Zitat:
Zitat von Limboking;2496272
Ehrlich gesagt find ich die syncro Stimme nicht so schlimm. Hab mich halt ziemlich dran gewöhnt weil ich ein richtiger Six Feed Under Junkie war. Da hat sie imho sehr gut gepasst. Meiner Meinung nach sogar besser als die O-Ton Stimme. Bei Dexter mag das sicherlich andersrum sein aber wenn man sich erstmal an eine Stimme gewöhnt hat ist es schwer zu wechseln.
Merkt man auch bei verschiedenen Film-Schauspielern. Wenn eine neue Syncrostimme benutzt wird (z.B Brad Pitt) schreibt plötzlich jeder "Iihhh der hat ja ne neue Stimme, geht ja gar nicht", obwohl der Sprecher seinen Job ziemlich gut erledigt.
Find das ehrlich gesagt ein Zweischneidiges Schwert. Pauschal zu sagen das der O-Ton besser ist, halte ich für falsch.
Cheers,
Limbo
Hab ich ja auch nicht pauschal behauptet;)
Habe auch hier im Forum schon oft meine Meinung zu O-Ton und Syncro kundgetan und muss sagen, dass zum Beispiel bei manchen Schauspierln ich mir die O-Ton garnicht anhören kann (Schwarzenegger) oder bei weitem nicht so charismatisch finde (B. Willis). Gerade letzteres Beispiel liegt sicherlich sehr viel an der Gewohnheit, aber so manche Syncro und zwar gerade im Serienbereich lässt definitv zu wünschen übrig!
Beispiele:
Supernatural: Aufgrund eer Syncro wirkt das alles viel glattgebügelter und die Simmen klingen nach Teenagergesabbel
Heroes: Hiros Eindeutschung mit und ohne Dialekt ist einfach lächerlich
Dexter: Dei Stimme des Hauptcharakters, aber auch der anderen klingen zu seicht und das wirklich auf ganzer Ebene! Eventuell empfinde ich dies natürlich verstärkt, weil ich den O-Ton in diesem Fall gewohnt bin, aber der Effekt wird dadurch höchstens verstärkt, denn die deutsche Stimme lässt kaum Emotionen erkennen, was eventuell sogar in der deutschen Syncro so beabsichtigt war, aber nunmal die Tiefe des Originals übertüncht.
Ein positives Beispiel ist für mich zum Beispiel im Seriensektor Battle Star Galactica: Wenn man die deutsche und die O-Ton Variante miteinander vergleicht, dann ist die Intensität des Endergebnisses in großen Teilen vergleichbar, wenn auch nicht identisch.