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Planet der Vampire 4K (Mario Bava Collection #7) (3-Disc Collectors Edition) (4K UHD + 2 Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Terrore nello spazio (1965)

4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 3 Discs, BD (2x), 4k UHD (1x), 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Digipak,
Plaion Pictures Shop exklusiv!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch PCM 2.0 (Mono)
Italienisch PCM 2.0 (Mono)

Blu-ray:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch PCM 2.0 (Mono)
Italienisch PCM 2.0 (Mono)
Untertitel:
4K UHD:
Deutsch

Blu-ray:
Deutsch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.85:1) @24 Hz 4K native, HDR10
Video-Codec:
Laufzeit:
87 Minuten
Veröffentlichung:
26.01.2023
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STORY
6
 
Bildqualität
8
 
Bild 4k UHD
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Lange Zeit sah es so aus, als wäre die von Koch Films gestartete „Mario Bava Collection“ mit dem Erscheinen von „Vampire gegen Herakles“ im November 2018 eingestellt worden, doch nun, mehr als vier Jahre nachdem der letzte Titel der Collection erstmals veröffentlicht wurde, legt Plaion Pictures (vormals Koch Films) eine weitere Veröffentlichung nach. Beim siebten Teil der Collection handelt es sich um den 1965 entstandenen Science-Fiction Klassiker „Planet der Vampire“, der nun, wie die vorherigen Titel der Reihe, als Digipak mit Schuber in den Handel kommt – wobei sich „Handel“ aktuell auf den Hauseigenen Shop des Publishers bezieht. Der Film befindet sich dabei sowohl in der internationalen, als auch in der längeren italienischen Schnittfassung an Bord, wobei die Langfassung nicht nur auf Blu-ray Disc, sondern obendrein auch noch als 4k-UHD Scheibe im Set enthalten ist. Was der Film zu bieten hat und wie sich die im Set enthaltenen Discs in technischer Hinsicht schlagen, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Captain Mark Markary (B. Sullivan) vom Raumschiff Argos empfängt ein geheimnisvolles Notsignal vom Planeten Aura. Gemeinsam mit seiner Crew beschließt er, dorthin zu fliegen und der Sache nachzugehen. Doch schon in der Nähe des beinahe vollständig mit Nebel bedeckten Planeten wird das Raumschiff mit aller Gewalt zu Boden gezogen. Als Mark Markary auf Erkundungstour geht, stößt er auf ein anderes Schiff, das nur auf den ersten Blick verlassen scheint. Denn eine mysteriöse und bösartige Kreatur wartet bereits auf den Captain und seine Crewmitglieder …
    planet_of_the_vampires_01.jpg
    Mit „Planet der Vampire“ leistete Regielegende Mario Bava nicht nur seinen Beitrag zum in Italien quasi nichtvorhandenen Science-Fiction-Genre, sondern er lieferte gleich mal einen Film ab, der spätere Filmemacher deutlich beeinflusste. Wie der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn bei der Wiederaufführung und 4k-Restaurations-Premiere (die 4k-Restauration wurde von Winding Refn überwacht) erwähnte, lieferte „Planet der Vampire“ für die Filmemacher Dan O’Bannon und Ridley Scott die Vorlage zu ihrem Film „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, beziehungsweise meinte der Regisseur, dass die beiden ihre Idee hier „geklaut“ hätten, und bestand darauf, dass man ihn in dieser Hinsicht zitiert – was hiermit geschehen ist. Tatsächlich finden sich viele Parallelen, wobei Scotts „Alien“ letztendlich doch ein bisschen etwas Anderes ist als dieser Film hier. Die Atmosphäre und Wirkung auf den Zuschauer ist jedoch durchaus vergleichbar, und die Grundidee ist wirklich sehr ähnlich. Warum und weshalb der internationale Filmverleih allerdings auf die Idee kam, den Film „Planet of the Vampires“ zu nennen, erschließt sich nicht ganz, denn Vampire im klassischen Sinne sucht man hier vergeblich. Übersetzt man den italienischen Originaltitel „Terrore nello spazio“ wörtlich ins deutsche, käme mit „Schrecken im Weltall“ ein deutlich treffenderer Titel zustande, aber vermutlich verkauften sich Vampire zu dieser Zeit einfach besser.
    planet_of_the_vampires_02.jpg
    „Planet der Vampire“ wurde mit einem ausgesprochen geringen Budget und ausschließlich im Studio realisiert, wodurch der Film natürlich ein wenig billig und zusammengeschustert aussieht, aber genau das verleiht ihm auch seinen ganz besonderen Reiz. Die wundervoll-verspielten Kulissen, die herrlichen Kostüme, die wenig mit echten Raumfahrern und mehr mit Lack-und-Lederfetisch-Kostümen gemeinsam haben und natürlich die allgegenwärtigen Nebelschwaden – all das erzeugt eine herrliche Atmosphäre, die den Zuschauer, sofern er sich darauf einlässt, in seinen Bann zieht. Aus heutiger Sicht bietet der Film natürlich kaum noch echte Überraschungen, aber zu seiner Entstehungszeit war all das, was sich hier an Handlung vor dem Zuschauer ausbreitet, relativ neu und das Finale wird den einen oder anderen sicherlich kalt erwischt haben. Die Geschichte basiert dabei auf Renato Pestriniereos Kurzgeschichte „One Night of 21 Hours“ und wird in hypnotisch-schönen Bildern erzählt, wie sie für Bava üblich waren. Hierfür arbeitete er erstmals mit seinem späteren Stamm-Kameramann Antonio Rinaldi zusammen, der die wundervollen Kulissen, Farben und Lichtspiele in Perfektion auf Zelluloid bannte. Man könnte daher sagen, dass der Film bereits ein frühes Beispiel für den heute leider allgegenwärtigen „Style over Substance“-Film ist, denn auch wenn die Story alles in allem solide ist und unterhält, ist sie für sich genommen kein echter Bringer. Doch die großartige Inszenierung macht diesen Fehler wett und macht aus einem drittklassigen Handlungsgerüst eine cineastische Perle.

Bildqualität

    planet_of_the_vampires_04.jpg
    Das feinkörnige Bild liegt im Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor und basiert, ebenso wie die UHD-Scheibe, auf dem eigens für diese Veröffentlichung angefertigten 4k-Scann des Originalnegativs, welcher von DRIVE-Regisseur Nicolas Winding Refn beaufsichtigt wurde (mehr dazu in der 4k-Bewertung). Den Vergleich zur seit langer Zeit erhältlichen DVD kann man sich getrost sparen, denn die hier vorliegende Bildqualiät ist exquisit und kein Vergleich zu dem, was wir bisher zu sehen bekamen. Natürlich muss man bedenken, dass es sich hier um einen niedrigbudgetierten Film aus den 1960er handelt, aber selbst dann ist die Qualität verblüffend. Die Schärfe bewegt sich annähernd durchgängig auf einem guten Niveau und bildet zahllose Kleinigkeit mühelos und messerscharf ab, auch wenn sich hin und wieder weichere Bilder einschleichen, was jedoch am Ausgangsmaterial liegen dürfte. Der größte Augenöffner sind indessen die starken, kräftig strahlenden Farben, die den Film zu dem machen, was er ist: Ein traumhafter Augenschmaus der seinesgleichen sucht. Altersbedingte Mängel sind quasi nicht vorhanden und auch sonstige Mängel wie Verschmutzungen, Beschädigungen und ähnliches sucht man hier vergeblich. Der Kontrast ist ebenfalls hervorragend eingestellt und bildet ein makellos-tiefes Schwarz ab, das dennoch keinerlei Details verschluckt. Dies gilt allerdings ausschließlich für die italienische Langfassung! Die ebenfalls im Set enthaltene internationale Schnittfassung fällt qualitativ ein wenig ab, weist mehr Unschärfen und etwas mattere Farben auf, und außerdem machen sich hier immer wieder Verschmutzungen, Beschädigungen und vereinzelte Blitzer bemerkbar. Auch diese Filmversion kann man sich durchaus ansehen und den Vergleich zur alten DVD hält diese locker stand, aber die hohe Qualität der Langfassung wird hier nicht erreicht.

Bild 4k UHD

    Sah die Blu-ray Disc bereits sehr gut aus, so legt die 4k-UHD Scheibe noch mal ordentlich zu und präsentiert sich ebenfalls in wundervollen Farben und hervorragender Schärfe mit HDR und Dolby Vision. Grundlage für die Restauration war das original 35-mm-Kodak-Eastman-Farbnegativ, welches man mit der Originalen Farbetrik eines 35-mm-Positivdrucks des Originalfilms, welches im National Film Archiv aufbewahrt wurde, verglich, um möglichst nah an das Original heranzukommen. Die Farbkorrekturen wurden indessen von Mario Bavas Sohn Lamberto Bava beaufsichtigt, der seinem Vater bei den Dreharbeiten als Regieassistent assistierte. Die Schärfe erreichte bereits auf der hochauflösenden blauen Scheibe nahezu ihr Maximum und der Zugewinn auf UHD ist auf den ersten Blick kaum sichtbar, macht sich aber im direkten Vergleich dann doch bemerkbar. Noch gravierender fällt die Qualitätssteigerung bei den Farben auf, die in Ultrahochauflösender Qualität noch besser und kraftvoller zur Geltung kommen, stärker leuchten und wesentlich kräftiger, strahlender und differenzierter ausfallen. Hier offenbart sich sofort der Zugewinn. Man kann getrost sagen, dass die 4k-UHD absolut gelungen ist, gerade dann, wenn man – ebenso wie bei der Blu-ray Disc – das Alter und das sehr geringe Budget in die Rechnung mit einbezieht.

Tonqualität

    planet_of_the_vampires_05.jpg
    Der Ton liegt in deutscher, englischer und italienischer Synchronfassung in LPCM 2.0 mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln auf den Scheiben vor und klingt dem Alter des Films entsprechend hervorragend. Leider kommt die teilweise schon hypnotisch anmutende musikalische Untermalung von Gino Marinuzzi ein wenig dumpf über die Lautsprecher und auch die Umgebungs- und Nebengeräusche klingen ein wenig zurückhaltend, dafür sind aber die Dialoge jederzeit glasklar verständlich und klingen angenehm frisch, wobei die italienische Sprachfassung in dieser Hinsicht klar die Nase vorn hat und etwas frischer, natürlicher und dynamischer klingt. Die Lippenbewegungen lassen allerdings den Schluss zu, dass es sich auch hierbei nicht um den Originalton handelt, was bei italienischen Produktionen dieser Zeit keine Seltenheit darstellt, da die Darsteller unterschiedlicher Nationalitäten mitunter multilingual aufgezeichnet und anschließend synchronisiert wurde. Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Interopa Film GmbH in Berlin und hat hervorragende Sprecher wie Edgar Ott, Gerd Holtenau, Marianne Lutz, Toni Herbert und Margot Leonard mit an Bord. Die nicht synchronisierten Szenen der italienischen Langfassung liegen im italienischen Originalton mit deutschen Untertiteln vor.

Ausstattung

    - 2 Audiokommentare - Deutscher und englischer Trailer - Trailers from Hell-Kommentare von Joe Dante und Josh Olsen - Featurette „Planet Bava“ (38:47 Minuten) - Featurette „Die Schattenwelten“ (17:11 Minuten) - deutsche Super-8-Fassung (17:11 Minuten) - Bildergalerie mit seltenem Werbematerial Das Bonus-Highlight dieser Veröffentlichung ist ganz klar die fast 40-minütige Dokumentation „Planet Bava“, welche mit Auszügen aus der Wiederveröffentlichungspremiere beginnt und in Form von Interviews und Fotos einen tiefen Einblick in die Produktion und die Nachwirkungen des Films gestattet. Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn, der die 4k-Restauration überwachte, kommt ebenfalls zu Wort Obendrein bekommen wir noch ein interessantes Interview mit Mario Bavas Sohn Lamberto, der bei dem Film als Regieassistenz seines Vaters beschäftigt war, haufenweise Werbematerial, die Super-8-Fassung sowie zwei ebenfalls sehr informative Audiokommentare mit Stefan Jung und Pelle Felsch (zur italienischen Langfassung in deutscher Sprache) und mit Tim Lucas (zur internationalen Fassung, leider nur in englischer Sprache und ohne Untertitel, weshalb hier leider ein Punkt abgezogen wird) zu hören.

Fazit

    Der Film erstrahlt dank nagelneuer 4k-Abtastung des Original-Kameranegativs in nie geahnter Pracht. Die Farben sind brillant, die Schärfe hervorragend, und man würde nie auf die Idee kommen, dass es sich hier um einen niedrigbudgetierten Film aus den 1960ern handelt, jedenfalls nicht, wenn man nur die Bildqualität als Indikator nimmt. Kurz gesagt: So gut wie hier hat der Film sicherlich nie zuvor ausgesehen, vermutlich nicht einmal bei seiner Kinopremiere. Akustisch bleibt der Film leider ein wenig hinter den Möglichkeiten zurück, klingt aber dennoch mehr als nur annehmbar. Ein weiteres Highlight ist das umfangreiche Bonusmaterial und natürlich der Film selbst, der in wundervollen Bildern eine Geschichte erzählt, die Ridley Scott und Dan O’Bannon später zu ihrem Film „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ inspirierte, und die auch heute noch mit ihrer unglaublich unheilvollen Atmosphäre überzeugt. Ein echter Leckerbissen für Fans des italienischen Kinos. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

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geschrieben am 25.01.2023

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