10 Minutes Gone Blu-ray

Original Filmtitel: 10 Minutes Gone (2019)

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
96 Minuten
Veröffentlichung:
06.02.2020
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STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit jeder neuen Produktion, die den einstigen Action-Star Bruce Willis in seinem Cast aufführt, stellt sich für Fans des Schauspielers inzwischen jedes Mal erneut die Frage, ob ihr Liebling einen vollwertigen Auftritt hinlegt, oder nur, wie so oft in letzter Zeit, in einer kleinen Nebenrolle agiert und somit auf dem Cover nur als Blickfang fungiert. Um es direkt vorweg zu nehmen und die Interessierten nicht länger auf die Folter zu spannen: In dem hier vorliegenden Action-Thriller bewegt sich Bruce Willis im guten Mittelfeld - die Hauptrolle übernimmt hier aber klar Michael Chiklis. Das nachstehende Review führt dabei zu Tage, was die Blu-ray, welche im Vertrieb von Sony Pictures Home Entertainment bzw. Tiberius Film erscheint, zu bieten hat.

Story

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Im Auftrag von Rex (B. Willis) sollen Frank (M. Chiklis) und sein Bruder Joe (T.J. Olson) mit ihrer Gang in eine Bank einbrechen und dort den Inhalt eines Schließfaches besorgen. Trotz sorgfältiger Planung wird bei dem Überfall der Alarm ausgelöst und das Gelände von der Polizei abgeriegelt. Auf der Flucht wird Frank hinterrücks niedergeschlagen und liegt knapp 10 Minuten ohnmächtig in einer Nebengasse. Als er wieder zu sich kommt, muss er feststellen, dass sein Bruder erschossen neben ihm liegt und von der Beute jede Spur fehlt. Da Rex selber unter Druck bei seinen Partnern steht, fordert er Frank auf, sich schleunigst auf die Suche nach den Hintermännern zu machen. Frank sucht daher nach und nach seine Komplizen auf, um mit ihnen zu klären, was in den 10 Minuten seiner Ohnmacht passiert ist. Es dauert jedoch nicht lange, bis ihnen mit Ivory (L. Hull) auch eine von Rex entsandte Profi-Killerin auf den Versen ist, um alle für den misslungen Überfall zur Rechenschafft zu zeihen. Ob es Frank schnell genug gelingt, den Saboteur zu entlarven und den Tod seines Bruders zu rächen?
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Seit gut 10 Jahren hält sich Regisseur Brian. A Miller nun mit soliden Action-Filme der Marke "Backtrace" oder "Officer Down" im Geschäft. Dabei konnte er hier und da immer wieder auf routinierte Altstars wie Sylvester Stallone, John Cusack, Stephen Dorff oder James Caan zurückgreifen. "Stirb langsam" Star Bruce Willis scheint es dem Regisseur dabei jedoch besonders angetan zu haben, denn der hier vorliegende Action-Thriller ist nun schon die insgesamt vierte Zusammenarbeit der beiden. Willis spielt hier jedoch wie eingangs schon erwähnt nicht die erste Geige, taucht aber zwischendurch immer wieder öfters in Erscheinung. Insofern ist dies schon mehr, als in einigen anderen Produktionen Willis' jüngster Vergangenheit, in denen er sich auch gerne mal nur für einige wenige Filmminuten blicken lässt. Sein hier dargebotenes Schauspiel zeigt ihn dann von seiner routinierten Seite, an der es prinzipiell nichts auszusetzen gibt. Zwar bietet er hier auch keine Überraschungen, agiert dafür in seiner Rolle aber recht souverän. Das Hauptaugenmerkt im Film liegt daher auf Michael Chiklis, der vor allem Serien-Fans aus TV-Shows wie "The Shield" oder "Gotham" bekannt sein dürfte. Als Kopf einer Bande von Bankräubern wird dieser von Bruce Willis für einen lukrativen Job angeheuert. Zusammen mit seinem Bruder Joe, der hier von Tyler Jon Olson gespielt wird, sowie einem System-Spezialisten und zwei Haudegen fürs Grobe, sollen die beiden den Inhalt eines Schließfaches erbeuten und zu ihrem Auftraggeber Rex bringen. Doch schon der Überfall selbst läuft trotz akribischer Planung schief und endet in einem Dilemma, dem Joe zum Opfer fällt und das die Gruppe in alle Himmelrichtungen zerstreut. Für Frank ist schnell klar, dass nur ein Insider hinter der ganzen Sache stecken kann und so macht er sich auf die Suche nach seinen Mittätern, um diese zur Rede zu stellen. Die Mitglieder der Gang werden durch Kyle Schmid in der Rolle des System-Spezialisten Griffin, sowie Swen Temmel und Sergio Rizzuto, welche die beiden Haudegen Baxter und Marshall übernehmen, gespielt. Unterstützung bei seinen Ermittlungen erhält Frank von Joe's Freundin Claire, die von Meadow Williams verkörpert wird. Ihnen dicht auf den Versen ist die Profi-Killerin Ivory, in deren Haut Lydia Hull schlüpft. Sie soll im Auftrag von Rex dafür sorgen, dass keine Spuren zurückgelassen werden, aus denen Rückschlüsse auf den Auftraggeber zu schließen sind. Sie alle agieren, im Rahmen des doch recht einfach umgesetzten Films, der nur knapp über B-Movie-Verhältnissen steht, recht solide, ohne dass jedoch einer von ihnen ausdrücklich hervorgehoben werden müsste.
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Insgesamt orientiert sich der Film eher an soliden TV-Produktionen, was man vor allem an den nur durchschnittlichen Dialogen spürt. Im Film selbst wird der Überfall mehrfach aus Sicht des jeweiligen Bandenmitgliedes gezeigt, da es hier aber eigentlich zu keinen nennenswerten Änderungen oder Überraschungen im Ablauf kommt, wirkt das Ganze eher überflüssig. Dies ist ebenso bei einer knapp 5 Minuten andauernden Nachrichtensendung der Fall, die innerhalb des Films die Ereignisse des Überfalls noch einmal zusammenfasst. Da man ja als Zuschauer selbst "dabei" war, ist dieser Teil ziemlich unnötig und wurde vermutlich nur eingesetzt, um die Laufzeit etwas zu strecken. Die Action im Film beschränkt sich größtenteils auf den Überfall und die damit verbundene Flucht. Da dessen Ablauf wie schon erwähnt mehrfach aus verschiedenen Sichten rekonstruiert wird, handelt es sich unter dem Strich jedoch immer wieder um die gleiche Action-Szene, nur eben mit einigen anderen Elementen. Grundsolide wurden die Schießereien und Verfolgungsjagten dennoch in Szene gesetzt, soviel muss man dem Action-Thriller dann schon zugestehen. Die Auflösung am Ende dürfte für eingefleischte Zuschauer jedoch nicht ganz unvorhersehbar kommen, womit sie nur über einen kleinen Überraschungsmoment verfügt. Damit ist der Film zwar nicht grundsätzlich schlecht, mehr als über das Mittelmaß ragt er dann jedoch auch nicht hinaus.

Bildqualität

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Der Blu-ray Transfer liegt im fast Bildschirmfüllenden Format von 1.85:1 vor und verfügt über sehr gute Schärfewerte und eine sehr natürlich Farbdarstellung. Der Schwarzwert in dunklen Abschnitten liefert ebenfalls ein grundsolides Ergebnis, an dem es nichts zu beanstanden gibt. Einige der Action-Szenen wurden mit Action-Cams aus dem Hause GoPro aufgenommen. Diese sind dann bewusst verwackelt, vermitteln dafür aber ein gutes Mittendrin-Gefühl. Ab und an wurden Stilmittel wie Lense-Flare oder Unschärfen eingesetzt, welche die jeweilige Situation hervorheben sollen. Dies gelingt nicht immer passend, tut der allgemein sehr gut geratenen Qualität des Bildes jedoch keinen Abbruch. Insgesamt kann man dem Action-Thriller eine moderne Bild-Produktion bescheinigen, an der es insgesamt nichts Nennenswertes auszusetzen gibt.

Tonqualität

Der Blu-ray verfügt über lediglich zwei Tonspuren: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
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Während die Surround-Verteilung über alle Lautsprecher insgesamt sehr gut ausfällt, was vor allem in den Action-Szenen des Überfalls immer wieder auffällt, so ist die Gesamt-Lautstärke und die damit nur bedingt vorhandene Dynamik in der deutschen Synchronisation etwas zu gering ausgefallen. Im Vergleich mit ihrem englischen Pendant fällt sofort auf, dass der Originalton doch über einiges mehr an Dynamik und Bass-Einsatz verfügt. Zwar eine Sache, der man mit einem Dreh am Lautstärke-Regler etwas entgegenwirken kann, so ganz zufrieden stellt einen aber auch das nicht so ganz. Hinzu kommen wie schon erwähnt eher durchschnittliche Dialoge, bei denen die Sprecher der hiesigen Sprachfassung ein wenig lustlos agieren. Eine Ausnahme macht hier Manfred Lehmann, der wieder als Willis' Stammsprecher in Erscheinung tritt und einen gewohnt guten Job abliefert. Abgesehen von den Action-Momenten konzentriert sich die Soundausgabe auf die Dialoge zwischen den Protagonisten, welche zumindest nach Anhebung der Lautstärke stets klar verständlich sind.

Ausstattung

Der Bonus-Bereich des Films ist relativ unspektakulär bestückt: - Deutscher Trailer (1:57 Min.) - Englischer Trailer (1:53 Min.) - Featurette (7:17 Min.) - Trailershow: Rogue Warfare - Der Feind, T-34: Das Duell, Message Man, Speed Kills
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Das knapp 7-minütige Featurette zeigt ein kurzes Making Of, in dem Regisseur Brian A. Miller, sowie die Schauspieler Michael Chiklis, Kyle Schmid, Swen Temmel und Meadow Williams den Filminhalt und ihre Rollen noch einmal zusammenfassen. Ebenfalls gibt es hier einige Impressionen vom Dreh zu sehen. Insgesamt bietet man hier aber nur eine kurze Werbevorstellung, der es deutlich an Substanz fehlt. Ein Interview mit Bruce Willis sucht man zudem ebenfalls vergebens.

Fazit

Der Action-Thriller verfügt über eine grundsolide Darstellung seiner Schauspieler und gut gemachter Action, die sich jedoch durch die Erzählung aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder wiederholt. Zwar driftet man nicht unbedingt in Langeweile ab, echte Überraschungen bietet man jedoch auch nicht. Die sucht man auch bei der technischen Umsetzung mehr oder weniger vergebens, denn während man zwar beim Bild eine durchaus moderne Produktion abliefert, will es bei der deutschen Synchronisation nicht so ganz zünden: Trotz gleichem Sound-Format verfügt der englische Originalton nämlich über mehr Biss und einen deutlich höheren Pegel. Das Bonus-Material besteht nur aus einem kurzen Featurette, das nicht einmal die 10 Minuten-Marke knackt. Zwar ist der Film dadurch nicht automatisch schlecht, insgesamt verschenkt man aber dennoch recht viel Potential und kann sich dadurch leider nicht vom Mittelmaß absetzen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989
geschrieben am 30.01.2020

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