Season 1 Episode 2:
59 Minuten Episode
Die Struktur des Erzählens aus dem Off, was man wie und warum tat als Aufrollen des Falles geht so weiter. Man sieht trostlose Gegenden mit noch trostloseren Menschen darin. Stark sind die persönlichen Szenen oder wenn beide aus dem Jetzt über den damaligen Job an sich sprechen - das sind zwei komplett andere Welten.
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Er redet sich ja auch sein Fremdgehen schön - heute ist er nicht mehr verheiratet (trägt keinen Ring)
Martin ist selbstsüchtig, verwehrt anderen aber Dinge, auch wenn er selber davon nichts hat. Jungs: bezüglich Alexandra Daddario kriegt ihr euren Wunsch erfüllt ;)
Rust hingegen ermittelt und lebt anders als die anderen. Er tut unerwartete Dinge oder lässt einige Dinge einfach sein: "What's your deal?" - "I don't have a deal." und: "Of course i'm dangerous - I'm police. I can do bad things with impunity!" Und er hat eine Art, die Martin schnell in Erklärungsnöte bringt, wenn es persönlich wird. Denn moralisch hat Rust klar die Oberhand und auch sonst schlummert in seiner ruhigen Art etwas, das bedrohlich sein kann, sich aber noch nicht gezeigt hat - aber wenn er sich mal selbst von der Leine lässt :cool:
Lili Simmons hat auch nen Auftritt und die Ironie in diesem Satz erschließt sich echten Serienfans: "What do you know about that girl? Where she'd been? That she ran out from her uncle?" :rofl:
Leider geht die echte Story nicht wirklich voran. Gletschergeschwindigkeit. Am nervigsten ist die Nachfragerei beim Verhör im Jetzt - das bringt nichts, interessiert nicht und sorgt oft für Dopplungen, da wir die Szene dann sowieso noch sehen. Wenn man das streicht, ist die Episode 8 Minuten kürzer, runder, besser.
6,5/10 und eine Enttäuschung
agentsands
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