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Zitat von TrondeAkjason;5950727
Und du bist eben ein Fan Boy.
Also wenn man die Welt so einfach einteilen möchte;) Ansonsten sind deine Beiträge in Richtung von TheBrat schon ein Stück weit beleidigend. Jeder wie er mag, eben ;)
Hab den Film auch gesehen. Zu einer Bewertung bin ich bisher noch nicht gekommen bzw. bin mir auch noch nicht so ganz schlüssig. Ich würde den Film wohl im Bereich 6,5 - 7,0 einordnen. Also so ca. auf Prometheus Niveau. Aber ich mache mir da noch meine Gedanken.
Naja, tonal geben sich sowohl The Bat als auch Deliverance nicht viel.
Ich kann deliverance verstehen, denn wenn ich nicht zu faul gewesen wäre auf die doch recht emotionale Kritik von The Bat einzugehen, hätte ich ähnliche Argumente gebracht wie Deliverance.
Aus der Rezension von The Bat spricht für mich persönlich ein enttäuschter Fan, den viele seiner Argumente halten einer sachlichen Überprüfung schlicht nicht stand. Er hat das sicher so empfunden, aber da sind zu viele Übertreibungen, als dass man das wirklich ernst nehmen könnte.
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Tolle Landschaftsaufnahmen oder bildgewaltige Szenen (z.B. der Sandsturm) wie aus ‚Prometheus‘ sucht man hier leider vergebens.
Stimmt so nicht. Es gab einige sehr schöne, monumentale Landschaftsaufnahmen und die Szenen, welche die gewaltige Tampelanlage mit all den Statuen zeigt sind schon auch Bildgewaltig. Wobei "bildgewaltig" wieder so ein Wort ist, das jeder anders empfinden kann.
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‚Prometheus‘ wurde (zurecht) dafür kritisiert, dass die Mannschaft sich wie absolute Vollidioten verhält. Dies wurde in ‚Alien: Covenant‘ so stark weiter geführt, dass es beinahe schon an Parodie grenzt.
Covenant fährt die von vielen als naive Verhaltensweise empfundene Verhaltensweise der Crew (was mMn zu beweisen wäre, aber egal) enorm zurück. Der einzige, der sich wirklich sehr naiv verhält ist der zweite Captain aber selbst bei der berüchtigten Ei-Szene lugt er vorsichtig mit vorgehltener Waffe. Einzige "Dummheit" ist, dass sie ständig immer alleine losziehen, wobei das in einer als sicher eingestuften Zone durchaus OK ist.
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Was den Andrioden angeht: Welches Vertrauen gehört dazu wenn man sein Leben und das Leben von tausenden im Cryo-Schlaf gefangenen Menschen einen Andrioden in die Hände legt. Da muss ein derartiges Grundvertrauen antrainiert sein, dass es wenig verwundert, dass man dem gleichen Typ an Andrioden, der einen ja auch das Leben rettet, vertaut. Wir wissen, dass wir in einem Alien-Film sitzen und wir wissen die seltsamen Details im Davids Verhalten zu deuten, die Crew weniger, objektiv betrachtet.
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Erstens beschließen sie einfach, direkt nach dem Aufwachen, einen völlig anderen Kurs einzuschlagen, um einen noch nicht zu erkundeten Planeten zu erforschen, von dem sie nichts, wirklich rein gar nichts, wussten. Weiter geht’s mit ihrem Verhalten auf dem Planeten: Ohne Helme, richtiger Schutzkleidung gehen sie einfach munter drauf los und einer grabscht auf irgendwelchen Pflanzen rum und atmet wissentlich Sporen ein.
Wie Deliverance richtig sagt beschließen sie nicht "einfach" einen anderen Kurs einzuschlagen. Es findet eine Analyse des Planeten statt, von dort kommt ein menschliches Signal, niemand würde nach den tragischen Ereignissen einfach so wieder in den Cryo-Schlaf gehen, der Planet scheint nach der Analyse des Bordcomputers wesentlich besser zu passen als der weit entferntere Zielplanet, die jahrelange Weiterreise birg auch jede menge Risiken, wie man gesehen hat. usw. usw.
Man wägt ab, man stimmt ab, man entscheidet und Daniels lässt ihre Bedenken sogar offiziell ins Logbuch schreiben. So laufen nun mal normale menschliche Entscheidungsprozesse ab.
Da die Analyse der Atmosphäre keine Toxine oder andere Probleme anzeigt natürlich ohne Helm. Schutzkleidung haben sie ja an. Wer den Film gesehen hat, hat auch gesehen, dass niemand "wissentlich" Sporen einatmet. Einer muss halt mal austreten und der andere untersucht vorsichtig eine seltsame Pflanze. Alles soweit normal.
Nochmal: Niemand in der Crew WEISS, dass er in einem Alienfilm ist. Der Planet wird erkundet, wie man eine neue, unbekannte Umgebung eben erkundet. Menschliches gehört zu Realität dazu. Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele in Filmen zu analysierend gehen und dabei vergesen sich in die jeweilige Situation reinzuversetzen. Wenn solche Menschen im Alltag, OK das ist eine Unterstellung, auch so analysierend durchs Leben gehen würden, gabe es einige Probleme weniger.
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Das Drehbuch ist einfach unfassbarer Käse und viele Szenen sind komischerweise drin geblieben, die bizarr und abstrus wirken und besser hätten draußen bleiben sollen
Gerade die angesprochene Flötenszene war genial!Sie erklärt so viel über die Motivation und ist daher auch sehr wichtig. Ich fand sie außerdem sehr poetsich, aber das ist halt Geschmacksache. Wenn es kein Totschagargument würe, würde ich spätestens hier mit "hat den Film nicht verstanden" kommen.
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Genervt hat mich auch noch, dass alle zwei Minuten ein Gespräch aufkam, indem gesagt worden ist, welche Frau zu welchem Mann gehört.
sowie
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Nicht eine Minute im Fall ist sowas wie Spannung oder Vorfreude eingetreten, was ‚Prometheus‘ noch um einiges besser gemacht hat.
Ist schade für The Bat, weil das ist eben von ihm nur gefühlt so.
Ach ja, da war ja noch was:
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‚Alien: Covenant‘ ist leider einer der schlechtesten Filme aus 2017. Selbst auf Blockbuster-Niveau versagt er.
Der Einsteig gleich ne Tatsachenbehauptung, obwohl sich ja eigentlich lediglich eine einzelne Meinung dahinter verbirgt. Klar, Enttäuschung ist schlimm, aber ein Monopol auf allgemeingültige Beurteilungen ergibt sich daraus dann doch nicht, ne.
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Der Film leidet die ganze Zeit unter Pacing Problemen und das gekürzte Budget (im Vergleich zu Prometheus) ist erkennbar, da manche visuellen Effekte ...
richtig künstlich aussahen und tatsächlich billig rüberkamen.
Ist auch wieder so ein als objektive Tatsachenbehauptung getarnte subjektives Empfinden. Das habe ich und wie gelsen auch Deliverance zumindest anders gesehen und empfunden. Ich war sogar noch sehr angenehm überrascht, dass man dem Film das gekürzte Budget gegen über Promethaus gar nicht, oder kaum, angesehen hat.
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Die letzten gut 20 Minuten wirkten einfach wie angeklebt, obwohl der Film gefühlt schon zu Ende war und die Schreiberlinge und dem Studio noch einfiel, dass Alien in ‚Alien: Covenant‘ einzufügen.
Man hätte den Film ralativ einfach 20 Minuten früher enden lassen können. Da hätte man auch einen stimmigen Abschlus gehabt, aber "angeklebt" empfand ich das Ende dann wirklich nicht. Da hätte man dann noch einen schönen und mMn auch spannenden Endkampf versäumt.
Nichts gegen andere Meinungen, engies davon ist sicherlich auch versändlich und vielleicht teilweise auch berechtigt, aber wer derart übertreiben und emotional über einen Film urteilt und dann auch noch den fehler macht die Kernaussagen in kerniger Art und Weise absolut zu formulieren, braucht sich dann echt nicht wundern, wenn Leute die das anders sehen darauf anspringen. Sicherlich muss man dann nicht ebenso emotional zurückgeben, aber logische Argumente mit
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Man kann sich alles toll reden. Deine Bemerkungen zu meinem Post sind manchmal einfach nur zum Haare-Raufen und für mich nicht mal ansatzweise nachvollziehbar
zu beantworten zeigt doch, dass man eigentlich nur Dampf ablassen wollte und gar kein Interesse hat Argumente auszutauchen oder auf logische Argumentationen einzugehen.
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die restlichen Kritiken im Netz sprechen für sich.
Diese Aussage ist auch interessant und spiegelt natürlich auch in keinster Weise die Realität wieder. Selbst bei dem für viele hier übertrieben gesagt "heiligen" Rotten-Tomatoes-Score liegt der Film bei 71%.
Die Titulierung "Hater" mag jetzt übertrieben sein, wobei sie zu meiner Diskussion im "Wonder Woman"-Thread passt, aber wie gesagt "enttäuschter Fan" dürfte es wohl treffen, mMn.
Herzliche Grüße
Arieve
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