Geschrieben: 02 Juli 2011 10:23
Gast
Mainstream hat mal nichts mit der Inszinierung zu tun imho, denn genau
deswegen hebt sich dieser Film von anderen Hobbyendzeitfilmen ab.
Bei The Road kommt der Überlebenswille x mal besser zum tragen, als
bei diversen anderen Filmen dieser Art. Die Angst ist genial dargestellt und
The Road ist für mich, was diese Genre angeht einer der drückendsten Filme.
Gleiches gilt für Book of Eli, auch wenn dort der religiöse Mumpitz noch mehr
im Vordergrund steht....
Aber G Sache wie immer....
Ach warum ist eigentlich oben das Bild von Mad Max ?
The Road ist ein anderer Film als Road Warrior......
Geschrieben: 02 Juli 2011 12:22

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Tut mir leid, aber ich verstehe diese ganze Diskussion hier nicht. Haben denn Kategorien wie Mainstream oder Subkultur/ Indie/ Underground heute tatsächlich noch Bedeutung? Fakt ist doch, dass die Grenzen in den letzten Jahren immer mehr verwischen und kaum noch auszumachen sind. Zumindest sind sie nicht an Indikatoren wie Budget, Topos, oder ähnlichem zu markieren. Egal ob im Film, in der Musik oder sonstwo: Der sogenannte Mainstream ist zunehmend bemüht, auszusehen wie indie-Produktionen. Gleichzeitig werden diese, nicht zuletzt durch die Verbreitung hochwertiger Technik, immer professioneller. Wo will man also die Grenze ziehen? - Es ist nun einmal so, dass sich ein absoluter Großteil aller Filme an den Normenkategorien des 'Mainstream' orientieren. Der einzige Unterschied ist, dass die einen bestrebt sind, die Kategorien möglichst penibel zu erfüllen, die anderen möchten genau das nicht tun. Eine, wenn auch heimliche, Komplizenschaft mit dem Mainstream gehen aber beide ein.
Geschrieben: 03 Juli 2011 01:34

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Mainstream von Heute und Indyproduktionen gingen noch nie so weit auseinander wie Heut zu Tage, dies liegt auch daran, dass es mehr Indy-Produktionen gibt. Die großen Studioproduktionen haben sich eher von der realen und bodenständigeren Schiene entfernt statt sich dieser anzunähern. Andersrum hast du aber recht, es gibt auch Indy Produktionen, die den Großen mittlerwiele zu sehr nacheifern. Das kann man trotzdem erkennen ob ein Film Indy ist oder eine große Produktion. Zumindest erkennen ich das, ohne zu wissen wer hinter einem Film steckt.
Geschrieben: 03 Juli 2011 14:11

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Zitat:
Zitat von DrDoom;2561262
Mainstream von Heute und Ind
ieproduktionen (sic!) gingen noch nie so weit auseinander wie Heut zu Tage
Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Die Pluralisierung und Individualisierung der Gesellschaft schlägt sich vor allem auch im Kino (ganz zu schweigen vom direct-to-DVD-Markt) nieder. Das hat zweifellos zur Folge, dass der Look von Indieproduktionen auch in teuren Filmen immer mehr Einzug hält. Das hat auch zur Folge, dass die inhaltliche Bandbreite immer mehr auseinander geht und dadurch die schiere Zahl der Produktionen stetig wächst, damit wirklich jede vermeintliche Subkultur bedient werden kann. Die Majors haben schon lange erkannt, dass sie es sich nicht leisten können, die großen Gruppen von beispielsweise Horrorfreaks oder Arthausfreunden zu ignorieren. Es ist nun mal so, dass sich heutzutage jeder in irgendeiner Nische wähnt. Der Punkt dabei ist aber, dass diese Nischen vollkommen ins Zentrum der Gesellschaft gerückt sind und vom vermeintlichen Mainstream kaum noch, wenn überhaupt, unterschieden werden können.
Zitat:
Zitat von DrDoom;2561262
Das kann man trotzdem erkennen ob ein Film Ind
ie (sic!) ist oder eine große Produktion. Zumindest erkennen ich das, ohne zu wissen wer hinter einem Film steckt.
Würde mich jetzt spontan mal interessieren, woran Du da zu erkennen glaubst.
Geschrieben: 09 Nov 2011 21:41

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Großartiger Film! In keiner Sekunden langweilig und toll geschauspielert von Viggo Mortensen. Den kleinen Aufritt von Robert Duvall fand ich auch klasse!
Geschrieben: 10 Nov 2011 13:40

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Zitat von DrDoom;2561262
Das kann man trotzdem erkennen ob ein Film Indy ist oder eine große Produktion. Zumindest erkennen ich das, ohne zu wissen wer hinter einem Film steckt.
Was für ein Schenkelklopfer!!:rofl::rofl::rofl: Du erkennst doch selbst bei einzelnen Filmen nix, wie soll das denn funktionieren?!? :p
@Topic: Sehr starker Film und bei dem erkenne ich doch klare Tendenzen zum indyschen Indiefilm, oder so;)
Nein die Stimmung ist so drückend und beklemmend und der Film dermaßen kantig, dass er einfach umwerfend gut ist, zu Herzen geht und tolle Darsteller in Bestform präsentiert.
War sehr angetan von dem Film.
Geschrieben: 10 Nov 2011 13:44

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Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;2917811
Was für ein Schenkelklopfer!!:rofl::rofl::rofl: Du erkennst doch selbst bei einzelnen Filmen nix, wie soll das denn funktionieren?!? :p
Amen Bruder :thumb:
Fand den Film auch einfach genial. So eine unglaubliche Atmosphäre. Das war für mich Endzeit pur, und trotz vieler ruhiger Szenen kein bisschen langweilig, weil man einfach drin ist und mitfühlt und mitleidet. :pray::pray:
MfG Pierre
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Geschrieben: 10 Nov 2011 13:50

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Absolut. Gerade weil der Film so ruhig war, kam er so unglaublich intensiv rüber.
Ein anderer Film mit Virgo Mortensen, der durch seine vielen ruhigen Momente seinen wahren Impact entfallten konnte ist Cronenbergs A History of Violence.
Ist zwar kein Endzeitfilm und anders aufgebaut und daher ansich nicht zu vergleichen, aber dennoch finde ich viele Filme, die viel auf ruhige Momente setzen ganz besonders spannend und dass obwohl ich bekennender Action-Jünger bin;)
Geschrieben: 10 Nov 2011 13:54

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Oh ja a History of Violence ist ein Hammerfilm. Echt wahnsinn was der Mann drauf hat und eigentlich hätte eine Oscarnominierung für The Road das mindeste seien müssen aber dafür war der Film wohl nicht erfolgreich genug :confused:
Geschrieben: 10 Nov 2011 13:56

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Zitat von witchking;2917836
Oh ja a History of Violence ist ein Hammerfilm. Echt wahnsinn was der Mann drauf hat und eigentlich hätte eine Oscarnominierung für The Road das mindeste seien müssen aber dafür war der Film wohl nicht erfolgreich genug :confused:
Einfach zu Indy, um das Thema von weiter oben nochmals ins Spiel zu bringen;9 (muss immer noch lachen)