The Wailing ist ein optisch brillanter und sehenswerter Genremix aus Korea. Der Streifen beginnt als klassischer Thriller und entwickelt sich unter Einbezug von Schamanen, Priestern und Exorzisten in einen wahrlichen Blutrausch. Der Film hat richtig starke Phasen und das letzte Drittel fand ich fantastisch.
Das Bild hat vor allem in den hellen Szenen seine Stärken. Im Dunkeln geht doch einige Details verloren. Der Ton konnte noch druckvoller sein. Die Dialoge und die Synchro sind ok.
Für den 8. Teil eines Horror-Franchises ist es wahrlich nicht einfach das Rad neu zu erfinden.
Insbesondere wenn er nicht wie üblich im Jahresrhytmus veröffentlicht wird, sondern mit Verzögerung kommt.
So ist Jigsaw nicht nur Sequel, sondern auch Reboot und muss den Spagat meistern, innovativ und altbekannt zu sein
Jigsaw, alias SAW 8, schafft diesen Spagat gut. Nach dem eher mauen siebten Teil, der zwar mit spektakulären 3D Effekten, aber auch "rosa" Blut zeigte, besinnt sich nun dieser Teil des SAW Franchises auf die Grundideen der ersten 3 Filme.
1. Wer ist der Jigsaw Killer
2. Perfide "Fallen"
3. Ein Story Twist am Ende
Diese drei Zutaten haben Saw 1-3 zu dem Horror Franchise der 2000er gemacht.
Nun stellt sich 7 Jahre nach den letzten Morden erneut die Frage, ob man ein Spiel spielen will.
Die Polizei tappt im Dunkeln und nur ein Rechtsmediziner und seine Kollegin können Jigsaw aufhalten, damit nicht noch mehr Menschen sterben.
Für diese Rückbesinnung und dadurch frischen Wind wirkt Jigsaw eben nicht wie der xte Teil einer Filmreihe, sondern hätte wunderbar der Start einer neuen Mordserie werden können.
***** Sterne
Die Bildqualität, die bei der Blu Ray vorliegt, wirkt eindeutig "professioneller" (ich möchte fast behaupten nicht so "billig") als es noch bei SAW VII: Vollendung.
Die Töne sind satt, der Blut ist ROT. Filmkorn konnte ich nur im geringen Maße - liegt wohl an digitaler Filmtechnik - ausmachen.
Der Ton hat auch hier seine Stärken in der Musik von Charlie Clouser, sodass der Soundtrack, aber auch die Fallen im vollen Dynmaikumfang daher kommen. Immerhin in Dolby Atmosphäre 7.1 bei der deutschen Tonspur.
Für die Bildqualität gibt es **** Sterne.
Für den Ton gibt es alle Sterne *****.
Bei den Extras bin ich etwas enttäuscht. Hätte mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
Bei der Limited Edition habe ich noch 4 von 5 Punkten gegeben, da sie auch den Film in eben der Mediabook Edition veröffentlicht haben.
Da dies nun wegfällt, ziehe ich ein – ehrlicherweise 1,5 Punkte ab.
Für die Extras gibt es aufgerundet *** Sterne.
Fazit:
Ein Muss für jeden Fan der Reihe. Die Standard-Blu-Ray ist ordentlich umgesetzt und bietet für den schmalen Geldbeutel eine gute Veröffentlichung. Nicht mehr und nicht weniger!
Hatte bisher nichts von dem Film gehört ubd naja an die großen Hitchcock klassiker reicht er nicht annähernd ran. Julie Andrews ist hier auch sehr anstrengend und stellenweise ist es auch sehr schmalzig geraten. Es dauert auch ein bisschen bis der Film in Fahrt kommt aber dann hat er schon seine Momente, dass er schon unterhaltsam ist. Auch sehr erstaunlich wie viel Deutsch hier gesprochen wird und dass sogar recht verständlich. Die Story wirkt aber naja recht an den Haaren herbeigezogen. In Sachen Agentenfilme gibt es da definitiv bessere und von Hitchcock sowieso.
Das Bild ist sehr wechselhaft, mal solide mal sehr unscharf.Teilweise auch recht stark verrauscht. Was nicht gerade schön anzuschauen ist.
Der englische Ton ist okay kraft ist da aber auch ab und an dezentes Rauschen zuhören.
Das Bonusmaterial ist in SD und war ganz okay
Hobbs & Shaw ist ein unterhaltsames und witziges Actionfeuerwerk. Dwayne Johnson und Jason Statham bilden eine amüsante Combo, die es richtig krachen lässt und ordentlich Sprüche raushaut. Fühlte mich wirklich gut unterhalten, obwohl die Story nicht wirklich was hergibt.
Das Bild ist eine Wucht. Extrem detaillierte Schärfe und tolle Farben. Beim Sound wäre sicher noch mehr möglich gewesen.
Free Guy hat Charme, Action, Witz und viel Herz! Hätte ich von diesem Film nicht erwartet. Ryan Reynolds und Jodie Comer harmonieren perfekt und machen aus dieser Videospiel-Vorlage ein buntes und unterhaltsames Feelgood-Movie. Wirklich empfehlenswert.
Auch technisch gibt sich die BD keine Blösse. Das Bild ist knackscharf und die Farbgebung ist brillant. Auch der Sound kommt aus allen Kanälen geschossen. Die Dialoge sind enorm knackig.
Wenn man ehrlich ist, bringt der 2. Teil, die Handlung nicht groß nach vorn. Durch einen Rückblick, erfährt man immerhin etwas mehr, vom Beginn der Alien-Invasion.
Nichtsdestotr otz, ist der Film sehr spannend, und bietet bestes Popcorn-Kino.
Einen 3. Teil soll es dann ja anscheinend auch noch geben.
Die technische Seite der Scheibe ist aller Ehren wert.
"Death Race" ist ein völlig sinnbefreiter Daueractioner geworden, der eine dermaßen reduzierte Handlung besitzt und so wenig Figurenzeichnung hat, dass ich selbst etwas überrascht bin, dass mich das Resultat so überzeugen konnte. Dies liegt aber ganz klar an guten Einfällen, bestens aufgelegten Darstellern und einer starken Inszenierung. Die ganzen Todesrennen wurden nämlich echt spannend und toll gestaltet.
Bild ist sehr gut, sogar in den Nachtaufnahmen! Den Ton fand ich ebenfalls sehr gut!
Ich fand den Film jetzt nicht so mies wie es überall hieß, aber gut ist natürlich auch anders. An den tollen ersten Teil kommt der Film nicht annähernd ran. Wer Action erwartet ist hier auch falsch. Hier gibt es keine 15-20 Minuten an Action zu sehen, wobei die CGI schon recht sichtbar ist. 80er Jahre Atmosphäre kommt auch nicht auf. Keine 80er Musik, nur ein paar Föhnfrisuren und ein bisschen Kleidung das wars. Es hätte gut in jedem anderen Jahrzehnt spielen können. Kristin Wigg ist aber die Überraschung des FIlm, sie ist eine klasse Gegenspielerin und auch wenn die Interpretation ihres Charakteres sehr frei ist, ist ihr Zusammenspiel mit Gal Gadot klasse. Die beiden liefern sich einen tollen Kampf der Giganten. Leider hätte man sich aber besser nur auf diese beiden konzentrieren sollen, denn was den Film schier unglaublich nach unten zieht ist Pedro Pascal als nächster Bösewicht. Er ist eine total alberne Karikatur, die man null ernst nehmen kann und in jeder Szene einfach nur schier unglaublich nervt. Auch die Botschaften werden auf Dauer anstrengend. Hier wäre es wirklich besser gewesen man hätte komplett auf ihn verzichtet. So in der Summe bleibt der Film zwar ganz nett, aber auch viel verschenktes Potenzial und der bis dato schwächste Film der DCU neben dem ersten Suicide Squad.
Das Bild ist sehr gut, vor allem die IMAX Szenen sind atemberaubend gemacht. Die Schärfe ist auf hohem Niveau. Es gibt leichte Farbfilter, die aber nie stören, gleichzeitig ist das Bild durchgehend sauber.
Der englische Ton ist ganz ordentlich.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und hat sehr interessante Making of Features, wobei auch viel Selbstbeweihräucherung dabei ist.
"Der Junge und die Welt" macht alles richtig! Trotz der minimalistischen Animation fehlt es dem Film in keiner Sekunde an Seele. Die Geschichte saugt den Zuschauer ab dem ersten bewegten Bild in sich hinein. Der Sound und die Musik könnten perfekter nicht sein und hallen noch Tage später in den Ohren nach. So wieso lässt die Geschichte um den kleinen Jungen einem tagelang nicht los. An manchen Stellen ultrakreativ und an anderen Stellen sehr Welt kritisch. Oft vergisst man gerade einen Trickfilm zu sehen, da die Handlung und die Figuren einen so nahe gehen.
Wer "Der Illusionist", "die Melodien des Meeres" oder "Loving Vincent" toll fand wird "Der Junge und die Welt" lieben.
Der Film ist sehr einfach gestrickt und dient einfach nur als Grundlage für jede Menge Monster Action. Die Menschen sind auch wie bei King of the Monsters relativ überflüssig, wobei das Taubstumme Mädchen im Zusammenspiel mit King Kong war schon großes Kino. King Kong sehr gefühlvoll während Godzilla der Brecher schlechthin ist. Wie beide aufeinandertreffen ist wirklich sehr großes Kino. Zwar ist die CGI als solches schon noch sichtbar, aber immerhin sehr hochwertig gemacht. Die Welt der Monster ist schon ein kleines optisches Highlight. Man merkt dass die Macher mit viel Respekt an die Materie rangegangen sind und schaffen es tatsächlich alle beide auf die jeweilige Art gut aussehen zu lassen. Das Finale in Hong Kong hat es in sich, mit schlichtweg atemberaubender Triple Threat Action. Ich hatte durchgehend ein Grinsen im Gesicht und das Finale regelrecht gefeiert. Beim Ertönen des klassischen Godzilla Theme bekam ich auch direkt wieder Gänsehaut. Toller Fun Kaiju Monster Film.
Aus technischer Sicht kriegt man hier eine Referenz Bluray. Trotz vieler dunkler Szenen gibt es keinerlei Filmkorn. Die Details sind unglaublich und die Farben sind sehr gut.
Der englische Ton ist atemebraubend gut. Schier unglaubliche kraft mit tollen Details. Die Boxen werden wirklich perfekt angesprochen. Besser kann man den Ton nicht hinkriegen.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und hat ca. 1h an Bonusmaterial. Einige Sachen hat man zwar schon bei den Vorgängern gesehen ist aber trotzdem sehr interessant gemacht
Handwerklich kann man gegen die Bio des Apple-Gründers und -Masterminds nichts sagen, vor allem die Tatsache, dass auch negative menschliche Eigenschaften gezeigt wurden sagt mir, dass hier mit einer gewissen Ehrlichkeit vorgegangen wurde. Der Film hat seine Momente und ist nicht wirklich schlecht, aber auch kein Meilenstein der Filmgeschichte.
Was die Bild- und Tonqualität angeht präsentiert sich die Scheibe gut.
Red Notice ist ein geradliniger Actionstreifen im Stile der 90-er Jahre. Kernige Shootouts, interessanter Cast (Ruby Rose ist wirklich cool) und eine temporeiche Story bieten sehr gute Unterhaltung. Ein zweiter Teil könnte also kommen!
Technisch fand ich die BD richtig gut. Das Bild zeigt eine knackige Schärfe und tolle Farben. Der Sound hat richtig Dampf und die Dialoge sind glasklar.
Die Fast & Furious - 4K 8-Movie Collection Box ist ein Juwel in einer grandiosen Edition! Optisch wirklich ein Hingucker und alles in sehr guter Qualität...
Alle 8 Furious Filme auf 4K + Blu-ray jetzt in einer sehr schönen & Stabilen-Box. Mir persönlich gefällt das Design sehr gut :-) Alle 17 Discs werden im Digibook sicher eingelegt und können meiner Meinung nach, auch nicht Verkratzen! Ich finde das diese Edition sehr schick ist und auch eine Top Verarbeitung aufweist.
Diese 4K remasterten Neuauflage legt bzgl. des Bildes tatsächlich qualitativ nochmal zu, denn alles erscheint nun noch einen Tick schärfer und auch die Farben wirken frischer und vermittelt somit vor allem wieder optimistischere Eindrücke. Ebenfalls die neue DTS-X Tonspur in deutsch ist detailliert und präzise abgemischt und der Erstauflage überlegen!
Die Filme selbst haben auch heute nichts von Ihrem Charme verloren und bieten immer noch beste Unterhaltung. Es sind einfach Filme wo ich es mir auf der Couch gemütlich mache und Filme mit hohem Unterhaltungswert anschaue! Diese Reihe hat eine würdige Umsetzung bekommen, denn Bild & Sound sind in tadelloser Qualität!
Man hat (Fast) alle Filme in Absoluter top Qualität beisammen und daher sag ich euch, Kaufen lohnt sich auf alle Fälle...
Arnie-Klassiker! Die neue BD macht einen deutlich besseren Eindruck wie die Erstauflage! Die UHD bietet kaum mehr Vorteile, deshalb reicht mir hier die Blu Ray! Wunder sollte man jedoch nicht erwarten, da gibts deutlich besser Blu Rays aus dieser Altersklasse!
Klassiker, musste zwingend nochmal in die Sammlung aufgenommen werden!
Unter Berücksichtigung des Alters, des Ausgangsmaterials usw. ist die Umsetzung auf UHD sehr gut… Kaufempfehlung für Fan‘s!
Was kann man von einem Film erwarten, dessen Veröffentlichungs-Politik ein Exempel für die Corona-Lage in Hollywood ist.
Black Widow hat Verschiebungen, Exklusiv-VÖ auf Streaming-Plattformen und einen Rechtsstreit.
Nun kommen wir zum Film. Viele hatten die Befürchtung, dass Black Windows erster Solo-Film auch der erste ist, der das Marvel Cinematic Universe nicht einen Schritt weiterbringen wird. Sprechen wir doch über eine Figur, die den Infinity War nicht überlebte.
Aber ganz das Gegenteil ist der Fall.
Black Widow ist ein Film, der das MCU sehr wohl bereichert und auch fortsetzt. Ich möchte etwas vorsichtiger behaupten auch ein Stück weit wieder auf den Boden holt. Nach dem großartigen und über alle Maßen großen Abschluss der Infinity Saga schafft es Black Widow Marvels Superhelden Demut einzuhauchen. Alles ist etwas kleiner und ruhiger, ohne den Anspruch von Marvel, Disney und des MCUs zu verlieren.
Insbesondere das Zusammenspiel von Scarlett Johansson, Florence Pugh, David Harbour und Rachel Weisz als Familie Romanoff ist eine Sichtung des Films wert. Zum ersten Mal konnte ein Marvel Film mich auf emotionaler Ebene richtig abholen.
Story: 4 von 5
Das Bild ist super, wir sprechen selbst in HD über fast Referenzmaterial.
Die Actionsequenzen sind scharf und Details gehen nicht verloren. Kontrast und Farben sind perfekt ausbalanciert.
Bild: 5 von 5
Der Ton ist sehr gut, wobei gerade während lauten Actionszenen die Dialoge nicht verloren gehen.
Ton: 4 von 5
Die Extras sind für Marvel Filme ein Witz. Man findet leider den üblichen Einheitsbrei wieder. Da erinnere mich gerne an Iron Man 1, Der unglaubliche Hulk oder Avengers.
Seth MacFarlane liefert hier ein Gagfeuerwerk vom Feinsten, das von der ersten bis zur letzten Minuten Spaß macht. Wer mit diesem Humor nichts anfangen kann, wird sich hier wohl eher langweilen, wer aber damit was anfangen kann, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen und denen kann ich auch nur empfehlen, sich den Streifen unbedingt anzusehen.
Das Bild ist richtig scharf und der Ton ist übrigens erste Sahne mit richtig rums hinter.
Über den Film selbst braucht man wohl nicht mehr viel sagen: der Deutsche Roland Emmerich versteht es eben Pathos getränkte amerikanische Filme zu drehen.
Der 2000 entstandene "Patriot" mit Mel Gibson in der Hauptrolle ist sogar in der 2. Reihe noch mit Hollywood Größen besetzt und macht immer noch viel Spaß: tolle Ausstattung, gute Musik von John Williams und eine Story, in die man sich gut hineinversetzen kann.
Lediglich die finale Schlacht ging mir dann doch ein paar Minuten zu lange.
Das real 4K Bild ist dank HDR mit satten natürlichen und warmen Farben ausgestattet, bietet unzählige Details, zb als die Rotröcke einen Hügel herunterreiten und man das Zaumzeug der Pferde oder die Beschaffenheit der Mäntel und Hüte ausmachen kann, hier merkt man einen deutlichen Fortschritt gegenüber der BR.
Spitzlichter gibt es auch zu sehen, wenn zB die Musketen loslegen oder beim Glanz in den Augen der Protagonisten.
Der deutsche DD5.1 Ton mag zwar am Papier schwach klingen, bietet aber eine tolle Dynamik und viele direktionale Effekte. Wenn geschossen wird und Bomben fliegen, können die heimischen Lautsprecher wirklich ihre Muskeln zeigen, sehr gut.
Ein Upgrade darf definitiv getätigt werden.
Klasse Film in toller Präsentation!
Tommy Lee Jones als US-Marshall jagt in dieser gelungenen Fortsetzung diesmal Wesley Snipes. Auch in den Nebenrollen stark besetzter Thriller.
Technisch ist die BD klar besser als Teil 1. Das Bild zeigt eine gute Schärfe und schöne Farben. Der Sound könnte natürlich noch druckvoller sein. Die Dialoge sind ok.
Trigger Point fühlt sich an, wie eine Episode 5/10 aus einer Actionserie. Die Story beginnt und endet irgendwie mitten in der Handlung, hier ist kein Anfang und auch kein Ende in Sicht - schwach!
Auch technisch zeigt die BD einige Schwächen. Das Bild wirkt zeitweise unscharf. Auch der Sound könnte klar druckvoller und klarer sein.
Die Antarktis, 1982: die Besatzung einer amerikanischen Forschungsstation bemerkt einen norwegischen Hubschrauber, der einen Schlittenhund verfolgt und beschießt. Als der Hund bei den Amerikanern Zuflucht sucht, der Helikopter landet und der Norweger weiter schießt, wird dieser in Notwehr getötet. Um den Vorgängen auf den Grund zu gehen, fliegen die Amerikaner zu der norwegischen Basis und finden Grausiges und Seltsames vor: ein Norweger hat sich selbst getötet, die Basis liegt in Schutt und Asche, ein organisches, völlig deformiertes totes Etwas wird aufgefunden und zur eigenen Basis gebracht. Schnell wird klar: die Norweger haben ein Alien im Eis gefunden, und dieses Alien ist nicht gerade der freundliche Cousin von E. T…
1982 befand sich der Kult-Regisseur auf dem Zenit seines Schaffens und seines Erfolges, hatte Carpenter doch mit „Halloween“ und „Escape from New York“ zwei große Erfolge in seiner Vita stehen, die später als Kinoklassiker bezeichnet wurden. „The Thing“, so der Originaltitel (und gleichzeitig der Titel der ersten Verfilmung von 1951), wurde erstaunlicherweise zum Kino-Flop und wurde erst durch die spätere Heimkino-Auswertung (ja, seinerzeit noch auf VHS) zum einträglichen Geschäft. Zu sehr auf die Effekte fokussiert und zu brutal, hieß es damals in den Kritiken; und erst deutlich später kam dem wegweisenden Film die Ehre zu, die ihm gebührt.
Eine gewisse Fokussierung auf Effekte kann „The Thing“ auch nicht verleugnen, und genau davon lebt der Film auch. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des Films ist, dass die Atmosphäre zum Schneiden dick ist, und zu dieser Atmosphäre trägt der minimalistische Soundtrack von Ennio Morricone wesentlich bei. John Carpenter hat wie in den meisten seiner Filme am Soundtrack mitgewerkelt, das wird aber nicht erwähnt. Rob Bottin, der sich bereits für die visuellen Effekte in Filmen wie „The Fog“ (ebenfalls von Carpenter) und „The Howling“ verantwortlich zeichnete, konnte sich bei „The Thing“ aber mal so richtig austoben.
Ein paar Schlampigkeiten muss man als Zuschauer abkönnen: so zeigt das Gewehr des norwegischen Schützen zu Beginn weder Mündungsrauch noch Mündungsfeuer, Geschosseinschläge im Schnee gibt es nicht und warum ein Hubschrauber, der auch auf der Stelle schweben oder langsam fliegen kann den Hund dauernd überholt wissen wohl auch nur die Filmemacher. Vielleicht ging nur noch der vierte Gang und der Leerlauf ´rein.. ;-) Derlei kommt häufiger vor, das aber kann man als Fan des Films liebevoll ignorieren. „The Thing“ ist als Film insgesamt betrachtet hervorragend gealtert; und man merkt dem Streifen sein Alter nur selten an.
Das Bild der UHD von "The Thing“ ist tatsächlich die bisher beste Möglichkeit, diesen Film zu genießen. Bisweilen erstaunt es, was aus dem alten Material noch herausgeholt werden konnte. Im Vergleich zur Blu-ray werden Schriftzüge auf Tafeln oder im Hubschrauber wieder lesbar, der Schnee ist weiß und keine mattgraue Pampe mehr und besonders viele der Szenen im Inneren der Station sowie Szenen am Tag sehen toll aus. Leider hält sich diese Qualität nicht durchgängig, und es gibt durchaus noch so einige unscharfe Takes und Randunschärfen insgesamt. Korn ist allgegenwärtig, allerdings unaufdringlich.
An meine persönlichen Bildreferenzen auf UHD aus ähnlichen Zeiten, nämlich „Forrest Gump“ und „Eine Frage der Ehre“, kommt das 4k-Bild von „The Thing“ recht deutlich nicht heran, wobei diese beiden doch noch 10 Jahre jünger sind.
Der deutsche Track liegt in DTS:X vor. Auch der Sound ist oft verblüffend gut aufbereitet worden; und auch die Heights werden folgerichtig beliefert. Das fällt gleich am Anfang bei der Landung des Hubschraubers auf, wo Rotorengeräusche auch von oben kommen, wenn die Kamera sich unter dem Rotor befindet. Eine Surroundkulisse ist stets gegeben, wenn diese auch dezent ausfällt. Direktionale Effekte und Bass darf man nicht über Gebühr erwarten, und die Explosionen sind zwar dynamisch, sie hören sich aber auch arg künstlich und blechern an.
Bei den Extras schließe ich mich dem Durchschnitt der bisher vorliegenden Bewertungen an. Das Steel finde ich sehr schick: das Teil ist nur durch einen kleinen Aufdruck verschandelt (die Filminfos befinden sich auf der Papphülle) und innen ebenfalls bedruckt, und zwar mit Kurt Russell und seinem Lieblingsspielzeug im Film: dem Flammenwerfer. .
Mein persönliches Fazit: „Das Ding aus einer anderen Welt“ hatte ich seinerzeit im Kino gesehen und für grandios befunden. Wenn überhaupt etwas an diesem Film gealtert ist, dann sind es allenfalls die leicht angestaubten Special Effects. Heutzutage würde das, am Rechner entstanden, natürlich besser aussehen; das hat das Prequel von 2011 mit Joel Edgerton und Mary Elizabeth Winstead gezeigt. Aber die Effekte alleine machen noch keinen guten Film aus, das hat dieses Prequel ebenfalls gezeigt. Die Atmosphäre und die Spannung von „John Carpenter´s The Thing“ sind außerordentlich, beides bleibt filmisch schwer zu toppen.
Nach dem emotionalen und gut inszenierten Skyfall war damals die Vorfreude groß, als Spectre in den Startlöchern stand.
Im Kino war Spectre dann eine riesige Enttäuschung. Ich bin zwar kein großer Bond-Fan, aber Skyfall und vor allem Casino Royale haben gezeigt, was man aus Craigs Bond rausholen kann, wenn man nur will. Im Anbetracht des Kinostarts von No Time To Die wollte ich Spectre nochmal eine Chance geben und meine Erinnerungen etwas auffrischen. Leider funktioniert der Film sechs Jahre später kein Stück besser.
Dass man hier eine so schwache und uninspirierte Geschichte abliefert, ist wirklich eine herbe Enttäuschung. Der Anfang in Mexico City ist wieder sehr opulent und vielversprechend. Leider plätschert die gesamte Handlung dann so vor sich hin. Man muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass man hier kostentechnisch einen der größten Filme des Jahres 2015 schaut und bei dem Gedanken ist der Film einfach eine Lachnummer.
Inhaltlich bekommen wir als Antagonisten einen Hans Landa auf absoluter Sparflamme, mal abgesehen davon, dass sich Christoph Waltz' gefühlt immer wiederholende Rolle seit Inglourious Basterds auch totgelaufen hat. Ich kenne mich mit dem Franchise nicht so gut aus und habe die alten Filme nicht gesehen, aber Christoph Waltz stellt hier scheinbar einen der größten Bösewichte der Filmreihe da. Sein Spiel ist gewohnt gut, aber die Rolle des Blofeld ist so langweilig geschrieben, dass man es kaum glauben kann, wenn man den Film schaut. Abgesehen von der Einführung sind die meisten Szenen mit ihm total lahm. Er wirkt nicht besonders bedrohlich und nichts. Eine totale Enttäuschung wie der Rest des Films auch.
Léa Seydoux wird total verschwendet. Die angebliche Liebe zwischen ihrem Charakter Madeleine und Bond glaubt man doch zu keiner Sekunde. Dass alle Frauen immer direkt auf Bond abfahren, wenn sie ihn sehen, fand ich schon immer etwas zu drüber, aber oft bleibt es auch nur bei einem kurzen Flirt. Wenn man hier aber noch eine Liebesbeziehung aufzwingt, die man als Zuschauer zu keiner Sekunde fühlt, ist das einfach nur schwach. Alleine die Beziehung zwischen Bond und Vesper hatte gezeigt, wie es eigentlich ablaufen sollte. Dialoge und Szenen, die begründen, warum romantische Gefühle zwischen den Charakteren bestehen. In Spectre hat das für mich komplett gefehlt.
Dave Bautista ist ebenfalls recht verschenkt, bekommt aber immerhin die beste Szene des Films spendiert. Der restliche, wiederkehrende Cast um Ben Wishaw, Naomi Harris und Ralph Fiennes macht seinen Job gut, kann die zweieinhalb Stunden Langweile aber auch nicht besonders aufwerten.
Abgesehen von der mega lahmen Story ist nicht mal die Action besonders packend, wenn man mal von ein bis zwei Explosionen und dem Kampf zwischen Craig und Bautista absieht.
Ein Quantum Trost ist aus diversen Gründen auch nicht besonders gelungen, aber immerhin ist dieser mit seiner Laufzeit von 106 Minuten noch deutlich knackiger und kurzweiliger wie Spectre. Unbegreiflich für mich, dass Sam Mendes hier so daneben gegriffen hat, obwohl er mit Skyfall einen so guten und so runden Thriller abgeliefert hatte. Ich hoffe wirklich sehr, dass No Time to Die ein würdiger Abschluss für Daniel Craig's Bond wird, welcher Spectre komplett in den Schatten stellt. Ich gebe Spectre 2 Punkte.
Nicht schlecht, kann man durchaus mal schauen! Ist so verrückt das er teils schon wieder originell ist. Bild und Ton sind gut, da gibts nicht viel zu meckern!
Story (5)
Ein Film, der einen erst einmal sprachlos zurücklässt. Mit ruhiger Inszenierung und dokumentarhafter Umsetzung ist Regisseur Ken Loach ein kleines Meisterwerk gelungen, das sowohl durch seine Schonungslosigkeit wie auch seine Herzenswärme besticht.
Der arbeitslose Zimmermann Daniel Blake, hervorragend verkörpert durch Dave Johns, wird unfreiwillig zu einem modernen Held der Arbeiterklasse und gewinnt durch seine natürliche und einfühlsame Art schnell die Herzen der Zuschauer.
Ich habe selten eine gnadenlosere Abrechnung mit den Ungerechtigkeiten und bürokratischen Untiefen des modernen Sozialstaates gesehen. Durch die dokumentarische Inszenierung gewinnt die Geschichte zusätzlich an Tiefe. Zudem ist die schauspielerische Umsetzung aller Beteiligten hervorragend ausgefallen.
Entstanden ist ein sehr berührendes Sozialdrama, welches sich zum Schluss zu einer Tragödie ausweitet. Hier stimmt einfach alles, bis ins kleinste Detail – das ist Kino in Vollendung und absolut sehenswert!
BLU-RAY-BILD (4)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1.85:1 (13:7 – US und UK WideScreen Kino-Format. Ursprünglich von Universal 1953 eingeführt) vor.
Wir haben es hier mit einer grundsätzlich sehr hochwertigen und guten HD-Umsetzung zu tun. Die Schärfe ist ausgezeichnet, und auch der Schwarzwert kann überzeugen. In dunklen Szenen ist der Kontrast zuweilen etwas eingeschränkt. Die Farben wirken eher blass, sind ansonsten jedoch recht natürlich ausgefallen.
BLU-RAY-TON (3,5)
Das Tonformat liegt in Deutsch DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist leider äusserst zurückhaltend. Bei diesem Genre kann natürlich kein tontechnisches Feuerwerk erwartet werden, die hier vorliegende Umsetzung ist aber ausgesprochen frontlastig. Ausser bei vereinzelten Soundtrack-Passagen verirrt sich kaum ein Ton auf die Surround-Lautsprecher. Da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen.
Die Dialogverständlichkeit ist jederzeit sehr gut und die Tonbalance ausgewogen und stimmig.
EXTRAS
Nebst einem Making-of befinden sich zusätzliche Szenen sowie ein Interview mit dem Regisseur auf der Blu-ray. Ein WendeCover ist enthalten!
FAZIT
Ein hervorragend inszeniertes und vorgetragenes Sozialdrama, welches mich in jeder Hinsicht überzeugt.
Die Blu-ray-Umsetzung erreicht keine Referenzwerte, kann jedoch als gut bis sehr gut bezeichnet werden.
Der Film ist auch nach fast 40 Jahren immer noch sehr sehenswert. Absolute Empfehlung. Bei der Bildqualität muß man jedoch deutliche Abstriche machen. Bild ist in vielen Phasen recht unscharf. Eigentlich einer Blu-ray nicht würdig, aber wohl das Beste was man aus dem Ausgangsmaterial herausholen konnte. Ton ist im Englischen erwartungsgemäß etwas besser als im Deutschen, aber sicherlich weit entfernt von einem Highlight.
Godzilla vs Kong ist ein Hochglanz Blockbuster für Augen und Ohren . Aber nicht unbedingt fürs Hirn .
Aber wisst ihr was ? Das muss auch nicht sein.
Wer erwartet schon bei so einer Art Film viel Logik . Also ich nicht. Ich muss allerdings sagen das mir alle Charaktere bis auf das kleine Mädchen welches eine Verbindung zu Kong hat mir nicht egaler sein könnten .
Sie sind alle austauschbar . Denn die Stars sind die Titelfiguren!
Und wenn Kong und Godzilla aufeinander treffen vergisst man alles unwichtige was vorher war und genießt einfach die Show ! Diese bombastische Zerstörungsorgie lässt jedes Fanherz der beiden Titanen höher schlagen .
+ gewaltige Action Szenen
+ Tolle CGI Effekte
+ Spektakuläre Kampfszenen
- einige Story Elemente hätten man einfach weg lassen können ( z.b die Dreier Verschwörungs Truppe war unnötig und hat sich nur nach einem Lückenfüller angeführt )
- etwas weniger Humor wäre gut gewesen
- Achtung Spoiler : Die Hintergrund Story zu Mechagodzilla hätte eine bessere sein müssen.
Trotz einiger negativ Punkte bekommt man eine gigantische Mega Monster Platt Mach Orgie vorgesetzt wie man es nur selten zu sehen bekommt !
Das Bild ist hervorragend! Es gibt nichts zu bemängeln.
Hier stimmt alles. Farben, Kontrast und Schärfe alles super.
Das Highlight der Blu Ray ist aber der Sound .
Die deutsche Dolby Atmos Tonspur.
(Kern - Dolby true HD 7.1 )
Wow! Was für eine Tonspur !
Alle Lautsprecher werden perfekt eingesetzt .
Die Effekte verteilen sich auf alle Kanäle. Die Stimmen sind immer bestens verständlich. Die Basswiedergabe ist Abgrundtief und enorm druckvoll !
Ich muss zugeben das ich selten eine so krass dynamische und aggressive Tonspur gehört habe.
Man fühlt förmlich was auf der Leinwand abgeht !
Unglaublich! Da bleibt stellenweise der Mund offen stehen . Referenz Demomateial !
Wenn ihr eure Anlage mal richtig fördern wollt um herauszufinden was in ihr steckt dann ist diese Blu Ray der perfekte Kandidat dafür!
Extras sind auch ganz nett hätte aber etwas mehr sein können . Aber für ein paar interessante Einblicke reicht es dennoch aus .
Ein Wendecover ist leider nicht vorhanden .
Fazit : Big Bigger Godzilla vs Kong!
Bombast Actionkino welches jedes Heimkino dank perfekter Tonspur zum erzittern bringt.
Absulte Kaufempfehlung!
Black Widow (2021) 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray ist ein meiner Meinung nach ein sehr guter Marvelfilm. Tolle Darsteller wie Rachel Weisz, Ray Winstone oder Scarlett Johansson liefern eine gute Darstellerische Leistung. Spannende und Actionreiche Story. Das UHD Bild des Films ist gut und Scharf. Der Dolby Digital Plus 7.1 Ton klingt ebenfalls nicht schlecht und liefert tollen Surround. Extras sind einige vorhanden im schönen Steelbook.
Ein sehr aufregender Film. Zum einen spannend und zum anderen aufregend, da echt heftig widerliche Charaktere vorkommen. Unsere Hauptfigur ist klasse, man folgt und leidet mit ihr in jeder Sekunde des Films. Das Thema ist wirklich hart und feinfühlig umgesetzt. Der Zuschauer wird hier nicht geschont oder gar "Aktion" mäßig unterhalten. Man sollte mitdenken und mitfühlen (was einem die Schauspieler leicht machen). Sehr schlimm ist die deutsche Synchronisierung! Also besser im original und mit Untertitel schauen.
Ein ruhig erzählter Film inmitten einer kalten Jahreszeit mit überwiegend warmherzigen Charakteren. Im Laufe des Films hat jeder noch so kurz auftretende Charakter etwas Wichtiges zu erzählen und damit auch etwas Wichtiges zum Thema des Films beizutragen. Nicht wirklich Komödie, aber auch nicht wirklich pures Drama. Irgendwo da zwischen, womit der Film hervorragend den Spagat schafft zwischen wichtige Themen des Alltags und Entertainment. Am Ende wurde man fast 2 Stunden sehr gut unterhalten und nimmt ein warmherziges und hoffnungsvolles Gefühl mit.
A Quiet Place 2 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray ist eine tolle Fortsetzung. Die Story unterhält und liefert tolle Unterhaltung. Das UHD Bild des Films überzeugt mit einer tollen Schärfe und einem sehr guten Schwarzwert. Der Dolby Digital 5.1 Ton ist zwar kein HD Ton kann sich aber hören lassen und liefert tolle Effekte. Extras sind ebenfalls einige vorhanden und ein Wendecover :-)
Jabberwocky Blu-ray ein weiterer Monty Python Film auf Bluray. Der Film wurde neu restauriert. Aufgrund des Ausgangsmaterials durchwegs ok. Nicht herausragend aber ok. Der DTS-HD MA 2.0 Ton ist klar verständlich und liefert eine gute Sprachausgabe. Extras sind einige vorhanden und ein Wendecover :-) Toll das dieser Film veröffentlicht wird.
Mit zwiegespaltenen Erwartungen ging ich an "Son (2021)".
Andi Matichak als treuumsorgende Mutter war im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, da sie im 2018er Halloween noch die Highschool-Schülerin mimte, wirkte im ersten Moment fehlbesetzt.
Die Story und der Trailer lockten aber mit Fragen und keimenden Interesse.
Schnell war klar, es ist kein klassischer Horrorfilm, vielmehr geht um den Horror, den eine Mutter durchleben muss, wenn ihr Kind dem Tod geweiht ist.
Insbesondere das erste Drittel ein brillanter (Horror-)Thriller par excellence, der seine Wucht aus der langsamen Erzählweise und den Bildern zieht.
Leider hält der Film dieses Tempo, um gleichzeitig in einen klassischen Zombie-/Dämonen-Horror abzudriften.
Zwar sind die Gore-Einlagen und die Horror-Sequenzen gut, aber nicht neu.
Lediglich Andi Matichak spielt hier hervorragend, sie stemmt den ganzen Film. Emile Hirsch dagegen schafft es nicht (darf es nicht schaffen), auch nur ansatzweise sein Können auszuspielen.
Was bleibt ist ein Horrorstreifen, der viele Fragen offen lässt oder diese unzureichend beantwortet.
Son (2021) macht am Anfang so viel richtig, dass ich gespannt vorm TV saß, um am Ende endlich die Credits herbeizusehnen.
Story: 3 von 5 (aufgrund des sehr guten Anfangs)
Das Bild ist hervorragend. Durch gezieltes Einsetzen von Filtern, Licht und Schatten erkennt man zu jeder Zeit, was passiert. Hierdurch werden Gefühle und Stimmungen durch die Bilder hervorragend übertragen.
Bild: 4 von 5
Der Ton ist für solch ein Veröffentlichung sehr gut. Die Abmischung stimmte.
Da Son (2021) eher ruhiger daher kommt, boxen die harten Szenen tonal umso mehr.
Sound: 4 von 5
Die Extras sind mal wieder reine Verarsche. Auch wenn wir über eine kleine Veröffentlichung eines Nischenfilms bei einem kleinen Vertrieb sprechen, muss einfach mehr drin sein.
Um eventuelle Fragen zu beantworten, hätte man super Hintergrundinformationen zu Sekten, Dämonen und Co. geben können.
Immerhin gibt es ein "Hinter den Kulissen".
Nach den Ereignissen in Berlin sind die Avengers nicht nur gespalten, sondern auch gejagt: international geächtet muss sich auch Natasha Romanoff irgendwo im Nirgendwo in einem Wohnwagen verstecken. Eher zufällig gerät sie an einen geheimnisvollen Stoff, ohne recht zu wissen, welches Geheimnis dieser birgt: es ist das Gegenmittel gegen die medizinischen und psychischen Eingriffe an den jungen Mädchen, die später zu den kadavergehorsamen und tödlichen „Widows“ werden. Diese Widows werden überall auf der Welt durch den ehemaligen Sowjet-Funktionär Dreykov eingesetzt, der dadurch schier allmächtig wird., und das nicht gerade zum Wohle der Menschheit. Der Stoff bringt Natasha aber auch wieder mit ihrer „Familie“ zusammen, mit der sie in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts als Schläfer in den USA lebte. Nachdem sie sich eine Weile gekabbelt und mit der Vergangenheit auseinandergesetzt haben, versuchen sie nun, Dreykov ausfindig und unschädlich zu machen..
„Black Widow“ ist der sage und schreibe 24. Film im Marvel Cinematic Universe und der erste, den eine Frau drehte. Mit Scarlett Johannson aka Black Widow, besser bekannt als Natasha Romanoff, Florence Pugh und Rachel Weisz spielen drei Frauen Hauptrollen, und beides zusammen merkt man dem Film nicht nur an, es tut dem Streifen recht gut. „Black Widow“ ist deutlich erkennbar ein Marvel, und doch ist er anders: zum einen lebt der Film von seinen bisweilen urkomischen, aber auch berührenden Familieneinblicken, die eigentlich gar keine sind, weil die Familie real nie existierte. Zum anderen erreicht er durch die Anspielung auf die menschenverachtende Ausbildungspraxis in der Sowjetunion während des Kalten Krieges und die dadurch geschilderten familiären Tragödien eine emotionale Tiefe, die man von einem Marvel höchsten noch von den letzten beiden „Avengers“ kennt.
Die Action ist bis auf das Finale bodenständiger als gewohnt und besteht hauptsächlich aus knackigen Fights, ohne dass dabei ganze Häuserzeilen in Schutt und Asche gelegt werden. Aber natürlich muss im Finale wieder irgendwas Großes zu Bruch gehen und mit Getöse spektakulär auf die Erde fallen.
Scarlett Johannson verabschiedet sich mit „Black Widow“ bekanntermaßen vom MCU, doch statt den Film zu einer One Woman-Show zu machen lässt sie ihren Co-Darstellern viel Freiraum und übergibt den Staffelstab deutlich erkennbar an Florence Pugh, den gar nicht mal so heimlichen Star des Films. Ray Winstone als fieser Gegenspieler kann meines Erachtens wie immer überzeugen, jedoch hätte der Story ein tieferer Einblick in dessen Vergangenheit gutgetan. Blass bleibt hingegen sein verlängerter Arm und Adlatus, der Taskmaster; dargestellt von Olga Kurylenko.
Das Bild von "Black Widow" ist, wie von den MCU-Filmen nicht anders zu erwarten war, ohne Fehl und Tadel. Die Schärfe ist außerordentlich hoch und bleibt es in jeder Bildebene. Auch in entfernten Hintergründen lässt sich so ziemlich jedes Detail ausmachen (wenn man während des Actiongeballers dazu kommt, hinzugucken). Kontrast, Farbgebung und Schwarzwert sind optimal. Das Bild gibt nicht den geringsten Anlass zur Kritik. Einziges Manko der enorme Detailfülle, der Schärfe und Auflösung ist, dass die Special Effects samt und sonders als solche erkennbar sind.
Der deutsche Track liegt in Dolby Digital Plus 7.1 vor und ist ebenfalls sehr gut Der Sound ist oft brillant, glasklar und weist eine mehr als ordentliche Feinzeichnung auf; es wird also nicht nur geballert. Die Signalortbarkeit ist nahezu perfekt. Permanent wird man von allen Seiten mit Surroundgeräuschen befeuert, was sich besonders in den eher ruhigen Szenen eindrucksvoll auswirkt; während der Action gehen die subtilen Feinheiten des Tracks meistens verloren. Allerdings ist eine Absenkung der Dynamik deutlich vernehmbar: um die oben genannten Ergebnisse auch zu hören, muss man schon ordentlich am Gasgriff drehen.
Bei den Extras schließe ich mich dem Durchschnitt der bisher vorliegenden Bewertungen an. Das Steel ist, wie die meisten Steels der MCU-Reihe, sehr schick: das Teil ist nicht durch einen Aufdruck verschandelt (die Filminfos befinden sich auf der Papphülle) und innen ebenfalls bedruckt.
Mein persönliches Fazit: „Black Widow“ ist für mich nach einer ganzen Reihe von Filmen des MCU mal wieder eine wohltuende Verbesserung innerhalb des Franchises. Ob es daran liegt, dass Frauen die Hauptrollen spielen und eine Frau Regie geführt hat? Wer weiß.. Wahrscheinlich schon.
Für kleine Kinder zu grausam und irgendwie auch zu eklig, aber leider dennoch eingesprochen wie ein Zeichentrickfilm für Kids, also für meine Ohren einfach zu schrill und auf Dauer richtig nervig. Insgesamt fand ich den Film auch recht zäh. Wegen der Puppen lohnt sich das Anschauen, der Rest begeistert nicht wirklich.
Das Bild ist zwar nicht perfekt, aber insgesamt für einen Film von 1982 mit einer sehr guten schärfe und einen top Schwarzwert versehen.
Der deutsche Ton bewegt sich im schwachen 4 Punkte Bereich. Aber insgesamt fehlt mir hier der richtige Druck und eine bessere Boxen Verteilung.
Mhmm ich weiß nicht so recht was ich von dem Film halten soll, zum einen ist die Beziehung zweier Leute die auf unterschiedliche Art einen Knacks haben interessant, zum anderen hat der Film schon ein paar Längen. Von Cast her ist Sean Connery super, wobei hier wohl jeder Metoo schreien würde, an anderer Stelle ist ist Tippi Hedren schon sehr anstrengend. Die Story ist ganz nett aber jetzt nicht so dass man mitfiebert, wobei die Auflösung zum Schluss war cool.
Das Bild ist sehr wechselhaft. Teilweise gestochen scharf nur um im.nächsten Moment total verrauscht und unscharf zu sein. Farben sind aber gut.
Der englische Ton war okay.
Das Bonusmaterial ist komplett in SD und auch recht solide
Klasse Action-Kost bei allen 4 Filmen mit guten Schauspielern. Hat mit den normalen Tatort-Filmen eigentlich nichts am Hut. Alle Filme sind in der Uncut-Version und bieten tolle Schießereien im erstklassigen Sound, Explosionen, krasse Fights, Dramatik und stehen den einschlägigen US-Krachern in nichts nach. Wer hier natürlich glaubhafte Tatortgeschichten erwartet, ist fehl am Platze. Diese Filme verbindet eine durchgehende Story und unterhalten insbesondere auch durch die härteren Uncut-Versionen excellent. Ich vergebe hier jedenfalls ganz klar 5 Sterne in allen Punkten.
Wer den Vorgänger kennt wird sich fragen was das alles soll! Der Film fängt ganz "ok" an und plätschert dann nur so vor sich hin. Die Filmemacher haben hier versucht den oberflächlichen Charakteren durch Backstorrys oder bestimmte Macken und abgedrehte Eigenarten, etwas Tiefgang zu verleihen. Leider wirken fast alle Figuren farblos und gänzlich uneinig mit sich selbst. So ein Aktion Zombie Film lebt von den Figuren und nicht von den Aktion Sequenzen (deutlich zu sehen beim Vorgänger) Der Zuschauer bekommt kaum die Möglichkeit mit zu fiebern, da entweder eine Langeweile der nächsten folgt, oder eine überdrehte Action (schlecht gemachte Aktion) der anderen folgt. Wer den ersten Teil mag sollte die Finger vom Zweiten lassen.
Das Kultmusical nun im Mediabook mit Blu-ray/DVD und extra Soundtrack-CD.
BILD:
Das Bild ist für mich nicht erkennbar anders als in der Ausgabe von 20th Century Fox aus dem Jahr 2011.
Die Titelsequenz ist nach wie vor stark verschmutzt und grieselig. Exakt nach Ende der Titeleinblendungen verschwindet dies und der Film wird, bis auf wenigen Ausnahmen, in sehr guter Schärfe und Farbgebung präsentiert. Dann gibt es auch kaum etwas zu bemängeln.
TON:
Der Ton wird in dieser 2021-Version nun endlich in DTS-HD MA 5.1 wiedergegeben.
Es hat sich wirklich etwas verbessert.
Man bekommt einen guten Bass und bei vielen Musiksequenzen auch eine entsprechende Räumlichkeit.
EXTRAS:
Boo klet, Soundtrack-CD, Kinotrailer(HD), TV-Promo (1979) mit Milos Forman und den Darstellern
Schließe mich hier an, was schon darüber geschrieben worden ist.. sehr Empfehlenswert ..da sieht man mal wieder ,was man an Qualität aus einem Film rausholen kann, wenn man sich etwas Mühe gibt.Absoluter Pflichtkauf..für Fans des Klassikers..
Ein echter Klassiker und Pflichtkauf fürs Filmregal! Das Bild sieht überwiegend phantastisch aus und such der Ton geht klar! Ich habe den Kauf nicht bereut!
farbenfrohes und cgi glanzreiches filmwerk für einen guten filmabend. auch um die nachbarn mit den brachialen soundeffekten zu ärgern. wenn man jetzt mal aus spaß, den film mit "King Kong gegen Godzilla" aus dem jahre 1974 vergleicht......was man nicht mal ansatzweise kann, liegen zwischen den beiden filmen nicht nur welten, sondern sonnensysteme. story nur 3 punkte, weil......iss halt ein hau drauf film. aber, wer king kong, godzilla und co-filme mag wird hier nichts zu meckern haben.
Nach dem eher durchwachsenen "Godzilla: King of Monsters" ging ich ganz ohne Erwartung an "Godzilla VS. Kong" heran.
Aber was wurde ich doch positiv überrascht, als mich der Film für 2h sehr gut unterhalten konnte. Klar, die Geschichte passt auf einen Bierdeckel, die schauspielerischen Leistungen sind auch gerade mal ok aber was besonders positiv auffiel, wahr diese Brachialität der Monster und diese wunderschönen, exotischen Locations - ein Traum. Gerade wenn es Richtung Erdmitte geht, kommt ein schönes Jules Verne Gefühl auf.
auch der Score war immer treibend sowie passend und brachte noch mehr Action in die ohnehin schon vollgestopften Actionszenen.
Lediglich der finale Kampf ging mir persönlich dann etwas zu lange, hier wäre etwas weniger mehr gewesen.
Schade dass Milli Bobbie Brown (Eleven aus Stranger Things") so eine dämliche und piepsige Micky Maus Stimme erhalten hat- die störte mich gewaltig.
Gewaltig ist auch ein gutes Schlusswort zum Film an sich, denn er bietet feinstes, simples Popcornkino auf technisch allerhöchstem Niveau.
Das 4K UHD Bild ist eine Wucht. So viele Details (auch bei den unzähligen CGIs) lassen sich ausmachen, der Schwarzwert, der Kontrast,.. alles auf Top Niveau. Die Farben strahlen dank HDR wunderschön und lassen ihre Pracht jederzeit ausmachen. Sogar das Fell Kongs oder die Schuppen von Godzilla kann man einzeln zählen. Toll.
Dass der Sound des Films neue Referenz ist, versteht sich schon von selbst. Was hier die Lautsprecher (endlich) wieder einmal leisten dürfen. Dynamisch, direktional und sehr brachial kommt es aus allen Speakern daher. Auch die Heights bekommen mit Hubschraubern, Raketen, Gebrüll uvm. genug Futter, um öfters mal mitzumischen. Referenz!
Das Bild hat vor allem in den hellen Szenen seine Stärken. Im Dunkeln geht doch einige Details verloren. Der Ton konnte noch druckvoller sein. Die Dialoge und die Synchro sind ok.