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Steve Jobs Biopic

Gestartet: 30 Okt 2014 20:28 - 27 Antworten

Geschrieben: 14 Nov 2015 12:58

TrondeAkjason

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Ich plane nächste Woche reinzugehen. :thumb:
Alex

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Geschrieben: 14 Nov 2015 17:38

Diverphil

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Ich gehe heute Abend rein und bin ebenfalls sehr gespannt!:thumb:
Geschrieben: 14 Nov 2015 23:34

Diverphil

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Hi ihr!
Heute war ich kurz entschlossen in "Steve Jobs" und das war mein Eindruck:
Im Jahre 1984 präsentiert Steve Jobs (Michael Fassbender) seine erste Version des Macintosh, der das Konkurrenz-Produkt zu IBM PCs werden soll und als erster Computer eine Sprachausgabe besitzt. Jedoch macht genau diese Funktion kurz vor der Präsentation Probleme und der Hauptentwickler Steve Wozniak (Seth Rogen) versucht Jobs zu überzeugen diese Funktion bei der Präsentation wegzulassen. Jobs als Perfektionist will darauf nicht verzichten und spornt ihn an es zu beheben. Einige Zeit zuvor hat Jobs eine Beziehung Joana Hoffmann (Kate Winslet) die mit seiner Tochter Lisa an der Armmutsgrenze lebt und er sich von ihr immer mehr distanziert. Kurz vor der Präsentation erstellt Lisa eine Gradik mit dem internen Grafikprogramm, die für Aufmerksamkeit sorgt. John Sculley (Jeff Daniels) warnt Jobs vor überzogenen Erwartungen, da sein Computer im Gegensatz zur Konkurrenz IBM ein geschlossenes System ist und damit inkompatibel ist. Wie prophezeit stellt sich das Produkt als Flop heraus und vermarktet sich nicht annähernd so gut wie IBM Produkte und so ist Jobs gezwungen eine Kooperation mit Apple aufzubauen. In der Zwischenzeit gerät neben seinem familiären Verhältnis auch das Vertrauen seiner Mitarbeiter ins Trudeln. Wird er diese Kriese meistern können?
Das Hauptproblem des Filmes sind keineswegs die Darsteller, sondern die etwas unstrukturierte Erzählweise, die immer wieder zwischen den Präsentationen und Jobs Vergangenheit hin und her schwingt. Manchmal verwirren die Rückblenden eher, als dass sie die Handlung ergänzen, gerade was das etwas zerrüttete Verhältnis zu Jobs Ex-Frau und dessen Tochter anbelangt. Noch dazu fehlt es dem Film vor allem an dem Part, der eigentlich den Kern ausmachen sollte und das ist die Entwicklung des Mac, die nur sehr sporadisch erwähnt wird. Positiv muss man wirklich sagen, dass Michael Fassbender einen weitaus besseren und überzeugenden Steve Jobs spielt wie Ashton Kutcher im Film von 2013. Auch die anderen Rollen sind gut besetzt, können aber ihre Rollen im Film nicht in dem Ausmaß zeigen wie Fassbender.
Der Film erwähnt viele interessante Fakten zu Steve Jobs, aber dies nur oberflächlich. Hätte man es etwas mehr auf das wesentliche beschränkt und dies desto intensiver ausgebaut, wäre ein weitaus überzeugenderes Biopic entstanden. So bekommt der Film vor allem wg der Glanzleistung von Michael Fassbender insgesammt 6/10P!
Geschrieben: 15 Nov 2015 00:29

flowseven

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Ich verstehe was dich gestört hat, aber ich fand das hin und herschalten im Akt 2, beim Streit mit Sculley/Kündigung superb!
Geschrieben: 15 Nov 2015 10:47

Diverphil

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Das ist halt Geschmacksache....ich empfand es als etwas verwirrend.
Geschrieben: 01 Dez 2015 09:14

TrondeAkjason

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So, endlich auch geschafft.

Spoiler(!)

Wie der Titel des Films schon sagt, es geht in diesem Film um "Steve Jobs". Es geht also nicht um Apple. Es geht nicht um irgendwelche Betriebssysteme. Es geht vorrangig um die Person. Dies sollte man wissen.

Das Leben von Steve Jobs wir anhand drei seiner Auftritte erzählt bzw. der kurzen Zeit bevor der Auftritt stattfindet. Im ersten Akt geht es um den Auftritt bezüglich der Einführung des Apple Macintosh (1984). Im zweiten Akt geht es um das Jahr 1988, als der Next präsentiert wurde. Im letzten Akt befinden wir uns im Jahr 1998, als der iMac vorgestellt werden soll.
Anhand dieser drei Akte wird der Charakter vorgestellt und die Veränderungen in diesen insgesamt 14 Jahren aufgezeigt.
Dabei wird eine Person charakterisiert, die sicherlich vieles ist aber eben nicht sympathisch. Seine vielen Fehler werden schonungslos aufgezeigt, auch das er eben nur eines war - eine Kunstfigur die sich präsentieren konnte und dies nicht zu knapp.
Begleitet wird Steve Jobs dabei in allen drei Akten von einigen Personen. Zum einen von Joanna Hoffman, die immer treu an seiner Seite gestanden ist - egal wie saudämlich er sich verhalten hat. Sie war natürlich nicht, wie Diver in seiner Bewertung angemerkt hat, die Mutter seines Kindes. Auch immer dabei ist natürlich Steve Wozniak, John Sculley und Andy Hertzfeld. Ebenfalls immer im Blick ist Steve Jobs Tochter (auch wenn er sich dazu erst viel später bekennt) Lisa.

Darstellerisch ist der Film überragend. Angefangen von Michael Fassbender der hier wirklich eine absolute Glanzleistung abliefert. Auch Kate Winslet spielt überzeugend, wenngleich ihre Rolle natürlich deutlich kleiner ist als die von Fassbender. Seth Rogen ebenfalls mit einer guten Rolle. Wenn er keinen Klamauk machen muss, kann er schon schauspielern. Jeff Daniels mit einer soliden Leistung, dazu noch Stuhlbarg der mir auch gut gefallen hat.

Der Film war für mich hochgradig unterhaltsam. Auch wenn es, schlussendlich, nur um drei Produktpräsentationen geht, hat mich der Film von Anfang bis Ende gefesselt. Dies liegt an einer wirklich tollen Kombination in den wichtigen Bereichen. Zum einen ist das Drehbuch von Sorkin wirklich stark. Was und wie es erzählt wird, funktioniert für mich völlig. Danny Boyle gelingt es eindrucksvolle Bilder von Steve Jobs oder Michael Fassbender zuzeigen - manchmal frag man sich ob das wirklich "nur" ein Darsteller ist der da aufläuft. Die Rückblicke in die Vergangenheit sind an den richtigen Stellen und ergeben ein großes Ganzes. Schlussendlich natürlich Fassbender, der von Anfang bis Ende mir vermittelt hat - ich bin Steve Jobs. Grandios.

Ich vergebe 8,5 von 10 Punkte. Ein Kandidat für meine Jahres Top 10.

Alex

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Geschrieben: 17 Feb 2016 21:29

hibb

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Hab ihn nun endlich gesehen und meine hohen Erwartungen wurden (fast) gänzlich erfüllt. Es handelt sich hier genaugenommen um kein richtiges Biopic im klassischen Sinne. Der Film besteht eigentlich nur aus 3 einzelnen Szenen, die jeweils einen Lebensabschnitt von Jobs zusammenfassen. Diese Herangehensweise wirkt sehr erfrischend und ist eine willkommene Abwechslung zu anderen Portraitfilmen der letzen Jahre. Das hat aber auch zur Folge, dass wir nichts wirklich Neues aus seinem Leben kennenlernen bzw. dass das Film sich historisch nicht wirklich genau nimmt. Vielmehr wird versucht die Figur Jobs zwischenmenschlich greifbar zu machen.

Deshalb sollte man den Film eher an Unterhaltungs- anstatt an inhaltlichen Gesichtspunkten festmachen. Denn hier liefert Aaron Sorkins Drehbuch mal wieder das Nonplusultra an genialen Dialogen ab. Danny Boyles packende Inszenierung und die tollen Darstellerleistungen (insbesondere von Fassbender und Winslet) erwecken diese dann zum Leben, sodass man den Figuren regelrecht an den Lippen klebt. In Kombination mit dem Soundtrack wird hier tatsächlich Spannung und Dramatik erzeugt, was ich in der Form in keinem anderen Film im letzten Kinojahr erlebt hab. An dieser Stelle wird sich Sorkin auch die meisten Freiheiten genommen haben: Genaugenommen ist er nicht an einer chronologischen Erzählung der Ereignisse interessiert. Er will vielmehr anhand von 3 bedeutenden Ereignissen in Jobs Leben uns die Genialität und sein kontroverses Verhalten näherbringen. Im Vordergrund steht dabei immer die Charakterzeichnung, während eine Handlung kaum existent ist.

Spoiler(!)
Leider wird am Ende dann doch wieder zurückgerudert. Nachdem wir Jobs als ein zwischenmenschliches Arschloch wahrgenommen haben, der nur berufliche Zielen und Erfolgen unterworfen zu sein scheint, soll er am Ende wieder "menscheln". Diese Entwicklung steht im starken Widerspruch zu einer Szene zu Beginn. Dies hat den Beigeschmack von reinredenden Produzenten, die Jobs am Ende doch noch eine positive Charakterentwicklung geben wollten. Das Ende dermaßen kitschig geraten, als wenn man auf Brechen und Biegen auf einer positiven Note enden wollte.
Es verwundet dennoch nicht, dass Apple nicht allzu positiv auf dem Film zu sprechen ist.

Der Film ist definitiv nichts für Zuschauer, die eine vollständige Abbildung von Jobs Karriere sehen wollen. Wer aber auf der Suche nach einfacher Unterhaltung auf höchsten Niveau ist, wird hier köstlich bedient. Daran können auch der geringe Inhalt und das schwache Ende nichts rütteln.

(8/10)
Geschrieben: 31 März 2016 11:41

Sam-Trautman

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Steve wollte nicht dass seine Produkte geöffnet werden können. Niemand solle an das Innenleben seiner schmucken Geräte gelangen. Das Privileg ans Innenleben zu dürfen soll nur wenigen zu teil werden. Spezielles Werkzeug, so erfahren wir zu Anfang des ersten Akts sei von Nöten. Steve Jobs, so legt es uns Danny Boyles Biopic, über einen der einflussreichsten Männer unserer Zeit nahe, war ebenso gestrickt wie seine Produkte. Nur wenigen war es vergönnt sein Innenleben zu erleben. So bleibt das End to End System nicht nur ein System sondern immer auch ein Charakterzug seines Erfinders das er an jedes seiner Kinder weitergab die er erschuf...

Danny Boyle nähert sich dem Mythos, Mysterium, Genie Steve Jobs auf sehr unkonventionelle Art und Weise für ein Biopic. Statt vom romantischen Bild der Kollege Kids, die in Papas Garage Grandioses bauen zu erzählen kümmert sich Danny Boyle genau um die Passagen in Steve Jobs Leben, die ihn ausmachen und ihn als Mensch zeigen. Keine abgerundete Person sondern eine mit Ecken und spitzen Kanten. Wir erleben ihn in drei gleich langen Akten, jeweils 40 Minuten vor einer großen Produktpräsentation hinter der Bühne. Einmal 1984 bei der Vorstellung des Macintosh, 1988 beim Next und 1998 beim Vorstellen des iMac. Boyle zeigt kein einziges Mal wie Jobs sein Produkt vorstellt. Braucht er auch nicht. Wir alle kennen die Produkte von Apple. Werden jeden Tag auf neue im Fernsehen daran erinnert "wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone". Boyle kann hier wunderbar ohne das anbiedern von Apple Produkten arbeiten denn das hat bereits die Werbung im realen Leben schon für ihn erledigt, die uns Jahrzehnte lang Apple Produkte ins kollektive Gedächtnis gehämmert hat. Vom Knirps bis zum Greiß, die für das iPhone typische Wischbewegung kennt jeder.

Die Welt schöner denken

Auf diese Weise kann sich das Steve Jobs das wirklich spannende und ergreifende konzentrieren. Den Focus gebündelt auf den Dirigent des Orchesters wie er sich selber gerne nennt und sieht. Steve Jobs ist kein Biopic aus der Sicht eines Apfeljüngers. Hier wird kein Thron bereitgestellt auf den sich Michal Fassbender ( Steve Jobs ) lümmeln könnte. Auch keine Laudazio gehalten auf einen Mann, der die Welt für uns schöner dachte. Durch die verschiedenen zeitlichen Abstände wird ein eher kurzer Zeitraum von 14 Jahren abgedeckt, Boyle schafft es aber durch die unheimliche Dichte der Dialoge, den Geschehnissen vor der Präsentationen und der großartigen Performance des ganzen Casts dem Konsument das Gefühl zu geben nach sehen des Films, Jobs sehr nahe gekommen zu sein. Niemand von uns wird ihn je persönlich gesprochen haben, geschweige denn ihm die Hand geschüttelt haben aber berührt hat er uns mit seinen Ideen alle schon einmal.

Die Liebe zum Detail in Danny Boyles Steve Jobs wird im wahrsten Sinne des Wortes erst sichtbar durch eine weitere Detailliebe. Für jeden der drei Akte verwendete Kameramann Alwin H. Küchler ein anderes Bildformat, immer exakt jenes welches zu dieser Zeit üblich war. So sieht der Konsument nicht nur Standardmäßiges HD wie im Schlussakt des Films, sondern kommt auch in den Genuss von 16mm Film sowie 35mm im zweiten Akt. Das Bild passt sich seiner Zeit an und rundet das Packet des Films ab.

Fassbender spielt nicht....

Apple steht für Innovationen. Apple steht für exakte Formen, wie etwa dem iPhone Design oder der von Jobs entwickelten Black Box mit seiner eigens dafür gegossenen Gussform für sagenhafte 650.000 USD. Apple steht aber auch für Veränderung. Da schlägt sich der Bogen zum Hauptdarsteller, der diese Apple eigenen Attribute seit jeher als sein Markenzeichen ins sich trägt. Veränderung wäre sowas wie das Trademark des überragenden Michael Fassbender. Ob als leidender Sexjunkie in Shame, Grausamer Macbeth oder als Obermotz Magneto in den X Men Filmen. Veränderung und Weiterentwicklung zu immer noch exakteren Performances, bis an den Rand der Selbstaufgabe und zur völligen verschmelzen der Rolle mit dem Ich. Fassbender spielt nie, er ist die Rolle. Um Haares breite wäre die Rolle des Steve Jobs Christian Bale zugefallen. Bale kann tausend und eine Emotion nachstellen hat dabei aber immer nur ein und denselben Gesichtsausdruck zu bieten. Eine Mischung aus dem Gesichtsausdruck von den Ratiopharm Girls, die gerade für Verstopfungstabletten werben gepaart mit einem überheblichen hemdsärmlichen Grinsen. Steve Jobs wäre so viel verloren gegangen. Die Wahl fiel aber auf Fassbender, alles gut. Überhaupt ist der Mann sowas wie der Schwarzenegger der Neuzeit. Früher als noch nackte Oberkörper und eine Vierecks Kopfformen Kasse machten, war der Name Schwarzenegger gleichbedeutend mit einem Riesen Erfolg und dem unausweichlichem Geldsegen. Bei Steve Jobs ist es zwar mit dem Geldsegen etwas anders da er allgemein etwas floppte aber das entscheidende Faktum bleibt. Die hohe Qualität Wo Fassbender draufsteht, steckt ganz ganz großes Kino drin. Die Schwarzenegger Garantie der Neuzeit! Nicht in Bezug auf einen Geldsagen aber mit einer viel wertvolleren Ware – Qualität.

Der kleine Kasten der die Welt bedeutet

Irgendwann Mitte des Films, Ende des Zweiten Aktes, frägt Steve Wozniak ( Seth Rogen mal wieder in der Rolle des Dauernervers ) seinen Standby Kumpel Jobs was er eigentlich tue. Er sei kein Programmierer. Kein Designer und kein Grafiker. Jobs nüchterne Antwort " Ich spiele nicht im Orchester ich bin der Dirigent ". Ein Satz der auf T-Shirts, Poster oder Tassen gehört. Jobs war nie bestimmt für einen Schreibtisch, die Baugrube oder eingezwängt in irgendwelche Muster, Regeln und Konventionen. Sein Kredo "Think. Different" drückt es genauso aus wie sein Geist arbeitet. Jobs schart die besten Musiker um sich, die Idee entspringt seinem Kopf. Die Hände zum Umsetzen sind seine Musikanten. Wie das Instrument gespielt werden muss ist nicht wichtig nur die Melodie, das Endprodukt. Zum Ende des Films hin gewinnt man den Eindruck das Jobs trotz seiner unkompatiblen Art und dem nicht zu durchdringenden Panzer ein wahrer Menschenfreund war.

"Ich hasse den Anblick deines Walkmanns. Ich stecke dir tausend Lieder in die Brusttasche."

Vielleicht war es seine Aufgabe auf Erden das Leben etwas schöner zu machen. Oder anders gesagt das Leben in ein Gerät zu packen das fast wie ein natürliches Körperteil zu uns gehört. Wer schon mal den Akku leer hatte und von der "Welt" abgeschnitten war weiß was ich meine. Das Leben hat sich seit Jobs für die meisten Leute verlagert, hinein in ein 30x40mm großes Kästchen.


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