Auf Blu-ray im Mediabook vorbestellbar: SciFi-Thriller "The Fin" von Syeyoung ParkDeutliche erweiterte Auswahl im Sale des Plaion Pictures Shops mit Blu-rays, 4K UHDs und SondereditionenXT Video: "Dämonen"-Filme und Dario Argentos "Tenebre" bald auf UHD Blu-ray in Leatherpak-Editionen"Test Screening": Science-Fiction-Horror im Januar 2027 auf Blu-ray im MediabookNameless: "Train to Busan" ab 19.10. auf UHD Blu-ray in Mediabooks vorbestellbar + Abschied von EYK MediaRetro Gold 63: Spielfilme ab 15.10. auf Blu-ray in Scanavo-Editionen vorbestellbar"Die Odyssee": Der Kinoerfolg von Christopher Nolan ab 18.11. auf Blu-ray, UHD Blu-ray und in 4K-Sondereditionen - UPDATE 2
NEWSTICKER
Markus Schleinzer Meisterwerk
Der Film befasst sich mit dem Thema Kindesmissbrauch.
In dem Pädophiliedrama werden keine Schockbilder gezeigt.Die Darstellung des Spiels,Orte und der Atmosphäre reicht vollkommend aus um das unvorstellbare und unfassbare darzustellen.Beklemmend,still,kühl und angespannt.Ein Film der unter die Haut geht,und polarisiert.Dieser Film ist ausgesprochen unangenehm was bei diesem Thema auch nicht anders zu erwarten ist,aber widerum sehr sehenswert.

Die sehr ruhigen Bildern,mit den wenigen und spärlichen Dialogen zeigt hier die Banalität des Bösen auf.Markus Schleinzer greift ein Tabuthema auf was noch nie verfilmt worden ist,und auch gerne totgeschwiegen wird.Das zwar immer mal wieder in den Medien auftaucht z.B Natascha Kampusch,aber auch schnell wieder unter den Teppich gekehrt wird.
Der Regisseur zeigt den Täter ohne zu urteilen,was dessen Taten nur noch stärker in den Vordergrund rückt.Michael ist ein zutiefst einsamer Mensch,der sich eine Art Beziehung mit dem Jungen aufbaut.Schleinzer geht in seinem Film auf bewußt auf Distanz,weder eine Täter noch eine Opferposition wird dargestellt,noch wird Michael als Monster dargestellt.Gerade für diese herangehensweise an diesem heiklen Thema muss man dankbar sein.Ohne je Sympathie für seine Dartseller zuhaben,und ohne Verharmlosung bewirkt Schleinzer Distanz,dass man sehr widerwillig dem Täter seine Würde zugesteht.

Als Zuseher wird man von den spontanen Gemütserregung weggeführt,und auf die eigene Menschlichkeit reflektiert entfernt sich also immer weiter vom Täter weg,und das ist auch gut.Eine wohltuende Erfahrung auf alle Schockeffekte verzichtet zu haben.Die Gewalt ist kaum sichtbar,allerdings dafür sehr spürbar.
Bedanken kann man sich auch bei beiden grandiosen Hauptdarstellern,die diese schwierigen Rollen perfekt ausfüllen.
(c) Bilder EuroVideo
In dem Pädophiliedrama werden keine Schockbilder gezeigt.Die Darstellung des Spiels,Orte und der Atmosphäre reicht vollkommend aus um das unvorstellbare und unfassbare darzustellen.Beklemmend,still,kühl und angespannt.Ein Film der unter die Haut geht,und polarisiert.Dieser Film ist ausgesprochen unangenehm was bei diesem Thema auch nicht anders zu erwarten ist,aber widerum sehr sehenswert.

Die sehr ruhigen Bildern,mit den wenigen und spärlichen Dialogen zeigt hier die Banalität des Bösen auf.Markus Schleinzer greift ein Tabuthema auf was noch nie verfilmt worden ist,und auch gerne totgeschwiegen wird.Das zwar immer mal wieder in den Medien auftaucht z.B Natascha Kampusch,aber auch schnell wieder unter den Teppich gekehrt wird.
Der Regisseur zeigt den Täter ohne zu urteilen,was dessen Taten nur noch stärker in den Vordergrund rückt.Michael ist ein zutiefst einsamer Mensch,der sich eine Art Beziehung mit dem Jungen aufbaut.Schleinzer geht in seinem Film auf bewußt auf Distanz,weder eine Täter noch eine Opferposition wird dargestellt,noch wird Michael als Monster dargestellt.Gerade für diese herangehensweise an diesem heiklen Thema muss man dankbar sein.Ohne je Sympathie für seine Dartseller zuhaben,und ohne Verharmlosung bewirkt Schleinzer Distanz,dass man sehr widerwillig dem Täter seine Würde zugesteht.

Als Zuseher wird man von den spontanen Gemütserregung weggeführt,und auf die eigene Menschlichkeit reflektiert entfernt sich also immer weiter vom Täter weg,und das ist auch gut.Eine wohltuende Erfahrung auf alle Schockeffekte verzichtet zu haben.Die Gewalt ist kaum sichtbar,allerdings dafür sehr spürbar.
Bedanken kann man sich auch bei beiden grandiosen Hauptdarstellern,die diese schwierigen Rollen perfekt ausfüllen.
(c) Bilder EuroVideo
Folgende weitere Beiträge könnten Sie interessieren:
Folgende Mitglieder haben sich für den Beitrag bedankt:
Top Angebote
macfestus
Aktivität
Forenbeiträge831
Kommentare15.408
Blogbeiträge13
Clubposts2
Bewertungen215
Mein Avatar
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(2)
(2)
(11)
Kommentare
Der Blog von macfestus wurde 3.474x besucht.

Kommentare
Das Thema ist mir ebenfalls zu heikel, so dass ich von diesem Film in der Kino Kontrovers verzichten werde. Ich glaube einfach, ich könnte es nicht ertragen, mir diesen Film anzuschauen.
Würd ich mir trotzdem nicht ansehen !! Aber Deinem Review zufolge hat er es gut distanziert eingefangen.
Mit Kevin Bacon wurde das Thema ja mal in "Woodsman" verfilmt.
Einfach zu BRISANT !! Auf "in meinem Himmel" hab ich bisweilen auch verzichtet ...