"BossTimeCinema"

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25. Februar 2020
Eddem`s  "BossTimeCinema"

Natürlich hat der "Boss" in meinem Heimkino eine ganz besondere Stellung eingenommen.


Heimkino Front mit ausgefahrener 3 Meter Multiformat Leinwand
 
Panorama - Bild 
"BossTimeCinema" ohne Leinwand mit 65 zoll TV


"BossTimeCinema" linke Seite mit CD/DVD/BD Regalen und natürlich die Bilder vom Boss!

"BossTimeCinema" Rückseite mit drei Sessel und dahinter eine 3er Couch


 
 

Aber bis es mal soweit war, wie auf den Bildern, musste einiges an Arbeit geleistet werde.

Am 12.08.2015 habe ich mit dem Bau meines Heimkinos begonnen.
Bevor es richtig losgehen konnte, musste natürlich erst einmal aufgeräumt werden. Die angezeichnete Leinwand ließ mich schon erahnen, was da auf mich zukommen wird.





Zuerst habe ich im ganzen Raum Dachlatten angedübelt.



An denen habe ich, wie man rechts im Bild sehen kann, Kanthölzer senkrecht angeschraubt.



In jede Ecke des Raumes habe ich raumhohe Bassabsorber eingebaut. Dadurch wird dem Bassdröhnen im fertigen Kino entgegengewirkt.



Hinzu kommt unter die Decke ein Kranz. Dieser dient neben dem schicken Look und der späteren Bilderbeleuchtung auch dem Verlegen verschiedener Kabel.



Nachdem viel an den Wänden und der Decke gearbeitet wurde, musste auch der Boden in Angriff genommen werden.



Zunächst habe ich Kanthölzer verschraubt. Das hatte zum Zweck, dass auch der Boden mit Dämmplatten ausgelegt werden konnte



Außerdem lies sich so später das Podest für die Couch besser konstruieren und mit massiven Kanthölzern verschrauben..





Auch das Podest wurde ordentlich gedämmt und mit einer starken OSB-Platte verschlossen, damit der spätere Kinogenuss durch kein Wummern gestört wird.



Nachdem das Podest verschlossen wurde, ging es nun daran den restlichen Boden zu dämmen und mit OSB-Platten abzudecken. Auch hierbei muss man darauf achten, alle Kabel ordentlich zu verlegen. Sonst bedeutet das im Nachhinein mühsame Extraarbeit.




Geschafft, der Boden ist fertig.
 


Und noch mehr Kabel! Wichtig dabei ist, dass die Kabel alle beschriftet sind. Sonst ist das Chaos nicht zu vermeiden!



Nachdem alle Kabel verlegt waren, wurden die Wände mit Akustikplatten befüllt. Durch die Dachlatten, die ich am Anfang montiert habe, entstand ein zwei Zentimeter Abstand zwischen den Dämmplatten und der Wand. Durch den so entstandenen Hohlraum kann sich keine Feuchtigkeit und dadurch Schimmel bilden. “SEHR WICHTIG!!!



Auch die Decke wird gedämmt und mit Rigipsplatten verschlossen. Nur die Mitte bleibt frei, denn da kommen die drei Deckensegel hin, die ebenfalls ihren Teil zur späteren Akustik beitragen werden.



Und wie alles andere auch, gedämmt…





und mit Akustik-Streulochplatten von Rigips verschraubt.



So kamen die Akustikplatten an die Decke!



Sieht gefährlicher aus als es ist.



Ist  alles gut gegangen. War dann doch froh als die Platten an der Decke hingen!





Im Bild oben ist der Lichterkranz noch offen und hier mit Gibskarton verschlossen.




 



Das Podest ist jetzt verkleidet. Der Sockel ist an den Seitenwänden im Raum vorbereitet und mit den nötigen Kabeln für die Steckdosen versorgt.
 

Die hinteren Bassabsorber haben einen Rieselschutz bekommen. Dieser sorgt dafür, dass keine Partikel von der Glaswolle in den Raum gelangen.

An der Wand über dem Podest habe ich Rigips-Akustikplatten befestigt. Natürlich darf bei der Arbeit die Musik nicht fehlen. Immer mit von der Partie mein Baustellenradio (zu sehen neben dem linken Bassabsorber).



Ohne Musik hätte ich das alles nicht so lange durchgestanden.



So langsam ist ein Ende in Sicht: Die 3 Meter lange Leinwand hängt an der Decke und wird gerade an das Stromnetz angeschlossen.





Nach erfolgreichem Testlauf konnte ich die Wand mit Rigips-Akustikplatten verkleiden und die Halterung für den 65” Fernseher anbringen.



Die mit Malerfolie gegen Staub geschützte Leinwand habe ich später mit einer Rahmenverblendung geschlossen (siehe Bild unten).

Ein besonders cooler Effekt: Die Leinwand kann motorisch mit einer Fernbedienung durch eine Öffnung im Kranz vor dem Fernseher runtergefahren werden.



Ganz eingefahren ist nichts mehr von der Leinwand zu sehen. Dafür sieht man am Boden noch jede Menge Kabel rumliegen. Das bedeutet viel Fummelarbeit.



Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Der Kranz und der Sockel werden mit schwarzen Möbelbauplatten verblendet.



Die LED Beleuchtung funktioniert auch schon.



Die Holzrahmen, die später mit schalldurchlässigen Stoff bespannt werden, sind zwischen Sockel und Kranz angepasst.



Auch die Podeststufe hat zur Sicherheit eine Beleuchtung bekommen.



Die in der Höhe gekürzten DVD-Regale, sowie die Eingangstür sind schon mal probeweise eingebaut. Es wird langsam zum Kino! Und das Zusammenspiel der schwarzen Möbelbauplatten und der LED-Leuchten wirkt fantastisch!



Um das Gesamtbild nicht zu stören, müssen allerdings noch alle Steckdosen, Lampenfassungen...





und natürlich auch die Tür schwarz lackiert werden.



Außerdem muss noch meine “Lieblingsarbeit" erledigt werden: Fugen verspachteln und schleifen.





Als das erledigt war, wurde der Boden und alles andere abgedeckt und endlich konnte Farbe ins Spiel kommen!

Die Frontseite mit der Leinwand wurde komplett schwarz gestrichen, um ein kontrastreiches Bild zu erlangen. Die schwarzen Deckensegel mit den verschieden großen Löchern haben den Sinn, den Klang im Raum zu zerstreuen.





Die Rückseite und die Decke bekamen einen roten Anstrich. Die seitlichen Wände wurden mit einem Vlies verschlossen. Dieses dient ebenfalls dem Schutz vor Glaswollenpartikel in der Luft. Bei den Akustik- und Streulochplatten ist auf der Rückseite schon ab Werk ein Vlies aufgeklebt.





Die Holzrahmen wurden vor dem Bespannen mit roten Akustikstoff ebenfalls rot gestrichen, sodass man sie nicht durch den Stoff erkennen kann.

 

Da ist das Ding!!!  



Mit 3D Brillen und HDMI Kabel.



Hier staubgeschützt an der Decke.

Der Beamer hat seine Behausung bekommen. Und ist vorerst gegen Staub geschützt.

Endspurt! Jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag!



Die Holzrahmen wurden alle mit roten Akustikstoff straff bespannt und getackert, was mir mit einer schmerzhaften Blase an der Hand belohnt wurde.



Dann konnten die Bilder vom “Boss” aufgehängt und die Beleuchtung eingeschaltet werden.



Nachdem der Teppichleger seine Arbeit erledigt hatte, wurden die drei Fernsehsessel in der erste Reihe und die Couch auf dem Podest aufgestellt.



Jetzt nur noch die hinteren Surround Lautsprecher montieren und an den AV-Receiver anschließen.



Vor das Fenster wird später ein Bild aufgehängt, mit einer im Rahmen verbauten Akustikplatte, sodass von der Glasscheibe keine unerwünschte Reflexionen enstehen.

Dann noch die DVD-Regale mit meinen Blu-Ray’s und CD’s bestücken, die Geräte aufeinander ausrichten und endlich war es Fertig!

Jetzt nur noch die Einladung für das darauffolgende Wochenende zu unserem ersten Filmabend an unsere Lieblingsnachbarn austeilen, und es kann losgehen!
 

Gezeigt wurde am 21. Mai 2016 nach neun Monaten Bauzeit:

Gereicht wurde: Natürlich Popcorn, Eiskonfekt und verschiedene Getränke.

Die Heimkino Ausstatung:

Projektor: JVC DLA-X5000
Leinwand: Spalluto WS S4 FormatN Multiformat Motor Leinwand 305cm

Fernseher: Samsung 65" Flat QLED 4K Q6FN

Soundbar: Canton Smart Soundbar 9 plus zwei 30er Magnat Vektor Subwoofer

AV-Receiver:  Denon 9.2 AV-Receiver AVR-6200W mit Dolby Atmos  DTS-X und Auro 3D

Endstufe: 2 Parasound Stereo Endstufen HCA 1000

SAT-Receiver: Sky Q UHD

Ultra HD Blu-ray Player:  Panasonic DMP-UB704

Bluray-Player: OPPO-103D                                                                                  

Front Lautsprecher: Magnat Quantum 908

Center Lautsprecher:  2 Magnat Quantum 916 (einer über und einer unter der Leinwand

Surround Lautsprecher: 2 Magnat Quantum 903  und 2 Magnat Quantum 916

Höhenlautsprecher: 4 Nubert nuLine WS-14 (für den 3D Sound)

Subwoofer: 1 Magnat Quantum 932a (nicht im Betrieb)

Subwoofer: 4 Klipsch R 115 SW  (2 vorne 2 hinten im Heimkino)

Bassmanagement: Anti-Mode 2.0 Dual Core 

Dynavox HiFi-Netzfilter X6000B            

Universal  Fernbedienung: Logitech Harmony Elite

Kabel: für Subwoofer und Lautsprecher von  Oehlbach                                                         

Kabel: HDMI von Inakustik

AUSSTATTUNG:

Bestuhlung: 3 Fernsehsessel für die “Erste Reihe”,  eine 3er Couch auf dem Podest. 

                      Eine Bank für die Beine.

                      Links und rechts ein kleines Tischchen für die Getränke ect.

Funk Lichtsteuerung: Intertechno (Schaltung für die Bilder, Leinwand,                                                              Referenzplatz, Sockel, Podeststufe und gesamte Beleuchtung)

Bilder: Alle 90x60 Bilderrahmen mit 5cm Basotectplatten bestückt

Akustik: 4 Bassabsorber in Raumhöhe 50x50cm in jeder Ecke.

                3 Deckensegel

                Alle Wände, der Fußboden und die Decke mit Isover Akustikplatten
 

Kleines Update:

 Umrüstung auf Dolby Atmos, richtiges positionieren der Surround Lautsprecher. Komplettes Heimkino Equipment von vorne nach hinten verlegt.

Vier Lautsprecher - nuLine WS-14 von Nubert - hatte ich ja schon, aber nicht richtig positioniert.
Noch dazu gekommen ist eine gebrauchte Stereoendstufe, HCA-1000 von Parasound, für die beiden hinteren Atmos Lautsprecher.
Als erstes habe ich die vier Atmos Lautsprecher nach Dolby Atmos  Vorgaben richtig an der Decke positioniert. Die vier Atoms-Lautsprecher sind jetzt auf einer Achse mit den Front-Lautsprecher an der Decke angebracht und leicht angewinkelt. Dazu gibt es eine gute Erläuterung auf dem YouTube Channel  von "HEIMKINORAUM" : How-To: Atmos Lautsprecher richtig platzieren.

Ich hoffe man kann es auf den Bildern gut erkennen.

Die nächste Veränderung im Heimkino betraf die beiden Surround Lautsprecher. Diese habe ich einen Meter nach vorne gezogen, so dass sie jetzt auf Ohrhöhe zum Referenzplatz der ersten Reihe ausgerichtet sind.

Anschließend ist die  gesamte Elektronik in ein Rack nach hinten an die Rückwand  gewandert. Die beiden Front Lautsprecher habe ich jeweils in die beiden Bassabsorber mit eingebaut, so dass sie nicht mehr zusehen sind. Die Absorber-Verkleidung musste dazu  verbreitert und mit Akustikstoff bespannt werden. Jetzt ist an der Heimkino-Front bis auf den beiden Centern oben und unten nichts mehr zusehen.
Als letztes habe ich über der Leinwand die Lichtreflexionen am Kranz mit schwarzen d-c-fix Velour beseitigt.


Zum Schluss noch ein aktuelles Bild von meinem Vorraum zum Heimkino.
(März 2020)


Hier habe ich meine High End Stereo Geräte untergebracht.

Bestehend aus den  original JBL 250Ti Lautsprecher, den Burmester Vorverstärker 846 , zwei Burmester Endstufen 878 und den CD-Player VRDS-25x von Teac (1997).

Weil die Lautsprecher so groß und farblich nicht passen, konnte ich sie leider nicht in meinem Heimkino unterbringen. So hat die gesamte Anlage einen Platz in meinem Heimkino-Vorraum bekommen. Obwohl der Raum mit 16m² natürlich viel zu klein ist, auch akustisch nicht behandelt ist, macht das Musikhören mit dieser Highend-Anlage immer noch unglaublich viel Spaß.

Meine weiteren Hifi Klassiker:

Tonbandmaschine N4520 Philips (1978)
Darunter Stereo Kassetten Deck RS-678US von Technics (1977/78)
Unten rechts im Regal stehen der Verstärker Au7900 und der Tuner TU7900 von Sansui (1976)
Alle Geräte sind voll funktionsfähig, aber nicht angeschlossen.


Update`s im "BossTimeCinema": 
04.10.2019
Dynavox HiFi-Netzfilter X6000B

14.08.2019
Canton Smart Soundbar 9
In Verbindung mit meinen beiden alten 30er Magnat Vektor Subwoofer hat der Samsung 65 zoll 4K QLED jetzt auch einen richtig guten Sound !!

24.07.2019
DSPeaker Anti-Mode 2.0 Dual Core - für die vier Subwoofer im Heimkino

2019:
HD TV gegen UHD getauscht. Neuer TV Samsung GQ65Q6FN 4K QLED 65 Zoll

Update 2018:

Sky Q 4K UHD Sat-Receiver
zusätzlich noch 3 Klipsch Subwoofer R-115SW dazu gekauft.

Update 2017:

2  Parasound HCA-1000 Stereo-Endstufen mono gebrückt für die Front Lautsprecher

Update 2016:

4 Nubert nuLine WS-14 Lautsprecher mit Halterung für Dolby Atmos

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Sehr schönes Heimkino. Es ist immer wieder toll zu sehen, mit wieviel Enthusiasmus immer noch Heimkinos gebaut werden. Tolles Design. Leider hast Du außer dem Beamer nicht viel von Deiner weiteren Technik offengelegt. Mit dem Kino kannst Du Dich auf jeden Fall bei Heimkino und Audiovision bewerben. Meines war in beiden Zeitschriften 2016 und 2017 drinnen. Die Heimkinoleute kommen vorbei und es wird ein interessanter Tag. Ich kann Dir den Kontakt dazu schalten, wenn Du Interesse hast.
Viel Freude mit Deinem Kino.
Charlys Tante
29.02.2020 um 10:26
#3
Vieeel Arbeit, die sich aber gelohnt hat! Sieht einfach klasse aus. Und die Akustik ist bestimmt auch super. Ich glaube der "Boss" wäre echt stolz auf dich.
sammler3000
26.02.2020 um 11:55
#2
Vielen Dank für diesen tollen Baubericht. Sieht wirklich klasse aus. Viel Spaß weiterhin bei einem der schönsten Hobbies der Welt ;)
JayPy
26.02.2020 um 08:29
von JayPy
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