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From a Whisper to a Scream (1987) (Ultimate 4-Disc-Edition) (Limited Mediabook Edition) (Cover D) Blu-ray

Original Filmtitel: The Offspring

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 4 Discs, BD (3x), Audio-CDs (1x), enthält Audio-CD, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert und nummeriert auf 555 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Ungeprüft
Sprachen:
Blu-ray:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Bonus Blu-ray:
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Kurzfilme Blu-ray:
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Blu-ray:
Deutsch für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch

Bonus Blu-ray:
Deutsch, Englisch

Kurzfilme Blu-ray:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
96 Minuten
Veröffentlichung:
17.12.2021
 
STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
10
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Es sind vor allem die kleineren Labels, die den Zuschauern, Sammlern und Filmfreunden in schöner Regelmäßigkeit Genreperlen kredenzen, auf diese jene teilweise seit Jahren und Jahrzehnten warten. Und während manche Major-Labels aktuelle Blockbuster gefühlt nur noch lieblos auf die Scheibe klatschen, bringen unter anderem Labels wie Wicked Vision, Anolis, Pandastorm und natürlich Turbine liebevoll gestaltet Sondereditionen auf den Markt, welche in ihrer Veröffentlichungsform die Herzen der Fans höherschlagen lassen. Nun erscheint beispielsweise der Genreklassiker „Die Nacht der Schreie“ aka „The Offspring“ (OT:„From a Whisper to a scream“) erstmals ungekürzt und ungeprüft sowie komplett synchronisiert in Form von vier limitierten Mediabooks, welche jeweils sage und schreibe drei Blu-ray Discs und eine Audio-CD beinhalten. Was der Film zu bieten hat, und wie sich die blauen Scheiben in technischer Hinsicht schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Als die Serienmörderin Katherine White durch die Giftspritze hingerichtet wird, beschließt die Reporterin Beth Chandler die Hintergründe der mordlüsternden Irren zu erkunden. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Katherines Onkel Julian, der ihr vermittelt, dass nicht seine Nichte, sondern der Ort aus dem sie stammt, vom Bösen durchdrungen ist. Zum Beweis erzählt ihr der Onkel von den haarsträubenden Verbrechen, die seit der Zeit des Bürgerkrieges in Oldfield begannen wurden…
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Regisseur und Drehbuchautor Jeff Burr ist in der Horrorfangemeinde alles andere als ein unbeschriebenes Blatt, gehen auf das Konto des Filmemachers doch beliebte Genrebeiträge wie der vierte und fünfte Teil der „Puppet Master“-Reihe, der dritte Film der „Texas Chainsaw Massacre“-Franchise, und eigenständige Titel wie „Phantom Town“ und „Night of the Scarecrow“. Mit „Die Nacht der Schreie“ legte der Amerikaner sein Spielfilmdebüt vor, nachdem er bereits zuvor zahlreiche Kurzfilme gedreht hatte (von denen einige den Weg in diese Sonderedition gefunden haben), und schaffte es sogar, den Großmeister des Gothic-Horrors, Vincent Price, für eine Rolle zu begeistern. Da es sich bei „Die Nacht der Schreie“ um einen Episodenfilm handelt, konnte dem Kurzfilmerprobte Regisseur voll und ganz auf seine Erfahrungen im Geschichtenerzählen zugreifen.
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Das Endresultat des hier vorliegenden Spielfilmdebüts kann sich sehen lassen, allerdings sollte man andererseits auch nicht zu viel erwarten, denn auch wenn der Film atmosphärisch dicht ist und einige makabere Geschichten in deutlichen Bildern offeriert, ist er doch stellenweise recht billig gemacht und die einzelnen Episoden sind ebenfalls sehr unterschiedlich in ihrem Unterhaltungswert. Das gleiche gilt für die darstellerischen Leistungen, die zum Teil sehr wechselhaft sind, im Großen und Ganzen aber nie über das Mittelmaß hinauskommen – und das gilt selbst für Vincent Price, der hier szenenweise den Eindruck vermittelt, man hätte ihn zu etwas überredet, zu dem er keine Lust hätte, und der nun versucht, das Ganze ein wenig ins Lächerliche zu ziehen.
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Alles in allem bietet „Die Nacht der Schreie“ solide Unterhaltung mit einigen gut gemachten Splattereffekten, allerdings sollte man auch hier die Erwartungen ein wenig zurückschrauben, denn ehrlich gesagt ist der Film aus heutiger Sicht vergleichsweise harmlos – zumindest in der grafischen Darstellung. Es ist auch fraglich, warum Turbine hier nicht – wie bereits zuvor bei „Texas Chainsaw Massacre“ – versucht hat, den Film durch die FSK zu bekommen, was zweifellos gelungen wäre und weniger Anstrengungen und Überzeugungsarbeit gekostet hätte als es bei Tobe Hoopers Meisterwerk der Fall war. So oder so: Genrefreunde, Trash-Fans und Old-School-Gucker kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten, und es ist sehr erfreulich, dass dieses weitestgehend unbekannte Schmuckstück des Genrekinos nun endlich ungekürzt und komplett synchronisiert im Handel erhältlich ist.

Bildqualität

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Das feinkörnige Bild liegt im annähernd Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 auf der Disc vor und lässt nur selten erkennen, dass es sich um einen Film handelt, der nunmehr rund 35 Jahre auf den Buckel hat. Die Schärfe bewegt sich stellenweise auf einem beachtlichen Niveau und bildet, vor allem in Nahaufnahmen, haufenweise Kleinstdetails ab, wodurch mitunter auch die Schminke deutlich als solche zu erkennen ist. Die Farben sind satt und je nach Szene sehr kräftig, dabei zuweilen etwas zu bunt, was aber dem Genre geschuldet ist und kein echtes Manko darstellt. Altersbedingte Mängel wurden weitestgehend entfernt und lassen den Film erscheinen, als wäre er brandneu und auf „alt getrimmt“ worden. Der Kontrast ist ebenfalls gut eingestellt und bildet ein sattes – zuweilen schon fast zu kräftiges – Schwarz ab.

Tonqualität

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Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master Audio 2.0 (Mono) mit optional zuschaltbaren Untertiteln in beiden Sprachen vor. Wahlweise lässt sich auch die Musikspur separat abspielen. Die deutsche Synchronfassung ist nun erstmals vollständig, heißt: die bisher nicht synchronisierten Stellen liegen nun auch synchronisiert vor. Dies merkt man zwar, aber es wurde – wie bei Turbine üblich – sehr sorgfältig und akkurat gearbeitet, so dass der Filmfluss nicht stark gestört wird. Alles in allem klingt die deutsche Synchronfassung sehr frisch und angenehm, auch wenn es hie und da ein bisschen dumpf klingt und die Dialoge deutlich priorisiert werden, dafür aber sehr gut verständlich bleiben. Die englische Originaltonspur klingt ein wenig authentischer und dynamischer (im Rahmen der Möglichkeiten), dafür sind die Dialoge aber in einigen Szenen etwas schlechter zu verstehen.

Ausstattung

- 2 Audiokommentare - Intro von Jeff Burr (1:47 Minuten) - Original Trailer (1:52 Minuten) - US Trailer ohne Ton (1:00 Minuten) - US TV-Spots (2:13 Minuten) - Deutscher Trailer (1:41 Minuten) - Open Matte Version in SD (99:33 Minuten) - Return to Oldfield (117:11 Minuten) - Fotogalerie mit Regiekommentar (10:17 Minuten) - 8mm - Ein Jahrzehnt der Unschuld (81:27 Minuten) - - 8mm: Frühwerke von 1974-1980 o Intro von Jeff Burr (1:07 Minuten) o 1974: Teenage Fright (6:22 Minuten) o 1976: Agent 005 (24:54 Minuten) o 1978: Life is Semi Precious (65:30 Minuten) o 1978: Life is Semi Precious Trailer (0:33 Minuten) o 1978: Sorcerer's Duel (13:22 Minuten) o 1979: Let us Prey (25:02 Minuten) o 1980: How I spent my Summer Vacation (30:33 Minuten) - 8mm: Filmschule von 1981 o Wipeout (11:23 Minuten) o Spoils (9:32 Minuten) o Turnaround (7:22 Minuten) o Child's Play (6:30 Minuten) - 16mm: Divided we Fall von 1982 o Intro von Jeff Burr (2:27 Minuten) o 16:9 Fassung (26:27 Minuten) o 4:3 Fassung (26:30 Minuten) o Behind the Scenes (11:03 Minuten) - Original Soundtrack von Jim Manzie
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Das umfangreiche Bonusmaterial erreicht fast die Gesamtlaufzeit von satten 10 Stunden und lässt absolut keine Wünsche mehr offen. Zunächst hatten wir nicht nur einen oder zwei, sondern gleich drei Audiokommentare zum Hauptfilm mit an Bord; einen mit Jeff Burr, einen weiteren mit Darin Scott und C. Courtney Joyner und einen dritten mit David Del Valle und Mike Malone. Dieser befindet sich nebst einem Intro zum Film mit Jeff Burr und einigen Trailern auf der Filmdisc. Darüber hinaus befinden sich im Set noch drei weitere Scheiben, und dabei handelt es sich nicht, wie so häufig bei Mediabook-Veröffentlichungen, um eine inhaltsgleiche DVD mit dem Film, sondern um Bonusdiscs, die sich zum einen dem Film und zum anderen dem Schaffen von Regisseur Jeff Burr widmen. Auf Bonus-Disc 1 finden wir daher den Film nochmals im Open Mate-Format vor, hier allerdings nur in Standardauflösung. Darüber hinaus bekommen wir eine interessante Dokumentation über die Entstehung des Films, eine kommentierte Fotogalerie und eine weitere Dokumentation über Filmemachen in den 1980ern zu sehen. Die zweite Bonus-Blu-ray enthält weltexklusiv eine ganze Sammlung von Frühwerken des Regisseurs, welche mal mehr mal weniger sehenswert sind, aber definitiv eine Bereicherung darstellen. Bei der vierten im Set enthaltenen Disc handelt es sich um eine ebenfalls weltexklusive Audio-CD, welche den Filmsoundtrack von Jim Manzie enthält.

Fazit

Turbine sei Dank erhält eine weitere relativ unbekannter Genreperle die ultimative Veröffentlichung. Bild und Ton sind altersentsprechend gut und lassen keinen Anlass zur Kritik aufkommen. Highlight ist allerdings das teilweise weltexklusive Bonusmaterial, welches mit einer Gesamtspielzeit von knapp 10 Stunden einfach nur bemerkenswert ist und manchem Major-Label zeigt, wie man es richtig macht. Der Film bietet solide Unterhaltung für Fans des guten, alten Episodenfilms, allerdings sollte man seine Erwartungen in allen Belangen ein wenig zurückschrauben, denn der Film ist – trotz einiger guter Effekte – nicht so brutal oder blutrünstig, wie man es aufgrund des „Ungeprüft“-Siegels erwarten würde. Des Weiteren ist der Film inhaltlich ebenfalls ein wenig durchwachsen, macht aber Spaß und Freunde von 80er-Jahre-Horror kommen voll auf ihre Kosten. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

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geschrieben am 14.01.2022

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