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Making of.... new BluelineCinema

Gestartet: 12 Juli 2010 14:37 - 543 Antworten

Geschrieben: 20 Aug 2010 19:25

std

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@wolfmunich

Anleitungen für Platten- bzw Folienschwiner kann man ja im Internet finden
Deine scheinen aber von den dort empfohlenen in Länge und Breite abzuweichen. Auch sind die im Inet möglichst breitbandig ausgelegt.
Arbeiten deine mehr "auf den Punkt"?
Mit freundlichen Grüßen Stefan

Review XTZ 99er Series und 12.18ICE

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Geschrieben: 27 Aug 2010 18:37

wolfmunich1

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Bigscreener
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Servus,

Zitat:
Zitat von std
@wolfmunich

Anleitungen für Platten- bzw Folienschwiner kann man ja im Internet finden
Deine scheinen aber von den dort empfohlenen in Länge und Breite abzuweichen. Auch sind die im Inet möglichst breitbandig ausgelegt.
Arbeiten deine mehr "auf den Punkt"?

Sorry, das ich mich erst jetzt melde, bin seit über einer Woche bereits im Urlaub.
Meine Folienresonatoren sind vom Akustiker speziell für meinen Raum incl. der bestehenden Raummoden konzipiert worden und sind breitbandig bis zu einer unteren Frequenz von ca. 60 Hz ausgelegt.
Mehr Infos und weitere Bilder gibt es wenn ich wieder aus meinem Urlaub zurück bin (momentan per WiFi aus der Pizzeria am Strand).

LG

Wolfgang
Geschrieben: 28 Aug 2010 13:03

flash77

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Na dann wünsch ich dir noch nen schönen Urlaub ;)
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Geschrieben: 07 Sep 2010 11:08

wolfmunich1

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Servus,

nachdem nun alle fertig gestellten Akustikelemente ihren vorbestimmten Platz an der Wand gefunden haben,


(hier seht ihr einen Teil der rückwärtigen Absorber)

mußten sie hinter einer "Wandverkleidung" auch gleich wieder verschwinden.
Kellerkinobesitzer ist der Begriff "schwarz" natürlich sehr geläufig, was mich veranlasste die farbliche Wandgestaltung auch in diese Richtung zu steuern. Damit das Ganze nicht zu einer "Gruft" ausartet (man muss ja trotzdem den WAF-Faktor berücksichtigen), kommen noch kleine farbliche Tupfer in der Farbe rot zum tragen. Der Rest natürlich in schwarz ;).

Damit die Akustikelemente optimal wirken können, darf oder muss die Wandgestaltung akustisch transparent sein, sprich es kommt ein spezieller Wandstoff zum Einsatz.

Die Gesamtoptik sollte natürlich möglichst homogen gestaltet sein, ohne störende Nähte, Kanten oder sonstiges. Ich habe mich deshalb entschieden möglichst große Rahmen zu bauen (abhängig von der Größe des Stoffes), diese zu versteifen und mit dem Stoff zu beziehen. Die fertigen Rahmen sind so gefertigt, dass sie ohne zusätzliche Verschraubungen oder ähnlichem auskommen. Die hohe Passgenauigkeit ermöglichte es mir die fertigen Rahmen nebeneinander und übereinander zu positionieren.







LG

Wolfgang
Geschrieben: 12 Sep 2010 09:47

wolfmunich1

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Servus,

noch ein Wort zur Lautsprecheraufstellung. Ursprünglich hatte ich meine Fronts in die Mauer integriert und die akustisch transparente Leinwand davor. Da meine jetzige Leinwand nicht mehr akustisch transparent ist, mußten die Lautsprecher daneben, darunter oder darüber positioniert werden.
Daneben hatte ich keinen Platz, also schied das schon mal aus. Darüber wäre nur als zusätzliche Option für einen zweiten Center sinnvoll, als schied das auch aus. Bleibt nur noch darunter und so entstand in Zusammenarbeit mit meinem Akustiker eine "Mini"-Bafflewall.
Mein Credo der unsichtbaren Technik beeinhaltet natürlich auch die Aufstellung der Lautsprecher incl. der Subwoofer, die vorher aufgrund der Raummoden mehr oder weniger mitten im Raum standen. Nach den Raumakustikmessungen ergab es sich, dass neben den Fronts auch die Subs an die Frontwand geschoben werden konnten.



Auf dem Foto sieht man mittig den Center, links und rechts davon die 2 Subs und daneben die Bühnenaufbauten mit den Fronts.
Freie Zwischenräume wurden mit Dämmwolle ausgestattet, zur Frontseite hin mit massiven Holzbrettern(mit schwarzen Stoff bezogen) verschalt.









Oben drauf dann noch eine durchgehende Holzplatte wo die Curved Screen zum stehen kommt. Die Lautsprecherfront stellt nun eine "unendliche Schallwand" dar, d.h. Schallreflektionen nach schräg hinten werden unterbunden. Plus der Absorption der Reflektionen von den Seitenwänden ergibt sich im Zuschauerhörbereich ein homogenes und unverfälschtes Klangbild.

LG

Wolfgang
Geschrieben: 12 Sep 2010 18:40

D3stroy3r

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Ich hätte nie gedacht, was man alles bei einem Heimkino beachten muss / kann.
Ich bin echt gespannt was da noch kommt.

Geschrieben: 14 Sep 2010 17:18

wolfmunich1

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Zitat:
Zitat von D3stroy3r
Ich hätte nie gedacht, was man alles bei einem Heimkino beachten muss / kann.
Ich bin echt gespannt was da noch kommt.

ein bisschen was kommt noch. Aber ihr wisst ja beim Heimkino wird man grundsätzlich nie fertig. :cool:

LG

Wolfgang
Geschrieben: 15 Sep 2010 10:57

flash77

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Ja, das ist glaube ich bei allen so... aber meine Freundin will das einfach nicht wahrhaben ;)
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Geschrieben: 18 Sep 2010 08:44

wolfmunich1

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Servus,

die Raumakustik ist abgeschlossen. Mein nächstes Augenmerk galt der Kinoeingangstür und dem kleinen Vorraum.

Der bisherige Zugang zum Kino bestand aus einem schweren Samtvorhang in rot. Im Zuge des Akustikumbaus habe ich mir gedacht den Eingang so umzugestalten das der optische Eindruck entsteht es gäbe gar keine Tür.
Ich mußte also eine Tür bauen die den Eindruck erweckt gar keine zu sein. Wie mache ich das?
Die Tür muß im geschlossenen Zustand von außen wie von innen nicht als solche zu erkennen sein, innen war das optisch gesehen kein Thema, da ich einfach die Optik des schwarzen Akustikstoffes auf die Innenansicht der Tür verwendet habe. Auf der anderen Seite im Außenbereich mußte ich anders verfahren.
Der Aufbau der Tür ist verhältnismäßig simpel. Ich hatte ein ursprüngliches Mauerwerk von 18cm Stärke und im Kino einen zusätzlichen akustischen Wandaufbau von nochmals 12cm, insgesamt also eine Wandstärke von 30cm. Schwerlastscharniere in Verbindung mit einer Multiplexholzplatte bildeten das Grundgerüst. Zur Außenseite wird auf die Platte ein 17cm tiefer Rahmen aus MDF aufgebracht und mit Dämmwolle gefüllt, anschließend mit einer 3mm dünnen Platte aus dem Möbelbau verschlossen. Auf der anderen Seite der Tür habe ich ebenfalls einen Rahmen aus MDF mit einer Tiefe von 11cm hergestellt der mit Akustikmaßnahmen bestückt und anschließend mit dem schwarzen Akustikstoff umspannt wird.
Damit das Ganze auch entsprechend bewegt werden kann habe ich mir einen gebrauchten Türantrieb besorgt, wie man ihn auch in Krankenhäusern o.ä. vorfindet. Dieser elektro-hydraulischer Antrieb wurde versteckt in den Türsturz eingearbeitet, sodaß er bei geschlossener Tür nicht zu sehen ist.





Geöffnet und geschlossen wird per Fernbedienung.

Für den kleinen Vorraum habe ich mir auch etwas besonderes ausgedacht. Die Wandfläche incl. der Kinotür sollte eine durchgehende spezielle "new BluelineCinema-Grafik" erhalten.
Hier kam nun mein Freund Stevie alias Matrix-Cinelounge, seines Zeichens Grafiker von Beruf, zum Einsatz. Ein paar Telefonate und Entwürfe später hatten wir das Ergebnis. Stevie ließ es sich nicht nehmen diese Grafikfolie selbst bei mir anzubringen. Vielen Dank nochmals an dich Stevie.





Zwei Männer bei der Arbeit (rechts im Bild: Stevie)



Zum Abschluß hier noch ein Video dazu. Das Video zeigt hauptsächlich die Entstehung des Funkschalters, aber am Ende des Films sieht man sehr gut die Funktion der Tür.

Video zur Türfunktion

LG

Wolfgang
Geschrieben: 18 Sep 2010 20:23

synci

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Dein Kino ist der absolute Knaller wenn ich das so sagen darf :)
Die Türe, ein Traum, sowas geniales gibts nichtmal im Kino :D
Echt saubere Arbeit und gibt mir enorm viel Motivation beim Bau meines "Kinos".

Deine Minibaffle Wall am Boden weckt mein Interesse, Du kennst ja meine Fehlkonstruktion, schau dir mal die letzt aktuellen Bilder an, das könnte ich doch auch machen oder ?

Weiter so !

Viele Grüße
Matthias


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