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Zitat von Cello;6058367
gar nicht mal so schlecht, gewisse dinge in Covenant fand ich auch eigenartig, obwohl ich nicht soviele probleme mit dem film habe wie wohl die meisten. ich schätze schon es gibt wege und möglichkeiten gewisse dinge zu korregieren, und nun eins sollte man bedenken, WIE SEHR Fox sich in die produktion eingmischt hat, wissen wir auch nicht, in dem sinne müsste mam schauen ob jetzt alles auf Scott's mist gewachsen ist und oder ob Fox auch gewisse dinge im film haben wollte, denn auch scott ist an gewisse dinge gebunden die das studio ihm sagt.
Zumal man so auch den Hauptrkritikpunkt an Covenant beseitigen könnte. Knackpunbkt ist ja, das der Film mit seiner idiotischen (und im kontext zu Alien und Prometheus auch sbsolut wiedersprüchlichen) Auflösung rückwirkend das Alien-Franchise zerstört.
Aus einer uralten und femden faszinierenden Kreatur wird so eine ganz moderne relativ generische Schöpfung eines Androiden mit Gottkomplexes (welch faszinierendes Motiv...). So wäre Covenant dann eben nur ein weiter Alien Film der keine tiefere negative Bedeutung mehr für die Reihe hätte.
Blomkamp könnte natürlich den Aspekt auch für sein Sequel aufgreifen, dass man in Alien 5 die tatsächliche Wahrheit über das Alien erfährt bzw. etwas andeutet das mit Alien und Aliens konform geht (uralt und fremd, nicht von Menschen oder Androiden geschaffen).
Fox hat sich hier wohl gar nicht eingemischt, denn sonst wäre dies mittlerweile durchgesickert, siehe damals "Königreich der Himmel", wo Scott noch ein Meisterregisseur war und Fox ihn zwang seine Wunschfassung um über 40 Minutenn zu kürzen und zu entschärfen. Dies zeigt auch ganz wunderbar welche Entscheidungen Studios treffen und das tatsächlich alle falschen Entscheidungen tatsächlich von Scott getroffen bzw. abgesegnet wurden. Fox hätte nie darauf bestanden, dass das Alien so einen unwürdigen Auftritt hatte, das wir einem Androiden mit Gottkomplexd dabei zusehen wie er das Alien erschafft und wie unfassbar dämlich sich die Crew anstellt.
Du darfst auh nicht vergessen, das Scott mit seiner Produktionsfirma "Scott Free Productions" mitproduziert hat, er hat da schon weit mehr zu sagen als sonst irgend ein Filmermacher.;)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/e/e4/Scott_Free_Productions_logo.jpg
Wäre der Film mit einem PG-13 ins Kino gekommen wie damals "alien vs. Predator", dann wüsste man dass dies konkret fox zu verantworten gehabt hätte. Aber versteh mich nicht falsch, ich will hier Fox nicht von aller verantwortung frei sprechen!
1. War Fox erster Kapitalfehler Blomkamps Projekt auf Eis zu legen. Wenn sie klug gewesen wären hätten sie zwei Filme machen können um Produktionsmittel zu bündeln (siehe Disney mit Star Wars 7/Rogue One) und zu testen welche Richtung denn beim Publikum am besten ankommt. Man hat Scott einfac so machen lassen und hat jetzt den Schaden.
2. Scott hat überhaupt kein Konzept, er hat schon bei Prometheus dauernd seine Meinung geändert. Selbst zu seinen Glanzzeiten war Scott nie ein Autorenfilmer, er hat immer nur inszeniert. War das Drehbuch gut wurde ein Meisterwerk draus (Gladiator), war das Drehbuch nicht gut wurde ein Flop draus (Legende). Fox hätte einen Autor mit einer Vision engagieren müssen, der die Richtung für mehrere Filme vorgibt und Scott hätte sich dann nur in Fragen der Inszenierung ausgetobt.
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Zitat von Cello;6058367
im großen und ganzen möchte ich dennoch dass es zumindest ein gescheites ende bezüglich Prequels gibt, denn Prometheus fand ich auch gut ( wobei mir prometheus besser geviel als covenant ) und wenn das letzte kapitel der Prequel trilogie gemacht wurde, sollte man zusehen dass wir eine klare linie im Franchise sehen, und ich finde es sollte einen Alien 5 geben, ABER ohne 3&4 zu ignorieren.
Nur wie stellst du dir ein Ende der Prequelreihe vor, das alles wieder geraderückt was Prometheus und Covenant verbockt haben?
Scott jedenfalls kann das nicht mehr richten, da bräuchte es schon einen gerissenen Filmemacher, zumal die komplette Ausrichtung komplett falsch ist. Denn bei Alien ging es nie um philosophische Fragen, dafür gibt es Blade Runner. Alien war ein ungemein effektiver Film, eben weil er sich auf das Wesentliche konzentrierte-Dualität und die Macht der (fremden) Natur, der Schrecken des Unbekannten.
Aus meiner Sicht macht es aus wirtschaftlichen und künstlerischen Gründen keinen Sinn nur einen Film zu drehen um das was mit Prometheus bekonnen wurde und Covenant noch weiter kaputt gemacht wurde zu retten. Lieber man macht Alien 5 und greift einige der Themen dort auf, siehe Blomkamps Concept Art mit Ripley im Alien Anzug.
http://redcarpetrefs.com/wp-content/uploads/2015/02/zzzzzzz.jpg
Hier mal eine Auflistung des Scherbenhaufens:
-Aus dem Space Jockey aus Alien wurden konstrukteure die ein erschreckend langweiliges humanoides auissehen haben und deutlich zu klein sind, vergleiche nur mit der szene in Alien
-interessante philosophische Fragen der Preaustronautik-Theorie von Erich von Däniken wurden auf plumpste Art und Weiße abgefrühstückt (Stargate und Alien vs. Predator griffen die Themen auch schon auf).
-Kontinuitätsfehler zum Alien Franchise, warum wusste keiner von den beiden missionen und dem was david zu treibt in den Alien Filmen? geheimhakltung ist eine sAche, aber aufgrund der Vorkomnisse hätte der Konzern ganz andere Vorkehrungen treffen müssen.
-Kontinuitätsfehler Nummer 3. In Alien ist der Space jockey teilweise kristallisiert wordurch die die cRw gar nicht abschätzen kann wie lange das Schiffswrack sich schhon auf dem Planetoiden LV-426 befindet, es könnten viele tausend Jahre sein und in Covenant wird das Alien dann etwa 20 Jahre vor "Alien" erschaffen.
-Kontinuitätsfehler 4, wenn David das Alie erschaffen hat, warum gibt es dann eine Alien-Königin?
-Warum wollten die Konstrukteure die Menschen vernichten und was soll das ganze mit der schwarzen Masse im Kontext der originalen Alien-Reihe?
Was das ignorieren von Alien 3 und 4 angeht, das finde ich schon sehr plump und hoffe auf einen Knstgriff um dies tun zu können. Aber bitte nichts in Richtung alternative Zeitlinien oder alles nur geträumt.
Theoretisch könnte man wirklich nach Alien 4 ansätzen, wobei man dann 3 und 4 nicht ignorieren würde. Aber Bloimkamp und uns fans geht es ja eher um die Atmosphäre und Figuren auis Aliens, nur wie bringt man die dann zurück?
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Zitat von Cello;6058367
Aber ich denke man sollte dann ohne Ripley weiter machen, oder nur ne art kurz auftritt .. nun schauen wir einfach was disney mit der marke macht.
Finde ich nicht, Ripley sollte eine würdige Rolle in den Filmen behalten. Im ersten Film als Hauptfigur und in einem weiteren Film als Nebenfigur. Ein Gastauftritt oder eine (missglückte) Staffelübergabe wie in star wars macht bei Alien keinen Sinn.
Was man auch nicht vergessen sollte, die digitale verjüngung wird immer besser uns besser, Scorsese nutzt sie nun für The Irishman, damit könnte man storytechnisch mittels Rückblenden oder was die Zeit der Handlung angeht einiges richten.
Aber unabhängig davon sollte man neue interessante Figuren, Orte und themen im Alien-Franchise einführen. Kann es nicht auch noch andere starke und kluge Figuren neben Ripley geben? Überhaupt sind Männer in der Reihe sehr unterpräsentiert, da keiner irgend ein Profil bisher hatte, abgesehen von Bishop und Hicks in Ansätzen.