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Peninsula (2020) (Limited Mediabook Edition) (Blu-ray + Bonus Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Train to Busan 2

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Verkauf:
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Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (2x), Extras in HD (komplett), Media Book,
Limitiert und serialisiert auf 3.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Peninsula (2020):
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch Dolby Atmos

Haunters:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Koreanisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Peninsula (2020):
Deutsch, Niederländisch

Haunters:
Deutsch, Niederländisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
116 Minuten
Veröffentlichung:
19.02.2021
 
STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Bereits 2016 konfrontierte der südkoreanische Regisseur Yeon Sang-Ho Passagiere eines Zuges auf ihrer Reise mit Zombies. Nachdem er sich zunächst mit einigen Animationsfilmen einen Namen machen konnte, sorgte sein Realfilm-Debüt "Train to Busan" auch international für großes Aufsehen bei Horrorfans. Aufgrund des großen Erfolges ist es dann auch nicht verwunderlich, dass der Film eine Fortsetzung nach sich zieht. Mit dem hier vorliegenden "Peninsula" erzählt Sang-Ho nun weitere Ereignisse aus dem von Zombies überlaufenen Südkorea. Herausgeber Splendid Films brachte den Horrortrip sowohl auf Blu-ray als auch im 4K Ultra HD Format in den Handel. Während die Full HD Fassung neben einer normalen Keep Case Verpackung auch in einem schicken Mediabook erhältlich ist, müssen Freunde der hochauflösenden Variante etwas tiefer in den Tasche greifen, wenn sie die Ultra HD auch in einer Sonderverpackung, welche im DIN A3 Format erscheint, ihr eigenen nennen wollen. Splendid Films stellte der Redaktion freundlicherweise je ein Blu-ray Mediabook und eine 4K UHD im Keep Case zur Verfügung, auf denen die nun folgende Bewertung basiert.

Story

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Vier Jahre nach den verheerenden Ereignissen im Zug nach Busan ist die koreanische Halbinsel fest in der Hand von Zombies. Das Gebiet wurde komplett abgeriegelt und die angrenzenden Staaten lassen niemanden aus der verbotenen Zone hinein bzw. niemanden dorther hinaus. Dennoch ist die Gegend ein beliebtes Ziel von Schmugglern und Verbrechern. Dem ehemalige Soldat Jung-seok (G. Dong-won), welcher seinerzeit selbst seine Familie durch den Virusausbruch verlor, wird ein verheißungsvoller Job angeboten: Wenn er einen Transporter gefüllt mit Dollar-Scheinen aus dem Sperrgebiet holt, soll er einen großen Anteil des Geldes bekommen. Vor Ort müssen er und sein Team jedoch feststellen, dass sich inzwischen weitere Überlebenden in der Zone gruppiert haben: Unter der Führung von Captain Seo (K. Kyo-hwan) hat hier nämlich die "Einheit 631" das Sagen über die knappen Ressourcen. Unerwartete Hilfe bekommt Jung-seok von Min Jung (L. Jung-hyun) und ihren beiden Töchtern, welche sich im Untergrund versteckt halten. Doch schaffen sie gemeinsam den Rückweg durch die mit Zombies gefüllte Stadt zum rettenden Hafen?
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Die Fortsetzung des einstigen Geheimtipps aus Südkorea scheint sich nun ganz den westlichen "Gesetzen" für Mehrteiler verschrieben zu haben, denn auch hier heißt das Motto jetzt ganz klar: "Größer, schneller, weiter!" Spielte sich die Geschichte des Vorgängers fast ausschließlich in den Wagons eines Zuges ab, weitet man die Fortsetzung auf ein komplettes Stadtgebiet aus. Auch die Anzahl der Zombies erhöhte man drastisch, sodass hier durchaus Vergleiche mit Filmen wie "World War Z" angestellt werden können: Wo man auch hinschaut, überall tummeln sich die Untoten, welche nach wie vor durch Geräusche und Licht angezogen werden. Zudem haben sie nichts von ihrer Schnelligkeit eingebüßt und bieten somit erneut eine Abwechslung gegenüber den Durchschnittszombies, welche man aus "The Walking Dead" & Co. kennt. Die Geschichte selbst setzt vier Jahre nach den Ereignissen des Vorläufers ein und setzt den Fokus auf einen komplett neuen Cast. Der Zuschauer lernt zunächst den Ex-Soldaten Jung-seok kennen, welcher von Gang Dongs-won gespielt wird. Seine Familie verlor er bereits auf der Flucht aus Südkorea, lediglich sein Schwager Cheol-min, gespielt durch Kim Do-yun, ist noch an seiner Seite. Da inzwischen alle aus der Zone kommenden Flüchtlinge in den umliegenden Ländern missachtet werden, kommt den beiden ein Schmuggler-Angebot recht: Im Sperrgebiet soll ein Transporter voller amerikanischer Dollar stecken, der allen Beteiligten des Unterfangens einen großen Kapitalbetrag bescheren könnte. Mit einem kleinen Trupp wagen Jung-seok und Cheol-min den Vorstoß in die verbotene Zone, nur um hier feststellen zu müssen, dass eine brutale Gang alle Überlebenden unterjocht. Zum Spaß der Truppe veranstaltet man sogar "Gladiatoren-Wettkämpfe", in denen Gefangene gegen Zombies ums nackte Überleben kämpfen müssen. Als Cheol-min von der Truppe gefangen wird, ist Jung-seok auf Hilfe angewiesen, um seinen Schwager aus den brutalen Fängen der Gang zu befreien. Diese erhält er unerwarteter Weise von Min-jung, in deren Rolle Lee Jung-hyun schlüpft, welche mit ihren beiden Töchtern und ihrem Vater verborgen im Untergrund der Stadt lebt. Die kleine Familie weiß sich jedoch sehr gut den Zombie-Horden zu erwehren, können sie doch inzwischen perfekt mit Waffen und Fahrzeugen umgehen. Gemeinsam beschließen sie also Jung-seoks Schwager zu befreien und sich mit dem Geld Richtung Hafen zum rettenden Schiff durchzuschlagen. Doch der Weg ist mit Horden von Untoten gesät, zudem hat auch Captain Seo, gespielt von Koo Kyohwan, der Anführer der Gang inzwischen Wind von dem Geld bekommen, weshalb er seine Männer auf Jung-seok und Min-jung ansetzt. Eine waghalsige Flucht durch die Ruinen der Stadt beginnt…
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Das Tempo des Films ist vor allem durch die zahlreichen Auto-Verfolgungsjagden extrem hoch, jedoch stellen genau diese Abschnitte auch zu gleich einige der größten Probleme des Films dar. Denn diese Actionszenen wurden fast ausschließlich mit Computer-Animationen erstellt, welche sich stark vom Rest des Films absetzen. Nicht nur grafisch, sondern auch, was die Film-Geschwindigkeit betrifft, denn oftmals hat man hier das Gefühl, jemand hält die Vorspultaste gedrückt. Viele Szenen sind damit komplett übertrieben und - selbst für einen Film in diesem Genre - völlig unrealistisch. Dazu trägt dann eben auch bei, dass eine 14-jährige hinter dem Steuer sitzt, gegen die so mancher professionelle Rennfahrer alt aussehen würde. Das ist wirklich schaden, denn an sich ist der Horrorfilm wirklich recht unterhaltsam geraten, wenn er natürlich auch das Rad nicht neu erfindet und somit nur das bietet, was man schon aus diversen anderen Zombie-Beiträgen kennt. Dennoch verhält es sich wie mit einem Gericht beliebter Fastfood-Ketten: auch wenn man stets weiß, was einen erwartet, schmeckt es einem von Zeit zu Zeit dennoch immer wieder gut. Langeweile kommt während der knappen zwei Stunden dann auch nicht auf, sieht man vom etwas arg theatralisch gehaltenen Finale ab, in dem man einige Protagonisten dann doch etwas zu Heldenhaft darstellt. Auch hier setzt man dem Vorläufer noch einen drauf, bei dem alles noch in etwas geregelteren Bahnen verlief. Unter dem Strich unterhält die Fortsetzung somit zwar recht gut, kommt allerdings nicht an seinen direkten Vorgänger heran. Vielleicht hätte man hier doch alles etwas kleiner halten sollen, oder sich zumindest ein Skript überlegen müssen, das man auch mit realen Stunts bewältigt bekommt. So ziehen die zahlreichen, schlecht designten Abschnitte den Film etwas nach unten, was er eigentlich nicht unbedingt verdient hat.

Bildqualität

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An der Bildqualität gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen, bekommt man hier doch wieder knackscharfe und sehr detaillierte Bilder geliefert. Selbst in den zahlreichen Nachtszenen können Detailverluste vermieden werden, zudem präsentieren sich Kontrast und Schwarzwert auf sehr ausgewogenem Niveau. Kritikpunkte sind dann die schon erwähnten digitalen Effekte, welche eben besonders bei den Autoverfolgungsjagden zum Einsatz kommen. Hier hat man sofort das Gefühl, man bekommt Ausschnitte aus einem Videospiel gezeigt, mit realer Fahrphysik hat das hier alles nichts zu tun. Unrealistische Darstellungen bekommt man auch an einigen Sets zu sehen, denn wirkt alles oftmals sehr drapiert und gestellt. Hier kann man deutlich erkennen, dass Autos bewusst mit Schmutz eingedeckt wurden, oder die eigentlich wildwachsende Vegetation sich eben nicht selbst den Weg durch den Asphalt gebahnt hat. Da sich dies aber "nur" auf die Atmosphäre, nicht aber auf die Bild-Qualität auswirkt, sei dies hier nicht weiter berücksichtig. Einen sehr guten Eindruck hinterlassen auch Close-ups, in denen feinste Härchen und Hautporen zum Vorschein kommen. Hier erhält man also eine moderne Produktion, die jedoch starke Einbußen durch die Design-Entscheidungen der Special-Effects Macher zu verbuchen hat.

Tonqualität

Sowohl Blu-ray als auch Ultra HD bieten folgende Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Koreanisch Dolby Atmos (inkl. Dolby True HD 7.1)
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Gegenüber dem koreanischen Originalton, welcher hier mangels Sprachkenntnis nur stichprobenartig getestet wurde, muss sich die deutsche Synchronisation allein schon durch einen geringeren Grundpegel geschlagen geben. Nach dessen Anhebung bekommt man jedoch auch hier zahlreiche Surround-Effekte auf den umherliegenden Kanälen geboten, welche vor allem in den Actionszenen mit einbezogen werden. Leider darf der Subwoofer nicht kräftiger ins Geschehen eingreifen, weshalb Explosionen und größere Waffen-Kaliber etwas drucklos erscheinen. In den ruhigeren Momenten erhält der Soundtrack durch die Mehrkanalunterstützung an Volumen, sodass hier die Atmosphäre oftmals intensiviert werden kann. Positiv hervorheben kann man auch die akustische Begleitung der Zombie-Horden, bei denen man sich als Zuschauer oftmals wirklich umzingelt fühlt. Insgesamt also eine recht solide Abmischung, die jedoch noch einen ganzen Ticken hätte besser ausfallen können.

Ausstattung

In seinem Unboxing-Video zeigt Chefredakteur Michael Speier, was das Mediabook zu bieten hat: Das Bonus-Material auf Blu-ray und UHD besteht lediglich aus den folgenden Trailern: - International Main Trailer (1:51 Min.) - Teaser Trailer (1:33 Min.) - TV-Spot - 15 Seconds - TV-Spot - 30 Seconds - TV-Spot - 60 Seconds - Filmtips: Force of Nature, Deliver us from Evil, The Blackout, The Doorman, IP Man - Kung Fu Master, Becky, Anderson Falls, Fatman Leider bekommt man hier kein Making Of geboten, auch Interviews sucht man hier vergebens. Die Keep Case Verpackungen verfügen jeweils über ein Wendecover.
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Dem Mediabook liegt mit "Haunters" noch ein Mystery-Thriller von 2010 bei, in dem Gang Dong-won ebenfalls die Hauptrolle übernahm. Dieser wurde mit einem zusätzlichen Musikvideo, dem Trailer zum Film und einer Handvoll Trailer zu anderen Titeln des Labels ausgestattet. Der Film selbst wird an dieser Stelle ebenfalls als Bonusmaterial gewertet, weshalb die Bonusbewertung in diesem Fall etwas besser ausfällt als die der Standard-Edition.

Fazit

Dass das Hollywood-Gesetz "Größer, schneller, weiter!" nicht immer auch "besser" bedeutet, muss nun leider auch die Fortsetzung des südkoreanischen Geheimtipps "Train to Busan" erfahren. Was man seinerzeit an Spannung auf dem engen Raum eines Zuges erzeugen konnte, kann man leider nur bedingt auf eine große Stadt übertragen. Daran sind aber vor allem zahlreiche Auto-Stunts schuld, welche man zu großen Teilen am Computer erzeugte. Deren CGI-Effekte setzen sich hier stark vom restlichen Bild ab und sind zudem oftmals völlig übertrieben. Ansonsten bekommt man hier gewohnte Zombie-Kost, die aber trotz fehlender Innovationen sehr gut unterhalten kann. Technisch überzeugt das Bild bis auf einige Design-Entscheidungen - beim Ton könnte es hingegen etwas "mehr von allem" sein, womit sich die deutsche Synchronisation dem koreanischen O-Ton geschlagen geben muss. Mangels wirklicher Extras kann man leider nach dem Abspann nicht länger in der Zombie-Welt verweilen, sodass hier vielleicht nur eine erneute Fahrt im Zug nach Busan hilft. (Jörn Pomplitz, Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 18.03.2021

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1 Bewertung(en) mit ø 3,00 Punkten
 
STORY
2.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
4.0
 
EXTRAS
2.0

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