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Zitat von Sawasdee1983;2501347
Was die Clone Wars Bücher angeht, lese gerade erst das zweite Buch weil ich mir damit Zeit gelassen hab (gab halt interessantere SW Romanreihen). Das erste Buch ist eins zu eins zum Clone Wars Kinofilm. Das zweite Buch geht dann mehr auf die Beziehungen der Charaktere ein. Hab es noch nicht nicht, aber bisher sehr gut geschrieben. Bis jetzt geht es mehr darum um die Beziehung Anakin Padme, Anakin Asoka und fertig die Jedis mitlerweile sind und natürlich wie undizipliniert Anakin ist.
Naja und was das anpissen angeht, denke ich mal dass die Tatsache dass er ins Jedi Rat aufgenommen wurde aber nicht zum Meister ernannt wurde ihn dann extremst angepisst hat und mit das Fass zum überlaufen brachte. Aber mit einem anderen Verbündeten bzw. Anvertrauten an seiner Seite hätte man vielleicht Schlimmes vermeiden können. Deswegen frag ich mich was passiert wäre wenn Qui Gon die Ausbildung übernommen hätte und nicht Obi Wan. Qui Gon hat ja schon die Ausbildung von Obi Wan ziemlich unüblich gehandhabt.
Ich denke, dass das angepiist sein wegen der Jedi-Rat, aber kein Meister sein-Geschichte angeht hier nur deutlich wurde, wo Anakin eigentlich steht in seiner Selbstwahrnehmung und das Fass nicht zum überlaufen gebracht hat, er hat dies später benutzt um sich seinen Weg zu rechtfertigen, genau, wie er am Anfang des Duells mit Obi-Wan sagt, dass für ihn die Jedi das Böse ist.
Er war ja auch dabei Palpatine auszuliefern, und gefallen ist er nur, weil er sich durch seine Beteiligung an der Tötung Windus in eine Sackgasse manövriert hatte aus der er zum einen nicht mehr herauskonnte und zum anderen er den Weg fortschreiten musste aufgrund der Überzeugung nur so Padme retten zu können. Im Moment seines "Ritterschlags" zu Vader wirkt er für mich voller Agonie und Verzweiflung...
Vielleicht wäre das nicht passiert mit Qui-Gon, aber das ist müßig zu diskutieren, da man über seine Methoden dafür letztlich zu wenig weiss.
Wie gesagt ist die Jedi-Padawan-Reihe für mich kein Gradmesser, da die Reihe meines Erachtens ziemlich aus dem Ruder läuft.
Letztlich hat jeder der beiden in der Buchreihe seine "Dark Side"-Momente und seine romantischen Momente und ist letztlich viel zu sehr Schablonenhaft in seiner Entwicklung, als dass ich diese ernst nehmen könnte.
Zudem Qui-Gons früherer Padawan ja auch zur Dunklen Seite übergelaufen ist und gerade solche Dinge, wie die verbotene Liebe und der gefallene Padawan oder die Phase als man selbst gefallen ist zur Dunklen Seite "vorübergehend" usw. das wird mir im EU insgesamt sowieso viel zu inflationär eingesetzt.
Da gibt es ja beinahe keinen Jedi mehr, der nicht mal auf der Dunklen Seite der Macht war und dann werden 90 % wieder bekehrt.
Wenn man sich die FIlme anschaut, muss man aber den Eindruck gewinnen, dass es sozusagen nahezu nie vorkommt, dass ein gefallener Jedi wieder ins Licht findet, selbst Yodagibt Vaader auf und dies bereits in Episode 3, obwohl er doch eigentlich gerad erst korumpiert wurde...das nimmt der Thematik einfach zuviel gewicht, wie ich meine...