Stephen Kings Rhea M... Es begann ohne Warnung (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: Maximum Overdrive

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Disc-Informationen
Uncut, 3 Discs, BD (2x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Media Book
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
10.10.2019
 
STORY
3
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Nach dem enormen Erfolg von Brian De Palmas Verfilmung von „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ erschienen in den 1980er Jahren zahlreiche Adaptionen von Kingschen Werken, wobei nur wenige davon wirklich gut und sehenswert waren. Die meisten davon verärgerten den „King of Horror“, und zwar so sehr, dass er stellenweise sogar auf die Streichung seines Namens beharrte, wie etwa bei Kubricks Verfilmung von „Shining“. 1986 wurde es dem Bestseller-Autoren zu bunt, und er entschied sich selbst hinter die Kamera zu treten und Regie zu führen. Das Ergebnis trug den Titel „Maximum Overdrive“, was hierzulande in „Rhea M – Es begann ohne Warnung“ umbenannt wurde. Nun bringt Koch Media die einzige Regiearbeit von Stephen King in Form eines Mediabooks in den deutschen Handel. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

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Es klingt nach einer Apokalypse der etwas anderen Art: Als die Erde in den Schweif des Kometen Rhea M gerät, beginnen alle technischen Gerätschaften des Planeten ein bedrohliches Eigenleben zu entwickeln. Während die persönliche Beleidigung durch einen Bankautomaten noch verschmerzbar sein mag, besitzen lebendig gewordene Trucks ein ganz anderes Gefahrenpotenzial. Das müssen auch die Eingeschlossenen in einer Raststätte erkennen, die sich - angeführt von Ex-Sträfling Bill (Emilio Estevez) - gegen eine Armada wild gewordener Monstertrucks zur Wehr setzen müssen. (Pressetext Koch Media)
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Mit über 400 Millionen verkauften Büchern gehört Stephen King zu den meistgelesenen Autoren der Gegenwart. Seine Romane wurden in über 50 Sprachen übersetzt und zahlreiche seiner Werke wurden für das Fernsehen, das Kino oder als Hörspiel adaptiert, und Serien wie „Stranger Things“ und „Castle Rock“ huldigen dem Werk des „King of Horror“, der mit seinen 82 Jahren noch immer sehr fleißig in die Tasten haut, und auch gerne in den Verfilmungen seiner Werke vor die Kamera tritt. Zu einigen Verfilmungen steuerte er auch das Drehbuch bei oder fungierte als ausführender Produzent. Als Regisseur betätigte sich der Tausendsassa allerdings nur ein einziges Mal, und wenn man das Resultat dieses einmaligen Ausflugs betrachtet, kommt man nicht umher dafür dankbar zu sein, denn „Rhea M – Es begann ohne Warnung“ ist ein unausgegorener, uninspirierter, alberner und schlecht gespielter Film, der sich nicht in irgendeine Kategorie einordnen lässt, weil er einfach viel zu unkoordiniert bleibt. Wir haben weder anständigen Horror, noch mitreißendes Drama und für eine Komödie fehlt es ihm an Witz. Selbst als Science Fiction kann man dieses Machwerk nicht bezeichnen, denn wir bekommen keine plausibel nachvollziehbaren Erklärungen oder auch nur Ansätze davon geboten, warum hier passiert was passiert. Aber: Was passiert überhaupt? Ein Komet fliegt an der Erde vorbei, und plötzlich drehen alle Maschinen durch. Der Geldautomat beleidigt seinen Kunden als „Arschloch“ (der Kunde wird übrigens von Stephen King selbst gespielt), der Getränkeautomat schießt mit seinem Inhalt, ein elektrisches Fleischmesser „ist scharf auf seine Benutzerin“ und im Höhepunkt sorgt eine Gruppe LKWs für Angst und Schrecken, in dem sie einen Schnellimbiss umzingeln und den Besuchern nach dem Leben trachten. Im Prinzip ist die Grundidee gar nicht schlecht, allein an der Umsetzung hapert es. Die Darsteller, darunter bekannte Gesichter wie Charlie Sheens Bruder Emilio Estevez Pat Hingle, Yeardley Smith und J.C. Quinn, spielen gegen ein unglaublich dämliches Drehbuch voller unsinniger Dialoge (ebenfalls verfasst von Stephen King) an, scheitern dabei aber auf ganzer Linie. Immerhin sind die Old-School-Special Effekts ganz okay und der Soundtrack von AC/DC reißt einige Szenen zumindest akustisch aus der Belanglosigkeit heraus.
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Relativierend muss erwähnt werden dass Stephen King in den 1980er-Jahren unter extremer Alkohol- und Drogensucht litt, und ein Jahr nach den Dreharbeiten in den Entzug ging. Vielleicht hatte er einfach nicht alles unter Kontrolle, vielleicht sah das Ganze in seinem Kopf (oder vor seinen verschleierten Augen) ganz gut aus, vielleicht fehlte ihm einfach nur die Erfahrung einen Stoff, der auf dem Papier super klingt (wobei die zugrundeliegende Geschichte „Trucks“ ebenfalls kein Meisterwerk war) auf die Leinwand zu bringen – unterm Strich spielt das aber alles keine Rolle. Das Endergebnis ist großer Mist, der bestenfalls Hardcore-Fans und Trash-Freunde zufriedenstellen kann, und selbst hier sollte man seine Erwartungen gehörig runterschrauben.

Bildqualität

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Das feinkörnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 2,35:1 vor und kann sein Alter nicht zur Gänze verbergen. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem akzeptablen Maß, bildet aber nur selten kleinere Details ab und wird szenenweise sehr unscharf, was allerdings nicht am Transfer, sondern am Ausgangsmaterial liegt. Die Farben sind sehr kräftig, teilweise schon ein wenig übertrieben, bleiben aber weitestgehend natürlich mit einem leichten Hang ins Rötliche. Der Kontrast geht ebenso wie der Schwarzwert in Ordnung, und altersbedingte Mängel sind sehr selten, aber noch minimal vorhanden.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung in LPCM 2.0 mit optional zuschaltbaren Untertiteln vor und klingt sauber und ordentlich, ist allerdings allgemein ein wenig dumpf. Die Dialoge sind jederzeit gut verständlich, allerdings fallen die Zischlaute ein wenig aus dem Rahmen. Die Musik kommt allerdings sehr gut zur Geltung und rockt ganz anständig, was vor allem daran liegt, dass der ganze Ton ein wenig zu tief zu klingt, was den rockigen Klängen natürlich enorm in die Karten spielt. Allgemein bekommen wir eine angenehme Abmischung und eine sehr breite Bühne zu hören, allerdings gibt es hier noch deutlich Luft nach oben.

Ausstattung

- Deutscher und englischer Trailer und TV-Spots - Audiokommentare von King-Biograf Tony Magistrale, Darsteller Jonah Ray und Blumhouse-Produzent Ryan Turek, - Audiointerview mit Stephen King - Interview mit Produzentin Matha de Laurentiis - Interview mit Darstellerin Laura Harrington - Interview mit Produzent John Short und Darstellerin Yeardley Smith - Interview mit Darsteller Holter Graham - Interview mit Makeup-Artist Dean Gates - Featurette "Der Wilington Factor" über die Filmtechniker - Featurette über AC/DC - Featurette über das "Goblin Projekt" - Hinter den Kulissen - Bildergalerie - Booklet von Uwe Anton
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Das Bonusmaterial kann sich indessen sehen lassen und ist – gelinde gesagt – das Beste an dieser Veröffentlichung. Zum einen hätten wir zwei Audiokommentare, die allerdings ohne deutsche Untertitel auskommen müssen und daher eine bessere Wertung verhindern, gefolgt von zahlreichen Interviews und drei interessanten Featurettes über die Musik, die Spezialeffekte und das Make-Up. Das „Hinter den Kulissen“-Special ist hingegen nur ein überlanges Werbefilmchen. Über die Verpackung und den Inhalt des Booklets kann aufgrund fehlender Ansichtsmaterialien leider nichts gesagt werden.

Fazit

Bild- und Tonqualität der blauen Scheibe(n) aus dem Hause Koch Media sind okay, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Schärfe ist akzeptabel und die Bilder sind schön bunt, der Ton hingegen klingt etwas zu dumpf, was aber kaum der Rede wert ist. Das Bonusmaterial reißt ordentlich etwas heraus und könnte kaum umfangreicher sein. So lassen wir uns das gerne gefallen. Die vermutlich unter großem Alkoholeinfluss entstandene einzige Regiearbeit von Stephen King hingegen ist totaler Müll, der ohne das Mitwirken von Stephen King und Emilio Estevez heute keinem mehr in Erinnerung wäre. Eine dumme Story, unterdurchschnittliche darstellerische Leistungen, dafür aber ein toller Soundtrack und ein paar ganz nette Effekte. Kann man machen, aber man sollte seine Erwartungen gehörig nach unten schrauben. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
5 von 10

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geschrieben am 09.10.2019

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