Geschrieben: 01 Sep 2026 20:00

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Geschrieben: 03 Sep 2026 15:53

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Exclusiver Clip
Geschrieben: 07 Sep 2026 18:02

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Der neue „Resident Evil“ ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.
https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000221620.html
Geschrieben: 09 Sep 2026 10:48

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Das neue Poster
Geschrieben: 14 Sep 2026 17:02

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Hier der 3. dt Trailer:
Geschrieben: 16 Sep 2026 19:26

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Geschrieben: 17 Sep 2026 15:17

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neuer dt Teaser:
Geschrieben: 17 Sep 2026 23:00

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Zach Creggers Resident Evil
Spoilerwarnung: Ich gehe hier bei einigen Punkten etwas genauer auf den Film ein. Wer komplett unvoreingenommen reingehen möchte, sollte die Kritik vielleicht erst danach lesen.
Ich bin Resident Evil Fan, seit ich denken kann. Ich habe eigentlich fast alle Spiele gespielt, nur die ganz alten Klassiker teilweise nicht. RE4 Remake, 5, 6, 7, 8 und auch das neueste Requiem habe ich gespielt. Dazu kenne ich natürlich die Milla Jovovich Filme und auch Resident Evil: Welcome to Raccoon City. Letzteren mochte ich tatsächlich ziemlich gerne, gerade weil er sich für mich deutlich mehr nach Resident Evil angefühlt hat. Schade, dass daraus nichts Weiteres geworden ist.
Bei dem neuen Film war ich natürlich auch gespannt, vor allem weil Zach Cregger mit Weapons und Barbarian schon gezeigt hat, was für einen eigenen Stil er hat.
Die erste Stunde hat mir richtig gut gefallen. Der Film hat eine schöne Atmosphäre, tolle Schneelandschaften und gerade der Sound beziehungsweise das Sounddesign ist wirklich stark. Auch die Kameraarbeit hat mir gefallen. Dazu ist der Hauptcharakter ziemlich sympathisch. Er wirkt teilweise etwas unbeholfen und mit der Situation komplett überfordert, wodurch man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Hardcore Resident Evil Fans könnten damit allerdings ein Problem haben, weil man aus den Spielen normalerweise eher die coolen und kompetenten Charaktere kennt.
Was der Film aber wirklich gut kann, ist Horror und Spannung. Es gibt einige gute Schockmomente und Jump Scares, die Perspektive aus der ersten Person funktioniert teilweise richtig gut und auch die Kameraarbeit erinnert an manchen Stellen tatsächlich an die Spiele. Es gibt immer wieder Momente, die schön creepy und unangenehm sind.
Der Humor ist so eine Sache. Am Anfang fand ich ihn noch ziemlich passend, aber irgendwann wurde es mir dann doch etwas zu viel. Gerade dieser spezielle schwarze und teilweise komplett absurde Humor ist halt typisch Zach Cregger und den kennt man auch schon aus Weapons und Barbarian. Grundsätzlich funktioniert er für mich auch hier, aber manchmal nimmt er dadurch einer Szene etwas die Spannung. Ein Tick weniger Humor hätte dem Film meiner Meinung nach gutgetan.
Dafür gibt es unheimlich viele Anspielungen und Easter Eggs für Resident Evil Fans. Man erkennt verschiedene Gegenstände, Designs und Dinge aus den Spielen wieder. Das macht schon Spaß. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass der Film, wenn man nicht wüsste, dass es Resident Evil ist, teilweise genauso gut irgendein anderer Zombiefilm sein könnte. Und genau das könnte für einige Hardcore Fans wahrscheinlich ein Problem sein.
Ansonsten ist der Film ziemlich schnell erzählt. Es gibt wenig Leerlauf und eigentlich passiert ständig irgendetwas. Die Kreaturen sehen größtenteils richtig gut aus und auch die Effekte haben mir gefallen. Sowohl die praktischen Effekte als auch CGI funktionieren für mich gut. Für eine 16er Freigabe ist der Film teilweise auch überraschend blutig.
Insgesamt hatte ich wirklich Spaß damit. Er ist spannend, schnell, teilweise schön brutal und hat einige richtig gute Resident Evil Momente.
Wenn ich ihn mit den Milla Jovovich Filmen vergleiche, sind das natürlich zwei komplett unterschiedliche Ansätze. Die alten Filme sind teilweise völlig überdreht, haben gefühlt nonstop Action und sind manchmal kompletter Schwachsinn. Trotzdem machen die Filme Spaß, wenn man einfach mal das Hirn ausschalten und einen großen Actionfilm schauen möchte.
Welcome to Raccoon City fand ich dagegen gerade deshalb so gut, weil er für mich deutlich mehr dieses Resident Evil Gefühl hatte. Die Atmosphäre, die Optik und die Charaktere haben einfach besser zu den Spielen gepasst. Deshalb finde ich es bis heute schade, dass dieser Film nicht fortgesetzt wurde.
Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie dieser neue Film bei den Fans ankommt und ob es vielleicht weitere Teile geben wird. Gerade weil das Ende durchaus Möglichkeiten für eine Fortsetzung lässt.
Bei den Schauspielern kannte ich eigentlich nur Kali Reis. Insgesamt fand ich den Cast aber ordentlich und niemand hat mich wirklich gestört.
Auch der Soundtrack ist cool und hat teilweise etwas Eigenständiges. Er ist allerdings nicht permanent präsent und für mich jetzt auch kein Soundtrack, der mir nach dem Film unbedingt im Kopf geblieben ist.
Unterm Strich würde ich sagen: Ein solider Resident Evil Film, der einiges richtig macht. Spannend, schnell, blutig und stellenweise richtig schön creepy. Der Humor ist mir irgendwann etwas zu viel geworden und für einen Resident Evil Film hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr dieses typische Resident Evil Gefühl gewünscht.
7 von 10
Geschrieben: 18 Sep 2026 06:27

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Geschrieben: 20 Sep 2026 10:40
Nachdem ich diesen Sommer so häufig im Kino war wie nie hatte ich nach kurzer Abstinenz erste Entzugserscheinungen und so fiel meine Wahl auf Resident Evil. Ausschlaggebend war der Name Zach Cregger und eine Wertung über 7 in der IMDb. Ansonsten war ich unbelastet und habe wie für mich üblich im Nachhinein ein bisschen was zum Film gelesen.
Hier Links zu einigen Rezensionen:
film-rezensionen.de ,
Filmstarts und in der
OFDb finden sich aktuell vier gute Besprechungen. Alle sind sich einig, dass es die (mit Abstand) beste Adaption der Videospielreihe ist. Daher finde ich die "Fans" lustig, die sich aufregen, weil der Film nicht ihre Vorstellung wiederspiegelt, wie so eine Verfilmung auszusehen hat. Er ist einfach nicht schlecht genug. Jetzt wird er auch noch den Einspiel-Startrekord für das Franchise pulverisieren.
Mir hat der Film gefallen, obwohl er anders war als erwartet, aber Zach Cregger beweist nach Barbarian und Weapons, dass er das Horrorgenre beherrscht, wobei Resident Evil für mich tatsächlich eher eine Horrorkomödie ist und das meine ich nicht abwertend. Habe gelesen, dass Cregger den Film nach Probevorführungen umgeschnitten hat, weil das Publikum den Film zu lustig fand. Wenn ich jetzt also die unlustige Version gesehen habe würde mich sehr interessieren, wie das ursprünglich ausgesehen hat.
Trotz der humoristischen Note funktioniert auch der Horror. Es gibt ansehnlich eklige Splattereinlagen und das Creaturedesign ist richtig klasse. Kulissen und Atmosphäre passen, es gibt einige Schockmomente und Überraschungen bei der Story. Es ist ziemlich spaßige und sehr kurzweilige Unterhaltung. Wenn man will kann man in dem Film aber auch mehr entdecken, wie das Thema Nachwuchs, welches immer wieder auftaucht (z.T. ziemlich fies) oder die Metaebene der Referenz an das Videospiel. Dazu tragen sowohl die Inszenierung mit ungewöhnlichen Perspektiven, diverse Sets oder die Hauptfigur selbst bei, die mehr ein Spieler ist als eine typische Figur im Spiel. Entsprechend verhält er sich und kommt von einem Problem ins nächste, wobei einige Wege nicht zielführend sind. Womit wir wieder beim Humor sind. Während des Films musste ich mehrmals an Braindead denken und das ist ein großes Kompliment. Von mir 8/10