Der Storyverlauf ist etwas ruhiger als bei den ersten beiden Teilen, aber nicht weniger brutal. Das hat mir durchaus gefallen. Robert McCall möchte einen persönlichen, sich selbst erteilten Auftrag durchführen und lernt die Bevölkerung des kleinen Dorfes kennen und lieben. Hier würde er gerne seinen Lebensabend verbringen. Dazu muß er aber (natürlich) bei den Gangstern in gewohnter Manier "aufräumen".
Bild und Ton sind sehr gut und liegen nahe Referenz. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Mir hat der Film tatsächlich ein bisschen besser als der zweite Teil gefallen. Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann. Sehr empfehlenswert.
Zum Film muss man glaube ich wenig sagen, spannend von Anfang bis Ende, tolle Umsetzung für 1995 (9/10)!
Das UHD-Bild bietet einen Mehrwert zur Blu Ray, ist aber keine Referenz.
Der Ton ist sehr gut geworden für das Alter.
Aus reinem Nervenkitzel lässt sich eine Gruppe Teenager auf einem Jahrmarkt in ein Gruselkabinett einsperren, um dort die Nacht zu verbringen. Doch was als scherzhafte Herausforderung beginnt, wird für die Jugendlichen zu einem Alptraum!..
DAS KABINETT DES SCHRECKENS / THE FUNHOUSE (1981) ist ein kleiner, typischer B-Horrorfilm der Anfang 80'er Jahre, von Horror-Kult-Regisseur TOBE HOOPER (RIP). Ich sah diesen Film, damals am späten Samstag Abend/Nacht, bei meiner Grossmutter (RIP) in Göztepe/Istanbul. Ich war erst in der zweiten Klasse und dieser Film war ganz schön gruselig für ein Kind! :) Damals liefen nur Samstags Nachts ein Horrorfilm im ersten Fernsehenprogramm; das war das Highlight der Woche, weil wir warteten die ganze Woche darauf!.. :) Das Kabinett des Schreckens hat nichts von seiner Atmosphäre und dem typischen 80'er Jahre Charme verloren! Film 8/10.
Die technischen Werte der Blu-ray sind akzeptabel, die Schwächen des Bildes sind die Stärken des Nostalgie-Retro-Gefühls. Bonusmaterial gibt es auf einer extra DVD jede Menge, und das Booklet von Nikolai Bühnenmann rundet das Ganze vorbildlich ab.
Die zwei Polizisten Deke DaSilva (Stallone) und Willis Fox (B.D.Williams) erhalten den Auftrag den Terroristen Wulfgar (Rutger Hauer/RIP) zu finden und zu neutralisieren, bevor er seinen nächsten Anschlag macht..
NIGHTHAWKS / NACHTFALKEN (1981) ist ein sehr atmosphärischer, rauer und realistischer Cop-Krimi-Thriller von Regisseur Bruce Malmuth (RIP). Tolles, dreckiges New York Flair der Anfang 80'er Jahre, ebenso der Cast ist mit Stallone, Billy De Williams, Rutger Hauer bestens besetzt.. Der Cop-Thriller macht einfach viel Laune und diese unterschätzte Perle ist wahrscheinlich einer der fünf besten Filme, den Stallone je gedreht hat.. Schade, dass Sylvester Stallone nicht mehr Filme in diese Richtung gedreht hat. Story 8/10.
Die technischen Werte bewegen sich im Mittelbereich und sind akzeptabel. Bonusmaterial befindet sich auf einer extra DVD und das 24 seitige Booklet von Peter Osteried ist einfach perfekt.
Die Fortsetzung der Videospielverfilmung macht genau dort weiter, wo der Vorgänger 2021 aufhörte – er pfeift auf Tiefgang und drückt von der ersten Minute an das Gaspedal durch. Die gesamte Story passt locker auf einen Bierdeckel und man braucht keinerlei Vorkenntnisse.
Das titelgebende Turnier wird dabei fast zur Nebensache degradiert. Stattdessen setzt der Film auf ein extrem schnelles Pacing und hetzt von einem Kampf zum nächsten, um möglichst viele Charaktere für die Fans der Vorlage auf die Leinwand zu werfen.
Mein absolutes Highlight des Films ist Karl Urban als Johnny Cage. Urban rockt jede seiner Szenen mit einer perfekten Mischung aus Arroganz und Charisma. Gerne hätte ich einen MK-Film nur mit ihm. Er liefert am laufenden Band herrlich plumpe Sprüche, die perfekt mit der gewohnt zynischen Art von Fan-Liebling Kano harmonieren. Zusammen stehlen die beiden den restlichen Figuren mühelos die Show.
In Sachen Härtegrad hatte die FSK definitiv einen guten Tag. Der Gore-Faktor ist hoch, und die recht brutalen Finisher orientieren sich erfreulich dicht an den berüchtigten „Fatalities“ der Spiele.
Wo Licht ist, gibt es jedoch auch Schatten: Die Choreografie der Kämpfe ist rein handwerklich nicht gerade berauschend. Oft fehlt es den Stunts an echter Dynamik. Dass die Actionszenen dennoch unterhaltsam genug bleiben, liegt vor allem an den kreativen Waffen und einigen netten, visuell frischen Ideen während der Duelle.
Ein echtes Manko bleibt allerdings die visuelle Umsetzung. Das CGI entpuppt sich fast immer als solches und wirkt an vielen Stellen schlicht unfertig oder schlecht gealtert. Zudem ist die Action physikalisch nicht korrekt, was der Immersion spürbar schadet, wenn Kämpfer schwerelos durch digitale Kulissen geschleudert werden.
„Mortal Kombat 2“ ist kein cineastisches Meisterwerk, aber ein kurzweiliges Fest für Gamer. Trotz schwacher Effekte und dünner Story retten Karl Urban, der hohe Gewaltfaktor und das enorme Tempo den Film ins Ziel. Teil 1 gefällt mir aber ein klein wenig besser.
Der Film basiert auf einem echten 4K Digital Intermediate m, was für eine hervorragende Grundschärfe sorgt. In Nahaufnahmen sind Poren, Kostümtexturen und die feine Struktur von Rüstungen extrem detailliert zu erkennen. In Bewegung fällt das aber nicht immer auf.
Die vielen düsteren Szenen glänzen mit sattem, tiefem Schwarz ohne Detailverlust. Dadurch wirkt auch vieles plastisch. Im Kontrast dazu knallen Spitzenlichter wie Raidens Blitze, glühende Funken oder magische Angriffe mit ordentlicher Dynamik heraus.
Die gute Schärfe der 4K-Auflösung erweist sich für die visuellen Effekte manchmal als Fluch. Die oben erwähnten, teils unfertig wirkenden CGI-Effekte fliegen durch die hohe Detaildichte der UHD-Disc noch schneller auf.
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton zieht zwar im Vergleich mit dem englischen Dolby Atmos Ton den kürzeren, bietet aber dennoch satte Bässe, klare Dialoge und nette Surroundeffekte.
Obwohl ich mich im Western-Genre bisher nicht besonders gut auskenne und nur wenige Filme dieser Art gesehen habe, hat mir The Searchers überraschend gut gefallen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass der Film nicht nur ein typischer Western mit klaren Gut-und-Böse-Strukturen ist, sondern viele tiefgründige Themen behandelt. Er setzt sich mit Rassismus, Vorurteilen und dem Konflikt zwischen unterschiedlichen Kulturen auseinander, thematisiert aber auch die innere Zerrissenheit und die zunehmende Besessenheit der Hauptfigur Ethan Edwards. John Wayne spielt diese schwierige Rolle sehr überzeugend und verleiht seiner Figur eine bemerkenswerte Entwicklung im Laufe der Handlung. Auch die Inszenierung des Films ist beeindruckend, da er mit seinen eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen und starken Bildern eine besondere Atmosphäre schafft, die bis heute wirkt. Die Actionszenen sind für die damalige Zeit gut umgesetzt und sorgen für zusätzliche Spannung. Dennoch hatte ich auch einige Schwierigkeiten mit dem Film, da das langsamere Erzähltempo und die klassische Erzählweise nicht ganz meinen üblichen Sehgewohnheiten entsprechen. Besonders spannend fand ich jedoch, dass sich die Handlung über mehrere Jahre erstreckt und dadurch die Veränderungen der Figuren glaubwürdig dargestellt werden. The Searchers ist für mich deshalb ein anspruchsvoller und interessanter Western, der deutlich mehr bietet als reine Unterhaltung. Insgesamt war der Film eine sehr interessante Erfahrung und hat mir trotz seines Alters ausgesprochen gut gefallen.
Wow, das ist mal ein Film, in dem David Carradine wirklich cool rüberkommt. Als Colonel James Cooper verkörpert er das pure 80er-Jahre-Action-Kino der legendären Cannon-Schmiede mit rauer, unerschütterlicher Lässigkeit. Genau der richtige Film für einen bierseeligen Abend.
Bild
In hellen Szenen zeigt das Bild im Format 1.85:1 eine sehr gute Bildqualität. So kommen z. B. Carradines wettergegerbtes Gesicht und die gewaltigen Explosionen gestochen scharf zur Geltung. Bei Nachtaufnahmen bricht die Qualität spürbar ein. Hier wirkt das Bild oft sehr unruhig, grobkörnig und grießelig.
Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 (Mono) vor. Der Ton ist für das Alter des Films zwar sauber und klar verständlich, bietet aber ein rein zweidimensionales Mono-Klangbild. Trotz des Mono-Klangbilds sind ebenso die Dialoge klar, sauber und gut verständlich eingepegelt.
Das Bonusmaterial ist lediglich der Filmtrailer und eine Bildergalerie.
Fazit: Ein richtig gut aufgelegter Carradine in einem richtig guten Cannon-Streifen, der Laune macht.
Mit der 2. Staffel kommt Captain Pike an Bord der Discovery, was sich als äußerst bereichernd erweist. Nicht nur, dass Captain Pike überaus sympathisch und humorvoll ist und frischen Wind auf die Brücke der Discovery bringt, es ergeben sich dadurch auch neue kreative Geschichten und Handlungsstränge.
Bild
Das Bild bietet auch in dieser Staffel eine knackige Schärfe und eine tolle Detailtiefe. Schwarzwerte und Kontraste sind auf Höchstniveau, die Farben sind brilliant. Auch hier hat man den Eindruck, eine 4K-UHD zu betrachten und nicht eine normale Blu-ray.
Ton
Der deutsche Ton liegt auch diesmal in Dolby Digital 5.1 vor und bietet wieder beeindruckenden Raumklang. Es gibt eine Vielzahl von tollen Soundeffekten, welche genau verortet sind. Die Dialoge sind stets klar verständlich und sauber abgemischt.
Das Bonusmaterial ist wieder sehr umfangreich und man erhält wieder tiefe Einblicke in die Produktion.
Fazit: Auch diese Staffel ist durchaus gelungen und sogar eine Steigerung gegenüber der ersten. Empfehlenswert.
Ein mysteriöses Signal, das über Mobiltelefone übertragen wird, verwandelt Menschen innerhalb von Sekunden in aggressive, willenlose Killer. Die IDee klingt anfangs echt stark. Stattdessen bekommt man einen überraschend belanglosen Horrorfilm, der trotz namhafter Besetzung nie wirklich Spannung oder Atmosphäre entwickelt.
Der Film startet zunächst vielversprechend. Die ersten Minuten am Flughafen, in denen das Signal plötzlich Chaos auslöst, ist gut umgesetzt worden. Das Ausmaß der Katastrophe wird eindrucksvoll angedeutet und erzeugt kurzzeitig das Gefühl, dass hier ein großer, intensiver Horrorfilm beginnt. Doch nach diesem gelungenen Auftakt fällt der Film schnell in sich zusammen.
Das größte Problem ist die Geschichte selbst. Nach dem starken Einstieg verliert der Film ständig an Tempo und wirkt, als würde er ohne klares Ziel von einer Szene zur nächsten stolpern. Die Figuren laufen von Ort zu Ort, treffen immer wieder auf neue Gefahren. Viele Ereignisse werden nur oberflächlich erklärt. Statt Spannung entsteht häufig Langeweile.
Auch die Charaktere bleiben erstaunlich blass. John Cusack liefert zwar eine solide Leistung, wirkt jedoch ungewöhnlich lustlos und kann seiner Figur kaum Tiefe verleihen. Samuel L. Jackson ist zwar wie gewohnt charismatisch, bekommt aber kaum Material, um wirklich zu glänzen. Isabelle Fuhrman macht ihre Sache ordentlich, doch auch ihre Figur bleibt weitgehend einseitig.
Auch die Inszenierung ist schlecht. Gerade für einen Horrorfilm fehlt es massiv an Atmosphäre. Die Welt wirkt seltsam leer und steril, obwohl eigentlich der Untergang der Zivilisation gezeigt werden soll. Viele Szenen sehen eher nach einem durchschnittlichen TV Film, als nach einer Kinoproduktion, aus. Auch die Spezialeffekte sind höchstens durchschnittlich und können kaum überzeugen.
Ein Signal, das Menschen über ihre Smartphones kontrolliert, hätte zahlreiche Möglichkeiten für psychologischen Horror oder gesellschaftliche Kritik geboten. Stattdessen reduziert der Film seine Gegner auf eine Mischung aus Zombies und willenlosen Monstern, ohne ihre Bedrohung wirklich interessant weiterzuentwickeln. Dadurch verliert die Geschichte schnell ihre Eigenständigkeit und erinnert nur noch an viele andere Endzeitfilme.
Auch das Pacing ist problematisch. Immer wieder gibt es längere Passagen, in denen kaum etwas passiert. Sobald der Film etwas Spannung aufbaut, folgt direkt wieder eine langatmige Szene voller belangloser Dialoge. Dadurch kommt nie ein richtiger Spannungsbogen zustande.
Hinzu kommt das unbefriedigende Ende. Statt Antworten zu liefern, endet der Film mit einem Finale, das eher verwirrt als begeistert. Man hat das Gefühl, dass der Film plötzlich aufhört.
Puls ist eine enttäuschende Stephen King Verfilmung, die aus einer kreativen Grundidee nur wenig macht. Trotz John Cusack und Samuel L. Jackson fehlt es an Atmosphäre, Spannung und einer klaren Erzählstruktur. Der starke Auftakt versprach einiges, die der Film anschließend nicht einmal ansatzweise erfüllen kann. Eine Satz mit X, das war wohl nix.
Gesehen im HD TV.
Ich mag das Remake!
Das Bild ist sehr wechselhaft. Manchmal richtig gut, oft unscharf und nicht richtig fokussiert! Die erweiterten Szenen sind nicht deutsch synchron!
Malia, die die Titel größtenteils selber geschrieben hat, wird von Boris Blank mit dezentem, aber prägnantem Raumsoundteppich im Hintergrund unterstützt. Blank hat das Händchen, aktuelle Technik wie Dolby Atmos zur filigranen Dosierung seiner Musik zu nutzen und wortwörtlich Atmosphäre in das Wohnzimmer gleiten zu lassen. Im Mittelpunkt steht die Cool-Jazz Sängerin, die u.a. im Stil Nina Simone's ihre Heimat hat und seit 2001 mittlerweile 9 Alben auf den Markt gebracht hat.
Eine Scheibe zum Runterkommen, aber auch zum Spaß haben mit entsprechendem Pegel... Niemals aufdringlich störend. Blitzsaubere Aufnahme der Gesangsstimme und Abmischung der Kanäle im Mehrkanalbereich, aber auch begeisternd auf Kopfhörer mit dem Headphone-Mix.
Die sonst üblichen Parameter Story, Bild, Extras habe ich natürlich nicht bewertet, (bzw auf 1 gesetzt) da es eine Audio-only BD ist.
Bin gerade wieder durch Star Trek – Der Film auf den Geschmack gekommen, mehr Star Trek zu konsumieren, und so bin ich gerade dabei, mir die erste Staffel von Star Trek Discovery nochmal zu Gemüte zu führen. Was auffällt, ist, dass Discovery wahrlich eine Hochglanzproduktion ist. Alles wirkt auf Kinoniveau. Die Staffel wartet mit einer tollen Storyline auf und bringt frische Ideen sowie einige Twists mit.
Bild
Das Bild bietet eine knackige Schärfe und eine tolle Detailtiefe. Schwarzwerte und Kontraste sind auf Höchstniveau, die Farben sind brilliant. Überhaupt hat man den Eindruck, eine 4K-UHD zu betrachten und nicht eine normale Blu-ray.
Ton
Der deutsche Ton liegt in Dolby Digital 5.1 (Standard-Mehrkanalton) vor und bietet beeindruckenden Raumklang, welcher schon Kinoqualität besitzt. Die Dialoge sind stets klar verständlich und sauber abgemischt.
Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich. Ich habe bis jetzt nur die Doku „Star Trek: Discovery: Die Reise der ersten Staffel“ (40:53 Min.) gesehen und kann diese sehr empfehlen. Diese bietet einen umfassenden Rückblick auf die gesamte Debütsaison und beleuchtet die inhaltliche sowie produktionstechnische Konzeption.
Fazit: Auch wenn es viele Kritiker gibt, sollte man doch der Serie eine Chance geben. Es lohnt sich.
Bild geht in Ordnung.
Schärfe ist OK, grundsätzlich deutlich besser als die DVD.
In der Farben ist mir zu viel Magenta und Cyan/Grün.
Im enthaltenen Trailer sind die Farben natürlicher.
Bildformat BD 1,85:1 gegenüber der DVD 1,49:1.
Oben/unten etwas abgeschnitten, dafür links/rechts etwas mehr Inhalt.
Insgesamt ein ordentliches Upgrade zur DVD, aber objektiv kein perfektes Full HD Bild, das mit teureren und modernenen Produktionen mithalten könnte.
Beim PCM Ton der BD gibts keinen Unterschied zum DD Ton der DVD.
Frequenzgang identisch, nur etwas lauter auf BD.
Klingt dünn, nicht besonders räumlich, Dialoge sind aber klar verständlich.
Die englische Tonspur ist da auch nicht besser.
Wie mans eben von so B-Movies aus dieser Zeit kennt.
Die Jagd zum magischen Berg versucht, Science Fiction, Abenteuer und Familienunterhaltung miteinander zu verbinden. Die Grundidee rund um zwei außergewöhnliche Kinder mit geheimnisvollen Kräften bietet durchaus Potenzial. Leider bleibt der Film insgesamt hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Schon zu Beginn entwickelt die Geschichte zwar ein ordentliches Tempo, nimmt sich aber kaum Zeit, ihre Figuren zu beleuchten. Statt Spannung langsam aufzubauen, reiht der Film Verfolgungsjagd an Verfolgungsjagd. Dadurch entsteht zwar Bewegung, echte Dramatik oder emotionale Höhepunkte bleiben jedoch weitgehend aus.
Die Hauptfiguren wirken sympathisch, bleiben aber überraschend oberflächlich. Selbst ein Dwayne kann da nicht mehr rausreißen. Die Gegenspieler dienen hauptsächlich dazu, die Handlung voranzutreiben, anstatt eine ernstzunehmende Bedrohung darzustellen.
Die Actionszenen sind solide inszeniert, wiederholen sich jedoch schnell. Nach einiger Zeit wirken die ständigen Flucht- und Verfolgungssequenzen eintönig, weil sie kaum neue Ideen bieten. Dadurch verliert der Film im Mittelteil deutlich an Spannung. Man hat oft das Gefühl, dass viel passiert, ohne dass die Geschichte wirklich vorankommt.
Die Spezialeffekte sind insgesamt ordentlich, können aber nicht durchgehend überzeugen. Einige Szenen sehen gelungen aus, während andere inzwischen sichtbar gealtert wirken. Auch die Schauplätze rund um den geheimnisvollen Berg werden nur begrenzt genutzt. Gerade hier hätte der Film deutlich mehr Atmosphäre und Geheimnis schaffen können.
Humor ist zwar vorhanden, trifft aber nicht immer den richtigen Ton. Einige lockere Sprüche lockern die Handlung auf, viele Gags richten sich eher an das junge Publikum.
Letztendlich fühlt sich Die Jagd zum magischen Berg wie ein typischer Abenteuerfilm an, der viele interessante Ideen anreißt, sie aber nie konsequent ausarbeitet.
Die Action ist solide, aber die Charaktere sind zu flach. Hat mir gar nicht gefallen.
Gesehen im HD TV.
Super Fortsetzung mit viel Action und das Bild ist Super nur der Ton halt nicht nur DD 5.1 schade aber egal das Steelbook ist auch ganz Gut an zu schauen.
Der Film schließt an die Geschehnisse des ersten Teils an und bietet eine gelungene Umsetzung der Spielereihe. Besonders Karl Urban als Johnny Cage weiß zu gefallen. Die lockeren Sprüche und die flapsige Art machen ihn irgendwie sympathisch. Seine Kämpfe wirken etwas hölzern, was ich für gewollt halte. Schließlich betont Johnny Cage laufend, dass er Schauspieler ist und kein wirklicher Kämpfer. Der Charakter wurde wirklich gut getroffen. Bei den anderen Figuren ist das ebenfalls der Fall. Auch sonst wird viel Fanservice betrieben, sei es die Umsetzung der verschiedenen Kampfstile der unterschiedlichen Kämpfer oder deren Aussehen sowie die gelungenen Kulissen. Die Handlung bietet zwar kein oscarreifes Drehbuch, aber das tun die Spiele auch nicht. Es geht eben nur um Gut gegen Böse, das war's. Ich finde, wie schon gesagt, den Film sehr gelungen, auch schon deshalb, weil hier nun endlich das Mortal Kombat stattfindet. Was ja Dreh- und Angelpunkt der Spiele ist.
Bild
Die 4K-UHD bietet gestochene Schärfe und feine Details. Die Schwarzwerte und ebenso der Kontrast sind hervorragend. Dem Bild wird dadurch eine beeindruckende Tiefe und Plastizität verliehen.
Ton
Die deutsche Synchronfassung liegt leider nur in einem stark komprimierten Dolby-Digital-5.1-Format vor. Dennoch schlägt sich die Spur überraschend gut. Es werden solide Effekte und präzise Ortung über die Surround-Lautsprecher geboten.
Die Dialoge kommen sehr klar und kräftig rüber.
Das Bonusmaterial ist zwar durchaus kompakt gehalten, aber trotz der kurzen Gesamtlaufzeit von 28 Minuten äußerst informativ.
Fazit: Äußerst gelungene Spieleverfilmung. Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Wenn das Altwerden zum letzten Akt der Wahrheit wird:
Am goldenen See ist ein genialer Film aus den frühen 80er-Jahren mit Henry Fonda und Katharine Hepburn, die bei den Dreharbeiten beide Mitte 70 Jahre alt waren – Hollywood-Größen, die ihren letzten Weg gemeinsam gingen. Als der Film ins Kino kam, war Henry Fonda schon gestorben. Katharine Hepburn, die zwar noch sehr lange lebte, war dies ihre letzte wirklich große Produktion.
Ja, aber daraus wird noch nicht automatisch ein guter Film, nur weil man zwei Legenden vor der Kamera hat. Für viele war außerdem der Reiz, dass Fondas Tochter Jane gemeinsam mit ihrem Vater im Film spielte.
Der Film ist vor allem deshalb gut, weil sich der Plot den Schauspielern anpasste. Alles wirkt wie aus einem Guss. Henry Fonda und Katharine Hepburn spielen ihre Rollen nicht – sie leben sie.
Es geht im Film ums Altwerden und darum, wie sich der letzte Akt des Lebens entwickelt. Henry Fondas Figur ist senil und sagt geradeheraus, was sie denkt, ohne Rücksicht darauf, dass ihre Worte andere verletzen könnten. Katharine Hepburns Figur ist die starke Ehefrau, die immer noch zu ihrem Mann hält und ihn unterstützt, wo sie kann. Sie sieht immer noch das Gute in Norman (Fonda), denn die Wahrheit ist: Er war als Vater und Ehemann schon immer so. Im Alter wurde er lediglich extremer und seniler.
Chelsea (Jane Fonda), die Tochter, hat hingegen große Mühe mit der Situation und mit ihrem Vater. Man könnte meinen, sie hätten sich ihr ganzes Leben lang gehasst und als ihr Vater älter wurde, sei die stille Wut zwischen ihnen noch emotionaler geworden. Doch der wahre Wunsch der Tochter war es immer nur, von ihrem Vater geliebt zu werden und sich von ihm angenommen zu fühlen.
Der Film macht einiges richtig. Er erzählt die Geschichte des Altwerdens durch die subjektive Wahrnehmung der beiden Protagonisten – schon fast wie eine Satire auf das eigene spätere Ich, das sich eigentlich nicht verändert hat, sondern lediglich verstärkt wurde.
Der Humor ist genial und hat stellenweise fast etwas Sitcomartiges. Nicht selten erinnerte mich Norman an Arthur Spooner aus King of Queens, der zwar einen völlig anderen Lebenslauf hatte, aber genauso ehrlich zu sich selbst war. Sein Charakter war sein ganzes Leben lang derselbe – nur wurden seine charakteristischen Eigenschaften im Alter für die anderen zur größeren Last. Trotzdem wurde er letztendlich von seiner Tochter geliebt.
Fazit:
Der Film ist einfach wunderschön – bitter und zugleich voller Herz. Katharine Hepburn und Henry Fonda waren nie besser als in diesen Rollen. Rollen, die sie nur deshalb so spielen konnten, weil ihr eigenes Leben und ihre Karrieren so verlaufen waren, wie sie verlaufen sind.
Der Film ist der sprichwörtliche Schlusspunkt. Die Klischees des Älterwerdens wurden mit einem Charme vor die Kamera gebracht, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Und der Humor war großartig. Obwohl: Wäre man selbst Normans Launen ausgeliefert, würde man das vermutlich nicht witzig finden, sondern als den blanken Horror empfinden.
Ice Age ist ein unterhaltsamer Animationsfilm, der mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Abenteuer und emotionalen Momenten überzeugt. Obwohl der Film mittlerweile einige Jahre alt ist, hat er nichts von seinem Charme verloren. Mit liebenswerten Figuren, einer kreativen Geschichte und vielen witzigen Einfällen spricht er sowohl Kinder als auch Erwachsene an.
Die Handlung spielt während der Eiszeit und erzählt die Geschichte des mürrischen Mammuts Manny, des gesprächigen Faultiers Sid und des Säbelzahntigers Diego. Die drei könnten unterschiedlicher kaum sein, müssen jedoch zusammenarbeiten, um ein Menschenbaby sicher zu seiner Familie zurückzubringen. Was zunächst wie ein einfaches Abenteuer beginnt, entwickelt sich zu einer Reise voller Gefahren, Freundschaft und persönlicher Veränderungen. Besonders gelungen ist, wie sich die Beziehungen zwischen den Hauptfiguren im Laufe der Geschichte glaubwürdig entwickeln.
Die Charaktere sind eindeutig das Hauptaugenmerk der Geschichte. Manny ist anfangs verschlossen und einzelgängerisch, zeigt im Laufe der Handlung aber immer mehr seine fürsorgliche Seite. Sid sorgt mit seiner tollpatschigen und redseligen Art für viele der komischen Momente, ohne dabei dauerhaft übertrieben zu wirken. Diego bringt zunächst Spannung in die Geschichte, da seine wahren Absichten lange unklar bleiben. Die Dynamik zwischen den drei Figuren funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass der Film auch in ruhigeren Szenen unterhaltsam bleibt.
Ein besonderes Highlight ist das kleine prähistorische Eichhörnchen Scrat. Obwohl es kaum Teil der eigentlichen Handlung ist, stehlen seine verzweifelten Versuche, seine Eichel zu sichern, immer wieder die Show. Die kurzen Zwischensequenzen sind kreativ inszeniert. Der Humor funktioniert größtenteils ohne viele Worte und ist dadurch zeitlos.
Auch optisch ist Ice Age beeindruckend. Die verschneiten Landschaften, Eishöhlen und Gletscher schaffen eine stimmungsvolle Kulisse, die perfekt zum Abenteuer passt. Natürlich sieht man der Animation heute ihr Alter an. Dennoch besitzen die Figuren und die Welt einen eigenen Stil, der bis heute gut funktioniert und nostalgischen Charme ausstrahlt.
Die Musik unterstützt die Handlung angenehm, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Vor allem in den emotionaleren Szenen trägt sie dazu bei, die Stimmung zu verstärken. Gleichzeitig bleibt der Film meist leicht und humorvoll, wodurch ernste Momente nie zu schwer wirken.
Inhaltlich vermittelt Ice Age klassische Botschaften über Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Diese Themen werden nicht aufdringlich präsentiert, sondern entwickeln sich authentisch aus der Handlung. Gerade deshalb wirken die emotionalen Szenen ehrlich und erreichen ihr Ziel, ohne kitschig zu werden.
Insgesamt ist Ice Age ein gelungener Familienfilm, der Humor, Spannung und Herz auf ausgewogene Weise verbindet. Die liebenswerten Hauptfiguren, die schöne Winterkulisse und die vielen witzigen Momente sorgen dafür, dass der Film auch nach vielen Jahren noch sehenswert ist.
Gesehen im HD TV.
Gefährliche Brandung ist ein Film, der weder großartig überrascht, aber auch nicht wirklich enttäuscht. Hier passt einfach alles, die Charaktere sind exzellent besetzt, die 2 Stunden vergehen buchstäblich wie im Flug. Dabei wird dieser Film als einer der besten Action Filme der 90er erwähnt, das kann ich tatsächlich nicht bestätigen, ja die Action ist ordentlich, aber sie haut mich nicht um, und um die Wahrheit zu sagen, die Geschichte gibt es auch nicht wirklich her. Von mir eine sehr gute 4 von 5, gut gealtert, sehr gut gespielt, toller Cast, es passt!
Das BILD der 4K restaurierten Version ist sehr gut geworden, für eine BD wirklich ordentlich, scharf, der 90er Jahr Touch kommt sehr gut rüber. 4 von 5.
Die deutsche TONSPUR ist zwar typisch 90er Jahre, hat aber an entsprechenden Stellen recht viel Tiefe und Wurms. Und somit ist sie sehr gut ausgefallen, dynamisch, bass lastig, passt. 4 von 5.
FAZIT: Ein Film mit Seele, die Atmosphäre wird großartig eingefangen und ja, hier wagten sich die Schauspieler zum Teil in Action Szenen hinein, wo man heute nur noch CGI verwenden würde. Stichwort Fallschirmspringen. Großartig! Somit kann man die 4K BD nur empfehlen, hier passt einfach alles.
Bereits die Handlung wirkt unausgereift. Der Film versucht, wissenschaftliche Erklärungen für die Naturkatastrophe zu liefern, doch diese bleiben oberflächlich und wenig glaubwürdig. Anstatt sich auf nachvollziehbare Zusammenhänge oder eine konsequente Erzählweise zu konzentrieren, springt die Geschichte von einer Krisensituation zur nächsten. Dadurch entsteht kaum Spannung, weil viele Ereignisse eher zufällig wirken und selten logisch aufeinander aufbauen.
Auch die Figuren gehören bleiben auf niedrigen Niveau. Die Charaktere bleiben eindimensional und erfüllen überwiegend stereotype Rollen. Der Wissenschaftler, der frühzeitig vor der Katastrophe warnt, wird zunächst ignoriert, bevor sich seine Befürchtungen natürlich bewahrheiten. Ein Motiv, das in Katastrophenfilmen mittlerweile unzählige Male verwendet wurde. Ebenso vorhersehbar sind die familiären Konflikte, die lediglich dazu dienen, künstliche Dramatik zu erzeugen. Wirklich mitfühlen kann man mit den Figuren allerdings kaum, da ihnen Persönlichkeit und glaubwürdige Entwicklung fehlen.
Die Dialoge wirken häufig hölzern und stellenweise unfreiwillig komisch. Viele Gespräche bestehen aus austauschbaren Erklärungen oder dramatischen Durchhalteparolen, die wenig authentisch klingen.
Ein weiteres Problem sind die Spezialeffekte. Viele digitale Effekte sehen wenig überzeugend aus. Die Schneestürme, eingefrorenen Landschaften und Explosionen wirken oft künstlich und reißen immer wieder aus der Handlung heraus. Dadurch verliert die Katastrophe einen großen Teil ihrer Bedrohlichkeit.
Statt kontinuierlich Spannung aufzubauen, pendelt der Film zwischen hektischen Katastrophenszenen und langatmigen Dialogpassagen hin und her. Dadurch entsteht nie das Gefühl einer eskalierenden Krise.
Einzelne Aufnahmen der vereisten Landschaften erzeugen zudem eine gewisse Atmosphäre. Doch mehr positives gibt es nicht.
Insgesamt wirkt Arctic Blast - Wenn die Welt gefriert wie ein typischer Low Budget Katastrophenfilm, der viele bekannte Elemente übernimmt, ohne ihnen neue Impulse zu verleihen. Die schwache Handlung, flache Charaktere, wenig überzeugende Spezialeffekte und die vorhersehbare Dramaturgie sind einfach zu wenig, für einen Film.
Gesehen im HD TV, aber nach 45 Minuten abgebrochen.
Mit Normal bekommt man einen geradlinigen Actionfilm, der sich selbst nie zu ernst nimmt und genau weiss, was er sein möchte. Dank der knackigen Laufzeit von rund 90 Minuten bleibt der Film insgesamt angenehm kurzweilig. Allerdings braucht die Handlung eine ganze Weile, um wirklich in Fahrt zu kommen. In der ersten Hälfte passiert insgesamt zu wenig, wodurch sich der Film stellenweise recht zäh und wenig spannend anfühlt. Erst mit der zweiten Hälfte zieht das Tempo spürbar an und der Film entfaltet seine eigentlichen Stärken. Von da an reiht sich eine überdrehte Actionsequenz an die nächste und sorgt für jede Menge Unterhaltung. Der Härtegrad fällt dabei erfreulich hoch aus und die Kämpfe sind überwiegend gelungen inszeniert. Schade ist lediglich, dass manche Szenen etwas zu hektisch geschnitten sind und dadurch gelegentlich die Übersicht verloren geht. Inhaltlich bietet Normal zwar nichts wirklich Neues, setzt dafür aber konsequent auf spassige und kompromisslose Action. Bob Odenkirk überzeugt erneut auf ganzer Linie und beweist, wie schon in Nobody, dass er als ungewöhnlicher Actionheld hervorragend funktioniert. Seine charismatische Präsenz trägt den Film mühelos über kleinere Schwächen hinweg. Insgesamt hatte ich viel Spass mit Normal, auch wenn der Film erst in seiner zweiten Hälfte das unterhaltsame Actionfeuerwerk zündet, was ich mir von Anfang an gewünscht hätte.
Eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Robert McCall hatte sich eigentlich als Auftragskiller zur Ruhe gesetzt, eigentlich... Denn einerseits lässt man ihn nicht und andererseits mag er keine Ungerechtigkeit. Und die behebt er auf seine eigene Art. Eine tolle Story mit viel Action und doch ruhig erzählt.
Bild und Ton sind sehr gut und erreichen fast Referenzwerte. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann. Der Film ist bestimmt nicht das letzte Mal im Player gelandet. Sehr empfehlenswert.
Diese Twin Peaks Box ist ein Juwel… Optisch wirklich ein Hingucker und alles in sehr guter Qualität!
Diese remasterten Blu-rays legen bzgl. des Bildes tatsächlich qualitativ nochmal zu, denn alles erscheint nun noch einen Tick schärfer und auch die Farben wirken frischer und vermittelt somit vor allem wieder optimistischere Eindrücke. Ebenfalls ist die deutsche Tonspur detailliert und präzise abgemischt und ist für Mich völlig ausreichend. Die Serie selbst hat auch heute nichts von Ihrem Charme verloren und bietet immer noch beste Unterhaltung. Es ist einfach eine Serie wo ich es mir auf der Couch gemütlich mache und die Serie mit hohem Unterhaltungswert anschaue! Diese Reihe hat eine würdige Umsetzung bekommen, denn Bild & Sound sind in tadelloser Qualität! Der Kauf hat sich für mich definitiv gelohnt.
Eine tolle Restaurierung des Twin Peaks Werks. Der Ton fällt gegenüber dem Bild zwar ab, ist aber dennoch ordentlich. Alles in allem ist diese Edition für jeden Twin Peaks Fan und der es werden möchte absolut zu empfehlen!
„The Cabin in the Woods“ aus dem Jahr 2011 ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Teenie-Slasher – es ist ein meisterhafter Geniestreich. Der Film tarnt sich in den ersten Minuten geschickt als klassischer Horrorstreifen: Fünf stereotypische Freunde fahren für ein Partywochenende zu einer abgelegenen Hütte im Wald. Doch statt der erwarteten, stumpfen Klischees entfaltet sich vor den Augen des Publikums eine brillante Dekonstruktion des gesamten Genres.
Regisseur Drew Goddard und Co-Autor Joss Whedon liefern hier eine tief verneigende, liebevolle Hommage an die ganz großen Genregrößen ab. Von klassischen Kreaturen bis hin zu modernen Slasher-Ikonen wird die gesamte Filmhistorie zitiert. Das Ganze wird jedoch mit einem permanenten, herrlich amüsierten Augenzwinkern serviert. Der Film nimmt sich selbst zu keinem Zeitpunkt bierernst, agiert dabei aber dennoch extrem clever, subversiv und durchdacht. Er läuft komplett konträr zu den bekannten Survival-Klischees und spielt auf fesselnde Weise mit den festgefahrenen Erwartungen der Zuschauer. Jedes Mal, wenn man glaubt, die Regeln durchschaut zu haben, schlägt die Story einen neuen, unvorhersehbaren Haken.
Dank des knackigen Drehbuchs gibt es im gesamten Handlungsverlauf absolut keinen Leerlauf. Die Inszenierung ist von der ersten Sekunde an extrem straff, hält das Tempo unbarmherzig hoch und erweist sich als äußerst unterhaltsam. Es ist ein perfekt ausbalancierter Mix aus cleverer Satire, echter Spannung und grandiosen visuellen Einfällen.
Das absolute Highlight ist jedoch das epische Finale. Was im letzten Drittel des Films in den geheimen Laboren entfesselt wird, sucht im modernen Genrekino seinesgleichen. Es ist eine unfassbare visuelle und inhaltliche Eskalation, die Horror-Liebhaber mit offenem Mund und purer Begeisterung zurücklässt.
Fazit: „The Cabin in the Woods“ ist ein intelligentes, verdammt spaßiges Metawerk. Für echte Horrorfans ist dieser moderne Meilenstein ein absolutes Muss.
Das Bild ist kein knallhart nachgeschärftes digitales Meisterwerk, sondern behält durch eine feine Filmkörnung einen sehr dichten, cineastischen Look.
n Nahaufnahmen gewinnen Texturen wie Hautporen, die Holzmaserung der Hütte, Kleidung oder Schmutzpartikel im Vergleich zur alten Full-HD-Fassung leicht an Kontur.
Die Spitzenhelligkeit ist horrorfilmtypisch eher zurückhaltend, jedoch setzen Taschenlampen, Kontrollmonitore und Lichtreflexe im Finale knackige Akzente.
as größte Upgrade liefert Dolby Vision in den dunklen Szenen. Der berüchtigte Keller und die Nachtszenen im Wald saufen im Vergleich zur Blu-ray nicht mehr im Schwarz ab, sondern bieten eine verbesserte Durchzeichnung in dunklen Bereichen.
In vereinzelten Nachtaufnahmen im Freien wirkt der Schwarzwert leicht angehoben (Grünstich/Graustich), was jedoch am Ausgangsmaterial und nicht an der Codierung liegt.
Die Dialoge sind glasklar und auch die hinteren Lautsprecher feuern immer wieder mal tolle Effekte aus allen Rohren. Aber auch leisere Töne wie das Knarzen der Dielen werden immer wieder mal genauestens ortbar wiedergegeben.
Endlich mal ein Action Film mit einer guten Story. Ein Killer, dem es gelungen ist aus dem "Geschäft" auszusteigen und das töten eigentlich nicht mehr will, mutiert wieder zum Rächer. Klasse gespielt von Denzel Washington und überzeugend dargestellt. Obwohl er seinen Gegnern die Wahl lässt sich für das "richtige" zu entscheiden (was die natürlich nicht machen). schlägt er erbarmungslos und brutal zu.
Bild und Ton sind nahe an Referenz. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Ein Film der trotz der Brutalität Spaß macht. Der Film ist bestimmt nicht das letzte Mal im Player gelandet. Sehr empfehlenswert.
Auf dem Papier klingt Overlord nach absolutem Trash, doch tatsächlich entpuppt sich der Film als überraschend hochwertig produzierter Zombie-Horrorfilm. Bereits die ersten 15 Minuten setzen mit einer packend inszenierten und wuchtigen Flugzeugsequenz ein echtes Ausrufezeichen. Danach nimmt der Film für meinen Geschmack allerdings etwas zu viel Tempo heraus und verweilt zu lange an einem Ort, wodurch sich der Mittelteil etwas zieht. Zum Finale hin zieht das Geschehen aber wieder deutlich an und liefert einige intensive sowie hervorragend inszenierte Actionsequenzen. Vor allem die Mischung aus Kriegsfilm und Horror funktioniert dabei erstaunlich gut und sorgt für eine spannende Atmosphäre. Auch technisch weiss der Film zu überzeugen, denn die Kombination aus praktischen Effekten und gelungenem CGI sieht durchweg hochwertig aus. Fans härterer Horrorfilme kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da es stellenweise ordentlich blutig und kompromisslos zur Sache geht. Bei den Figuren sollte man hingegen keine grosse Tiefe erwarten, denn die meisten Charaktere bleiben eher klischeehaft. Mich hat das in diesem Fall allerdings kaum gestört, da der Film seinen Fokus klar auf Spannung, Action und Horror legt. Ich habe Overlord inzwischen mehrfach gesehen und finde, dass er einfach richtig viel Spass macht und jederzeit beste Unterhaltung bietet.
16 Jahre ist es her, dass diese Blu-ray als Lizenz über Kinowelt erschien…
Ich denke, dass Cruel Intentions ein Film wäre, der von einer komplett neuen 4K-Abtastung des Originalkameranegativs enorm profitieren könnte. Aufgrund der eleganten Ausleuchtung, der vielen Nahaufnahmen und der 35-mm-Fotografie ließen sich feinere Hautstrukturen, Stofftexturen und die warmen Farbtöne deutlich besser herausarbeiten als mit dem mittlerweile fast 20 Jahre alten Blu-ray-Master.
Die alte deutsche Kinowelt-Blu-ray basiert erkennbar auf einem sauberen Columbia-HD-Master, denn Verunreinigungen, Kratzer oder sonstige Alterserscheinungen sind praktisch nicht zu erkennen. Dennoch zeigt der Transfer deutlich sein Alter. In vielen Szenen fallen Überstrahlungen beziehungsweise ausgefressene Spitzlichter, stellenweise Überbelichtungen und eine insgesamt eher weiche Schärfe auf, die für mich weniger am Filmmaterial als vielmehr am damaligen Scan beziehungsweise Master liegen. Hinzu kommt der Eindruck, dass das Bild leicht eingezoomt wirkt, was allerdings erst durch einen direkten Vergleich mit internationalen Blu-rays sicher bestätigt werden müsste. Farben und Filmkorn wirken zwar natürlich und stabil, doch insgesamt fehlt dem Transfer die Präzision, Plastizität und Dynamik moderner 4K-Restaurationen. Unterm Strich bleibt die Blu-ray zwar die derzeit beste im deutschsprachigen Raum erhältliche Fassung des Films, sie macht aber zugleich deutlich, wie groß das Potenzial einer vollständigen neuen 4K-Abtastung des Originalkameranegativs wäre.
Der anhaltende Kultstatus von Eiskalte Engel erklärt sich nicht allein durch seine Geschichte über Manipulation, Macht, Verführung und moralischen Verfall, sondern vor allem durch die außergewöhnliche Besetzung und ihre Chemie. Während Ryan Phillippe, Reese Witherspoon und die übrigen Darsteller durchweg starke Leistungen zeigen, ist es für mich vor allem Sarah Michelle Gellar, die den Film bis zum Finale trägt und über dessen Wirkung entscheidet. Erst Jahre später wurde mir bewusst, welch außergewöhnliche schauspielerische Leistung sie hier abliefert, denn ihre Kathryn vereint Charme, Intelligenz, Verletzlichkeit und eiskalte Berechnung auf eine Weise, die die Figur bis heute faszinierend und glaubwürdig macht. Genau diese Vielschichtigkeit verleiht dem Film eine zeitlose Qualität, die weit über den Ruf eines provokanten Teenagerdramas hinausgeht. Deshalb funktioniert Cruel Intentions auch Jahrzehnte später noch als elegantes Psychodrama.
Trotz mittlerweile seltener TV-Präsenz und einer vergleichsweise geringen Verfügbarkeit im Streaming ist der Film aus den oben genannten Gründen nach wie vor beliebt – auch bei jüngeren Generationen. Die Themen existieren heute, trotz Smartphone-Zeitalters, noch immer. Auch wenn heutige gesellschaftliche Spaltungen, wie zum Beispiel die Incel-Bewegung, radikalisierte Abspaltungen des durchaus wichtigen Feminismus, die Vereinnahmung der LGBTQ-Bewegung durch linksextreme Strömungen oder auch die generelle Sexualisierung der Gesellschaft im Allgemeinen die Lage noch komplizierter gemacht haben und junge Menschen durch den dauerhaften Online-Status gesellschaftlich ständig miteinander in Kontakt stehen, manipulieren sich Menschen – aus welchen Beweggründen auch immer – nach wie vor gegenseitig. Zwar ist diese Thematik heute noch schnelllebiger, rasanter und deutlich komplexer geworden, ich gehe jedoch durchaus davon aus, dass solche Konstellationen auch heute weltweit nach wie vor stattfinden, da sich die grundlegenden menschlichen Motive nicht ändern.
Genau darin erklärt sich für mich die anhaltende Beliebtheit und der bis heute bestehende Erfolg des Films.
Guter Liam Neeson streifen, aber etwas gedämpftes Liam Neeson Feeling, wenn ihr wisst was ich meine. Trotzdem definitiv eine Kauf und/oder "guck" Emfehlung für eine Liam Neeson Fan.
Die Standart-Bluray ist ein bisschen dürftig ausgestattet, trotzdem gut das es eine Bluray gibt, denn das ist ja bei "Original Prime" Prod. nicht immer Standart.
Armor ist ein US - Amerikanischer Action-Thriller von 2024 mit Sylvester Stallone und Jason Patric in der Hauptrolle.
Bildqualität erstaunlich gut, kein Filmkorn zu sehen und auch der Schwarzwert konnte überzeugen.
Tonqualität in DTS-HD Master 5.1 war ebenfalls sehr gut. Leider etwas zu wenig Surround für einen Film dieser Art.
Bonusmaterial sucht man vergebens ,lediglich ein paar Trailer finden sich auf der BD wieder.
Leider auch keine Wendecover vorhanden.
Born to Be Wild ist ein Film, der mit einer sympathischen Grundidee, einer positiven Botschaft und einigen unterhaltsamen Momenten überzeugen möchte. Zwar gelingt ihm das nicht in allen Bereichen, dennoch bietet er solide Unterhaltung.
Die Geschichte ist einfach erzählt und leicht verständlich. Gerade dadurch eignet sich der Film gut für einen entspannten Filmabend, ohne dass man sich auf eine besonders komplexe Handlung einstellen muss. Allerdings verläuft die Geschichte über weite Strecken sehr vorhersehbar. Echte Überraschungen kommen nur selten vorkommen. Trotzdem gelingt es dem Film, das Interesse bis zum Ende aufrechtzuerhalten, da die Handlung insgesamt flüssig erzählt wird.
Die Figuren sind sympathisch, auch wenn sie nicht besonders tief ausgearbeitet sind. Vor allem die Hauptcharaktere entwickeln im Laufe der Geschichte eine gewisse Dynamik, sodass ihre Handlungen glaubwürdig wirken. Er sticht keiner wirklich hervor.
Gelungen ist die Atmosphäre des Films. Die schönen Naturaufnahmen und die stimmungsvolle Kameraarbeit vermitteln immer wieder ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Diese Bilder gehören eindeutig zu den größten Stärken des Films und sorgen dafür, dass viele Szenen optisch ansprechend wirken. Auch die Kulissen tragen dazu bei, dass man gerne in die Welt des Films eintaucht.
Der Humor funktioniert größtenteils ordentlich. Zwar zünden nicht alle Witze, doch es gibt einige lockere und charmante Momente, die den Film auflockern. Die Komik wirkt meist natürlich und passt gut zum Flair der Geschichte. An manchen Stellen hätte der Film jedoch etwas mutiger oder origineller sein dürfen, da sich einige Gags recht vorhersehbar anfühlen und auch nicht immer ihre Wirkung haben.
Im letzten Drittel gewinnt die Geschichte noch einmal etwas an Tempo und steuert auf ein rundes Finale zu. Zwar fällt auch das Ende nicht besonders überraschend aus, doch es schließt die Handlung zufriedenstellend ab und vermittelt eine positive Botschaft über Zusammenhalt, Verantwortung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Born to Be Wild ist ein ordentlicher Film, der mit seiner angenehmen Atmosphäre und seinem sympathischen Ton und seinen soliden Schauspielern durchaus unterhalten kann. Auch die warmherzige Botschaft ist sehr angenehm. Kein Meisterwerk, aber solide Unterhaltung für zwischendurch.
Gesehen im HD TV.
„Born to be Wild – Saumäßig unterwegs“ aus dem Jahr 2007 ist eine handfeste Feel-Good-Komödie für zwischendurch, die mir schon seit Jahren ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Geschichte ist bewusst einfach und geradlinig gehalten, entfaltet aber genau durch diese Unbeschwertheit ihren charmanten Wohlfühl-Faktor.
Vier Vorstadt-Freunde stecken mitten in einer handfesten Midlife-Crisis. Perfekt verkörpert durch eine absolute Starbesetzung rund um John Travolta, Tim Allen, Martin Lawrence und William H. Macy, wollen die Männer ihrem monotonen und stressigen Alltag entfliehen. Sie tauschen den Bürojob und die heimische Couch gegen Lederjacken und ihre Motorräder, um einen unvergesslichen Roadtrip quer durch die amerikanischen Highways zu wagen.
Der Film glänzt von der ersten bis zur letzten Minute mit einem feinen, wunderbar unaufgeregten Humor, der glücklicherweise nie derb oder geschmacklos wird. Statt auf plumpe Witze setzt die Inszenierung auf treffsichere Situationskomik und die großartige Chemie der Hauptdarsteller. Ihre Reise verläuft natürlich nicht ohne Hindernisse. Marisa Tomei bringt als charmante und schlagfertige Diner-Besitzerin frischen Wind in die Geschichte, während der unvergessene Ray Liotta als fieser Bösewicht und Anführer einer echten, knallharten Biker-Gang brilliert. Liotta spielt diesen bedrohlichen Gegenpart mit einer sichtlichen Freude am Klischee und sorgt für die perfekte Würze im Plot.
Untermalt wird das staubige Highway-Abenteuer von einem absoluten Klasse-Rocker-Soundtrack. Die klassischen Biker-Hymnen unterstreichen das Gefühl von Freiheit, Abenteuer und Aufbruch perfekt. Sie beschaffen dem Zuschauer sofort gute Laune. Am Ende ist dieses mitreißende Roadmovie eine herzerwärmende Hommage an die lebenslange Freundschaft und den Mut, auch im Alter noch einmal komplett auszubrechen.
„Born to be Wild – Saumäßig unterwegs“ ist ein zeitloser, herrlich unkomplizierter Spaß mit tollen Hollywood-Stars und grandioser Musik. Ein Wohlfühlfilm, den man einfach immer wieder mal gucken kann.
Das Bild bietet satte sowie warme Farben. Darüber hinaus kann man jede Hautpore und jedes Haar der Protagonisten erkennen. Insgesamt immer noch ein tolles Bild mit wenig Luft nach oben.
Auch der deutsche DTS 5.1 Ton überzeugt, bietet er doch klare Dialoge, nette Surroundeffekte und einen ordentlichen Bass - vor allem beim Dröhnen der Harleys oder beim rockigen Soundtrack.
Mit der Bildqualität dieser Blu-ray bin ich sehr unzufrieden. Für mich ist eine Bewertung von 3 von 5 Punkten bei der Bildqualität nicht nachvollziehbar, da die technische Umsetzung meiner Meinung nach deutlich schwächer ausfällt. Ich vermute, dass manche Bewertungen ohne Vergleich mit aktuellen Referenzgeräten oder hochwertigen Blu-ray-Veröffentlichungen entstehen. Wer moderne Bildqualität gewohnt ist, erkennt meiner Meinung nach schnell, dass diese Veröffentlichung weit hinter den heutigen Möglichkeiten zurückbleibt. Hansa Sound hätte hier deutlich mehr aus dem Material herausholen können.
mit 3
mit 1
mit 1
mit 2
Player:
Panasonic Panasonic . DP-UB9004
Darstellung:
Panasonic 65 Zoll OLED-Fernseher mit Fire TV, Master OLED Ultimate Panasonic 65
Ein junger Milliardenerbe, der sich gegen Intrigen, Machtspiele und Verschwörungen behaupten muss, klingt zwar spannend, verliert jedoch schnell an Reiz.
Largo Winch versucht, eine Mischung aus Action, Thriller und Wirtschaftskrimi zu sein, schafft es aber nur selten, in einem dieser Bereiche wirklich zu überzeugen
Die Actionsequenzen sind zwar ordentlich inszeniert und bieten einige solide Stunts, doch sie wirken häufig austauschbar. Statt Spannung aufzubauen, reiht der Film oft Verfolgungsjagden und Kämpfe aneinander, ohne dass dabei echtes Mitfiebern entsteht.
Die Hauptfigur Largo Winch hat durchaus Potenzial. Als intelligenter Geschäftserbe mit kämpferischen Fähigkeiten könnte er ein interessanter Actionheld sein. Leider bleibt seine Persönlichkeit oberflächlich. Seine Entscheidungen wirken auch nicht immer nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere bleiben größtenteils blass und erfüllen eher ihre Funktion für die Handlung.
Visuell macht der Film einiges richtig. Die internationalen Schauplätze, luxuriösen Kulissen und die hochwertige Produktion sorgen für ein ansprechendes Gesamtbild. Gerade die Kameraarbeit und das Produktionsdesign vermitteln einen gewissen internationalen Blockbuster Look.
Ein weiteres Problem ist der Versuch, komplexe wirtschaftliche und politische Intrigen mit klassischer Action zu verbinden. Die Hintergründe werden zwar angerissen, bleiben aber oft unnötig kompliziert erklärt. Dadurch wirkt die Handlung stellenweise verwirrend, ohne tatsächlich besonders intelligent oder tiefgründig zu sein.
Auch die Antagonisten hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Ihre Motive sind vorhersehbar, ihre Auftritte wenig bedrohlich, wodurch der Konflikt nie die Intensität erreicht, die der Film offensichtlich anstrebt. Dadurch fehlt es über weite Strecken an Spannung und Dramatik.
Unterm Strich ist Largo Winch kein kompletter Reinfall, denn technisch ist der Film ordentlich umgesetzt und bietet gelegentlich unterhaltsame Action. Gleichzeitig fehlen aber starke Figuren, eine fesselnde Geschichte und echte emotionale Höhepunkte.
Gesehen im HD TV.
Nach dem grossen Avengers-Spektakel schlägt Iron Man 3 einen persönlicheren Ton an. Tony Stark kämpft mit Panikattacken und dem Mandarin. Insgesamt ein unterhaltsamer Film, wenn auch nicht der gewünschte Abschluss der Solo-Trilogie.
Technisch bietet die BD das volle Programm. Das Bild ist perfekt, die Schärfe ist grandios. Der Sound ist druckvoll und räumlich. Die Dialoge sind glasklar.
Story: El Camino: Ein Breaking Bad ist wie der Filmtitel schon sagt ein Film der unmittelbar an die letzte Szene der Serie Breaking Bad anschließt. Jesse Pinkman kann sich aus der Gefangenschaft der Nazis entreißen und ist nun mit dem Namensgebenden Auto "El Camino" auf der Flucht vor der Polizei. Der Film bietet etliche Rückblenden zur Serie und liefert damit zusätzliche Informationen, wie es Jesse ergangen ist. Was den Film aber auch speziell macht, und für Zuschauer die die Serie nicht kennen, erschwert den Hintergründen der Story zu folgen. Denn so allein gestellt ist El Camino einfach nur ein Flucht Roadmovie, der zwar durchweg gut unterhält, aber nichts besonderes bietet. Für Kenner der Serie bietet er nette Wiedersehensmomente mit bekannten Charakteren und Orten und einen würdigen Abschuss der Geschichte von Jesse Pinkman.
Bild: Immer wieder kleinere Hintergrundunschärfen
Ton: klar verständliche Sprachausgabe, kraftvoller Sound mit guten Surroundklang. Gibt es nichts auszusetzen.
Extras: Making of El Camino; Entfernte und erweiterte Szenen: Verschwinde aus meiner Einfahrt, Land der Zwerge, Dieser Elco ist affengeil, Außer Sichtweite, Blut verlieren, Bettgeflüster, Nette Aufhängung; Outtakes; Audiokommentar mit Regisseur Vince Gilligan und Schauspieler Aaron Paul; Super-Kommentar!; Storyboard-Aufgliederung: Szenenstudie 1, Szenenstudie 107, Szenenstudie 109; Promomaterialien: Schneekugel: Ein Breaking Bad Kurzfilm, Skinny Pete in der Kiste, Im Radio, Werbung von Rocker Salvage, Werbung von Vamonos Pest, "Enchanted" von Chloe x Halle, Kinotrailer; Rodeo FX: VFX Aufgliederung, Kandy Welding CGI; kein Wendecover
Mutig inszeniert, visuell gewagt, emotional besser als man erwartet. Der Streifen funktioniert als spannendes Portrait eines Künstlers im Kampf mit sich selbst.
Dem Bild fehlt die letzte Schärfe, die Farben sind top. Der Sound bietet eine wunderbare Räumlichkeit und klare Dialoge.
Der Grünfilter, der früher auf Video, DVD und Blu-ray über dem Bild lag, ist komplett weg – und das ist auch gut so.
Das Produktionsdesign selbst bleibt aber grün. Sets, Monitore, Neonröhren, Kostüme und die Beleuchtung transportieren weiterhin den typischen Matrix-Look.
Die UHD erinnert dagegen deutlich stärker an einen klassischen Kinofilm auf 35 mm: natürlicheres Filmkorn, differenziertere Hauttöne, mehr Farbnuancen und realistischere Lichtstimmungen. Dadurch tritt das eigentliche Production Design wesentlich stärker hervor.
Jetzt hat man vielmehr das Gefühl, dass die Matrix grün ist, weil sie genau so gebaut und ausgeleuchtet wurde. Der Film wirkt dadurch nicht mehr künstlich grün eingefärbt, sondern natürlich grün gestaltet. Das ist ein großer und vor allem positiver Unterschied.
Dadurch wirkt der Film sogar erstaunlich modern. Ich denke, man könnte die 4K-Fassung heute jemandem zeigen, der nichts über das Erscheinungsjahr weiß, und viele Szenen würden problemlos als aktueller Kinofilm durchgehen – lediglich einige CGI-Effekte verraten dann doch, dass der Film aus den 90ern stammt.
Regisseur Neil Marshall („Dog Soldiers“) inszenierte 2005 eine blutige Höhlentour, die von der ersten Minute an psychologisch und physisch packend ist. Was als harmloser Abenteuertrip einer Gruppe von sechs Freundinnen beginnt, verwandelt sich tief unter der Erde in einen absoluten Albtraum. Das atmosphärische Setting nutzt die Urängste der Menschheit perfekt aus: Dunkelheit, Enge und das Gefühl, lebendig begraben zu sein.
Das größte Plus des Films ist der tolle Cast. Die rein weibliche Besetzung sorgt für eine erfrischende Dynamik abseits gängiger Genre-Klischees. Die emotionale Tiefe und die traumatische Vorgeschichte der Hauptfigur Sarah verleihen dem Überlebenskampf einen bitteren Ausgangspunkt. Wenn die Frauen tief in den unerforschten Höhlen festsitzen, wird der Horror spürbar. Sie schreien und ächzen sich die Seele heraus – getrieben von nackter Panik, Sauerstoffmangel und purem Adrenalin. Die schauspielerische Leistung transportiert diese Erschöpfung schmerzhaft authentisch auf den Zuschauer.
Cinematographisc h ist das Werk richtig stark in Szene gesetzt. Marshall verzichtet fast vollständig auf künstliches Licht. Die Höhlen werden nur durch die Ausrüstung der Frauen beleuchtet: Taschenlampen, rote Knicklichter und Fackeln. Das erzeugt ein grandioses Farbspiel aus tiefem Schwarz, stechendem Rot und giftigem Grün. Es maximiert die Desorientierung und die permanente Paranoia.
Als im letzten Drittel ein neues Problem auftaucht (Kenner wissen was gemeint ist), mutiert das psychologische Drama zu einem brutalen Splatter-Spektakel. Der physische Terror ist blutig, dreckig und kompromisslos. „The Descent“ bleibt bis zum bitteren Ende ein nervenzerreißender Ritt, der den Zuschauer atemlos zurücklässt. „The Descent“ ist einfach ein zeitloser moderner Survival-Horror.
Das 4K UHD Bild basiert auf einem frischen Scan vom originalen 35mm-Negativ und liefert genau das Upgrade, das die düstere Höhlentour verdient. Details wie die der Kleidung, Haare und Hautporen sowie den felsigen Höhlen kommen nun noch besser zur Geltung. Immerhin geht die Bitrate sogar ab und an über die 100Mbit/S. Dazu gibt’s einen satten Schwarzwert, der vieles noch plastischer erscheinen lässt. Ab und an kann es schon etwas zu dunkel werden, ich denke aber, dass dies hier so gewünscht war.
Dolby Vision (und HDR10) lassen giftgrüne Knicklichter oder intensiv rote Signalfeuer neu erstrahlen. Dank einiger Kontrastspitzen leuchten diese auch noch greller aus dem Bildschirm. Nicht zu übertrieben aber genau richtig. Auch kamen mit, gerade in den anfänglichen Außenszenen Gesichtsfarben natürlicher als über der alten Blu-Ray vor.
Der deutsche DTS-HD MA 7.1 Ton (und wer kann sogar Auro 3D 13.1) liefert ein phänomenales, absolut immersives Sounddesign, das die klaustrophobische Albtraumstimmung perfekt ins Heimkino transportiert. Das Tropfen von Wasser, das Rieseln von Kieselsteinen und das unheimliche Echo in den Felsspalten verteilen sich präzise auf alle Lautsprecher. Man fühlt sich augenblicklich tief unter die Erde versetzt.
Der Bass greift genau dann zu, wenn es wehtun soll. Der Einsturz des Höhlengangs oder plötzliche Jump-Scares besitzen eine enorme physische Wucht.
Die panischen Schreie, das schwere Ächzen und die Dialoge bleiben im Chaos stets verständlich. Gelegentlich werden intim geflüsterte Gespräche etwas zu leise ausgegeben und auch sonst kommen deutsche Dialoge hin und wieder etwas schwachbrüstig daher – das ist allerdings jammern auf hohem Niveau.
An Extras gibt’s auf der UHD lediglich zwei Audiokommentare. Für mehr Bonusmaterial muss die eigens dazu gepackte Blu-Ray herhalten.
Jack Ryan: Shadow Recruit versucht, die bekannte Figur aus den Romanen von Tom Clancy neu zu erfinden. Mit Chris Pine in der Hauptrolle, Kevin Costner als Mentor und Kenneth Branagh, der gleichzeitig Regie führt und den Antagonisten spielt, bringt der Film eigentlich alle Zutaten für einen spannenden Agententhriller mit.
Positiv fällt zunächst auf, dass der Film ein solides Tempo besitzt. Die Handlung beginnt mit der Einführung von Jack Ryan als ehemaligem Marine und späterem CIA Analysten, bevor er in eine internationale Verschwörung hineingezogen wird. Die Geschichte entwickelt sich zügig und bietet einige abwechslungsreiche Schauplätze zwischen den USA und Russland. Besonders die ersten Minuten erzeugen durchaus Spannung und wecken Interesse daran, wie sich Ryan als unerfahrener Agent beweisen wird.
Auch technisch macht der Film einen ordentlichen Eindruck. Die Kameraarbeit ist hochwertig, die Actionsequenzen sind sauber inszeniert und der Soundtrack unterstützt die Atmosphäre angemessen.
Gerade für einen Agententhriller fehlt es an cleveren Ideen oder raffinierten Täuschungsmanövern, die das Genre normalerweise spannend machen. Stattdessen setzt der Film häufig auf bekannte Klischees und Standardmuster.
Die Schauspieler spielen denmach aber wirklich gut. Jack Ryan entwickelt sich zwar vom intelligenten Analysten, zum aktiven, aber noch unerfahrenen Agenten, doch diese Entwicklung erfolgt sehr schnell und wirkt nicht immer glaubwürdig. Seine Beziehung zu Cathy, gespielt von Keira Knightley, erhält viel Bildschirmzeit, trägt aber nur wenig zur eigentlichen Handlung bei. Vielmehr unterbrechen die privaten Szenen häufig den Spannungsaufbau.
Obwohl Kenneth Branagh seine Rolle engagiert spielt, erhält seine Figur zu wenig Hintergrund, um als wirklich bedrohlicher Gegenspieler zu sein. Dennoch verleiht er demseinem russischen Gegenspieler zumindest etwas Präsenz, auch wenn dessen Motivation eher oberflächlich bleibt. Kevin Costner sorgt als erfahrener CIA Agent für einige der stärkeren Phasen des Films.
Die Action ist zwar handwerklich ordentlich umgesetzt, ist jedoch nicht mehr als Standardkost. Verfolgungsjagden, Schießereien und Nahkämpfe sind solide inszeniert.
Hinzu kommt, dass der Film sich nicht entscheiden kann, ob er eher ein realistischer Spionagethriller oder ein klassischer Actionfilm sein möchte. Die Mischung funktioniert nur bedingt, wodurch weder die politische Spannung, noch die Action ihr volles Potenzial entfalten.
Am Ende bleibt ein Film, der zwar nie wirklich schlecht ist, aber ebenso selten begeistert. Die Besetzung ist stark, die Produktion hochwertig und das Erzähltempo ordentlich.
Handlung und Drehbuch sind jedoch nur Mittelmaß. Teilweise fehlt es an Spannung.
Gesehen im HD TV.
Jurassic World: Ein neues Zeitalter ist für mich eine gelungene und würdige Fortsetzung der Reihe. Der Film schaft es, spannende Action mit nostalgischen Momenten zu verbinden und bietet dabei jede Menge Unterhaltung. Besonders die CGI-Effekte sind beeindruckend und lassen die Dinosaurier äußerst realistisch wirken. Auch der Ton ist hervorragend gelungen: Die Soundeffekte sorgen für eine intensive Atmosphäre und der Soundtrack unterstützt die Spannung perfekt. Die Handlung bietet zwar einige bekannte Elemente, bleibt aber abwechslungsreich und fesselnd. Insgesamt hat mich der Film von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Wer die vorherigen Filme mochte, wird auch mit diesem Teil viel Freude haben. Für Fans der Reihe ist Jurassic World: Ein neues Zeitalter definitiv sehenswert. Popcornkino in perfektion. Extras wie immer von mir kein Interesse.
Bild: 7/10. Bild war sehr oft viel zu dunkel, schärfe war i. O., graustich, wohl gewollt.
Ton: 7-8/10. Nach ca. 45min fängt es langsam an, räumlich, guter Bass.
Handlung: 5/10. Die erste Hälfte sehr langatmig, langweilig. Später geht es dann zu Sache. Film ist unglaubwürdig, vorhersehbar, manchmal brutal.
Ein bißchen ein C-Movie.
Eine Mischung aus Survival-Thriller, Monster-Horror und subtiler Ökobotschaft. Obwohl die Schauplätze limitiert sind, kommt doch eine solide Spannung auf. Das außergewöhnliche Creature-Design fand ich sehr beeindruckend.
Bild
In hellen Szenen zeigt die Blu-ray eine ordentliche Grundschärfe. Besonders in Nahaufnahmen sind sehr gut Details in den Gesichtern erkennbar. Hautstrukturen, Schweißperlen und feine Härchen der Darsteller sind in nahen Einstellungen gestochen scharf und exakt gezeichnet. Leider schwächelt die Bildschärfe in dunklen Szenen. Schwarzwerte und Kontrast sind jedoch ganz gut.
Ton
Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Die Surroundkulisse ist sehr gut. Sie glänzt nicht durch laute Action-Effekte, sondern durch eine permanente, unheimliche Wald-Atmosphäre. Das Rascheln von Blättern, knackende Äste und Wind werden sehr natürlich auf die hinteren Lautsprecher verteilt. Die Kratz- und Klopfgeräusche der Kreaturen sind genau zu verorten. Wenn sich die Bedrohung im Wald bewegt, wandert der Ton hörbar von einer Box zur nächsten. Dialoge sind jederzeit sehr gut verständlich.
Bonusmateria l besteht nur aus einer Trailershow.
Fazit: Lohnenswerter Creature-Film mit Ökobotschaft.
Dust Bunny startet mit einer vielversprechenden Prämisse und einer düsteren Atmosphäre, die neugierig macht. Statt eines packenden Spannungsbogens erhält man eine Geschichte, die sich über weite Strecken zäh anfühlt und Schwierigkeiten hat, ihre Ideen überzeugend zusammenzuführen.
Hervorzuhe ben ist die visuelle Gestaltung. Die Kamerabilder sind stimmungsvoll, die Beleuchtung unterstützt die unheimliche Grundstimmung und auch das Produktionsdesign wirkt durchdacht. Einige Szenen erzeugen tatsächlich eine beklemmende Atmosphäre.
Leider leidet der Film unter dem schwachen Drehbuch. Die Handlung entwickelt sich nur langsam und verliert sich immer wieder in Nebensträngen, die kaum zur eigentlichen Geschichte beitragen. Dadurch leidet das Erzähltempo erheblich. Viele Szenen wirken unnötig in die Länge gezogen und wirken dadurch sehr langatmig. Wenn der Film schließlich Antworten liefern möchte, bleiben viele Entwicklungen entweder vorhersehbar oder unbefriedigend.
Das Herzstück von Dust Bunny ist eindeutig das ungewöhnliche Zusammenspiel zwischen Mads Mikkelsen und Sophie Sloan.
Mads Mikkelsen spielt den rätselhaften Nachbarn mit seiner gewohnt zurückhaltenden Präsenz. Er sagt oft mehr mit Blicken und kleinen Gesten als mit langen Dialogen. Seine Figur wirkt zunächst kalt und distanziert, doch im Laufe des Films werden immer mehr menschliche Seiten sichtbar. Mikkelsen gelingt es, diese Entwicklung glaubwürdig darzustellen, ohne dabei übertrieben sentimental zu werden.
Die eigentliche Überraschung des Films ist jedoch Sophie Sloan. Für eine so junge Darstellerin liefert sie eine bemerkenswert natürliche und emotionale Leistung ab. Sie verkörpert Aurora mit einer Mischung aus Verletzlichkeit, Fantasie und Entschlossenheit.
Ein weiteres Manko ist die fehlende Konsequenz. Der Film schwankt zwischen psychologischem Horror, Mystery und Drama, ohne sich für eine klare Richtung zu entscheiden. Dadurch entsteht kein durchgehend spannendes Erlebnis. Einige Szenen wirken intensiv, verlieren ihre Wirkung jedoch schnell, weil der Film unmittelbar danach wieder das Tempo herausnimmt oder unnötig erklärt, was zuvor noch geheimnisvoll wirkte.
Auch das Finale hinterlässt gemischte Gefühle. Man zieht nochmal deutlich an der Action an und auch das Monster zeigt sich von seiner Seite. Doch das alles passiert viel zu spät. Statt eines starken Höhepunkts, endet die Geschichte eher unspektakulär und beantwortet nicht alle aufgeworfenen Fragen zufriedenstellend.
Letztlich bleibt Dust Bunny ein Film mit guten Ansätzen, einer ansprechenden Optik, zwei starken Schauspielern und einzelnen gelungenen Momenten, der jedoch unter einem schwachen Drehbuch und einem unausgewogenen Erzählrhythmus leidet.
Gesehen auf Amazon Prime in UHD als Leihtitel für 0,99€.
Freunde von Trash-Barbaren Filmen könnten ihre Freude mit dem Film haben. Das Bild und der Ton ist überwiegend ok fürs Alter und die Produktionsbedingungen!
Oh je…
Absoluter Trash! Teil 1 geht grade noch so und hat im Ansatz gar keine schlechte Story. Aber Teil 2 geht gar nicht mehr Bild und Ton sind eher schlechtes DVD Niveau!
Story: Better Call Saul ist die Serie um und über den Rechtsanwalt Jimmy McGill (später Saul Goodman) den man bereits aus der Serie Breaking Bad kennt. Oft wird die Serie dementsprechend mit der Originalserie Breaking Bad verglichen und es stellt sich die Frage, welche Serie nun die Bessere sei. Aus meiner Sicht ist Better Call Saul nur schwer mit Breaking Bad vergleichbar. Die ganze Serie ist viel langsamer von ihrem Erzähltempo, ein Großteil beschäftigt sich mit der Charakterentwicklung von Jimmy zu Saul und dessen sich ändernden Verhältnissen zu seinen Mitmenschen und Moralvorstellungen. Insgesamt war mir das über große Strecken zu lahm und ein großer Teil der Serie empfand ich als zäh und teilweise langweilig. Erst ab Mitte der fünften Staffel hat die Serie deutlich an Schwung zugelegt und war dann kurze Zeit mit dem ereignisreichen Erzählstil von Breaking Bad vergleichbar. Das Ende der Serie über vier Folgen im Erzählstil in Schwarz-Weiß empfand ich auch als zu übertrieben. Mein Fazit Breaking Bad ist die deutlich bessere und stärkere Serie, Better Call Saul hat seine Moment, ist aber über weite Strecken viel zu lahm und ereignislos.
Extras:
Sta ffel 1:
Kommentar zur Episode "Anfänge" mit Vice Gilligan, Peter Gould, Bob Odenkirk, Michael McKean, Stewart Lyons, Diane Mercer, Thomas Golubic; Kommentar zur Episode "Mijo" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Jonathan Banks, Michelle MacLaren, Tony Fanning, Kelley Dixon und Dave Porter; Kommentar zur Episode "Nacho" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Julie Ann Emery, Michael Mando, Mark Johnson und Thomas Schnauz; Kommentar zur Episode "Held" mit Vince Gilligan, Patrick Fabian, Rhea Seehorn, Gennifer Hutchinson, Colin Bucksey, Nina Jack und William Powloski; Kommentar zur Episode "Schäferbub" mit Peter Gould, Patrick Fabian, Rhea Seehorn, Bradley Paul, Nina Jack, Skip Macdonald und Jennifer Bryan; Kommentar zur Episode "Bullen" mit Vince Gilligan, Jonathan Banks, Gordon Smith, Tony Fanning, Kelley Dixon und Dave Porter; Kommentar zur Episode "Bingo" mit Peter Gould, Jonathan Banks, Patrick Fabian, Rhea Seehorn, Larysa Kondracki und Skip Macdonald; Kommentar zur Episode "Die Klage" mit Peter Gould, Gordon Smith, Diane Mercer und Colin Bucksley; Kommentar zur Episode "Käse" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Michael McKean, Michael Mando, Mark Proksch, Thomas Schnauz, Curtis Thurber; Kommentar zur Episode "Marco" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Bob Odenkirk, Michael McKean, Diane Mercer, Thomas Golubic und Chris McCaleb; Entfallene Szene zur Episode Mijo (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz): Was wolltest du trinken; Entfallene Szenen zur Episode Bingo (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz): Ich brauche nur fünf Minuten, Entfallene Szenen zur Episode Käse (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz): Dieser MoFo ist heiß; Entfallene Szenen zur Episode Marco (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz): Ich werde warten; Hier entlang; Jimmy im Gerichtssaal mit Einführung von Regisseurin Michelle MacLaren (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz); Better Call Saul: Erster Tag; Kettle Kommentare mit Craig & Betsy Kettleman zu "Bingo"; Erstellen der ersten Staffel; Guter Cop, böser Cop: Verwandlung zu Mike; Im Studio; Musikvideo: Junior Brown - Better Call Saul; Jimmy Kaleidoskop mit Einführung von Produktionsleiter Peter Gould (optional mit Audiokommentar von Vince Gilligan, Peter Gould und Thomas Schnauz); Im Gespräch: Bob Odenkirk und Michael McKean; Uno-Leseprobe; Gag Reel
Staffel 2:
Kommentar zur Episode "Wechsel" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Thomas Schnauz und Bob Odenkirk; Kommentar zur Episode "Kuchen" mit Peter Gould, Gennifer Hutchison, Rhea Seehorn, Mark Proksch, Michael Mando und Skip Macdonald; Kommentar zur Episode "Amarillo" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Jonathan Glatzer, Joey Liew und Jenn Carroll; Kommentar zur Episode "Harte Bandagen" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Diane Mercer, Gordon Smith und Patrick Fabian; Kommentar zur Episode "Rebecca" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Ann Cherkis, John Shiban und Diane Mercer; Kommentar zur Episode "Bali Ha'i" mit Peter Gould, Gennifer Hutchison, Rhea Seehorn, Thomas Golubi?, Nick Forshager und Jonathan Banks; Kommentar zur Episode "Aufgebläht" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Gordon Smith, Diane Mercer, Ed Begley Jr. und Kelley Dixon; Kommentar zur Episode "Fifi" mit Vince Gilligan, Thomas Schnauz, Bob Odenkirk und Dave Porter; Kommentar zur Episode "Nägel mit Köpfen" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Patrick Fabian, Chris McCaleb und Larry Benjamin; Kommentar zur Episode "Klick" mit Vince Gilligan, Peter Gould, Heather Marion, Michael McKean, Jennifer Bryan und Jonathan Banks; Wechsel-Leseprobe; HSC: Beaches 'n' Peaches; Davis & Main Mesotheliom-Werbespot; "Wer hat mein Nestei gestohlen?"-Werbespot; Die Konfrontation: früher Episode 206; Davis & Main Sandpiper-Werbespot; Jimmy und Kim: Eine komplizierte Beziehung; Der Aufbau von Davis & Main; Gag Reel; Fifi landet; Die Einstellung aufbauen: früher die Eröffnungseinstellung für Episode 208; Hier spielt die Musik: Originalmusik vom Komponisten Dave Porter; "Du bist der Beste!"-Werbespot; Im Gespräch: Jonathan Banks und Mark Margolis
Staffel 3:
Kommentar zur Episode "Mabel" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Bob Odenkirk, Jonathan Banks und Marshall Adams; Kommentar zur Episode "Zeugen" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Thomas Schnauz, Nina Jack, Robin Sweet und Jenn Caroll; Kommentar zur Episode "Verlorene Kosten" mit Peter Gould, Gennifer Hitchison, Melissa Bernstein, Mark Johnson, Nina Jack und John Shiban; Kommentar zur Episode "Sabrosito" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Jonathan Glatzer, Michael Mando, Jennifer Bryan und Sharon Bialy; Kommentar zur Episode "Schikane" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Gordon Smith, Daniel Sackheim, Michael McKean und Skip Macdonald; Kommentar zur Episode "Werbefuzzi" mit Vince Gilligan, Ann Cherkis, Keith Gordon, Patrick Fabian, Nick Forshager und Larry Benjamin; Kommentar zur Episode "Unkosten" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Robin Sweet, Bob Odenkirk und Rhea Seehorn; Kommentar zur Episode "Ausrutscher" mit Peter Gould, Heather Marion, Patrick Fabian, Michael Mando und Thomas Golubic; Kommentar zur Episode "Fall" mit Peter Gould, Melissa Bernstein, Gordon Smith, Minkie Spiro, Bob Odenkirk und Rhea Seehorn; Kommentar zur Episode "Laterne" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Michael McKean, Dave Porter und Desa Larkin-Bouttlé; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Mabel: Mike kehrt zur Arbeit zurück; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Zeugen: Jimmy und Mike treffen sich zum Frühstück; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Sabrosito: Hector besucht Los Pollos Hermanos, Victor trifft sich mit Gus; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Werbefuzzi: Jimmy ruft seine Kunden an mit Einleitung vom ausführenden Produzenten Peter Gould, Saul Goodman Productions Werbefilm; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Fall: Jimmy geht zu Sandpiper; Entfernte & erweiterte Szenen zur Episode Laterne: Jimmy wartet im Krankenhaus; Gene aus Omaha; Die Rückkehr von Gus Fring; Gag Reel; Eine wirklich schlechte Welt; Die Zeichen von Saul; Im Gespräch: Bob Odenkirk, Jonathan Banks und Rhea Seehorn; Los Pollos Hermanos Training-Videos: Kommunikation, Sauberkeit, Versand und Eingang, Kundendienst, Verhaltenskodex, Verlust-Prävention, Nachhaltigkeit, Marken-Management, Konfliktlösung, Notfälle
Staffel 4:
Kommentar zur Episode "Rauch" mit Peter Gould, Bob Odenkirk, Jonathan Banks und Minkie Spiro; Kommentar zur Episode "Atemlos" mit Peter Gould, Patrick Fabian, Michael Mando, Mark Johnson, Thomas Schnauz und Michelle MacLaren; Kommentar zur Episode "Was Gutes" mit Peter Gould, Luis Moncada, Daniel Moncada und Gordon Smith; Kommentar zur Episode "Reden" mit Peter Gould,Michael Mando und Heather Marion; Kommentar zur Episode "Reden" mit Mark Hansen, Christian Diaz de Bedoya und Dennis W. Milliken; Kommentar zur Episode "Eine wilde Fahrt" mit Peter Gould, Skip Macdonald, Ann Cherkis und MIchael Morris; Kommentar zu Episode "Pinata" mit Peter Gould, Patrick Fabian, Gennifer Hutchison und Andrew Stanton; Kommentar zur Episode "Was Dummes" mit Peter Gould, Bob Odenkirk, Melissa Bernstein und Alison Tatlock; Kommentar zur Episode "Coushatta" mit Peter Gould, Melissa Bernstein, Gordon Smith, Jim McKay und Russell Scott; Kommentar zur Episode "Wiedersehen" mit Peter Gould, Gennifer Hutchison, Jenn Caroll und Judy Rhee; Kommentar zu Episode "Winner" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Melissa Bernstein, Thomas Golubic, Chris McCaleb und Larry Benjamin; Entfallene Szenen zur Episode Reden: CC Mobile; Entfallene Szenen zur Episode Eine wilde Fahrt: Kim rettet die Lage... schon wieder; Entfallene Szenen zur Episode Was Dummes: Ein neuer Tag, ein neuer Euro; Entfallene Szenen zur Episode Coushatta: Die Muscheln schmecken besser; Entfallene Szenen zur Episode Wiedersehen: Die Flucht; Entfallene Szenen zur Episode Winner: Beweise zerstören, Aufräumen; Vergleich Storyboard mit Peter Gould (Episode Was Gutes); Vergleich Storyboard mit Peter Gould (Episode Pinata); Vergleich Storyboard mit Peter Gould (Episode Winner) Madrigal: Videos zum Thema Sicherheitstraining: Verantwortung der Mitarbeiter, Einstellungspraktiken, Umfangssicherheit, Soziale Intelligenz, Informationssicherheit, Professionalität, Sicherheit am Arbeitsplatz, Vertraulichkeit, Moral, Befehlskette; Kurzfilm: Kein Picknick; Kameraprobe mit Einführung von Peter Gould; Die besten Versprecher; Vorwärts blinken, zurückblicken; Das Superlab bauen; Kimmy ausrutschen
Staffel 5:
Kommentar zur Episode "Der Magier" mit Peter Gould, Jennifer L. Bryan, Larry Benjamin, Thomas Gobulic und Chris McCaleb; Kommentar zur Episode "50 Prozent Rabatt" mit Peter Gould, Norberto Barba, Alison Tatlock, Rhea Seehorn, Michael Mando und Mark Freeborn; Kommentar zur Episode "Der Mann dafür" mit Michael Morris, Ann Cherkis, Bob Odenkirk, Tony Dalton und Dean Morris; Kommentar zur Episode "Namaste" mit Peter Gould, Gordon Smith, Mark Johnson, Diane Mercer und Skip Macdonald; Kommentar zur Episode "Mit vollem Einsatz" mit Peter Gould, Jim McKay, Trina Siopy, Paula Dal Santo und Jonathan Banks; Kommentar zur Episode "Wexler gegen Goodman" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Michael Morris, Patrick Fabian und Phillip W. Palma; Kommentar zur Episode "JMM" mit Peter Gould, Melissa Bernstein, Alison Tatlock, Rhea Seehorn und Giancarlo Esposito; Kommentar zur Episode "Mittelsmann" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Gordon Smith, Bob Odenkirk, Jonathan Banks und Dave Porter; Kommentar zur Episode "Miese Entscheidungen" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Melissa Bernstein, Diane Mercer, Marshall Adams und Cheri Montesanto; Entfallene Szenen zur Episode Der Magier: Sie müssen ihre Arbeit lieben; Kommentar zur Episode "Etwas Unentschuldbares" mit Peter Gould, Ariel Levine, Mark S. Freeborn, Steve Brown, Al Goto und Valerie Chu; Entfallene Szenen zur Episode Namaste: Rufen sie lieber Pat an; Entfallene Szenen zur Episode Mit vollem Einsatz: Leb wohl, Fringtown; Entfallene Szenen zur Episode Wexler gegen Goodman: Schadensbegrenzung; ; Entfallene Szenen zur Episode Mittelsmann: Gehen sie vorsichtig damit um; Entfallene Szenen zur Episode Etwas Unentschuldbares: Ein kleines Extra; Ethik-Training mit Kim Wexler: Marketing, Kommunikation, Höflichkeit, Selbstfürsorge, Strategische Allianzen, Interessenkonflikte, Eheliches Vorrecht, Geld, Kundenberechtigung, Entscheidungsfindung; Vintage Mesa Verde Werbung; Was versteckt MESA VERDE?: Falsch vertrieben!, Schwarzer Schimmel?!?!, Nackte Genitalien!, Terroristengeld; Die Guten, die Säcke und die Hässlichen; Der Hinterhalt; Autofilp-Video; Sag es mir nochmal; Blooper Reel; Kristallkugeln; Visuelle Effekte
Staffel 6:
Kommentar zur Episode "Wein und Rosen" mit Peter Gould, Diane Mercer, Cheri Montesanto, Kathryn Madsen und Joey Reinich; Kommentar zur Episode "Zuckerbrot und Peitsche" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Ariel Levine und Julie Ann Emery; Kommentar zur Episode "Pest und Cholera" mit Peter Gould, Gorden Smith, Jenn Carroll und Larry Benjamin; Kommentar zur Episode "Die wandelnde Eiterbeule" mit Peter Gould, Ann Cherkis, Rhea Seehorn und Jenn Carroll; Kommentar zur Episode "Die wandelnde Eiterbeule" mit Trina Siopy, Ashley Michelle Marsh, Steve Litecky, Peter Diseth und Al Goto; Kommentar zur Episode "Blaue Flecken" mit Peter Gould, Alison Tatlock, Thomas Golubic und Skip Macdonald; Kommentar zur Episode "Blaue Flecken" mit Melissa Bernstein, Rick T. Sickler und Clementine Dunnell; Kommentar zur Episode "Hacken und Schleifen" mit Peter Gould, Ariel Levine, Diane Mercer, Mark Johnson und Denise Pizzini; Kommentar zur Episode "Plan und Ausführung" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Patrick Fabian, Ed Begley Jr. und Josh Fadem; Kommentar zur Episode "Draufhalten und abdrücken" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Gordon Smith, Jenn Carroll und Chris McCaleb; Kommentar zur Episode "Spaß und Streiche" mit Peter Gould, Ann Cherkis, Rhea Seehorn und Jenn Carroll; Kommentar zur Episode "Spaß und Streiche" mit Michael Morris; Kommentar zur Episode "Nippy" mit Peter Gould, Alison Tatlock, Denise Pizzini und Joey Liew; Kommentar zur Episode "Rein oder raus" mit Peter Gould, Thomas Schnauz, Marshall Adams, Phillip W. Palmer und Pat Healy; Kommentar zur Episode "Tränen" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Bob Odenkirk, Carol Burnett und Melissa Ng; Kommentar zur Episode "Saul ist weg" mit Peter Gould, Vince Gilligan, Marshall Adams, Nick Forshager und Joanna Zhang; Entfallene Szenen zur Episode Pest und Cholera; Entfallene Szenen zur Episode Spaß und Streiche: Gus spaziert raus; Entfallene Szenen zur Episode Nippy: Entfallene Szenen zur Episode Saul ist weg: Hinterhof-Flucht ; Alles gut; Kims Dilemma; "Wein und Rosen" - Casa Goodman; Amerikanische Habsucht; Trainingsvideos: Sicherheit, Das Leben am Set, Visuelles Geschichtenerzählen, Arbeiten mit Schauspielern, Schnitt, Filmzauber; Gag Reel; Serie beendet: Abschied von Saul; Angst und Abscheu in Omaha: Die Welt von Gene Takavic
Equalizer 3 hat mir insgesamt gut gefallen und bietet wieder die ruhige, aber konsequente Art von Robert McCall, die man aus den vorherigen Filmen kent. Die Atmosphäre in Süditalien ist gelungen und sorgt für eine angenehme Abwechslung. Trotzdem muss ich sagen, dass der Film für mich nicht ganz an die Qualität von Teil 1 und Teil 2 herannkommt. Die Handlung wirkt stellenweise etwas vorhersehbar und das Tempo ist über längere Strecken recht gemächlich. Zwar gibt es einige starke und spannende Szenen, insgesamt fehlte mir aber etwas die Intensität der Vorgänger. Enttäuscht war ich außerdem vom Ton. Gerade bei einem Actionfilm hätte ich mir deutlich mehr Kraft und Dynamik gewünscht. Explosionen, Schüsse und die Musik wirkten auf mich eher zurückhaltend und nicht so druckvoll, wie ich es erwartet hatte. Trotz dieser Kritikpunkte ist Equalizer 3 ein sehenswerter Abschluss der Reihe, der gut unterhält, auch wenn er meiner Meinnung nach hinter den ersten beiden Teilen zurückbleibt. Extras habe ich nicht betrachtet, sind für mich meist uninteressant.
Mit SHANGHAI NOON liefert Jackie Chan nach RUSH HOUR einen weiteren Erfolg ab, nachdem er von Hongkong in der Traumfabrik Hollywood Fuß fassen konnte. In meinen Augen handelt es sich herbei sogar um die beste Actionkomödie die Chan in Amerika abgedreht hat und funktioniert durch sein zeitloses Setting im Wilden Westen auch heute noch wunderbar.
Spielte Chan in RUSH HOUR noch eher den ernsten Hongkong Cop und überließ die Blödelei seinem Partner Chris Tucker, ist das Buddy-Gespann mit Owen Wilson hier deutlich homogener und ausgeglichener. Die Gags sind im Film wohl platziert, teilweise echt zum Schießen und auch Chan kann in der Hinsicht deutlich mehr zeigen. Auch die Handlung ist witzig und führt uns über die Verbotene Stadt in den Wilden Westen, wo Chinesen beim Bau der Eisenbahn eingesetzt werden und mit der Entführung einer Prinzessin und jeder Menge böser Buben eine witzige Mischung von Hongkong Martial Arts mit Wild West Ballerei herausgekommen ist. Actiontechnisch ist der Film dem erst genannten Actionstreifen in meinen Augen ebenfalls überlegen, da Jackie deutlich mehr seiner fulminanten Stunts zeigen kann und auch ein paar gute Kampfszenen mit an Bord sind. Am Ende macht es wohl die ausgewogene Mischung aus Fights und witziger Westernstory, das der Film auch heute noch gut funktioniert und kaum Alterungserscheinungen zeigt. 4/5
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Filmjuwelen hat uns hier eine schöne Neuauflage geliefert, da der Filme lange Zeit OOP war. Da ich die Erstauflage nicht kenne, kann ich leider keinen Vergleich anstellen.
Bild: Die Bildqualität ist bis auf wenige Ausnahmen wirklich gelungen und überzeugt durch gute Schärfe und natürliche Farbgebung. 4/5
Ton: Auch am deutschen 5.1 DTS-HD Mix habe ich nichts zu bemängeln, klar und deutlich zu verstehen und gute Räumlichkeit. 4/5
Extras: Ein sehr umfangreiches Paket für diesen Film wie ich finde und mehr als überduchschnittlich. Super Sache. 4/5
Bild und Ton sind sehr gut und liegen nahe Referenz. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Mir hat der Film tatsächlich ein bisschen besser als der zweite Teil gefallen. Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann. Sehr empfehlenswert.