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Kritik: Cloud Atlas (2012)



Man mische 3 Regisseure, viele erstklassige Schauspieler und eine Romanverlage und das Ergebnis ist ein knapp 3 stündiger Film mit insgesamt 6 Handlungssträngen.
"Cloud Atlas" bot mit diesen Fakten genug Anreiz, um den Schritt ins Kino zu wagen und diese durchaus neue Idee auf Herz und Nieren zu überprüfen. Ob der Film auch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier!
Cloud Atlas beschöftigt sich mit der Thematik von 6 Handlungssträngen, die in verschieden Zeitepochen spielen und deren Charaktere jeweils Einfluss auf die folgende Epoche nehmen. Die Zeitspanne dieser Geschichten und Spielorte beträgt satte 500 Jahre und findet seinen Anfang im Jahre 1849 als der junge Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) die Heimreise zu seiner Geliebten Frau per Schiff antritt. Dort ereilt ihn eine starke Krankheit und ihm bleibt nichts mehr anderes übrig, als seine Gedanken in Briefen zu verarbeiten.
Diese Briefe werden in England der 1930er Jahre vom Musiker Robert Frobisher (Ben Whishaw) gefunden, welcher die Lehre bei einem vergrämten alten Musiklehrer beginnt, um sein Wolkenatlas Sextett zu vervollständigen. Währenddessen hält er den Briefkontakt zu seinem Lebensgefährten Sixsmith.
1973 muss die Journalistin Louisa Rey (Halle Berry) den Hintergrund eines Mordes aufklären und ein dunkles Geheimnis aufdecken.
39 Jahre später gerät auch der Verleger Timothy Cavendish (Jim Broadbent) in Schwieirgkeiten, als er nicht mehr in der Lage ist, keine Firma solvent zu halten und bei Gnagstern seine Schulden zu begleichen.
Die Letzten 2 Szenarien spielen in der Zukunft und behandeln ein totalitäres Neo - Seoul, welches Menschen ohne jeglichen Willen erschafft, um die eigene Arbeit einzustellen. Dieses Vorhaben soll jedoch durch mutige Rebellen verhindert werden.
Zu guter Letzt befinden sich Tom Hanks und Halle Berry in einer Zukunft, in der die Erde dem Untergang nah ist.
Die Story von Cloud Atlas datailierter und präziser darzustellen ist schwierig und würde zu viel Entdeckungsfreiheit gegenüber dem Zuschauer nehmen, daher bliebt es bei dieser ungewohnt kargen und Informationsarmen Zusammfassung:
Die Geschichte mitsamt seinen 6 Handlungssträngen wurde einfach grandios umgesetzt. Jede Geschichte ist in sich schlüssig und bietet genug Raum für Interpretationen und Gedankenspiele. Auch die Verknüpfung zwischen den einzelnen Epochen wurde gut verständlich überliefert und bietet ein breites Spektrum an guten Ideen und Überschneidungen.
Dem Film tut es sehr gut, dass so ziemlich jedes Genre vertreten ist, egal ob Action, Komödie, Drama oder auch Science Fiction! Das Timing der Zeistsprünge ist sehr gut abgepasst, jedoch kommen an manchen Stellen die Szenen zu kurz und können sich somit nicht gänzlich entfalten. Gerade beim urkomischjen Timothy Cavendish aus dem Jahre 2012 wäre doch noch mehr Platz gewesen. Die amüsanten Szenen dieser Figur versüßen den Film an Stellen, die aussichtslos erscheinen. Der gesamte Film bietet somit ein Wechselbad der Gefühle.
Die einzelnen Geschichten werden absolut spannend erzählt, wobei die grandiosen Schauspieler mitsamt großartiger Maske ihr übriges tun. Der Slopan des Films, dass alle Leben miteinader verbunden sind und jede Tat einer Person auch Auswirkung auf das nächste Leben hat, geht vollends auf.
Zum Beginn des Films braucht der Zuschauer noch Zeit, um jede Figur in sein persönliches Bild einzufügen, doch nach knapp 1 Stunde dürfte jede Person im Kino aufgrund der guten Erzählweise genauestens über die Figurenkonstelation bescheid wissen.
Besonders erfrischend ist die Tatsache, dass fast jeder Schauspieler in jeder Epoche einen gorßen oder kleinen Auftritt hat und somit die Jagd auf sehr gut geschminkte und fast nicht mehr wiederzuerkennende Schauspieler zu einer reinen Freude wird.
Die knapp 3 Stunden Laufzeit des lässt sich der lockere Streifen kaum anmerken, da man schon nach spätestens 30 Minuten vollkommen in die Welt der Figuren von Cloud Atlas eingetaucht ist und die Zeit um sich herum vergisst.
Abschließend lässt sich sagen, dass dies meine schwierigste Rezension überhaupt ist, da man diesen ganz besonderen Film kaum in Worte fassen kann. Man gerät einfach zu schnell in Träumereien über dieses grandiose Kinofest.
Wer gut erzählte Geschichten mit viel Tiefgang und Seele schätzt, der kommt bei Cloud Atlas voll auf seine Kosten. Wer diesen Film sieht, der weiß, wofür das Medium Film gemacht worden ist und zu was es letztendlich fähig ist.
Meine große Empfhelung für dieses Meisterwerk und mein persönlicher Film des Jahres 2012!
Fazit:
9,5/10 Punkte
"Cloud Atlas" bot mit diesen Fakten genug Anreiz, um den Schritt ins Kino zu wagen und diese durchaus neue Idee auf Herz und Nieren zu überprüfen. Ob der Film auch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier!
Cloud Atlas beschöftigt sich mit der Thematik von 6 Handlungssträngen, die in verschieden Zeitepochen spielen und deren Charaktere jeweils Einfluss auf die folgende Epoche nehmen. Die Zeitspanne dieser Geschichten und Spielorte beträgt satte 500 Jahre und findet seinen Anfang im Jahre 1849 als der junge Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) die Heimreise zu seiner Geliebten Frau per Schiff antritt. Dort ereilt ihn eine starke Krankheit und ihm bleibt nichts mehr anderes übrig, als seine Gedanken in Briefen zu verarbeiten.
Diese Briefe werden in England der 1930er Jahre vom Musiker Robert Frobisher (Ben Whishaw) gefunden, welcher die Lehre bei einem vergrämten alten Musiklehrer beginnt, um sein Wolkenatlas Sextett zu vervollständigen. Währenddessen hält er den Briefkontakt zu seinem Lebensgefährten Sixsmith.
1973 muss die Journalistin Louisa Rey (Halle Berry) den Hintergrund eines Mordes aufklären und ein dunkles Geheimnis aufdecken.
39 Jahre später gerät auch der Verleger Timothy Cavendish (Jim Broadbent) in Schwieirgkeiten, als er nicht mehr in der Lage ist, keine Firma solvent zu halten und bei Gnagstern seine Schulden zu begleichen.
Die Letzten 2 Szenarien spielen in der Zukunft und behandeln ein totalitäres Neo - Seoul, welches Menschen ohne jeglichen Willen erschafft, um die eigene Arbeit einzustellen. Dieses Vorhaben soll jedoch durch mutige Rebellen verhindert werden.
Zu guter Letzt befinden sich Tom Hanks und Halle Berry in einer Zukunft, in der die Erde dem Untergang nah ist.
Die Story von Cloud Atlas datailierter und präziser darzustellen ist schwierig und würde zu viel Entdeckungsfreiheit gegenüber dem Zuschauer nehmen, daher bliebt es bei dieser ungewohnt kargen und Informationsarmen Zusammfassung:
Die Geschichte mitsamt seinen 6 Handlungssträngen wurde einfach grandios umgesetzt. Jede Geschichte ist in sich schlüssig und bietet genug Raum für Interpretationen und Gedankenspiele. Auch die Verknüpfung zwischen den einzelnen Epochen wurde gut verständlich überliefert und bietet ein breites Spektrum an guten Ideen und Überschneidungen.
Dem Film tut es sehr gut, dass so ziemlich jedes Genre vertreten ist, egal ob Action, Komödie, Drama oder auch Science Fiction! Das Timing der Zeistsprünge ist sehr gut abgepasst, jedoch kommen an manchen Stellen die Szenen zu kurz und können sich somit nicht gänzlich entfalten. Gerade beim urkomischjen Timothy Cavendish aus dem Jahre 2012 wäre doch noch mehr Platz gewesen. Die amüsanten Szenen dieser Figur versüßen den Film an Stellen, die aussichtslos erscheinen. Der gesamte Film bietet somit ein Wechselbad der Gefühle.
Die einzelnen Geschichten werden absolut spannend erzählt, wobei die grandiosen Schauspieler mitsamt großartiger Maske ihr übriges tun. Der Slopan des Films, dass alle Leben miteinader verbunden sind und jede Tat einer Person auch Auswirkung auf das nächste Leben hat, geht vollends auf.
Zum Beginn des Films braucht der Zuschauer noch Zeit, um jede Figur in sein persönliches Bild einzufügen, doch nach knapp 1 Stunde dürfte jede Person im Kino aufgrund der guten Erzählweise genauestens über die Figurenkonstelation bescheid wissen.
Besonders erfrischend ist die Tatsache, dass fast jeder Schauspieler in jeder Epoche einen gorßen oder kleinen Auftritt hat und somit die Jagd auf sehr gut geschminkte und fast nicht mehr wiederzuerkennende Schauspieler zu einer reinen Freude wird.
Die knapp 3 Stunden Laufzeit des lässt sich der lockere Streifen kaum anmerken, da man schon nach spätestens 30 Minuten vollkommen in die Welt der Figuren von Cloud Atlas eingetaucht ist und die Zeit um sich herum vergisst.
Abschließend lässt sich sagen, dass dies meine schwierigste Rezension überhaupt ist, da man diesen ganz besonderen Film kaum in Worte fassen kann. Man gerät einfach zu schnell in Träumereien über dieses grandiose Kinofest.
Wer gut erzählte Geschichten mit viel Tiefgang und Seele schätzt, der kommt bei Cloud Atlas voll auf seine Kosten. Wer diesen Film sieht, der weiß, wofür das Medium Film gemacht worden ist und zu was es letztendlich fähig ist.
Meine große Empfhelung für dieses Meisterwerk und mein persönlicher Film des Jahres 2012!
Fazit:
9,5/10 Punkte
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