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Zitat von vaderrr;2501133
Ich glaube wohl kaum, dass es Obi Wan's Schuld ist, dass aus Anakin Darth Vader wurde. Zumindest finde ich in Büchern oder in den Filmen keine Anzeichen dafür, aber wenn ihr mich aufklären könnt bitte ;>
Der dritte Teil zeigt doch, dass es vor allem um Macht und um das Retten von Padme geht welches nachher dann ausufert :/
Und vor allem, was mich am meisten beschäftigt hat ist die Beziehung zwischen Papatine und Anakin! Ich find so gut wie kein EU Roman wo auf die Beziehung eingegangen wird - in Teil drei kann man ja so eine Art "bester-Kumpel" bei denen erkennen :/ Eminent wichtig für die Handlung aber schwach bis kaum erläutert"
Obi-Wan hat in der Hinsicht an Anakin versagt, dass er ihn nicht zu dem Jedi bilden konnte, der er sein sollte udn er zudem sich hat oftmals von seiner Freundschaft zu Anakin hat blenden lassen.
Selbst in den Filmen merkt man in vielen Szenen in denen Obi-Wan anwesend ist das extrem aufbrausende und latent jähzornige Wesen Anakins und Kenobi geht darauf ein,wie ein bester Freund und weniger wie ein Meister.
Ob er dadurch die Schuld an Anis Fall trägt sei mal dahingestellt, aber durch das Selbstverständnis der Jedi als solche lastet er sich dieses Versagen auf und fühlt die Schuld.
Das Anakin nicht seine Marionette ist und daher seine eigenen Entscheidungen trifft ist natürlich klar, aber letztlich hat Obi-Wan ihn groß gezogen, Ani war 10 als er Obis Padawan wurde.
Bezüglich dem Verhältnis zwischen Anakin und Palpatine muss man sagen, dass vieles nicht gezeigt wird, man sieht zwichen den Jahren nur die Entwicklungsstufe deren persönlicher Beziehung ohne jedoch zu sehen, wie diese Stufe errreicht wurde.
Episode 1: Palpatine: Ich werde Dich im Auge behalten mein Junge", oder so ähnlich, noch dazu mit diesemtypischen Lächeln.
Palpatine ist zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst, wenn er vor sich hat, nämlich den Auserwählten.
Selbst wenn er als Sith keinerlei Kenntnis der Jedi-Prophezeihung des Einen gehabt hätte, lassen spätere Ausführungen (Episode 3) darauf schließen, dass Palpatine wohl sogar nach ihm gesucht hatte.
Das lässt sich aus der Kombination von zwei Erzählungen (Episode 1 und Episode 3), sowie ein wenig Hintergrundwissen aus dem EU ableiten.
Erzählung eins in Episode 1: Shmi Skywalker erzählt Qui-Gon, dass Anni keinen Vater hat. Sprich er wurde von der Macht empfangen. Die Vergleiche mit Marias Empfägnis sind zwar hierbei offensichtlich am naheliegendsten auf die großen Weltreligionen angewendet, jedoch denke ich nicht, dass GL dies dabei im Sinn hatte. Vielmehr bezieht sich die Empfängniss des Auserwählten durch die Macht auf die Erzählung Palpatines über Darth Plagues dem Weisen, seinem eigenen Meister. Er war so mächtig und weise, dass er die Midiclorianer so manipulieren konnte, dass diese Leben erschaffen. Dies ist also keine unbefleckte Empfängnis als solche, sondern eine Empfängnis durch die Macht, erzwungen durch die Dunkle Seite, was zudem Anakins wesentlichen Charakterschwächen, Wut, Verlustangst, Leidenschaft bis in den Zorn und Hass, Überheblichkeit und Eitelkeit zusätzlich erklären könnte.
In Episode 2 sind 9 Jahre vergangen und Anakin hat im Kanzler einen gewichtigen Fürsprecher, dies wird an verschiedenen Punkten im Film deutlich erwähnt und auch gezeigt. Auch wie Palpatine ihn nach und nach verführt in dem er sich diese Schwächen in diesem Fall sein Hochmut und seine Eitelkeit udn Arroganz zu nutze macht, um ihn immer mehr auf seine Seite zu ziehen. "Ich spüre, dass Du einmal der mächtigste aller Jedi sein wird, sogar stärker als Meister Yoda"., Zwischen Episode 2 und
3 vergehen dann nochmals mindestens 3 jahre (wobei ich aufgrund der Ausmaße von The Clone Wars damit rechne, dass der Kanon dahingehend früher oder später angepasst wird und aus 3 Jahren 5 oder 6 werden könnten) In der Zwischenzeit hat sich die gesamte Situation innerhalb der Republik und des Jediordens verändert und der Krieg hält die Jedi nicht nur verstreut in der Galaxis, sondern lässt die Jedigeneräle mit jeder Schlacht die sie schlagen müssen einen inneren Kampf austragen zwischen den notwendigen Opfern des krieges und den eigenen Überzeugungen und Weges der Jedi.
Der Punkt wird mehr als deutlich durch mehrere Ausführungen Yodas, Windus oder auch Kenobis.
"Mein Padawan ist nun...überheblich geworden", Kenobi.
"Ein zunehmdes Problem im orden das ist, selbst ältere Schüler mit mehr Erfahrung", Yoda usw...sprich durch das heranwachsen während des Krieges identifizieren sich viele heranwachsende Jedi durch andere Aspekte des lebens, die im gegensatz zum eigentlichen Jediorden stehen. Durch den inneren Konflikt kann die dunkle Seite sich immer weiter nähern, ohne, dass die mächtigsten Jedi dies mit Gewissheit erkennen.
Anakin gehört ebenfalls zu dieser Generation und sein ganz eigener innerer Kampf den er Padme in Episode 2 und 3 gegenüber andeutet ("Ich bin nicht der Jedi, der ich sein sollte") macht klar, dass Annakins Selbstverständnis eher in die Richtung geht, dass er ein Krieger ist und kein Friedenhüter. Der prototyp dieses Freidenshüters und Diplomaten ist für mich hingegen sein Meister Obi-Wan Kenobi.
Man sieht also nur die Momentaufnahmen bezüglich der persönlichen Beziehung zwischen Palpatine und Skywalker, während die Jahre dazwischen nur mit wenigen Momenten und Kommentaren angedeutet werden, damit die Veränderung nachvollziehbar bleibt.
Da nun die Jahre zwischen Episode 2 und 3 mit The Clone Wars gefüllt werden, wird es zudem sicherlich eine art Romansperre geben um damit nicht zu kollidieren, bezüglich dieses Zeitabschnittes. aber davon abgesehen gibt es durchaus einige Klonkriegsromane, die hier ebenfalls teilweise ergänzen, ohne, dass diese Elemente die tragende Story bilden...