Zitat:
Zitat von Mr.Incredible;4861477
Ihr vergesst dabei, dass es sich hier um nen Film von 2001 handelt. In den letzten 12 Jahren ist da in Sachen Rechner-Leistung enorm viel passiert.
Mag ja sein, dass der Ursprüngliche Film nur in 2K gerendert wurde, aber ich bin mir 100% sicher, dass Pixar alle Filme die sie aktuell im Zuge der 3D-Neuaufbereitung überarbeiten (Monster AG, Cars) jetzt neu in 4K rendern.
Kann mir keiner erzählen, dass die das Neue Medium so kurz vor Marktstart ignorieren und die Gelegenheit nicht nutzen.
Um Cars zu realisieren wurden etwa 12.500 CPU's eingesetzt.
Für ein einzelnes frame benötigte man knapp 11,5 Stunden.
Allerdings muss man dazu sagen, dass das mit den 11,5 Stunden für ein einzelnes frame so nicht stimmen kann, weil:
Sobald die Daten von mindestens einer Szene fertig vorliegen, wird der Renderer gestartet. Einfach gesehen kann ein Renderer als ein Trichter mit Zahnrädern (oder ein Fleischwolf) angesehen werden. Oben werden die enormen Datenmengen in einem bestimmten Format, das der Renderer erkennt und lesen kann, eingefüllt. Über mehrere Minuten und/oder Stunden bewegen sich diese Datenmengen durch die Zahnräder unterhalb des Trichters, werden bearbeitet, um schließlich ein Ergebnis zurückzugeben:
ein Bild einer Sequenz, d.h. ein Frame und dies ist 1/24 einer Sekunde vom fertigen Film. Bei einem 120minütigen Spielfilm ergeben sich 172800 Frames. Bei Animationen in Spielfilm- und Kinoqualität, etwa von Pixar oder Disney, ergeben sich laut Pixar üblicherweise 6 Stunden Berechnungszeit für ein einzelnes Frame. Unter dieser Voraussetzung dauert das Rendern von 120min langen Animationsfilms ca. 118 Jahre (1 036 800 h). Da dies nicht möglich ist, folgt daraus, dass entweder die Angabe von Pixar falsch ist, aber selbst bei einer Berechnungszeit von 30min je Frame ergibt sich durchgehende, gesamte Berechnungszeit von fast 10 Jahren. Dies bedeutet, dass notwendigerweise weitergehende Technologien und Methoden verwendet werden, z.B. Layers, um sich wiederholendes nicht noch einmal rendern zu müssen, oder Stochastische Vereinfachung. Prinzipiell lässt sich abschätzen, dass die gesamte Berechnung für ein solches Projekt ca. 2 Jahre dauert – geeignete Rechenleistung vorausgesetzt. Für Avatar 2009 wurden zum Beispiel 4000 HP Server eingesetzt. Genauer bedeutet das Rendern die Daten zu übersetzen, die Shader anzuwenden, und 3-dimensionale Punkte im virtuellen Raum durch die 3D Projektion, im wesentlichen einer Matrixoperation, auf 2-dimensionale Farbpunkte umzurechnen.
Allerdings bin ich überfragt, wie man das jetzt konkret ausrechnen kann. Auch ist es halt nicht wirklich geklärt, wieviele CPU's sich nun mit einem einzelnen frame beschäftigen. Auf jeden Fall werden solche Projekte von mal zu mal schwieriger werden (aufgrund der enormen Rechenleistung). Die Technik schreitet zwar immer weiter voran, und es werden auch immer wieder neue Techniken erschaffen, aber auch die Projekte werden von mal zu mal immer aufwändiger bzw. größer.
So und jetzt mal ein Artikel bzgl. der Realisierung von Findet Nemo in 3D:
http://www.tested.com/art/movies/449542-finding-nemo-3d-interview/
In dem Artikel wird auch beschrieben, dass Pixar Filme in Zukunft auch in 4K die Welt erblicken könnten. Aber das was dazu nötig ist, kann man nur noch sehr schwer begreifen. Ich sage nur 5.4 million gigs!:hypnotized:
Manch einer von euch hat echt niedliche Vorstellungen (und das ist nicht böse gemeint).:)
Und ja - es wird in Zukunft passieren, aber seien wir doch mal ehrlich:
Selbst auf einer kompremierten DVD auf einem ganz normalen DVD-Player sehen Pixar Filme immer noch gut aus!;)
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Gruß,
Deli
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I’ve seen things
you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the
shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the
Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time like
tears in rain.
Time to die.