Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Ui ui langes Post... ;)
Ja, ja wirklich lang.
Aber ein interessantes Thema.
Wobei mit unseren Ausführungen hat uns sicher der Verfassungsschutz im Auge.
Zu dumm das wir keine Nazis sind, dann wären wir unsichtbar, Geister, nicht fassbare Gestalten für die.:rofl:
Da fällt mir gerade das ein:
http://www.youtube.com/watch?v=73WYiOpQPYY
http://www.youtube.com/watch?v=IYFl4GGUsxk
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Ja, man hat damals ja auch gut gesehen in den USA, wie verschreckt die Bevölkerung war, als der Scharfschütze aus dem Hinterhalt die Leute einfach wie die Hasen abgeschossen hat. Und da wars interessant....schießt jemand aus dem Hinterhalt, herrscht Panik. Tötet einer "öffentlich" wie es jetzt der Fall war, werden alle zu Rambo.
Ganz klar, das passt nicht zur Cowboymentalität.
Ein feier, unsichtbarer Gegner.
Keinem dem man sich ehrenvoll im Duell stellen kann.
Ein unsichtbarer Gegner ist immer der gefährlichste.
Haben die Amis bei vietnam mitbekommen.
Die Russen in Afgahnistan.
Und jetzt die Amis und wir in Afgahnistan.:eek:
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Naja, in der westlichen Welt ist das aber unnötig. Außerdem gibt es auch andere Möglichkeiten, seinen Unmut auszudrücken - Stichwort friedliche Demonstrationen usw. Und wenn der Staat mit Panzern anrückt....dann wirds böse. Gerade die amerikanische Armee mit ihren High Tec - Waffen und ihren gutgläubigen und zum Teil leicht beeinflussbaren Bewohnern... da fällt mir der Film "Strafpark" ein - unbedingt ansehen.
Naja aber eben das geht nicht.
In diesem skizzierten Worst case kann man micht mehr fiedlich dagen vorgehen.
Man wird bedroht und muss sich verteidigen, für die Freiheit kämpfen.
Stammt glaube ich aus der Zeit des Bürgerkrieges wo mit Waffen die junge Nation erschaffen wurde, die feindlichen Engländer hinweggefegt wurden.
Naja du kennst ja die Geschichte.
Ausserdem gibt es in keiner Diktatur erfolgreiche Proteste, die werden brutal im Keim erstickt.
Deswegen ja auch Diktatur, faschistoid.
Sicher uns berifft das nicht mehr, daher ist das Gesetz, die Idee dahinter veraltet.
Erzähl mal was zu dem Film, kenne den gar nicht.
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Mussolini hatte aber auch nie diese Führerfigur inne wie zB Hitler es für viele war. Die ganze Organisation der NSDAP war einfach viel strafer und besser organisiert als Mussolinis Partei. Außerdem gab es anfänglich bis na sagen wir 1942 große Gebietsgewinne, alle hatten Arbeit und die britischen Bomber noch nicht so oft gesehene Feinde über den deutschen Städten. Ich glaube, dass damals der innere Widerstand gegen die Nazis einfach nicht groß genug war und die Angst v.a. vor den Russen so groß war, dass man das Regime, welches für die Verteidigung der Heimat stand, einfach unterstützen musste.
Mussolinis Rolle sollte man nicht unterschätzen, er hatte eine öhnliche Machtposition wie Hitler, inklusive Selbstdarstellung.
Die restlichen von dir genannten Dinge mögen stimmen.
Aber ich sehe den Hauptgrund in der Idiologie.
Wir dürfen uns nichts vor machen, viele Menschen damals hatten eine wiederwertige Idiologie.
Auf den ersten Weltkrieg haben sich die Leute gefreut.
Für Kaiser, Gott und Vaterland sterben.
Ehre, Narrentreue.
Der gute deutsche gehorcht und lehnt sich nicht auf.
Er ist kein revoluzzer.
Strammer Gehorsam war die Devise, hinterfragt wurde nichts.
Weiter gab es viele Opportunisten und Denonzianten die ihre Chancen witterten und sich pudelwohl fühlten.
Ein einfacher Mann konnte in der Partei was werden.
Brav heil Hitler gröhlen und etwas wird aus einem.
Und wer einem nicht passte wurde an die Geheimpolizei verpfiffen.
So sah es damals aus.
Das Land war ein Meer von Mitläufern, mit wenigen Menschen mit format wie Stauffenberg oder die weiße Rose.
Aber letztlich war dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Egal wie man es dreht und wendet, es hätte mehr Wiederstand geben müssen.
Bis zum bitteren Ende funktionierte das System noch, bis alles, wirklich alles am Boden lag-das spricht doch eine mehr als deutliche Sprache.
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Naja, ob sich der Mörder eine Waffe aus dem Untergrund besorgt...das kann er überall. Mit einer registrierten Waffe wird er wie du sagst keinen um die Ecke bringen, wobei das vielen auch egal ist. Die erschießen sich meist eh selber - insofern ist denen alles egal. Schnell in den Supermarkt, Waffe gekauft, ab in die Schule....
Ja wenn einem alles egal ist spielt das keine Rolle.
Aber bei den Bedenken bezüglich Waffen geht es ja um alle, auch Leute die nicht wahnsinnig sind.
Jemanden mit ner regisrierten Waffe zu töten ist vielen zu gefährlich.
Daher erachte ich den legalen Waffenkauf für sicherer als wenn sich Leute diese im Untergrund besorgen.
Den Untergrund selbst kann man ja nicht beschränken oder verbieten.
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Terroranschläge sicherlich, aber wenn die Lisi aus Berlin plötzlich einen Auszucker bekommt und ihr alles zu viel wird, greift sie schnell zur legal gekauften Waffe und schießt. Wenn sie die zB in Deutschland öder Österreich erst umständlich kaufen muss oder erst mit dem Untergrund Kontakt aufnehmen muss, überlegt sie sichs vielleicht nochmal. Ist nur eine Theorie von mir.
Da magst du recht haben, dann greift die Lisi eben zu ner Bradpfanne und haut ihrem Gatten oder potentiellen Opfer damit den Kopf ein.
Oder steigt in ihren Wagen und brettert damit in eine Menschenmenge.
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Ja, die USA sind da wieder so ein Extremfall. Aber bei uns im Heer oder bei euch lernt man sicherlich nicht, dass zu gut deutsch jedes sich bewegende Objekt ein Ziel ist. Und man sieht ja auch, was die amerikanischen Truppen im Ausland aufführen - Stichwort Abu Ghraib. Ständig hörst du von US-Truppen, dass irgendwo irgendwas passiert ist. Von deutschen Truppen hab ich sowas bis dato noch nie gehört.
Sieht man sehr schön im Film Black Hawk Down.
Wer versagt und wird aufgerieben ?
die Standartsoldaten, ver klärt die Lage, die kreativ, individuell, klug agierende Spezialeinheit.
Die Amis züchten sich damit hohles Kanonenfutter.
Man braucht strategisch denkende Menschen, und keine tumben Befehlsempänger.
Naja Übergriffe von deutschen gab es auch, wurde mal irgendwo berichtet, nicht in dem Ausmaß aber en kleines Skandälchen, wo man obszöne Posen mit Gebeien von verstorben gemacht hat und dies filmte.
Aber klar, unsere Bundeswehr und andere Heere haben da eine ganz andere Idiologie als die Amis, glücklicherweise.
Aber was soll man auch bei den US Präsidenten erwarten, OBama ist da mal ein Lichtblick.
Aber ob der wieder gewählt wird ?:eek:
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Zitat von Patrick_Star;3531193
Da gehts um die westliche Welt soweit ich das im Kopf habe bzw um die Nationen der ersten Welt.
Aso, ja das würde ein anderes Licht drauf werfen.
Aber Amerika ist doch auch mit das größte westliche Land, von der Einwohnerzahl her.
Zitat:
Zitat von Patrick_Star;3531193
Die Amerikaner waren ja schon immer leicht beeinflussbar - die Politiker gesteuert von großen Firmen. Das ganze System dort drüben ist ja völlig anders als bei uns - wobei es bei uns natürlich ebenso Lobbyismus gibt - aber so glaube ich nicht in dem Ausmaß.
Und in der SChweiz bringt das aufgrund der direkten Demokratie ja fast gar nix. Und mit diesem Gut haben die SChweizer auch gelernt zu leben. Daher halte ich sie für viel....intelligenter ist nicht das richtige Wort....engagierter im Umgang mit Wahrheit und Recht und daher auch sensibler mit Waffen und derartigem Todeswerkzeug. In den USA ist es in Teilen ja cool, seine Waffe am Gürtel zu tragen...ein Zeichen von Macht....dieses typische Posen gehört zur Kultur drüben. Sieht man auch gut an den Vorgärten^^
Aber gut...wir sind hier schon leicht OffTopic. :rofl:
Ja dahingehend hast du natürlich recht.
Wäre schön wenn es hier auch mehr direkte Demokratie und Engagement gäbe.
So kann es ja echt nicht mehr weitergehen.
Naja irgendwie mag ich auch das Knarrengepose, ich liebe das in Filmen(z.B. Wanted, Desperado, etc.).
Das ist Teil der Popkultur geworden und wenn manche Amis das ernst nehmen, naja find ich das zum schmunzeln, obwohl es eigentlich erschreckend ist.