Habe mir gestern abend nun das Staffel- vielleicht auch Serienfinale angesehen, welches den Ashoka-Handlungsstrang der letzten Folgen abschließt.
Bewerten will ich aber den ganzen mehrteiler, da ohne die zuvorgehenden Geschehnisse dieses Ende so niemals möglich gewesen wäre.
Massive, detaillierte Handlungsspoiler!!!!!!!
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Alles beginnt mit einem Anschlag auf den Jeditempel, bei dem viele Klontruppen und Jedi getötet werden.
Der Rat beruft Snips und ANnakin, um den Vorfall zu untersuchen und - noch viel wichtiger - herauszufinden, ob ein Jedi hinter dem feigen Verbrechen steckt.
Ihr Untersuchungen ergeben schließlich, dass es eine lebende Bombe war, und diese Spur führt zu dessen Lebensgefährtin, welche am Ende auch gesteht explosive Nanodroids an ihren Gatten verfüttert zu haben, wodurch dieser ohne es zu wissen als Sprengsatz in den Tempel ging.
Bei einem Verhör durch Snips wird die Gefangene jedoch durch einen dunklen Machtanwender durch Force-Choke eliminiert.
Da außer Snips jedoch niemand in der Zelle zu sehen ist, wird diese verdächtigt sich an der Frau gerächt zu haben oder gar selbst für die Einfädelung des Anschlags verantwortlich zu sein.
Doch Snips merkt, dass sie selbst aktiv werden muss, um ihre Unschuld zu beweisen und flüchtet in den Untergrund Coruscants.
Dabei scheinen nur noch zwei ihrer Freunde zu ihr zu stehen und ihr zu glauben: ihr Meister Anakin und ihre alte Freundin Bariss Offee.
Während Ashoka auf ihrer Flucht immer wieder entdeckt wird und stets versuchen muss ihren Verfolgern eine Länge vioraus zu sein, beauftragt der Jedirat Anakin aufgrund seiner emotionalen Verbindung zu seiner Padawan nur widerwillig mit der Rückführen des verlorenen Kindes.
Doch kurz bevor dieser Snips dingfest machen kann wird diese von einer Kopfgeldjägerin "gerettet". Dies ist niemand anderes als die abtrünnige Ex-Sith Assaj Ventress. Doch diese scheinbare Verbindung stärkt nur den Verdacht, dass Snips die Drahtzieherin des Anschalgs sein könnte.
Dabei verfolgt Ventress wie immer ihre eigenen Ziele und hat Snips nur verfolgt um das ausgeschriebene Kopfgeld zu kassieren, lässt sich von ihrer Intimfeindin jedoch zu einem Deal überreden. Denn Ashoka verspricht ein gutes Wort vor Senat und Rat für Ventress einzulgene, sollte diese ihre Unschuld zu beweisen.
Doch der eigentliche Veräter ist noch längst nicht geflüchtet und schafft es unerkannt Ventress zu überwältigen und mit deren Maske und ihren beiden gekrümmten Laserschwertern Snips anzugreifen. Der Kampf endet mit der nächsten Falle und Snips wird kurz darauf umringt mit Kisten der verwendeten Nanodroids aufgegriffen.
Doch damit nicht genug. Durch die umfassenden Vorkommnise innerhalb des zivilen Coruscants wird der Rat unter enormen Druck gesetzt Ashoka aus dem Orden auszuschließen, damit der Senat der mutmaßlichen Attentäterin den Prozess machen kann. Dies geschieht in einem beispielslosen Schauprozess, in dem einzig Anakin gegen den Rat aufbegehrt.
Während Snips von Padme vertreten wird übernimmt kein geringeren als Tarkin die Anklage und fordert die Todesstrafe wegen Verats.
Anakin ist in der Zwischenzeit aufgebrochen um Ventress ausfindig zu machen und somit Snips Unschuld zu beweisen, doch was er von Ventress erfährt ist schockierend.
Der wahre Täter muss ein Jedi sein, den niemand sonst hätte sich laut Ventress sonst unbemerkt an sie heranschleichen können.
Anakin glaub Ventress und kehrt zum Jeditempel zurück doch was nun geschieht wird Anakins Vertrauen in den Jediorden nachhaltig beeinflussen und auch für Ashoka wird nichts mehr so sein, wie es zuvor war.
Gewisse Details, sowie die Auflösung des Mehrteilers habe ich absichtlich ausgespart, kann das bei Bedarf aber auch gerne nachschieben.
Dieser Ashoka-Handlungsstrang ist mit das emotionalste was ich in der Star Wars Welt bislang erlebt habe UND. diese Folgen machen Episode 3 zu einem viel besseren Film, denn immer mehr wird deutlich, dass Anakins Verhältnis und sein Vertrauen zu den jedi bereits vor den Ereignissen in Episode 3 gestört war. Die Geschehnisse der letzten Folgen dürften Anakin jedoch in eine tiefe Kriese - einen schweren inner Konflikt stürzen.
Das Storytelling ist meines Erachtens absolut meisterhaft. Die Folgen bieten Spannung, große politische Motive, die Folgen für die innere Stärke des Jediordens durch deren verwicklung in die Klonkriege, und viele Momente in denen es um Glaube, Vertrauen und Bestimmung geht und zwar auf sehr dramatische Art und Weise, sowie natürlich toller Action und nach dem Ende des Mado-Mehrteilers direkt die nächsten wirklich sehr gut gewordenen Lichtschwertduelle.
Für mich wäre dies sogar als Serienfinale und Überleitung in Episode 3 absolut gelungen.
Dennoch hoffe ich auf eine 6. Staffel, welche Anankins Weg zu seinem Standpunkt in Episode 3 weiter intensiviert.
Die Lösung des "Ashoka-Problems", welche wie ein Damoklesschwert immer über dieser Reihe hing wurde nicht nur elegant und clever gelöst, sondern gibt dieser Figur eine weitere in dem Fall, tragische Facette. Man merkt den Folgen regelrecht an, dass die Macher der Serie Snips genau wie die Clone Wars Zuschauer Snips ins Herz geschlossen haben und dies vollkommen zurecht.
Waren die Stimmen anfangs laut, dass Anakin keinen Padawan haben könne etc. ist sie nun das fehlende Mosaiksteinchen um Anakins Weg in sein unausweichliches Schicksal glaubhafter und emotional nachvollziehbarer zu machen.
Diese Folgen werden jeden Clone Wars Fan begeistern.
10 von 10 Jedi-Padawanen.:pray::thumb: