Weltweite Normen und Standards für 3D-Technik gefordert

 
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22.01.2009
3D-Technik.jpg
Der derzeit weltweite Wildwuchs an Technologien für 3D-Filme stiftet nicht nur bei den Konsumenten Verwirrung, sondern verhindert auch ein konsequentes Wachstum. Was hier so logisch klingt, ist für die Industrie ein großes Problem, da jeder Hersteller seine eigenen Innovationen verkaufen will. Nun sind die großen Hollywood-Studios gefordert, sich mit den Herstellern der (Heim-)Kino-Geräte an einen Tisch zu setzen und eine Strategie zur Vereinheitlichung auszuarbeiten. Laut Futuresource Consulting besitzen derzeit mehr als drei Millionen US-Konsumenten einen 3D-fähigen Fernseher, für 2009 soll die Zahl aber noch auf 7,7 Millionen Einheiten steigen. Geschätzt wird auch, dass im Jahr 2012 die 30 Millionen-Marke erreicht sein wird, da die großen TV-Geräte Hersteller wie Samsung und Panasonic diese Funktionen bereits als Standard-Feature mit ausliefern. Viele Benutzer haben aber noch Probleme, die Technik der separaten Bild-Projektion für das linke und das rechte Auge richtig zu bedienen, so das britische Marktforschungsunternehmen. Futuresource sagt voraus, dass die 3D-Technologie ohne Brille die herkömmliche Technik mit 3D-Brille innerhalb der nächsten zehn Jahre deutlich abgehängt haben wird. Im Bereich des Darstellungsverfahren und der Datenmenge sollte aber unbedingt eine einheitliche Schiene gefunden werden. Manche Produktionen benötigen für einen 3D-Film mindestens 35% mehr Speicher, andere Verfahren sogar das Doppelte eines herkömmlichen Blu-ray Titels. Bill Foster, Senior Technology Consultant von Futuresource erklärt, dass einige Filmstudios deshalb auf die Blu-ray Technologie aufgesprungen sind, weil sie bereits schon früher über den Release von 3D-Titel nachgedacht haben. Da die Übertragungs-Bandbreite der Fernsehanstalten beschränkt ist, drängt sich die Silberscheibe als Vertriebsmedium regelrecht auf. Zurzeit sind weltweit etwa 70 3D-Filme in Produktion, wobei Hollywood ganz klar der große Schrittmacher in diesem Thema ist. In den USA sind schon jetzt von den rund 38.000 Leinwänden in den Lichtspielhäusern etwa 1000 für das außergewöhnliche 3D-Erlebnis gerüstet. Die Tatsache, dass für solche Filme mehr Geld an den Kinokassen verlangt (und auch bezahlt) wird, hat die großen Studios ermutigt, in diese Richtung weiter zu gehen. So hat vergangenes Jahr der 3D-Konzertfilm von Disney „Hannah Montana / Milley Cyrus: Best of Both Worlds Concert Tour“ brutto rund 70 Millionen Dollar eingespielt. Bleibt nur zu hoffen, dass die 3D-Technik für Zuhause auch bald nach Europa kommt. Einen Vorgeschmack kann man sich derzeit ja bereits in ausgewählten Cineplex-Kinos holen. (mh)
22.01.2009 - Kategorie: Allgemein

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KOMMENTARE

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Ich bin auf die Gespräche zwischen den Studios und den Entwicklern gespannt. Es dauert nicht mehr lang, da werden die ersten Visionen von Back to the Future in unserem Wohnzimmer sein. :)

Auch sehr interessant sind die Aussagen von Hollywood-Regisseuren, die die 3D Technik antreiben möchten.
chinmoku
22.01.2009 um 15:39
#6
PS3-Besitzer dürfen die 3D-Funktion für alle Filme und Spiele gespannt sein...Sony werkelt da an irgeneiner Funktion die per Update kommen könnte:
http://www.eurogamer.de/...stereoskop
Affenkopp
22.01.2009 um 15:05
#5
Wie gut das ich mir jetzt erstmal einen Plasma geholt habe, in 10 Jahren gibts dann was Neues, bis dahin sollte ein Standard da und die Technik auch ausgereift sein. *g*
emti
22.01.2009 um 14:57
von emti
#4
Besonders in DE. Wenn ich so Werbung und Trailer für IceAge, Monsters vs. Aliens und Co. sehe mit dem kleinen Beisatz in Real3D könnte ich heulen.
Hab mir auch vorgenommen, da ich nur nen HD-REady-TV habe, mein nächster wird ein 3D aber bis 2015 will ich auch nicht warten. 42" auf 4m sind auf Dauer doch zu klein :-)
blu_rost_83
22.01.2009 um 14:08
#3
Naja die Technik muss erst billiger werden. ^^
GulAsh2k8
22.01.2009 um 13:58
#2
3D wird die Zukunft sein (aber es wird noch lange dauern).
TheHidden
22.01.2009 um 12:47
#1
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6 Kommentare
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