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Von allen Geistern besessen! (Limited Mediabook Edition) (Cover C) Blu-ray

Original Filmtitel: Repossessed (1990)

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book,
Bild und Ton remastered; Limitiert auf 750 Exemplare; Bis 21.02.2024 Turbine Medien Shop exklusiv!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
84 Minuten
Veröffentlichung:
29.09.2023
 
STORY
5
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Unter Comedy-Fans ist der kanadische Schauspieler Leslie Nielsen eine Legende: Mit seiner Darstellung des Frank Drebin in den „Nackte Kanone“-Filmen, aber auch in zahlreichen anderen Rollen, erspielte sich der 2010 verstorbene Witzbold mit den weißen Haaren einen regelrechten Kultstatus. Nun erscheint die 1990 unter der Regie von Bob Logan entstandene Komödie „Von allen Geistern besessen“, in welcher Nielsen als Exorzist zu sehen ist, als Blu-ray Weltpremiere in vier verschiedenen Mediabook-Varianten, welche zunächst exklusiv im Turbine-Shop erhältlich waren und nun auch in den regulären Handel gebracht werden. Was der Film zu bieten hat und wie sich die im Set befindliche Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Lange Zeit herrschte Ruhe, doch jetzt faucht Nancy wieder dämonisch und ihr hübsches Gesicht ist zu einer Gruselfratze verzerrt. Vor 20 Jahren war sie schon einmal vom Teufel besessen. Nun ist er offenbar zurückgekehrt, und es gibt nur einen, der ihr helfen kann: Pater Mayii, der schon damals all seine Kräfte aufbot, um ihr den Satan auszutreiben ... (Pressetext Turbine Medien)
    Von allen Geistern besessen 1.jpg
    Ähnliche wie die beliebten Filme der „Scary Movie“-Reihe ist auch „Von allen Geistern besessen“ eine Parodie, die sich über Horrorfilme und deren Klischees lustig macht. Anders als bei „Scary Movie“ zielt Dan Browns Film, für den der Regisseur auch das Drehbuch verfasste, aber nicht auf eine ganze Reihe von Filmen ab, sondern widmet sich ausschließlich einem einzigen Film, nämlich William Friedkins Klassiker „Der Exorzist“ aus dem Jahr 1973. Dabei handelt es sich strenggenommen nicht um eine Parodie, sondern um eine Art parodistische Fortsetzung, denn die Ereignisse aus dem Kultfilm werden nicht direkt durch den Kakao gezogen, sondern wiederholen sich in gewisser Weise, wenn auch auf eine etwas andere Art. Der größte Clou ist dabei die Tatsache, dass die Darstellerin Linda Blair, die im Originalfilm in die Rolle der von einem Dämonen besessenen Regan schlüpfte und damit eine ganze Generation schockierte, erneut in dieser Rolle zu sehen ist – natürlich entsprechend gealtert und (vermutlich aus Urheberrechtsgründen) mit einem anderen Rollennamen versehen. Linda Blair nimmt sich und ihre ikonischste Rolle damit augenzwinkernd selbst auf den Arm und beweist damit viel Sinn für Humor. Etwas, was man dem Film hingegen nur bedingt attestieren kann.
    Von allen Geistern besessen 5.jpg
    Leider sind die Witze und Slapstickeinlagen des Films auf Dauer sehr ermüdend und erwecken mehr Fremdscham als Freude. Gerade wenn man den Film mit den Klassikern der „Die Nackte Kanone“-Reihe vergleicht, oder mit Filmen wie „Die unglaubliche Reise in einem Verrückten Flugzeug“, in welcher Leslie Nielsen ebenfalls zu sehen war, wirkt der Film sehr überdreht und albern – und wenn man bedenkt, wie überdreht und albern die eben genannten Filme schon sind, hat man ungefähr ein Bild davon, wie „Von allen Geistern besessen“ ausschaut. Bob Logan überspannt den Bogen viel zu häufig und driftet derart ins Absurde ab, dass es selbst eingefleischten Comedy- und Slapstickfans zu viel werden dürfte. Mit nicht einmal 90 Minuten Spielzeit ist die Sketchparade zwar verhältnismäßig kurz ausgefallen, dennoch kommt es hie und da zu Längen. Das liegt primär daran, dass man sich zu sehr auf eine einzelne Idee beschränkt und diese bis zum Erbrechen (der obligatorischen „Erbensuppe“) wiederkäut und jede noch so blöde, abwegige oder alberne Idee für einen Gag hineinwirft. Immerhin lässt sich nicht leugnen, dass bei der Menge an Gags auch der ein oder andere Treffer dabei ist, der dem Publikum durchaus den ein oder anderen Lacher abringt, aber das ist bei der Menge an Gags auch kein Wunder. Und natürlich sorgt auch Leslie Nielsen mit seinem unvergleichlichen und komplett tabulosen Humor für einige Lacher.
    Von allen Geistern besessen 2.jpg
    Leslie Nielsen, der sich zur Entstehungszeit dieses Films gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere befand, ist sich hier (wie immer!) für keine Albernheit zu schade und gibt seinem Affen ordentlich Zucker. Seine Rolle entspricht im Großen und Ganzen der des Exorzisten Pater Merrin, der im Originalfilm von Max von Sydow gespielt wurde, welcher hier mit allen Facetten durch den Kakao gezogen wird. Leslie Nielsens Pater Mayii ist zwar bei weitem nicht seine beste Rolle, vermutlich rangiert sie nicht einmal unter den Top-10, aber alles in allem sorgen alleine die Gesichtsakrobatik, die Wortwitze und die totale Inkompetenz seines Charakters, die sich dessen alles andere als bewusst ist, bei den Fans der Darstellers für Freudenschreie. Und ja, in gewisser Weise macht „Von allen Geistern besessen“ auch Spaß, vorausgesetzt, dass man mit den Albernheiten zurechtkommt und etwas dafür übrighat. Die Handlung, in der nebenbei noch dezent sozialkritisch auf Fernsehpredigten, Geldmacherei und dem Einfluss der Kirche herumgeritten wird, ist dabei lediglich Mittel zum Zweck, was etwas schade ist, denn die Grundidee hätte deutlich mehr Potential gehabt, und mit einem anderen Autorenteam hätte hier vermutlich ein echter Klassiker bei herauskommen können.

Bildqualität

    Von allen Geistern besessen 3.jpg
    Das feinkörnige Bild liegt im annähernd Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor. Obendrein enthält die Blu-ray Disc auch noch die „Retrofassung“ im Ansichtsverhältnis von 1,33:1 mit schwarzen Balken am rechten und linken Bildrand – qualitativ ist diese Version allerdings höchstens aus Nostalgiegründen zu empfehlen, denn sie entspricht qualitativ einer digitalisierten VHS-Cassette. Optisch hinterlässt die Blu-ray Weltpremiere einen soliden Eindruck und punktet mit einer angenehmen, aber nicht übertriebenen Schärfe, die in Nahaufnahmen – aber nicht nur dort – auch zahlreiche Details erkennen lässt. Mitunter leidet allerdings der „Zauber“ ein wenig darunter, denn die Maske von Linda Blair, die sehr nah an der Originalmaske angelehnt ist, dabei aber weniger furchteinflößend wirkt, ist hier gleich als solche zu erkennen. Die Farben sind sauber und weitestgehend natürlich, könnten aber hie und da etwas kräftiger sein. Der Kontrast ist gut eingestellt, bildet weitestgehend tiefes Schwarz und sauberes Weiß ab, und lässt das Bild in einigen Szenen sehr plastisch wirken. Alles in allem ist die Präsentation also weitaus besser als die DVD, die zuletzt im Jahr 2006 veröffentlicht wurde und demnach auch bereits rund zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Alles andere wäre allerdings auch ein Unding gewesen. Altersbedingte Mängel wie Beschädigungen, Verschmutzungen und ähnliches wurden bis auf einige dezente Pixelblitzer fast vollständig entfernt.

Tonqualität

    Von allen Geistern besessen 4.jpg
    Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung jeweils in dts-HD Master Audio 5.1 und dts 2.0 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Blu-ray Disc vor. Die Dialogverständlichkeit ist dabei gut bis sehr gut, auch wenn die deutsche Sprachfassung ein wenig angestaubt und leicht blechern klingt. Zischlaute klingen ebenfalls leicht übersteuert. Die Musik klingt etwas frischer und verteilt sich selbstverständlich auf sämtliche Kanäle, womit wir auch schon die einzigen hörenswerten Highlights aus den hinteren Boxen erwähnt hätten, die ansonsten nur wenig zu tun haben und nicht wesentlich zum Filmgenuss beitragen. Die deutsche Synchronfassung entstand hörbar unter der Regie von Arne Elsholtz, der sich seinerseits auch für keine Albernheit zu Schade war und den Film zusätzlich mit Kalauern, Albernheiten und zahlreichen Spoonerismen versah (und auch gleich den Part des Erzählers, sowie diverse kleinere Rollen übernahm), die ebenfalls teilweise weit über das Ziel hinausschießen und den Film noch „blöder“ machen, als er ohnehin schon ist. Immerhin sind die Sprecher hervorragend und leisten gewohnt gute Arbeit. Über Leslie Nielsen hören wir dessen Stammsprecher Horst Schön und mit Susanna Bonasewicz, Eric Vaessen, Karin Buchholz, Christian Rode, Gerd Duwner und Jörg Döring sind zahlreiche weitere bekannte Stimmen mit an Bord.

Ausstattung

    - Audiokommentar - Interview: Bob Logan (37:30 Minuten) - Interview: Jeff Freeman (16:28 Minuten) - Interview: Anthony Starke (18:36 Minuten) - Interview: Benj Thall (19:44 Minuten) - Interview: Dove Dellos (15:24 Minuten) - Retrofassung (84:13 Minuten) - US-Kinotrailer (1:15 Minuten) - Deutscher Trailer (2:03 Minuten) Das Bonusmaterial ist ausgesprochen umfangreich und informativ ausgefallen, und wird der Veröffentlichung mehr als gerecht. Den Anfang macht ein „Wirklich ehrlicher Audiokommentar“ von Autor und Regisseur Bob Logan, der – wie sämtliche anderen Boni – auch über optional zuschaltbare deutsche und englische Untertitel verfügt. Darüber hinaus bekommen wir noch zahlreiche Interviews mit den Darstellern Anthony Starke, Dove Dellos und Benj Thall (der auch einige seiner privaten „Behind the Scenes“-Fotos für das Booklet des Mediabooks zur Verfügung stellte), sowie mit Cutter Jeff Freeman und Regisseur Bob Logan selbst zu sehen, in welchen diese von den Dreharbeiten und den Nachwirkungen des Films berichten. Für Retro-Fans wurde auch die Open-Mate Fassung (in deutscher und englischer Sprache) mit ins Set gepackt – allerdings „nur“ in Standartauflösung. Abgerundet wird das Ganze durch den deutschen und den amerikanischen Trailer zum Film.

Fazit

    Technisch betrachtet ist die Blu-ray Weltpremiere durchaus gelungen. Das Bild ist ordentlich, der Ton ist solide und das Bonusmaterial bietet einen guten Einblick in die Produktion und ist dabei noch sehr augenzwinkernd, humorvoll und interessant. Der Film selbst ist ein Kalauer-Feuerwerk, das hart an der Grenze des Erträglichen agiert, aber für Leslie Nielsen Fans eine absolute Empfehlung darstellt. Auch wenn es sich hier bei weitem nicht um den besten Film des Kanadiers handelt, sorgt er bei seinen Fans doch allein durch seine Mimik für Lacher. Fans von „Scary Movie“ und „Die Nackte Kanone“ können daher bedenkenlos zugreifen. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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geschrieben am 02.02.2024

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