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The Equalizer 2 Blu-ray

Original Filmtitel: The Equalizer 2

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Französisch (Hörfilmfassung) DD 5.1
Russisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Estnisch, Finnisch, Lettisch, Litauisch, Norwegisch, Russisch, Schwedisch, Ukrainisch, Französisch, Niederländisch, Türkisch, Dänisch, Niederländisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
121 Minuten
Veröffentlichung:
17.12.2018
The Equalizer 2 Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.12.2018
Vor einigen Jahren nahm die Welle der Rache-Thriller erneut Fahrt auf und spülte mit ihr Titel wie 96 Hours, John Wick oder The Equalizer in die Heimkinos. Während die beiden erstgenannten inzwischen mit weiteren Fortsetzungen aufwarten können, konnte man im Falle von The Equalizer nicht unbedingt mit einem weiteren Teil rechnen - denn sowohl Regisseur Antoine Fuqua als auch Hauptdarsteller Denzel Washington sind nicht gerade bekannt dafür, Fortsetzungen zu drehen bzw. in ihnen mitzuspielen. Scheinbar kommt aber für jeden irgendwann das erste Mal und auch der Bücherliebenden Robert McCall setzt sich erneut für die zu Unrecht behandelten Menschen seiner näheren Umgebung ein. Ob der Titel an den Erfolg des Erstlings anknüpfen kann und wie sich die Blu-ray Umsetzung, welche neben einer 4K Ultra HD Variante von Sony Pictures Home Entertainment in den Handel gebracht wird, schlägt, klären nachstehende Zeilen.

Story

Robert McCall (D. Washington) hat sein Heil beim Fahren eines Taxis gefunden. Er kutschiert die verschiedensten Leute durch Boston und erlebt als stiller Teilhaber all ihre großen und kleinen Sorgen hautnah mit. Bei dem ein oder anderen Mitfahrer packt es ihn so stark, dass er mit Hilfe seiner militärischen Fähigkeiten für Gerechtigkeit sorgt. Wirklich persönlich wird es aber, als man seine Freundin und ehemalige CIA-Kollegin Susan Plummer (M. Leo) tot in einem Hotel in Brüssel findet. Robert macht sich daraufhin auf die Suche nach den Hintermännern dieses Mordes und stößt dabei schon bald auf eine Gruppe alter Kollegen, welche unter der Führung von Dave York (P. Pascal) inzwischen als Auftragsmörder rund um den Globus aktiv sind. Um ihnen endgültig das Handwerk zu legen, lockt Robert sie in sein altes Heimatstädtchen an der Küste. Doch wird er gegen die gut ausgebildeten Spezialkräfte überhaupt eine Chance haben? Nachdem sie bereits bei 'Training Day' und dem ersten Teil zu 'The Equalizer' zusammengearbeitet haben, kommen Antoine Fuqua und Denzel Washington diesmal bei einer waschechten Forstsetzung wieder zusammen. Wie eingangs schon erwähnt, ist dies auch das erste Mal, dass beide demselben Stoff ein weiteres Mal eine Bühne bieten. Sie fanden, dass es im Leben von Robert McCall noch einiges zu erzählen gibt und man ihn noch aus anderen Blickwinkeln betrachten könne. Nach einer recht brachialen Einstiegssequenz startet der Film sehr ruhig und beleuchtet Roberts aktuelles Leben. Hierbei lernen wir seine Nachbarn und Klienten kennen, welche er mit dem Taxi durch Boston befördert. Hin und wieder tritt er dabei als ‚Dunkler Engel‘ in Aktion und fordert Gerechtigkeit für die Hilflosen, indem er die Peiniger seiner Fahrgäste zum Schweigen bringt. Zwischendurch gibt es immer wieder Ortswechsel und Schnitte, welche parallel die Taten der abtrünnig gewordenen Auftragskiller vermitteln. Doch gerade diese Sprünge zwischen Brüssel, Washington und Boston gestallten den Beginn des Films ein wenig wirr. Hier wirkt es oftmals so, als wenn Teile dem Schnitt zum Opfer gefallen wären – zumindest kommt hier alles ein wenig gestückelt rüber. Der Anfang des rund zwei Stunden laufenden Thrillers gibt auch nicht direkt die Kernhandlung preis. Vielmehr möchte man scheinbar alle Zuschauer noch einmal abholen und ihnen Roberts Gemütszustand und sein Handeln erklären. Für Neueinsteiger sicherlich nicht uninteressant, für Kenner der Serie wirkt dies jedoch etwas langweilig. Das hätte man auch etwas straffer inszenieren können, denn erst nach gut 45 Minuten wird der Film in seine eigentliche Bahn gelenkt. Auf dem Weg dorthin lernen wir noch Roberts Nachbarsjungen Miles, welcher von Ashton Sanders verkörpert wird, kennen. Er spielt seine Rolle als Street-Kid mit malerischer Begabung, das eine Art Vater-Sohn Beziehung zu McCall aufbaut, sehr ordentlich. Zwar verläuft diese Rolle recht vorhersehbar, lockert das Geschehen aber auch immer wieder mit ein paar coolen Sprüchen auf. Ebenso erfährt der Zuschauer in der zweiten Hälfte noch das ein oder andere aus Roberts Vergangenheit, welches seiner Person einmal mehr Sympathiepunkte einbringt. In weiteren Nebenrollen sind wieder Melissa Leo und Bill Pullman als befreundetes Pärchen Susan und Brian Plummer zu sehen. Auch sie machen ihre Sache wieder passend und wirken sehr sympathisch. Auf Seiten des Killerteams agiert eigentlich nur Anführer Dave York, gespielt durch Pedro Pascal, erwähnenswert. Der Rest dient letztendlich nur als Kanonenfutter und wird durch mehr oder weniger spektakuläre Kills ins Jenseits befördert. Womit man auch schon bei der Action angelangt wäre, welche wirklich wieder sehr gut choreographiert wurde. So gibt es wieder harte Zweikämpfe zu sehen, die diesmal jedoch ab und an ein wenig übertrieben dargestellt werden. Da reicht es scheinbar nicht, seinem Gegner einmal den Arm zu brechen, nein - es muss gefühlt gleich doppelt und dreifach sein. Man merkt hier deutlich, dass man einfach versucht hat, dem ersten Teil noch eines drauf zu setzen - schlussendlich bleibt aber die Korkenzieher-Szene aus dem Erstling unerreicht. Unterhaltsamer ist da schon eher, wenn Robert wieder die natürliche Umgebung in seine Angriffe bzw. Verteidigungsstrategie mit einbezieht. Richtig spannend wird es dann im Showdown, der zudem noch während eines Sturms spielt. Hier werden Fans der Baumarkt-Szene aus dem Erstling wieder auf ihre Kosten kommen. Bleibt ein etwas langatmiger Einstieg, der jedoch mit einem fulminanten Finale wieder alles geraderichtet.

Bildqualität

Kam der erste Teil schon mit einer sehr guten Bildqualität daher, so kann dies auch Großteils für die Fortsetzung bestätigt werden. So erhält der Zuschauer wieder eine sehr gute Schärfe, sehr kräftige Farben und einen sehr gelungenen Schwarzwert, der selbst in den vielen dunklen Abschnitten keine Details verschluckt. Besonders in den Nahaufnahmen sind immer wieder feine Hautporen und Härchen im Gesicht der Protagonisten zu erkennen. Auch später im Finale kann im Sturm jedes noch so kleine hochgewirbelte Blättchen wahrgenommen werden. Sehr detailreich sind auch die Skyline-Aufnahmen von Boston. Verschwiegen werden dürfen aber auch diverse Unschärfen nicht, die sich immer mal wieder eingemogelt haben. So zum Beispiel zu sehen, als Robert mit Susan in seiner Küche steht, oder als Brian die Treppe herunterkommt und seinen neuen Anzug präsentiert. Auch in den Randbereichen liegen ab und an einige Unschärfen vor, weshalb die Höchstpunktzahl diesmal nicht erreicht wird.

Tonqualität

Folgende Tonspuren haben es auf die Blu-ray Disk geschafft:
  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
  • Französisch DTS-HD Master Audio 5.1
  • Französisch Dolby Digital 5.1 (für Sehgeschädigte)
  • Russisch Dolby Digital 5.1
Gleich vorweg: Beim Ton kann wieder anstandslos eine hohe Punktzahl vergeben werden. Angefangen bei den jederzeit klar verständlichen Dialogen, über eine lebhafte Kulisse in der Stadt, bis hin zu den kraftvoll in Szene gesetzten Action-Sequenzen – hier wird alles richtig gemacht. Die Waffen haben alle den nötigen Druck, bei den Explosionen greift der Subwoofer beherzt ein und im stürmischen Finale fegt einem wortwörtlich der Wind um die Ohren. Auch zwischendurch kommen immer wieder Effekte passgenau aus den hinteren Kanälen – sei es ein Anklopfen an die Tür, herannahende Schritte, oder gleich zu Beginn der donnernde Zug in der Türkei, welcher einmal komplett durch das Heimkino zu fahren scheint. Die deutsche Synchronisation – hergestellt bei der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, unter der Dialogregie von Elisabeth von Molo – unterscheidet sich dabei nicht nennenswert von ihrem englischen Pendant – vielleicht ein Ticken mehr Dynamik hier und da in der Originalspur, dass war es aber schon. Durch die zwei weiteren Kanäle wird das Klangbild vermutlich nur noch ein wenig raumfüllender verteilt. Schade, dass es nicht noch eine 3D-Soundspur in die Heimkinoauswertung geschafft hat – das gut 20-minütige Finale im Sturm hätte sich dafür sicherlich angeboten.

Ausstattung

Die folgenden Extras sind im Bonus-Bereich der Disk zu finden:
  • Entfallene & Erweiterte Szenen (23:18 Min.)
  • -Vegan -Ich kenne deinen Namen -Ich bin ein hochbezahlter Regierungsattentäter -Das Buch -Gib mir die Gelassenheit -Ich will dir etwas zeigen -Ich will hier weg -Beobachten -Herein -Alles sauber -Zeig dich
  • Sekunden bis zum Tod: Action unter der Lupe (5:15 Min.)
  • Denzel als McCall: Zweite Runde (7:00 Min.)
  • Antoines Blickwinkel: Die Besetzung (6:43 Min.)
  • Trivia
  • TV-Promos
  • -NBA-Promo Langfassung (3:12 Min.) -Der Pitch (1:29 Min.)
Das Bonusmaterial biete knapp 45 Minuten Gesamtspielzeit und besteht zum Großteil aus den entfallenen und erweiterten Szenen. Hier oblag es einmal mehr dem Zuschauer, ob er die Kürzungen bzw. Das längere Material für informativ oder überflüssig bewertet. Interessanter sind da schon die eingestreuten Interviews mit Regisseur Antoine Fuqua, den Hauptdarstellern Denzel Washington, Melissa Leo, Bill Pullman oder Ashton Sanders, sowie die Beitrage zu den Stunts. Hier wird gezeigt, wie die Slow-Motion Aufnahmen mit einer Phnatom-Kamera erstellt wurden, welche 500 Bilder pro Sekunde macht. Ebenso erfährt man hier, dass der finale Kampf auf einem echten Turm stattgefunden hat, auch wenn man nachher mittels CGI eine andere Landschaft drumherum gestaltet hat. Mit einer ordentlichen Portion Humor sind die TV-Promos gestaltet, welche das Vorsprechen einige NBA-Stars für die Rolle des Robert McCall zeigen - denn eigentlich macht Denzel ja keine Fortsetzungen und schlägt stattdessen Fuqua vor, die Basketball-Spieler zu nehmen. Unter dem Punkt ‚Trivia‘ sind dann viele Info-Einblendungen während des Films zu verstehen - quasi also ein Audiokommentar in lesbarer Form.

Fazit

Dafür, dass sich sowohl Regisseur als auch Hauptdarsteller bisher von Fortsetzungen fern hielten, gelang ihnen das weiter Kapitel im Leben von Robert McCall recht gut. Auch wenn sich der Anfang vor allem für Kenner der Filmreihe etwas ziehen könnte – das Actionreiche und in allen Belangen stürmische Finale macht dies im Nu wieder wett. Technisch gesehen muss man leichte Abstriche beim Bild machen, welches sich mit einigen Unschärfen zwischendurch klar hinter dem Ton einreihen muss. Der ist dafür wieder erstklassig umgesetzt worden und bietet vor allem in den Action-Szenen im wahrsten Sinne eine Rundum-Beschallung. Ob es die Fortsetzung jetzt unbedingt gebraucht hätte, sei dahingestellt – unterhaltsam in Szene gesetzt wurde sie aber alle Male. Fans des ersten Teils können aber auch hier bedenkenlos zugreifen. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der The Equalizer 2 Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Chrono 509 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS PB-1000

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6 Bewertung(en) mit ø 4,11 Punkten
The Equalizer 2 Blu-ray
Story
 
4.0
Bildqualität
 
5.0
Tonqualität
 
4.8
Extras
 
2.6

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