Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;250469
Bist Du dir da wirklich sicher?
Herr der Ringe war ja die Fortsetzung zum Hobbit, welches sein erstes Werk über Mittelerde war!
Das Silmarillion wurde von ihm dann geschrieben, während er am Herrn der Ringe gearbeitet hat, um die Details für die im Buch alle ausgeführten Lieder zu kreiren, zumindest ist das die Version die ich kenne.
Ursprünglich war der Herr der Ringe ja auch eher als Kinderbuch gedacht, jedoch hat sich das Werk aufgrund Tolkiens Erfahrungen während des zweiten Weltkriegs im Ton deutlich geändert - daher sehen ja auch viele Literaturprofs, eine Elemente im HdR als Allegorie zur damaligen politischen Lage etc...
Im übrigen hat Andy Serkis bekannt gegeben, dass es erste Gespräche zwischen ihm und DelToro gegeben habe.
Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die Umsetzung und hoffe dass die Kreaturen genauso realistisch aussehen, wie in der HdR-Trilogie und weniger nach Puppen, wie bei Pan´s Labyrinth etc...aber bei dem Budget bin ich da ziemlich zuversichtlich;)
Ja, ich bin mir ziemlich sicher. ;)
Es ist schon richtig dass der "Herr der Ringe" eine Fortsetzung zum "Hobbit" ist, eben weil der "Hobbit" ein großer Erfolg war.
Das ist im zweiten Absatz ist aber so nicht richtig. Wie ich schon geschrieben habe, begann Tolkien früh (also im ersten Weltkrieg) mit der Erschaffung von Mittelerde, eigentlich nur um einen Hintergrund für die von ihm erfundenen Elbensprachen (Quenya und Sindarin) zu schaffen. Tolkien war ja Sprachwissenschaftler, und es faszinierte ihn eigene Sprachen zu entwickeln.
Die Geschichten, die z. B. im "Silmarillion" und den "verlorenen Geschichten" stehen, haben teilweise dort ihre Ursprünge, auch wenn sie später, zum Teil mehrmals, überarbeitet wurden.
Dass der "Hobbit" zuerst veröffentlicht wurde heißt nicht, dass er auch zuerst geschrieben wurde. Meines Wissens nach, wollte Tolkien selbst die anderen Geschichten nicht veröffentlichen. Erst sein Sohn Christopher hat sie nach dem Tod seines Vaters geordnet und herausgegeben.
Tolkien hat sich übrigens zeitlebens dagegen gewehrt, den "Herr der Ringe" als Allegorie zu sehen. Lies mal das Vorwort. ;)