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Silent Night: Stumme Rache 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Silent Night (2023)

Silent Night: Stumme Rache
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Exklusive Produktfotos:
4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1

Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.00:1) @24 Hz 4K native, Dolby Vision, HDR10
Video-Codec:
Laufzeit:
105 Minuten
Veröffentlichung:
28.03.2024
 
STORY
6
 
Bild 4k UHD
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
John Woo ("Operation: Broken Arrow", "Harte Ziele") genießt als Regisseur rasanter Nonstop-Action-Spektakel Kultstatus. Nach einigen Jahren Hollywood-Abstinenz feiert er nun sein Comeback mit dem Film „Silent Night: Stumme Rache“, der eine Mischung aus Rachethriller und Actiondrama darstellt. Gut erkennbar ist auf dem Cover der FSK-18-Flatschen platziert. Der Film verspricht also, was Brutalität betrifft, kein Kind von Traurigkeit zu sein. Ob sich das Comeback des Action-Altmeisters sehen lassen kann und ob die 4K-Disk technisch überzeugt, ist Thema der folgenden Rezension.

Story

    Als der gestresste Godlock (J. Kinnaman) am Heiligabend im Kreis seiner Familie das Weihnachtsfest feiern will, gerät er ins Kreuzfeuer rivalisierender Banden. Sein kleiner Sohn wird dabei durch eine Kugel getötet. Er selbst überlebt schwerverletzt, verliert aber dadurch seine Stimme. Stumm und von Rache zerfressen setzt Godlock alles daran, die Schuldigen für den Tod seines Sohnes zu finden und sie für ihre Tat büßen zu lassen...
    Silent Night 1.jpg
    "Silent Night: Stumme Rache" macht seinem Namen alle Ehre. Das Actiondrama reiht sich nahtlos in einen Trend der letzten Jahre ein: Filme mit wenigen oder fehlenden Dialogen zu produzieren. In der Mehrzahl handelt es sich dabei um Thriller wie "Don't Breathe", "A Quiet Place" oder "No One Will Save You". Dieses Stilmittel in ein Actiondrama zu übertragen ist eher ungewöhnlich, aber durchaus interessant. Angesichts der Handschrift von Regielegende John Woo, der zumeist spektakuläre Stunts serviert, entsteht eine gewisse Erwartungshaltung im Sinne von kompromissloser Action ohne unnötige Dialoglastigkeit. Aus nicht ganz ersichtlichen Gründen versucht sich "Silent Night: Stumme Rache" jedoch auch gleichzeitig als Drama zu positionieren. Zugegebenermaßen ist Hauptdarsteller Joel Kinnaman ("Suicide Squad", "For All Mankind"), wie immer, ausgezeichnet. Auch die Szene, in der er sein Spiegelbild anschreit, ist schauspielerisch wirklich hervorragend. Leider gelingt es dem Film trotz der hervorragenden Darsteller nicht, den notwendigen Tiefgang für ein Drama aufzubringen. Im Gegenteil, der dramatische Aspekt des emotionalen Traumas durch den Kindstod gestaltet sich für die Zuschauer eher wenig stimmig und daher auch irgendwie langatmig. Zu spät schlägt die Story eine neue Richtung ein, nämlich die des kompromisslosen Rachethrillers. Dieser Teil beginnt erst, als die Hauptfigur sich nach ca. 40 Minuten auf ihren Selbstjustiz-Feldzug vorzubereiten beginnt.
    Silent Night 2.jpg
    Aufgrund des Filmtitels weckt "Silent Night: Stumme Rache" eine weitere Erwartung: Nämlich die eines Anti-Weihnachtsfilms. Dies ist ebenso ein sehr populärer Trend in Hollywood. Filme wie "Gremlins" haben längst Kultstatus erreicht, und es scheint, als kämen jedes Jahr zur Weihnachtssaison weitere Filme dieser Art auf den Markt. Beispiele sind "There's Something in the Barn", "Violent Night" oder "Christmas Bloody Christmas", um nur einige zu nennen. Doch auch auf diesen Zug möchte John Woo mit seinem Film ebenfalls nicht wirklich aufspringen. Die Eröffnungsszene von "Silent Night: Stumme Rache" beginnt zwar mit den leisen Tönen einer Spieluhr und in der darauffolgenden Szene sieht man dann auch Joel Kinnaman (blutverschmiert) in einem „Ugly Christmas Sweater“ durch die Stadt rennen. Der Pullover (und ein paar überdimensionierte Christbaumkugeln am Ende) bleiben jedoch der einzige filmische Festtagskontext. Auch das ist schade, denn die Grundgeschichte hätte durchaus das Potenzial für einen kultigen Anti-Weihnachtsfilm gehabt.
    Silent Night 3.jpg
    Ausgezeichnet ist die zweite Hälfte des Films, in der sich John Woo mehr oder weniger im Rahmen seiner Action-Expertise austoben darf. Wie bereits erwähnt, bereitet sich Brian Godlock langsam und gründlich darauf vor, alle Gangster zu töten. Dabei läuft jedoch nicht alles reibungslos, und das unterscheidet "Silent Night: Stumme Rache" auch von anderen Actionfilmen. Die Zuschauer:innen fühlen in diesen Szenen mehr mit der Hauptfigur mit, sie erscheint zudem auch dadurch authentischer. Der Film bleibt jedoch nicht in dieser Spur. Brian Godlock hält sein Versprechen und nimmt es tatsächlich mit -sämtlichen- Gangmitgliedern und Gangstern in seiner Stadt auf. Was folgt, ist ein erheblicher Bodycount, der Filmen wie John Wick alle Ehre machen würde. Zusammenfassend weiß der Film "Silent Night: Stumme Rache" leider nicht genau, was er eigentlich sein möchte. Ist er ein Drama, ein Anti-Weihnachtsfilm oder doch eher ein Rachethriller? So viel sei gesagt: Hätte sich der Film auf seine Stärken aus der zweiten Hälfte beschränkt, wäre möglicherweise ein gewisses Kultpotenzial vorhanden gewesen, denn der finale Bodycount ist schon sehr cool. Doch so bleibt insgesamt ein etwas zwiespältiger Gesamteindruck zurück.

Bildqualität

    Anmerkung der Redaktion: Leider wurde der Redaktion nur eine lose 4K Ultra HD-Scheibe zur Verfügung gestellt, weshalb an dieser Stelle die Bewertung der Full HD-Fassung entfallen muss.

Bild 4k UHD

    Silent Night 4.jpg
    Das Bild von "Silent Night: Stumme Rache" wird auf der 4K UHD-Disk mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixeln (HEVC / H.265 Video Encoding) und einem Seitenverhältnis von 2.00:1 dargestellt. In Großaufnahmen zeigt sich ein sehr guter Detailgrad, wie beispielsweise die feinen Lachfältchen um die Augen von Joel Kinnaman. Besonders beeindruckend ist auch der blutgetränkte Tupfer, mit dem der Operateur das arterielle Blut aus dem Hals tupft (bei 7'22 Minuten). Es lassen sich hier tatsächlich auch einzelne Fasern erkennen. Es gibt jedoch auch Einstellungen, die weniger scharf wirken, was eher an der Kamerafokussierung als an der Auflösung des Films liegt. Ein Beispiel dafür ist die Zeichnung des Kissens im Kinderzimmer bei 22'50 Minuten, die insgesamt weniger prägnant erscheint. Kurz darauf, in den Außenaufnahmen im Vorgarten, ist die Schärfe wieder deutlich besser, und die einzelnen Ziegel der verklinkerten Hauswände zeigen sich über die gesamte Fläche wieder schön scharf und markant. Die Kontraste der 4K-Disk sind insgesamt gut gelungen. Die bereits erwähnte OP-Szene zeigt durch die intensive Beleuchtung schöne, hellweiße Flächen. Die Darstellung in den Nachtszenen ist gut durchzeichnet, was jedoch etwas auf Kosten des Schwarzwertes geht. Allerdings ist auch dieser weitgehend gelungen. Ein Beispiel hierfür ist der Nachthimmel hinter dem Hochhaus bei 88'56 Minuten, der schön schwarz zur Geltung kommt und keine Grauschleier zeigt. Die Farbgebung des Films ist schwieriger zu bewerten, da sie stilistisch entsättigt wurde. Bei den Szenen am Tag fällt außerdem ein deutlicher, goldgelber Farbfilter auf, der dem Film insgesamt eine durchgehende Abendstimmung verleiht. Dies zeigt sich auch bei Hauttönen, wobei der Hautton von Catalina Sandino Moreno bei 28'10 Minuten dann sogar unnatürlich rötlich erscheint. Letzteres könnte durch HDR bzw. den erweiterten Farbraum Rec.2020 verursacht worden sein und sich auf der BD allerdings anders darstellen. Zusammenfassend ist das Bild auf der 4K UHD technisch solide, aber für das Format auch nicht spektakulär.

Tonqualität

    Silent Night 5.jpg
    Die 4K-Disk von "Silent Night: Stumme Rache" enthält jeweils deutschen und englischen Ton im Dolby DTS HD MA 5.1 Format. Beide Tonspuren bewegen sich qualitativ auf einem ähnlichen Niveau und überzeugen vor allem durch ihre Räumlichkeit. Selbst in den ruhigeren Passagen des Films sind alle Lautsprecher immer mal wieder eingebunden. Ein Beispiel hierfür ist die Szene bei 70’28 Minuten, als an der Tür des Polizisten (Kid Cudi) angeklopft wird. Das ist zum Beispiel sehr gut über den hinteren linken Surroundlautsprecher zu hören. Beeindruckend sind aber vor allem die Autoverfolgungsjagden, wie zu Beginn des Films (bei 3’50 Minuten). Hier werden entsprechend des Bildausschnitts auch akustisch eindeutig Schüsse von rechts frontal abgefeuert. Der zischende Wasserstrahl eines überfahrenen Hydranten ist wiederum über den rechten hinteren Surroundlautsprecher zu hören. Doch die Actionsequenzen zum Ende hin übertreffen das noch einmal deutlich. Hier hat es für die Zuschauer:innen teilweise den Anschein als würden Projektile unterschiedlichen Kalibers überall im Wohnzimmer einschlagen. Auch die finalen Verfolgungsjagden sind brillant. Hier drehen sich die Autos mit quietschenden Reifen akustisch einmal komplett um das heimische Sofa. Dabei dröhnt und röhrt außerdem der Motor von Brians Ford Mustang mit saftigen, tiefen Bässen. Allerdings hätte hier der Subwoofer noch etwas mehr Einsatz zeigen dürfen. Der kommt nämlich trotz des insgesamt guten Tons leider für einen Actionfilm dieser Klasse etwas zu wenig zum Einsatz.

Ausstattung

    Silent Night 6.jpg
    Das auf dem Backcover angepriesene Extra „Action Speaks Louder Than Words“ befindet sich leider nicht auf der zur Verfügung gestellten 4K UHD-Disk. Eine Bewertung muss daher entfallen.

Fazit

    "Silent Night: Stumme Rache" verspricht als Anti-Weihnachtsfilm zunächst einiges. Mit John Woo als Regisseur und einer FSK-18-Freigabe sind die Erwartungen hoch. Leider bleibt das Thema "Weihnachten", abgesehen von dem "Ugly Christmas Sweater" im Film, jedoch fast unberührt. Der Titel "Silent Night: Stumme Rache" spielt stattdessen eher auf die Verletzung der Hauptfigur an. In dem Film verliert Joel Kinnaman alias Brian Godlock nämlich aufgrund einer Schusswunde die Fähigkeit zu sprechen. Das Resultat ist ein dialogarmer bzw. nahezu dialogloser Film. Ein Erfolgsrezept, das ebenfalls in der jüngeren Vergangenheit häufiger genutzt wurde (z. B. "A Quiet Place", "No One Will Save You", usw.). Allerdings eignet sich dieses Stilmittel nur bedingt für Actionfilme. Die Story kann daher mit der besagten "No dialogue"-Strategie ebenso wenig überzeugen wie mit dem Dramateil, der etwa die erste Hälfte des Films einnimmt und leider eher langatmig wirkt. Zugegebenermaßen spielen Joel Kinnaman, ebenso wie seine Partnerin Catalina Sandino Moreno, hervorragend. Dennoch weiß John Woos neues Hollywoodprojekt einfach nicht so recht, was es sein will. Der Film nimmt praktisch erst Fahrt auf, als Godlock sich für seinen Plan vorbereitet. Der dann folgende Bodycount ist allerdings wieder sehr cool. Blut fließt in Strömen. Das Schöne an "Silent Night: Stumme Rache" ist in diesem Zusammenhang aber, dass er sich von Filmen wie "John Wick" in einem Punkt unterscheidet. Brian misslingt das ein oder andere Unterfangen auch, was den Zuschauer:innen die Hauptfigur deutlich näher bringt. Kurzum: Wie viel besser hätte dieser Film sein können, wenn er sich auf seine Stärken aus der zweiten Hälfte konzentriert hätte? Das Bild ist gut gelungen, unter 4K-Aspekten jedoch auch nicht spektakulär. Der unkomprimierte Dolby DTS HD MA 5.1-Ton punktet in Sachen Dreidimensionalität und Dynamik bei Verfolgungsjagden und Schießereien. Der Subwoofer hätte allerdings ein wenig mehr Einsatz haben dürfen. Zudem gibt es auf der 4K UHD bedauerlicherweise keine Extras. Zusammenfassend lässt "Silent Night: Stumme Rache" die Zuschauer:innen mit gemischten Gefühlen zurück. Der Film weiß nicht so recht, was er eigentlich darstellen möchte. Die zweite Hälfte mit dem stark inszenierten Body Count ist aber schon irgendwie cool! (Nicolai Härtel)
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Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

TV: Samsung QLED (QE65Q9FNA) Player: Panasonic DP-UB424 AVR: Pioneer VSX-s520D Front-Lautsprecher: Teufel CL 300 FCR Center-Lautsprecher: Teufel 300 C Surround-Lautsprecher: Teufel CL 300 FR Subwoofer: Teufel US-6110/1
geschrieben am 12.04.2024

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4 Bewertung(en) mit ø 2,85 Punkten
 
STORY
2.3
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
3.5
 
EXTRAS
1.7

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