Rory McIIroy PGA Tour

Rory McIIroy PGA Tour
Anzahl der Spieler
1-4 offline
2-8 online
Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne Xbox Kinect
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Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Anzahl-Spieler:
1-4, 2-8 online
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
16.07.2015
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XBox One Review
Story
 
7,0
3D Grafik
 
8,0
Sound
 
9,0
Singleplayer
 
8,0
Steuerung
 
8,0
Gesamt
 
0
geschrieben am 29.07.2015
Mit Rory McIlroy PGA Tour startet EA Sports einen Relaunch seiner bekannten Golf Serie. Der momentane Weltranglistenerste aus Irland löst den bisherigen Namensgeber Tiger Woods ab. Wir haben uns angeschaut, ob die neue Golfsimulation aus dem Hause Electronic Arts ein echtes Hole in One oder doch eher ein Doppel-Bogey geworden ist.

Story

Die neue Golf Simulation aus dem Hause EA stammt von den Tiburon Studios. Auf verschiedenen Golfkursen weltweit versucht man sein Handicap auf einen guten Wert zu bringen und in der Weltrangliste nach oben zu klettern. Man kann aus insgesamt zwölf Kursen wählen. Als Special bietet EA sogar einen Kurs an, der in den Kulissen von Battelfield 4 spielt – nicht besonders realitätsnah aber eine witzige Idee. 12 Golfer stehen zur Auswahl, darunter u.a. der namensgebende Rory McIlroy - sowie der deutsche Masters-Sieger Martin Kaymer. Leider besteht nicht die Möglichkeit, als weibliche Golferin den Schläger zu schwingen. Eine Verschlechterung zur PGA Tour 14 oder auch Fifa 16.

Grafik

EA verwendet für seine neue Golf-Simulation die Frostbyte-Engine. Dies zahlt sich aus, liefert die Engine doch sehr eindrucksvolle Abbildungen der Golfkurse. Es gibt schöne Wasseranimationen, auf deren Oberfläche sich dahinziehende Wolkenformationen spiegeln. Auch die Gestaltung der Pflanzen und der restlichen Umgebung, beispielsweise des Publikums wirkt gelungen. Ähnliches gilt für die Animation der Golfer – diese wirken sehr lebensecht. Ein gelungener Abschlag oder Putt wird ebenso wie ein misslungener Schlag aus dem Bunker mit passenden Animationen des Spielers unterstützt. Die gesamte Präsentation ist der Live-Übertragung amerikanischer Sportsender wie NBC nachempfunden. Dies zeigt sich besonders in den verschiedenen Kamerafahrten bei der Vorstellung des aktuellen Kurses – im Zusammenspiel mit der restlichen Grafik ein starkes Gesamtpaket in Sachen Atmosphäre. Wermutstropfen bilden allerdings einige unschöne Pop-Ups und Kantenflimmern bei Kamerafahrten, sowie vereinzelt auftretende Micro-Ruckler.

Sound

Der Sound besteht aus dem englischsprachigen Kommentatoren-Team Rich Lerner und Frank Nobilo, die einerseits das aktuelle Geschehen passend kommentieren und zusätzlich einige interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kursen und den Spielern geben. Ansonsten besteht der Sound zumeist aus den typischen Geräuschen, die eben entstehen, wenn ein Golfschläger einen Ball trifft und wegbefördert bzw. auf ein Hindernis trifft. Besonders gut oder schlecht gelungene Schläge werden vom virtuellen Publikum dabei passend mit Pfiffen oder Jubel begleitet.

Singleplayer

Es stehen verschiedene Spielmodi für die virtuelle Birdie-Jagd zur Wahl: Um einen ersten Eindruck in die Spielmechanik zu bekommen, kann man zuerst ein Tutorial durchlaufen, bei dem einen die wichtigsten Grundlagen und Schlagtechniken veranschaulicht werden. Im Anschluss daran kann man einfach auf jedem Kurs eine Proberunde drehen. Hier besteht die Möglichkeit, entweder eine abgespeckte Runde oder direkt alle 18 Löcher des Kurses auszuprobieren. Man kann mit bis zu drei Freunden auf die Tour gehen, ein Duell zwischen mehreren Golfern bestreiten oder gleich mit seinem Alter Ego die PGA-Tour spielen. Um hierfür die notwendige Qualifizierung zu erlangen, muss man sich er aber zunächst auf Probeturnieren beweisen. Über die Erfolge bei diesen Qualifizierungs-Turnieren erwirbt man bessere Skills und steigt langsam in der PGA-Weltrangliste auf. Interessanterweise passen die erworbenen Skills aber nicht immer zur eigenen gezeigten Performance. Wenn ein Putt auf dem Green aus knapp 1m nicht klappt, ist es fragwürdig in der Endabrechnung genau zu diesem Skill eine Verbesserung zu erhalten. Ein weiterer Spielmodus ist der sogenannte Nightclub-Modus. Bei dieser Variante sind drei Kurse nachts zu bespielen und alles wird in Neonfarben beleuchtet. Sieht nett aus, schafft eine ungewohnte Golf-Atmosphäre und macht auch wirklich Spaß, da es über 170 Herausforderungen zu meistern gilt. Die Herausforderungen bestehen meistens darin, bestimmte Markierungen oder Ziel zu treffen - Klingt einfach, ist es aber nicht. Hier helfen die sogenannten Boosts. Der Ball springt zu stark? Dann einfach den Boost „Sticky“ aktiviert und der Ball bleibt nach dem ersten Aufprall wie festgeklebt liegen. Zu wenig Power beim Abschlag? Man nehme „Nitro“ und die Sache läuft. Insgesamt aus neun Boosts kann man wählen, wobei aber nur drei davon tatsächlich auf die Runde mitgenommen werden können. Hier ist also auch etwas Taktik bei der Auswahl gefragt.

Steuerung

Es werden drei verschiedenen Standard-Schlagformen angeboten:
  • Die klassische Dreiklick-Mechanik aus alten PC-Zeiten
  • Die Arcade-Steuerung, die vor ein paar Jahren für die Serie eingeführt wurde und es ermöglicht den Rückschwung durch ständiges Knopfhämmern zu verstärken und somit noch weiter zu schlagen.
  • Die Tour-Steuerung – bei dieser werden alle Effekte über die Voreinstellungen sowie den akkurat ausgeführten Schwung geregelt. Je nachdem wo man den Abschlagpunkt mit dem rechten Stick am Ball festlegt, wird ein entsprechender Drall eingesetzt. Die Standardeinstellungen bei der Tour-Steuerung sehen übrigens kein automatisches Zoomen vor - bedeutet bei Abschlägen und Annäherungsversuchen muss man sich auf das verlassen, was man tatsächlich sieht. Gleiches gilt auch für das Putten. Hier muss man das Green anhand des eingeblendeten Gitternetzes richtig „lesen“ und den Drall und den Speed korrekt timen.

Fazit

Die einjährige Auszeit hat der Golf Serie aus dem Hause EA gut getan. Der neue Grafik-Motor Frostbyte Engine liefert eine gute Performance und zeichnet wunderschöne Golfkurse mit großer Weitsicht und detaillierten Texturen auf den Bildschirm. Die Pop-Ups und das ständige Kantenflimmern zeigen aber auch, dass die Engine bisher noch nicht für Golfsimulationen optimiert worden ist. Auf der akustischen Seite passt alles. Das Kommentatoren-Team liefert eine sehr gute Performance mit passenden Kommentaren und Hintergrundinformationen. Die restliche Sounduntermalung ergänzt den positiven Gesamteindruck.Die Schlagmechanik zeichnet sich durch eine ordentliche Physik, drei voreingestellte Kontrolloptionen und der Möglichkeit zu Individualisierung aus – somit ist auch hier ist für jeden Freund von Golfsimulationen etwas dabei. Etwas sparsam war man im Hause EA lediglich im Bereich Content. Lediglich 12 bzw. 13 Kurse (bei Vorbestellern) haben es ins fertige Spiel geschafft. Dies ist im Vergleich zu den älteren Versionen leider ein Rückschritt, da waren es noch 20 Kurse. Auch die Möglichkeit, das weibliche Geschlecht auf den Golfball einprügeln zu lassen, entfällt in der diesjährigen Version. Auf der anderen Seite ist aber beispielsweise die neue Night-Club Session ein echter Hingucker - der spielerisch viel Neues bietet und durch die unterschiedlichen Herausforderungen eine Menge Spaß bringt.Am Ende bleibt ein positiver Gesamteindruck, von Rory McIlroy´s PGA Tour, der auf die nächsten Ableger der Serie neugierig macht.
  • Drei Schlagvarianten zur Auswahl (Drei-Klick, Arcade, Tour)
  • Individuelle Anpassung der Steuerung möglich
  • Wunderschöne Golfkurse, mit klasse Weitsicht und schönen detaillierten Texturen
  • Sehr gute englische Kommentatoren
  • Gute Ballphysik
  • Nightclub Herausforderungen als spaßige Arcade-Challenge
  • Nur zwölf reale Golfer und Kurse enthalten
  • Kantenflimmern und Pop-Ups
  • Keine Auswahl an weiblichen Golferinnen
(mis)

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