Fahrgeschäft im Disneyland in einen echten Dschungel. Dort lauern gefährliche Tiere und Pflanzen, doch es ist auch das zu Hause von etwas Übernatürlichem. Frank, der Bootsführer, setzt alles daran, eine Forscherin und ihren Bruder zu einem Baum zu bringen, der angeblich heilende Kräfte besitzen soll. Doch auf dem Weg dorthin muss das Trio gegen gefährliche Wildtiere und eine deutsche Expedition kämpfen.
Die Story hat am Anfang eigentlich richtig Spaß gemacht. Das Setting und die Kulissen konnten voll überzeugen. Die Bootstour, der Jungle selbst, die Landschaftsaufnahmen. Allerdings entwickelte sich die Story später in eine komplett andere Richtung und es wurde mir zu unlogisch. Die Geschichte um Frank Wolff alias Francisco Lopez de Heredia war dann doch etwas zu viel des Guten. Und das ganze CGI war auch zu auffällig z.B. bei den ganzen Tieren oder einigen Actionszenen.
Der Cast selbst war meiner Meinung nur mittelmaß, trotz der großen Namen. The Rock in einer seiner typischen Rollen. Standardkost. Blunt war mir im Film zu sehr emanzipiert. Jack Whitehall war der schlimmste von allen. Nervig und total fehlbesetzt. Alle waren mir zu Klischeehaft.
Zudem hat man viel bei anderen Filmen abgekupfert. Man erkennt Indiana Jones Feeling, Jumanji Settings. Und der Humor zündet auch nicht immer.
Seichte Unterhaltung, nicht mehr nicht weniger. Kann man sich mal anschauen, man sollte aber nix großartiges erwarten.
Gesehen im HD TV.
Interessanter Mix aus Erotik, Horror, Mystery und sogar Kampfsportaction mit Chad McQueen, welcher mir aus Martial Law positiv in Erinnerung geblieben ist. Eine gute Prise Humor ist auch vorhanden. Der Film weiß über die gesamte Laufzeit gut zu unterhalten.
Bild ist annehmbare DVD-Qualität und bietet eine gute Schärfe, nur sollte man kein HD-Feeling erwarten. Des Weiteren ist das Bild im 4:3-Format.
Der Ton ist sehr gut verständlich und klar und liegt auf Deutsch in DTS-HD MA 2.0, also in Stereo, vor. Als Bonusmaterial gibt es lediglich ein Booklet und einen Trailer.
Ungewöhnliche, aber gelungene, spannende Mischung aus Schwertkampf und Horrorfilm, welcher die Handlung ins 16. Jahrhundert verlegt. Das bringt frischen Wind ins Zombie-Genre. Neben der gut gemachten, aufwändigen Action gibt es auch bei den Zombies einige Neuerungen. So sind diese nicht nur durch Enthauptungen, sondern auch durch einen Stoß ins Herz zu besiegen, und sie meiden das Tageslicht.
Das Bild hat eine sehr gute Schärfe und der Ton eine gute Räumlichkeit.
Das Bonusmaterial besteht aus einem 20-seitigen Booklet, dem Bonus-Film "Prisoners of War", Behind the Scenes, einer Pressekonferenz, dem Original-Teaser und Trailer.
Die „Guardians Of The Galaxy“ rund um Peter Quill alias Star-Lord (Chris Pratt) sind mittlerweile im ganzen Universum bekannt und auch Ayesha (Elizabeth Debicki), die Anführerin der Sovereign, einem Volk von genetisch zur Perfektion veränderten Wesen, bemüht sich um ihre Dienste. Die Guardians sollen für sie und ihre Mitbürger ein interdimensionales Monster bekämpfen. Im Ausgleich will sie ihnen Nebula (Karen Gillan) übergeben, so dass die Guardians die Killerin und Schwester von Gamora (Zoe Saldana) ins Gefängnis bringen können. Doch Rocket klaut nach dem erledigen des Monsters wichtige Batterien der Sovereign. Daraufhin heuert diese die Ravagers an, um die Guardians zu jagen und die Energiequellen zurückzuholen. Da Yondu (Michael Rooker) sich aber weigert, seinen Ziehsohn Peter mit vollem Einsatz zu verfolgen, kommt es innerhalb der Ravagers zur Meuterei. Taserface (Chris Sullivan) übernimmt das Kommando und setzt Star-Lord und den Guardians nach. Die Guardians erhalten bei ihrer Flucht unerwartet Hilfe von einem Mann namens Ego (Kurt Russell), der sich ihnen dann auf dem Planeten Berhert als der Vater von Peter Quill vorstellt...
Regisseur und Drehbuchautor James Gunn führt das Abenteuer sehr gut fort. Der Film baut eine schöne, herzliche Beziehung zwischen Zuschauern und Hauptfiguren auf und erzeugt damit eine Fallhöhe, die die Avengers nie hinbekommen. Der Film kann trotz der Länge gut unterhalten und kommt wieder mit reichlich Humor und einem tollen Soundtrack daher.
Technisch ist die Blu-ray sehr gut.
Bild 10/10
Ton 9/10 (Deutsch - DTS-HD HR 5.1)
Henry Ford II (Tracy Letts) hat das Familiengeschäft seines Großvaters Anfang der 1960er Jahre übernommen. Um amerikanische Autos am von europäischen Herstellern dominierenden Markt zu etablieren, überarbeitete er das Firmenkonzept mit Hilfe des jungen Visionärs Lee Iacocca (Jon Bernthal) und dem ehemaligen Rennchampion und Ingenieur Carroll Shelby (Matt Damon). Zusammen kreierten sie den Ford GT40, der Ferrari in ihrem eigenen Rennen in Le Mans 1966 schlagen sollte – was bis dahin keinem amerikanischen Model zuvor gelingen wollte. Mit dem britischen Rennfahrer Ken Miles (Christian Bale) arbeiten sie an dem revolutionären Rennwagen, doch die Zusammenarbeit stellt sich als komplizierter dar, als anfangs gedacht. Doch alle verfolgen das gleiche Ziel: Ken Miles soll mit dem Ford GT40 als erster über die Ziellinie von Le Mans 1966 fahren...
„Le Mans 66“ (Originaltitel: „Ford v Ferrari“) ist ein Biopic zur Rivalität zwischen Ford und Ferrari in den 1960er Jahren. Der Film erschien 2019 und wurde von James Mangold inszeniert. Das Drehbuch stammt von Jez Butterworth. Kameramann Phedon Papamichael nimmt den Zuschauer ganz unmittelbar mit auf die Rennstrecke, mit vibrierenden Bildern. Der Rennsport-Film gewann in den Kategorien "Bester Tonschnitt" und "Bester Filmschnitt" den Oscar. Die Motorsport-Geschichte ist ein packendes und handwerklich exzellentes Motorsportdrama.
Technisch ist die 4k Blu-ray sehr gut.
Bild 9/10
Ton 9/10 (Deutsch - Dts 5.1)
A New Universe (Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse) ist ein US-Amerikanischer Animations-Actionfilm aus dem Jahr 2018. Der Film wurde von Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman inszeniert. Das Drehbuch wurde von Rothman in Zusammenarbeit mit Phil Lord geschrieben. Der Film erzählt zwar grundsätzlich die Anfänge des Teenagers Miles Morales als "freundliche Spinne aus der Nachbarschaft", öffnet dann aber plötzlich ein Mega-Universum. Gemeint ist das sogenannte Spider-Verse. A New Universe ist ein richtig guter Film geworden, er gewann zudem den Oscar als bester Animationsfilm, was dies bestätigt.
Technisch ist die Blu-ray sehr gut.
Bild 9/10
Ton 9/10 (Deutsch - DTS-HD MA 5.1)
Film 8/10