Stephen King's The Stand - Das letzte Gefecht: Die komplette Mini-Serie Blu-ray

Original Filmtitel: Stephen King's The Stand

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 2.0
Englisch DD 2.0
Spanisch DD 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.33:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
359 Minuten
Veröffentlichung:
26.09.2019
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STORY
6
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
In letzter Zeit laufen wieder vermehrt Verfilmungen der Werke von Stephen King an. Seien es die beiden „Es“-Filme, das „Friedhof der Kuscheltiere“-Remake oder das bald anlaufende „Shining“-Sequel „Doctor Sleep“, oder die zahlreichen TV- und Streamingfilme und -Serien, wie etwa „Der Nebel“, „Mr. Mercedes“, „Under the Dome“, „Geralds Game“ oder aber die auf den Werken basierende Serie „Castle Rock“. Diese Schwemme an Verfilmungen ist allerdings nicht wirklich neu, denn bereits in den 1980er und 90er Jahren gab es eine Vielzahl an Verfilmungen, von denen die meisten eher Durchschnittlich waren und – wie heute auch – fürs Fernsehen produziert wurden. Eine dieser Verfilmungen stellt die 4-teilige Miniserie „Stephen Kings The Stand – Das Letzte Gefecht“ von Regisseur Mick Garris aus dem Jahr 1994 dar, welche nun zur Freude der King-Fans auch endlich von Universal Pictures Home Enteratianment auf Blu-ray Disc veröffentlicht wird.

Story

Ein aggressiver Grippevirus bricht aus einem geheimen Militärlabor aus und rafft beinahe die gesamte Weltbevölkerung dahin. In den USA erhalten die wenigen Überlebenden in ihren Träumen Botschaften, die sie nach Las Vegas führen, wo sie das letzte Gefecht gegen den Teufel überstehen müssen…
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Regisseur Mike Garris hatte zuvor vor allem mit den Fortsetzung „Critters 2 – Sie kehren zurück“ und dem eher bescheidenen „Psycho 4“ auf sich aufmerksam gemacht, bevor er 1992 auf Stephen King traf und dessen Drehbuch „Schlafwandler“, welches auf einem unveröffentlichten Roman des Autoren basierte, auf die Leinwand brachte. Von dort an arbeiteten die beiden häufiger zusammen, vornehmlich für das amerikanische Fernsehen. Es folgten Filme wie „Quicksilver Highway“, „Riding the Bullet“, „Desperation“ und Stephen Kings eigene Version von „Shining“, die der Autor aufgrund seiner Unzufriedenheit mit Stanley Kubriks Verfilmung seines Romans selbst produzierte und auch das Drehbuch verfasste. Auch wenn „Stephen Kings Shining“ aus dem Jahr 1997 im Vergleich mit Kubriks Verfilmung der schlechtere Film ist, so ist es doch die bessere Verfilmung, denn King und Garris legten viel Wert auf eine werkgetreue Umsetzung der berühmten Romanvorlage. Das gleiche trifft indessen auch auf den hier vorliegenden „Stephen Kings The Stand – Das letzte Gefecht zu“, wobei aufgrund der umfangreichen Vorlage dennoch ein paar Kürzungen vorgenommen werden mussten. Trotz der massiven Laufzeit von annähernd 6 Stunden, aufgeteilt auf 4 Episoden mit einer jeweiligen Laufzeit von fernsehtauglichen 90 Minuten, war es unmöglich, alle Facetten des in der ungekürzten Version rund 1230 Seiten umfassenden Mammutwerks zu erfassen. Dennoch ist das Endergebnis absolut sehenswert und vor allem unterhaltsam. Die Handlung dreht sich um einen Killervirus, der binnen kürzester Zeit tötet, höchst ansteckend ist und mehr als 99% der Weltbevölkerung befällt – auch wenn der Film sich vornehmlich auf die Vereinigten Staaten konzentriert. Lediglich eine Handvoll Menschen ist also immun, und unter denen entbrennt letztendlich ein Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde. Im Grunde genommen ist „Stephen Kings The Stand“ eine frühe Version von „The Walking Dead“, nur ohne Zombies, wobei diese in den letzten Staffeln ebenfalls etwas seltener geworden sind.
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Auch in diesem Film bilden sich schnell zwei Gruppen, wobei wir es hier mit einer fast schon unerträglichen Schwarz-Weiß-Malerei zu tun haben. Auf der einen Seite haben wir die 105 Jahre alte Mutter Abigail, gespielt von der Schauspielerin und Bürgerrechtlerin Ruby Dee, die als eine Art personifizierte Güte dargestellt wird. Sie spielt auf ihrer Gitarre, während die Ratten ihr den Mais wegfressen, denn auch die Ratten sind Gottes Geschöpfe. An ihrer Seite findet sich recht bald Gary Sinise als unglaublich naiver Gutsmensch Stu Redman ein, der als eine Art Messias die Verteidigung gegen die Gegenspieler organisiert. Diese werden angeführt von dem „Mann in Schwarz“, Randall Flagg – grandios gespielt von Jamey Sheridan – dem „Bösen in Person“, der bereits mehreren von Kings Helden nach dem Leben trachtete, darunter auch dem Revolvermann Roland Deschain aus Kings Opus Magnum „Der Dunkle Turm“ und dessen lausiger Verfilmung. Die Guten versuchen eine neue Welt aufzubauen, in der alle Wesen Gottes Unterschlupf finden, während die Bösen in Las Vegas (wo sonst?!) eine Armee auf die Beine stellen, um alle Anderen zu vernichten. Dabei nimmt sich die Miniserie reichlich Zeit die zahlreichen Figuren und deren Beziehung zueinander einzuführen. Wer also actionlastigen Endzeit-Horror oder, wie der Titel vermuten lässt, eine große Schlacht erwartet, der wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein. Das titelgebende „Letzte Gefecht“ selbst bleibt leider etwas unspektakulär und wird gewiss den einen oder anderen Zuschauer ernüchtert zurücklassen. „Unspektakulär“ und „Ernüchternd“ ist leider auch die hier vorliegende Verfilmung, denn auch wenn man Kings Werk verhältnismäßig treu bleibt, kann der gesamte Umfang, die Wucht und vor allem die Emotionalität der Vorlage nur in einem geringen Umfang in Bilder gefasst werden. Trotz einiger sehr guter Darsteller, darunter neben den bereits genannten noch Molly Ringwald, Matt Frewer als „Trash“, Rob Lowe als Taubstummer Nick Andros und in Nebenrollen Tom Holland, Sam Raimi, Ed Harris, Stephen Kings selbst und der kürzlich verstorbene Max Wright aus der Fernsehserie ALF, kann die Serie nicht zur Gänze überzeugen und wirkt aus heutiger Sicht etwas angestaubt, langatmig und vor allem „billig“. Trotzdem ist sie, wie bereits erwähnt, unterhaltsam und eignet sich vor allem für all jene die den Roman gelesen haben, um sich die Handlung nochmals grob vor Augen führen zu lassen. Doch auch all jene die den Roman nicht kennen werden hier gut unterhalten, vorausgesetzt man führt sich vor Augen, dass wir es hier mit einer 25 Jahre alten TV-Produktion zu tun haben, die allerdings das bestmögliche aus dem Stoff herauszukitzeln versucht. Aktuell arbeitet Josh Boone an einer Neuverfilmung für CBS.

Bildqualität

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Das Bild liegt im damals TV-üblichen Ansichtsverhältnis von 1,33:1 vor. Im Vergleich zur alten DVD-Version legt die neue Blu-ray Disc aus dem Hause UPHE ordentlich zu, kann aber leider trotzdem nicht ganz ihre TV-Herkunft verbergen. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem guten Niveau, allerdings machen sich immer wieder mal unschärfere Szenen bemerkbar, und echte Topwerte werden hier erwartungsgemäß ohnehin zu keiner Zeit erreicht. Die Farben sind angenehm intensiv, aber nicht übertrieben und überwiegend natürlich. Der Kontrast ist gut eingestellt, der Schwarzwert kann sich sehen lassen, verschluckt allerdings hie und da ein paar Details. Erfreulicherweise halten sich die altersbedingten Mängel sehr in Grenzen. Stellenweise machen sich kleinere Kompressionsartefakte bemerkbar, in dunkleren Bereichen lässt sich ein leichtes Rauschen feststellen, aber die Blu-ray stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten DVD-Version dar. Alles in allem lohnt das Upgrade also.

Tonqualität

Der Ton liegt in deutscher, englischer und spanischer Sprache in dts-HD Master 2.0 Stereo vor. Optional lassen sich deutsche, englische und zahlreiche weitere Untertitel zuschalten. Der Ton klingt sauber und angenehm, mitunter allerdings ein wenig dumpf. Zudem scheint es so, als wäre die Tonhöhe etwas zu tief, was aber nur wenig ins Gewicht fällt. Hintergrundgeräusche und Musik überlagern zu keiner Zeit die Dialoge und vermischen sich stattdessen zu einem angenehmen Klangbild, das zwar ein wenig mehr Dynamik und Feinschliff hätte vertragen können, aber alles in allem als „gut“ bezeichnet werden kann.

Ausstattung

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Das Bonusmaterial besteht aus einem fünfeinhalb minütigen Making-Of, welches im Kern aus einem Interviewausschnitt mit Stephen King besteht, während dem wir einen klitzekleinen Blick auf die Dreharbeiten werfen dürfen und einem Audiokommentar, der allerdings ohne Untertitel auskommen muss und somit lediglich einem englischsprachigen Publikum zugänglich ist. Über ein etwaiges Wendecover kann an dieser Stelle keine Verbindliche Aussage getroffen werden, da uns zu Testzwecken lediglich ein loses Pressemuster zugesandt wurde.

Fazit

Seine TV-Herkunft kann die 4-teilige Miniserie leider nicht ganz verbergen, weder in Qualitativer noch in inszenatorischer Hinsicht. Das Bild ist okay, aber nur wenig besser als eine gute DVD, insbesondere was die Schärfe angeht. Der damaligen DVD-Veröffentlichung gegenüber stellt die Blu-ray allerdings dennoch eine deutliche Verbesserung in Puncto Bildqualität dar. Der Ton bleibt leider auf dem gleichen Niveau und klingt zudem ein wenig zu tief. Das Bonusmaterial ist leider ebenfalls ein wenig spärlich. Zudem fehlen im Bonussektor die Untertitel. Der vierteilige Fernsehfilm schafft es trotz der gewaltigen Laufzeit von knapp 6 Stunden nicht ganz der Vorlage gerecht zu werden, bietet aber eine, wie von Mick Garris gewohnt, ordentliche Adaption der Romanvorlage. Leider sind die zahlreichen Nebenhandlungen, Figurenzeichnung und Hintergründe auf dem Bildschirm nicht ganz so unterhaltsam wie im Roman, was hie und da zu einem etwas zähen Erzählfluss führt. Fans greifen dennoch zu. (Michael Speier)
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5 von 10

Testgeräte

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4 Bewertung(en) mit ø 3,31 Punkten
 
STORY
4.3
 
BILDQUALITäT
3.3
 
TONQUALITäT
3.3
 
EXTRAS
2.5

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