3 from Hell (2019) Blu-ray

Original Filmtitel: 3 from Hell (2019)

3 from Hell (2019)
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Verkauf:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
115 Minuten
Veröffentlichung:
21.11.2019
 
STORY
6
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der Musiker Rob Zombie schuf im Jahr 2002 mit „Haus der 1000 Leichen“ einen Film, der einerseits als Hommage an den Splatterfilm der 1970er Jahre verstanden werden kann, und andererseits selbst zum Kultfilm avancierte. Die noch gelungenere Fortsetzung seines Erstlings folgte 3 Jahre später. Nun veröffentlicht Studiocanal den dritten Teil über die berüchtigte Familie Firefly, wobei der Rechteinhaber erst im zweiten Anlauf eine Freigabe der FSK für die Heimkinoauswertung erhielt – und zwar für die hier vorliegende ungekürzte Kinofassung. Man sollte dabei allerdings wissen, dass es eine rund 40 Sekunden längere Unrated Fassung gibt, die allerdings unwesentlich mehr Gewalt enthält. Ob und wann es diese Unrated Version auf den deutschen Markt schaffen wird ist zur Zeit nicht klar, darum widmen wir uns der veröffentlichten Uncut-Kinofassung des neuesten Zombie-Werks.

Story

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Die Firefly-Family ist nach ihrem letzten blutigen Abenteuer noch einmal davongekommen. Otis (B. Moseley), Baby (S. M. Zombie) und Captain Spaulding (S. Haig) konnten es aber auch danach nicht lassen und haben ihren grausamen Feldzug fortgesetzt, bis man das Trio schließlich geschnappt hat. Nun sollen sie für alle ihre abscheulichen Verbrechen der vergangenen Jahre für immer hinter Gittern wandern. Doch es dauert nicht lange, bis die Drei wieder auf freiem Fuß sind und ihre Welle der Grausamkeiten weiter fortsetzen, indem sie durch die Vereinigten Staaten reisen und dabei jeden ermorden, der ihnen über den Weg läuft... Wer schon mal einen Film von Hardrock-Legende Rob Zombie gesehen hat, der weiß, was ihn erwartet: Dreckige Bilder, abartige Charaktere, schonungslose Gewalt, inflationär eingesetzte Schimpfwörter und natürlich seine geliebte Ehefrau Sheri Moon, deren Schönheit (im Auge des Betrachters, bzw. des Ehemanns und Regisseurs) mindestens einmal in Zeitlupe zelebriert wird. Selbstredend unterlegt mit einem entsprechend rockiger Soundtrack, denn immerhin liegen Zombies Wurzeln ja im Hardrock.
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Dementsprechend schaut auch sein neuestes Werk „3 From Hell“ aus, in dem er die Geschichte über die Firefly-Familie, oder besser gesagt dem, was noch davon übrig ist, weitererzählt. Wir erinnern uns: Die Firefly-Familie lockte seinerzeit zahlreiche Opfer in ihr „Haus der 1000 Leichen“ um sie dort brutal zu foltern, umzubringen und auszustellen, jedenfalls so lange, bis man ihnen auf die Schliche kam und das FBI unter der Leitung von Sheriff Quincy Wydell die drei flüchtigen Mitglieder der Familie, die „The Devils Rejects“ kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten hetzte, wobei Baby (Sheri Moon Zombie), Otis (Bill Moseley) und Captain Spaulding (Sid Haig) eine blutige Spur der Verwüstung hinter sich herzogen. Das ganze Endete in einem Kugelhagel, welchem die drei Serienmörder zum Opfer fielen, wodurch der Film und der Albtraum ein Ende fanden. Bis heute! Denn ja, die drei haben überlebt – wie auch immer! Und nun wird ihnen der Prozess gemacht, beziehungsweise wurde Oberhaupt und Killerclown Captain Spaulding gleich nach seiner Genesung und einem Interview hingerichtet, was vermutlich dem Umstand geschuldet war, dass der grandiose Charakterdarsteller Sid Haig gesundheitlich bereits sehr angeschlagen war und inzwischen leider verstorben ist. Damit es trotzdem noch „3 from Hell“ sind, gesellt sich Richard Brake zu der Gruppe, und stellt damit eine grandiose Ergänzung dar. Bereits in Rob Zombies „31“ konnte der Mime in seiner Rolle als „Doom-Head“ überzeugen, allerdings kommt seine Rolle in diesem Film nicht ganz an die Intensität der Darstellung aus „31“ heran.
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Der Punkt mit der „Intesität“ trifft leider nicht nur auf diesen Charakter, sondern auf den gesamten Film zu. Dieser hinterlässt leider einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Spannung ist da – aber eben zu keiner Zeit in dem Umfang, wie bei den beiden Vorgängern. Die Charaktere sind widerwärtig und Brutal – aber auch hier sind wir schon härteres gewohnt. Und auch wenn die „Story“ der beiden Vorgänger bereits dünn war, so konnte man doch immer irgendwie mit den Figuren mitfiebern – komischerweise hatten hier stets die „bösen“ die Sympathien für sich gepachtet, was in diesem Film leider nicht ganz so stark der Fall ist. Man hat sich irgendwie an allem sattgesehen, Medien- und Sozialkritik (die in den ersten beiden Filmen zumindest peripher vorhanden waren) sucht man vergeblich und überhaupt kommt der Film nicht so richtig in Fahrt, wodurch sich im Mittelteil sogar ein wenig Langeweile ausbreitet. Erschwerend kommt das wirklich dumme Verhalten der Opfer dazu, die allesamt so unglaublich dämlich und kopflos reagieren, dass man sich beim besten Willen nicht mit ihnen identifizieren kann – was allerdings auch nicht wirklich gewollt sein dürfte. Fans der Familie Firefly können natürlich dennoch zugreifen und dürften an dem immer noch hohen Gewaltgrad, dem schnoddrigen Ton und der allgemein dreckigen Atmosphäre dennoch ihre Freude haben. Trotzdem ist dieser Teil der bisher schwächste der Reihe.

Bildqualität

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Das extrem körnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und ist aufgrund der zahlreichen Stilmittel kaum objektiv zu bewerten. Rob Zombie setzt hier alles daran, dem Film einen dreckigen, schludrigen und „alten“ Look zu verpassen, damit der Film den Eindruck einer einer abgenudelte Grindhouse-Kopie aus den 1970er Jahren vermittelt. Zwar wurden keine übertriebenen Filmstörungen, Risse oder ähnliches in den Film eingearbeitet, wie es bei „Planet Terror“ der Fall war, aber alles andere bekommen wir zu sehen – bis hin zu künstlichem, beinahe schon übertrieben eingesetztem Filmkorn. Das Bild ist zuweilen etwas unscharf, dann wieder so scharf, dass es fast schon weh tut. Die Farbpalette schwankt je nach Szene ins Extreme ab, ist aber überwiegend eher trist und zurückhaltend und auch der Kontrast ist alles andere als Optimal. Gepaart mit Doppelkonturen, Nachzieheffekten und immer wieder schwammig werdenden Bildern bereitet der Film, der auch immer wieder extreme Close-Ups einfängt, die dann mit extremer Schärfe und Detailreichtum punkten können. Trotz all der Ausfälle bleibt jedenfalls eines gewiss: genau so schlecht wie das Bild zuweilen aussieht soll und muss es auch aussehen! Da wir eine Bewertung abgeben müssen, einigen wir uns auf eine 7-Punkte-Wertung, wobei diese je nach Zuschauer entweder viel zu hoch (für jene, die Hochglanz-Optik erwarten) oder viel zu niedrig (für jene, die den Kunstfaktor erkennen) ausgefallen dürfte.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master 5.1 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf der Disc vor. Neben den zahlreichen gut platzierten Surroundeffekten mit satten Subwoofereinsätzen (hier sei vor allen Dingen das bleihaltige Finale erwähnt) kommt vor allem die Musik perfekt über sämtliche Lautsprecher. Für diese zeichnete sich, wie bereits bei „31“ Zeuss aus, der mit seinen Kompositionen und der Wahl der VA-Titel perfekte Arbeit leistet und den Film genial untermalt. Wenn Baby in Zeitlupe zu Suzi Quatros „The Wild One“ mit der Kamera flirtet oder das beinahe schon traumwandlerische Shoot-Out am Ende mit Iron Butterflys „In-A-Gadda-Da-Vida“ unterlegt wird, sieht man sich in Gedanken schon im Musikhandel den Soundtrack auf das Laufband legen.
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Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Christa Kistner Synchronproduktions GmbH in Berlin unter der Regie und nach einem Dialogbuch von Hannes Maurer und ist alles in allem gut – allerdings mit einigen Abstrichen. Zwar haben wir namhafte und im Grunde genommen begabte Sprecher wie Christin Marquitan, die zu Baby Firefly passt wie die Faust aufs Auge.
Michael Iwannek, der als „Happy Hogan“ über Jon Favreau in den Marvel Filmen ganz hervorragend gepasst hat, klingt über Richard Brake ein wenig zu harmlos, auch wenn er sehr gute Arbeit leistet. Wenn wir allerdings an die phantastische Leistung von Klaus Dieter Klebsch in „31“ zurückdenken, dann wirkt dieser einfach unerbittlicher und brutaler. Des weiteren hätten wir noch große Namen wie Stefan Gossler, Charles Rettinghaus, Erich Räuker und Thomas Nero Wolff mit am Start, aber trotz diesem begabten Sprecherensemble klingt das Ganze nicht so gut, wie man es – wenn man den Film mit den beiden Vorgängern vergleicht - erwarten würde. Besonders negativ fallen hier die zahlreichen Schimpfwörter auf, die im deutschen nicht halb so hart und fies klingen wie im Original. Hier empfiehlt es sich daher auch mal die amerikanische Originalversion anzusehen, da diese wesentlich dreckiger, vulgärer und einfach passender ausfällt, als es die deutsche Synchronfassung jemals sein könnte – und das sage ich als ausgesprochener Fan von deutschen Synchronarbeiten.

Ausstattung

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Neben diversen Trailern bekommen wir lediglich ein einziges Bonusfeature namens „Zur Hölle und Zurück“ geboten, hinter dem sich jedoch ein ausführliches Making-Of in Spielfilmlänge (91:25 Minuten) verbirgt. Hierin erfährt der geneigte Zuschauer alles, was es über den Film und seine Entstehung zu wissen gibt. Und dadurch ergibt sich, obwohl „nur“ ein einziges Feature enthalten ist, eine verhältnismäßig hohe Wertung. Ach so, ja... ein Wendecover wurde dem Titel ebenfalls spendiert.

Fazit

Technisch bekommen wir zu sehen und zu hören, was wir hören und sehen sollen – ganz gleich ob uns das nun objektiv gefällt oder nicht. Das Bild ist dank diverser Stilmittel und Verfremdungen sehr gewöhnungsbedürftig, der Sound rockt, allerdings ist die deutsche Synchronfassung nicht ganz das Gelbe vom Ei, und auf den ersten Blick ist das Bonusmaterial eher übersichtlich, enthält aber fast alles, was man braucht. So gesehen gibt es also kaum etwas zu bemängeln. Das Gleiche gilt für den Film, denn der bietet das, was man von ihn erwartet: Kaputte Figuren, Dreck, Gewalt und noch mehr Dreck. Die Handlung ist dabei eher nebensächlich und arg an den Haaren herbeigezogen, beginnend bei den „Helden“ die immer noch am Leben sind. Macht aber nichts, denn Fans der Familie Firefly kommen dadurch voll auf ihre Kosten. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 27.12.2019

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5 Bewertung(en) mit ø 3,55 Punkten
 
STORY
3.8
 
BILDQUALITäT
3.6
 
TONQUALITäT
3.8
 
EXTRAS
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