How to Survive 2 (PSN)

Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Anzahl-Spieler:
1-4, 2-4 online
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
06.02.2017
 
Grafik
7,0
 
Sound
7,0
 
Preis/Leistung
8,0
 
Singleplayer
6,0
 
Multiplayer
8,0
 
Gesamt
7,1
Im November 2014 hatte es bereits erste Teil namens How To Survive: Storm Warning Edition mitsamt aller sechs DLCs bereits auf die PS4 geschafft. Zwei Jahre später schickt uns Entwickler: Eko Studios erneut auf die Zombie Jagd. Diesmal spielt das Ganze sich aber nicht mehr auf den Los Riscos Inseln, sondern in einer von den Untoten verseuchten Stadt ab. Ob der neue Hack and Slay No-Brainer von 505 Games wieder so viel Spaß macht und ob die große How To Survive Fan-Community zufrieden gestellt wird? Finden wir es raus!

Grafik

Auch die Fortsetzung präsentiert sich wieder im isometrischen Look, hierbei fällt direkt auf, dass die stimmige Grafik im Direktvergleich mit dem ersten Teil merklich verbessert wurde. Neben den gewohnt witzigen Cutscenes im Comicstil gibt es passende Beleuchtungseffekte, viele liebevolle Details, einwandfreie Animationen und sehr viel „rote Farbe“ in allen erdenklichen Formen zu bewundern. Wird eine neue Waffe gebaut oder neue Ausrüstung angelegt, ist das selbstverständlich auch an der jeweiligen Spielfigur zu sehen.

Sound

Leider bietet auch How To Survive 2 keine deutsche Synchronisation sondern nur deutsche Untertitel. Weiterhin gibt es aber passende Soundeffekte, Surroundeffekte, gute englische Sprachausgabe sowie den bekannten und beliebten russischen Slang von Kovac zu hören. Untermalt wird das Überlebens-Abenteuer von einem angemessenen Soundtrack der sich dynamisch dem Spielgeschehen anpasst.

Preis/Leistung

Für einen schmalen Euro bekommt man mit How To Survice 2 ein kurzweiliges, solides Hack and Slay mit trendigen postapokalyptischen Hintergrund, dass eine gelungene Abwechslung zu den zu Hauf vorhandenen, unnötig komplexen oder künstlich aufgebohrten Spieletiteln ist.

Singleplayer

Da die Story auch in der Fortsetzung eher belanglos ist, muss nicht in einer separaten Rubrik darauf eingegangen werden. Zusammengefasst sind seit den Ereignissen auf den Los Riscos Inseln einige Monate vergangen und der Überlebenskampf geht nun an anderer Stelle, nämlich im Zombieverseuchten Louisiana, von vorne los. Erneut fungiert der Überlebende Kovac als Mentor und Questgeber und versorgt euch mit einer Fülle von Survival Tipps & Tricks sodass eigentlich kaum Wünsche offen bleiben. Selbst Bear Grylls hätte das vermutlich nicht besser gekonnt, sofern er mal Survival Tipps in einer Zombie Apokalypse gegeben hätte. Leider bleibt, aufgrund der nicht weiter beleuchteten Hintergrundgeschichte, auch in Teil 2 unklar, wie es überhaupt zu der Zombieseuche kam. Im Vordergrund stehen weiterhin die Suche nach Nahrung und Rohstoffen sowie die Auslöschung der Zombies. Neben dem wieder vorhandenen, umfangreichen Craftingsystem für Waffen, und Kovac‘s üblichen Missionen bietet How To Survive 2 nun auch die Möglichkeit, ein eigenes Basiscamp zu errichten und dies im Spielverlauf immer weiter auszubauen. Je höher das Camplevel umso höher auch das Level der Spielfigur und umso bedrohlicher auch die Gegner – Ein apokalyptischer Teufelskreis. Um das Camp zu verbessern werden Rohstoffe benötigt die man in den diversen Spielarealen oder von getöteten Zombies erbeutet. Also stets Augen auf in der Wildnis und in der Stadt und alles mitnehmen was in den Rucksack passt, wer weiß wozu das Ganze irgendwann mal verwendet werden kann. Zur Not kann aktuell nicht benötigtes Material zunächst in der Aufbewahrungstruhe im Basiscamp gelagert werden. Neben Elementen wie Werkbänken oder einer Kochstelle muss aber auch an die Verteidigung des Camps gedacht werden, immerhin liegt das Ganze inmitten einer von „Nicht-Vegetariern“ bewohnten Region. Baut ihr also keine Schutzzäune oder Verteidigungsanlagen steht ihr schneller auf der Speisekarte der Zombies als es euch lieb ist. Zusammenfassend wurde in How To Survive 2 also der Spielumfang des Vorgängers erweitert und die gut funktionierenden Mechaniken beibehalten. Unterm Strich hätte hier aber ruhig noch ein wenig mehr Abwechslung geboten werden können.

Multiplayer

Klar, man kann sich auch alleine in den Überlebenskampf stürzen, jedoch macht das Spiel besonders im Koop Modus viel mehr Spaß. Bis zu vier Spieler können offline und bis zu 16 online auf die Jagd gehen und gemeinsam ihr Camp verbessern oder sich gegenseitig mit Rohstoffen und Nahrungsmittel versorgen. Da man sich gegenseitig verletzen kann ist eine gute Absprache untereinander besonders wichtig, denn sonst sind im Koop nicht nur die Zombies eine Gefahr, sondern auch unachtsame Mitspieler. Einmal nicht aufgepasst und dem anderen Spieler unbedacht vor den, mit rostigen Nägeln versehenen, Baseballschläger oder die Schrotflinte gelaufen und man macht eine schmerzvolle Erfahrung.

Fazit

Möchte man die How To Survive Spiele kurz zusammenfassen könnte man sie als eine Art Diablo mit Zombies beschreiben. Beide bieten massig Hack and Slay Action, Sammelwahn, reichlich Waffen und viel „Gehacktes“. Hinzu kommt eine gute Prise schwarzer Humor sowie, in How To Survive 2, der Auf- und Ausbau eines eigenen Basiscamps. Die Fan Community sowie Freunde von Hack and Slay oder Survival Horror Spielen werden sicher auch an How To Survive 2 ihre Freude finden. Unentschlossene sowie Neulinge können aufgrund des günstigen Preises von €14,99 ebenfalls einen Blick riskieren. Zugegeben, auch die gelungene Fortsetzung ist erneut keine bahnbrechende Perle der Videospielkunst, aber die simple Mischung aus Hack and Slay und Survival Action macht einfach Spaß und das besonders im dynamischen Mehrspielermodus.
  • stimmige Grafik
  • postapokalyptisches Szenario
  • eine gute Prise schwarzer Humor
  • gutes Craftingsystem
  • guter Offline und Online Koop-Modus
  • Aufbau einer eigenen Basis möglich
  • gutes Gameplay & Steuerung
  • Story eher Nebensache
  • Kamera im Koop teilweise irreführend
  • triviale Missionen
  • viel Potential verschenkt
(Björn Cuber)
geschrieben am 08.02.2017
0 Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
GRAFIK
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SOUND
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SPIELSPASS
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