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Saw X 4K (Limited Collector's Mediabook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Saw X

Exklusive Produktfotos:
4K - ULTRA HD
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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), deutsche Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1

Blu-ray:
Deutsch Dolby Atmos
Deutsch Dolby TrueHD 7.1
Englisch Dolby Atmos
Englisch Dolby TrueHD 7.1
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.85:1) @24 Hz 4K native, HDR10
Video-Codec:
Laufzeit:
119 Minuten
Veröffentlichung:
14.03.2024
 
STORY
8
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Wenn eine Filmreihe zu Ende erzählt ist oder ihr Hauptcharakter den Filmtod starb, die Reihe aber noch immer Profit abwirft, greifen Filmproduzenten gerne zum Kunstgriff des Spin-Ofs oder aber des Prequels. Nachdem zuletzt mit „Saw: Spiral“ der erste Weg eingeschlagen wurde und bei Fans auf gemischte Gegenliebe stieß, besinnt man sich beim zehnten Teil der beliebten Franchise auf die Vorgeschichte des Hauptantagonisten John Kramer. Was der Film, der nun sowohl auf Blu-ray Disc als auch als 4k-UHD Version im Keep Case, sowie als Combo-Pack im limitierten und nummerierten Mediabook von Studiocanal im Vertrieb von Plaion Pictures auf den Markt gebracht wird zu bieten hat, und wie sich die Discs in technischer Hinsicht schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Saw X 01.jpg
    Der krebskranke John Kramer (T. Bell) erfährt von einer erfolgversprechenden experimentellen Behandlungsmethode gegen seine Krankheit und reist nach Mexiko, um seinen Krebs zu besiegen. Schnell muss er aber feststellen, dass er auf Betrüger hereingefallen ist, welche das Leid von kranken Menschen ausnutzen, um Geld zu verdienen. Doch diese haben die Rechnung ohne Kramer gemacht. Mit einem perfiden Plan werden die Betrüger von ihm zur grausamen Rechenschaft gezogen...
    Saw X 02.jpg
    Nach dem erfolgreichen Originalfilm von Regisseur James Wan folgten zunächst 6 mehr oder weniger erfolgreiche Nachfolgerfilme, wobei der eigentliche „Held“ der Filme, der krebskranke Killer John Kramer, bereits im dritten Film verstarb und fortan nur noch in Rückblicken auftauchte, während sein Werk von anderen fortgeführt wurde. 2017 folgte mit „Jigsaw“ eine Art Neuausrichtung, bevor dann 2021 mit „Saw: Spiral“ ein Spin-Of auf den Weg gebracht wurde, in welchem Kramer gar nicht mehr vorkam. Das dies keine gute Idee war spiegelte sich in den mit Abstand schlechtesten Einspielergebnissen der Reihe (wobei hier auch die Situation, bedingt durch die Kinoschließungen aufgrund der CoVid19-Pandemie berücksichtigt werden müssen) und den durchwachsenen Kritiken der Fans wider. Mit dem hier vorliegenden zehnten Teil der Reihe kehrt John Kramer, gespielt von Tobin Bell, nun endlich wieder zurück und bekommt gleichzeitig deutlich mehr Bildschirmzeit und eine tiefere Charakterzeichnung verpasst. Zeitlich ist „Saw X“ zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Reihe angesiedelt. Jigsaw hat also bereits seine Spuren hinterlassen und seine ersten Spiele gespielt, kämpft aber im Endstadium mit dem Hirntumor, der ihm letztendlich auch den Garaus machen wird. Die Handlung dreht sich dabei um eine gefälschte Therapie, mit der man Kramer – und mutmaßlich zahlreichen anderen Krebspatienten – das Geld aus der Tasche zieht, während man die Patienten schlichtweg ihrem Schicksal überlässt. Dass der Jigsaw-Killer dies nicht auf sich sitzen lassen kann und die Schuldigen „bestraft“, dürfte klar sein. Und so finden sich bald all jene, die an dem Betrug beteiligt waren, auf dem tödlichen Spielfeld Kramers wieder. Ebenfalls wieder mit von der Partie ist dabei Jigsaws Assistentin Amanda, gespielt von der deutlicher als Bell gealterten Shawnee Smith, und die Beziehung der Beiden ist eines der vielen Highlights des Films.
    Saw X 03.jpg
    Für viele Fans der Reihe spielt indessen gerade der Gewaltgrat und die Komplexität der ausgeklügelten Folter- beziehungsweise Tötungsmaschinen, die man zwar alle „besiegen“ respektive überleben kann, allerdings nicht ohne ein oftmals blutiges Opfer dafür zu bringen. Auch hier bekommen wir wieder einige der perfiden Instrumente zu sehen, allerdings dauert es eine Weile, bis Jigsaws Spiele beginnen. Anders als in den Vorgängerfilmen bekommen wir hier erstmals vor dem Spiel eine plausible Erklärung zu sehen, warum Jigsaw tut was er tut, und die Wut, Verzweiflung und Rachegedanken lassen sich auf diese Art durchaus nachvollziehen. Der Gewaltgrad in der zweiten Filmhälfte ist daher auch wieder entsprechend hoch, wenn auch nicht so übertrieben blutrünstig und ekelerregend wie in manchem Vorgänger. Man könnte sagen, der Film kehrt hier zu seinen Wurzeln, also dem ersten Teil zurück, und präsentiert statt perverser Folterszenen eine ausgeklügelte, gut durchdachte (wenn auch stellenweise nicht ganz logische – aber wer möchte hier den ersten Stein werfen?!) Story, die mit einer genialen und unerwarteten Schlusspointe fast an die Qualität des ersten Streifens heranreicht. Obendrein bekommen wir auch noch eine Mid-Credit-Scene zu sehen, in der ein weiterer alter Bekannter einen Kurzauftritt hat und die unvermeidliche Fortsetzung bereits angeteasert wird.

Bildqualität

    Saw X 04.jpg
    Das feinkörnige Bild befindet sich im annähernd Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 auf der Disc und wurde der Reihe entsprechend mit einigen Filtern und Stilmitteln bearbeitet um den typischen Saw-Look zu erhalten. Nüchtern und objektiv betrachtet ist die Qualität daher nicht ganz so, wie man es von einer relativ hoch budgetierten Mainstream-Produktion des Jahre 2023 erwarten würde, aber letztendlich schaut der Film so aus, wie er aussehen muss. Die Schärfe schwankt zwischen optimal und leicht verwaschen, wobei einige Szenen sogar so aussehen, als hätte man leichte Weichzeichner eingesetzt. Die Farbgebung ist je nach Setting mal mehr mal weniger stark verfremdet, was dazu führt, dass alles sehr unnatürlich aussieht, der geneigte Fan der Reihe sich aber sofort wieder wie zuhause fühlt. Der Kontrast ist ebenfalls objektiv betrachtet nicht ganz optimal: Helle Flächen, gerade bei Außenaufnahmen, neigen dazu teilweise stark zu überstrahlen und das ganze Bild schaut zuweilen sehr milchig aus. Selbst düstere Innenaufnahmen bilden nur selten sauberes Schwarz, sondern vielmehr diverse Grau, Blau und Grünschattierungen in unterschiedlicher Tiefe ab. Alles in allem passt aber alles sehr gut zusammen und wenn man bedenkt, dass der Film inhaltlich zwischen Teil 1 (von 2004) und Teil 2 (von 2005) angesiedelt ist, passt der Film auch optisch genau dort hinein und schaut aus, als wäre er zu dieser Zeit entstanden.

Bild 4k UHD

    Saw X 05.jpg
    Das native 4k-Bild verfügt über HDR10 und punktet vor allem in der Detailsichtbarkeit in Nahaufnahmen, wobei auch hier die eingesetzten Stilmittel zum Tragen kommen und echte Referenzwerte verhindern. Das (künstliche) Filmkorn wirkt hier präsenter und gibt dem Film in der Ultrahochauflösenden Version einen noch grindigeren Einschlag. Die Farben sind allesamt ein kleinwenig kräftiger und strahlender, wobei auch hier die Stilmittel eine große Rolle spielen. Der etwas zu milchige Kontrast wird in der generell dunkleren UHD-Version allerdings nicht ausgebügelt, sondern wirkt auch hier noch milchig, wenn auch etwas dunkler. Alles in allem ist die 4k-Version der Blu-ray Disc, wenn überhaupt, nur geringfügig überlegen.

Tonqualität

    Saw X 06.jpg
    Der Ton liegt sowohl auf der Blu-ray Disc als auch auf der UHD in deutscher und englischer Sprache in Dolby Atmos mit Dolby TrueHD 7.1 mit optional zuschaltbaren Untertiteln vor. Akustisch wird dem audiophilen Zuschauer auch einiges geboten: Die Höhenlautsprecher werden in angemessenem Umfang ins Geschehen integriert, nicht nur um Ambiente zu erzeugen, sondern auch um Soundfetzen, die natürlicherweise von oben kommen würden, genau dort zu platzieren. Die hinteren Lautsprecher bekommen natürlich noch etwas mehr zu tun und auch der Subwoofer darf ein ums andere Mal zeigen was in ihm steckt. Alles in allem ist „Saw X“ also ein akustischer Leckerbissen, der die Möglichkeiten einer 3D-Soundanlage voll ausnutzt, ohne dass es künstlich oder übertrieben wirken würde. Die deutsche Synchronfassung entstand nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Pierre Peters-Arnolds bei der Cinephon Filmproduktions GmbH in Berlin und setzt bei Tobin Bell auf dessen bekannten Synchronsprecher Bodo Wolf, der seine Sache gewohnt souverän meistert. Über Shawnee Smith hören wir erneut Gundi Eberhard, die ebenfalls hervorragende Arbeit leistet. In den weiteren Rollen geben sich bekannte und weniger bekannte Sprecher und Sprecherinnen wie Katrin Zimmermann, Nicolas Artjao, Sam Hollmann, Christin Quander, Manuel Finke, Axel Lutter und natürlich Thomas Neor Wolff in einem Cameoauftritt über Costas Mandylor die Ehre.

Ausstattung

  • Audiokommentar mit Kevin Greutert
      Widerauferstehung - Die Kreation von Saw X
    • Frisches Blut für die Saga (8:36 Minuten)
    • Charaktere und Casting (25:26 Minuten)
    • Drehorte und Kamera (10:15 Minuten)
    • Produktionsdesign und Make-Up (21:00 Minuten)
    • Postproduktion (19:38 Minuten)
    • Veröffentlichung und Erbe (10:48 Minuten)
      • Inspiration
      • Cecilias Haus (7:32 Minuten)
      • Szene 89 (19:35 Minuten)
      • Gabrielas Falle (6:47 Minuten)
      • Geschnittene Szenen (36:54 Minuten)
      • Fallen-Tests (17:28 Minuten)
      • Kinotrailer (2:33 Minuten)
            Saw X 07.jpg
            Der prall gefüllt Bonussektor erlaubt dem wissbegierigen Zuschauer nicht nur einen erfreulich werbefreien Einblick in die Produktion, sondern punktet obendrein mit einem enorm hohen Informationsgehalt, der nicht nur die einzelnen Figuren, sondern auch das Franchise an sich unter die Lupe nimmt, und sogar einige der Fallen von Jigsaw etwas näher erläutert. Wer nicht genug von dem Ganzen bekommen kann, darf sich über mehr als eine halbe Stunde erweiterter und geschnittener Szenen freuen und der optional untertitelte Audiokommentar des Regisseurs lässt einen weiteren Blick hinter die Kulissen zu, wenn auch nur in erzählter Form. Alles in allem ist die Veröffentlichung optimal ausgestattet und ihr Geld definitiv wert.

Fazit

    Der zehnte Teil der beliebten Splatter-Reihe kehrt zu den Wurzeln zurück und fährt einerseits den Gewaltgrat ein wenig zurück, punktet dafür aber mit einer mitreißend-spannenden Story voller Wendungen und einer tieferen Charakterzeichnung der kultigen Killerfigur John Kramer alias Jigsaw. Optisch bleibt der Film der Linie treu und schaut aus, als wäre er tatsächlich zwischen Teil 1 und 2 entstanden, was manchem High-End-Fan vielleicht übel aufstoßen könnte, letztendlich aber nur konsequent ist. Akustisch fährt man das volle Programm auf und nutzt sämtliche Lautsprecher in einem angemessenen Umfang, so dass Audiophile Zuschauer ihre helle Freude an dem Teil haben. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen und liefert einen erfreulich wenig werbelastigen Einblick in die Produktion und diverse Fallen und ähnliches. So muss das sein! (Micheal Speier)
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8 von 10

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STORY
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TONQUALITäT
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EXTRAS
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