Geschrieben: 01 Apr 2015 14:16

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Trotz seiner starken mitunter starken Arbeiten, hat Tarantino auch nicht nur Topfilme abgeliefert, wie ich finde.
Dennoch ist ein vergleich der beiden ziemlich unfair, da Rodriguez insgesamt deutlich mehr schwache Filme in seiner Vita hat.
Andererseits hat Rodriguez trotz seinem Kokettieren mit dem Mainstream (Spy Kids) sich seinen Ruf als Underground/Indiefilmemacher weitestgehend erhalten können,was sicherlich nicht zuletzt auch an den beiden Machete-Filmen liegt, während Tarantino schon längst Teil der modernen Popkultur geworden ist.
Unterm Strich halte ich Tarantino aber für den besseren Regisseur und wenn nur deshalb, weil Rodriguez hinsichtlich Feeling gerne übers Ziel hinaus schießt, vor allem bei seinen Fortsetzungen....
Geschrieben: 01 Apr 2015 14:17

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Naja Rodriguez hat aber auch allgemein viel mehr Filme gemacht als Tarantino, da ist klar dass die Anzahl an schwächeren Filmen auch höher ist
MfG Pierre
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Geschrieben: 01 Apr 2015 14:24

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Ich finde seine Schwäche bezüglich Fortsetzungens chon uiemlich auffällig. Er geht dabei unabhängig des Genres eigentlich immer gleich vor. Alles was im Vorgänger funktionierte wird soweit auf die Spitze getrieben, dass es sich so nach und nach ins Gegenteil verkehrt. Und dass er mehr Filme macht ist zwar schon richtig, aber als Entschuldigung sollte man sowas eigentlich nicht gelten lassen. ;)
Geschrieben: 01 Apr 2015 14:34

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Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;5443140
Ich finde seine Schwäche bezüglich Fortsetzungens chon uiemlich auffällig. Er geht dabei unabhängig des Genres eigentlich immer gleich vor. Alles was im Vorgänger funktionierte wird soweit auf die Spitze getrieben, dass es sich so nach und nach ins Gegenteil verkehrt.
das stimmt wohl, hier frage ich mich auch manchmal was ihn da reitet. Vor allem Once Upon a Time in Mexiko war für mich die Enttäuschung schlechthin.
Wobei Spy Kids 3, Machete Kills und Sin City 2 fand ich ganz ordentlich von ihm. Wober er nie die Quali des Vorgängers schaffte.
MfG Pierre
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Geschrieben: 02 Apr 2015 08:02
gelöscht

Eigentlich gibt es nur einen Aspekt, wo RR gegen QT punkten kann...und das ist das Grindhouse-Projekt.
Planet Terror ist wirklich charmant und macht nen Höllenspass, wobei Death Poop ausser den tollen Stunts nichts zu bieten hat und einfach nur langweilig ist...
Geschrieben: 02 Apr 2015 11:24
Zitat:
Zitat von Quickslay;5443920
Eigentlich gibt es nur einen Aspekt, wo RR gegen QT punkten kann...und das ist das Grindhouse-Projekt.
Planet Terror ist wirklich charmant und macht nen Höllenspass, wobei Death Poop ausser den tollen Stunts nichts zu bieten hat und einfach nur langweilig ist...
Sehe ich genau andersrum.
Ich weiß Planet Terror wohl zu schätzen. Dennoch bietet Death Proof in meinen Augen eine von QTs größten Stärken in absoluter Reinkultur, und das sind die Dialoge. Das minutenlange Gelaber von den Mädels finde ich total faszinierend, auch weil die Besetzung einfach hundertprozentig gelungen ist, bis in jede Rolle. Die Szene im zweiten Teil, als es beim Frühstück um den Dodge Challenger geht, diese Kamerafahrt um die Figuren, dieser Wechsel wer gerade im Bild ist und wer gerade redet, das haut mich jedes Mal um, das könnte ich mir stundenlang reinziehen. Das ist für mich das, was Kino ausmacht: Geschliffene Dialoge, ausdrucksstarke Darsteller (im Rahmen des Genres versteht sich), Kameraführung. Das ist genau mein Ding, wie die Gesichter fotografiert wurden.
Bei Planet Terror hingegen sind die Dialoge hingegen eher konventionell und nur Mittel zum Zweck. Was Sachen wie Effekte, Action und Story angeht mag der Film besser sein als Death Proof. Dafür finde ich die Besetzung in den Hauptrollen etwas misslungen (insbesondere Rose McGowan). Dennoch einer von RRs Filmen die mir gut gefallen. Death Proof sehe ich insgesamt aber doch noch lieber :cool:.
Geschrieben: 02 Apr 2015 12:55
gelöscht

Zitat:
Zitat von Dash_HB;5444092
Sehe ich genau andersrum.
Ich weiß Planet Terror wohl zu schätzen. Dennoch bietet Death Proof in meinen Augen eine von QTs größten Stärken in absoluter Reinkultur, und das sind die Dialoge. Das minutenlange Gelaber von den Mädels finde ich total faszinierend, auch weil die Besetzung einfach hundertprozentig gelungen ist, bis in jede Rolle. Die Szene im zweiten Teil, als es beim Frühstück um den Dodge Challenger geht, diese Kamerafahrt um die Figuren, dieser Wechsel wer gerade im Bild ist und wer gerade redet, das haut mich jedes Mal um, das könnte ich mir stundenlang reinziehen. Das ist für mich das, was Kino ausmacht: Geschliffene Dialoge, ausdrucksstarke Darsteller (im Rahmen des Genres versteht sich), Kameraführung. Das ist genau mein Ding, wie die Gesichter fotografiert wurden.
Bei Planet Terror hingegen sind die Dialoge hingegen eher konventionell und nur Mittel zum Zweck. Was Sachen wie Effekte, Action und Story angeht mag der Film besser sein als Death Proof. Dafür finde ich die Besetzung in den Hauptrollen etwas misslungen (insbesondere Rose McGowan). Dennoch einer von RRs Filmen die mir gut gefallen. Death Proof sehe ich insgesamt aber doch noch lieber :cool:.
Kann ich nachvollziehen, aber es sollte ja ein Grindhouse-Film sein und der Beitrg von QT ist maximal die Grindhouse-Version eines QT-Filmes wenn überhaupt....da kommt in keinster Weise das spezielle Grindhouse-Feeling rüber, das RR mit Planet Terror trifft....
Geschrieben: 02 Apr 2015 14:54
Na gut, das ist mir halt ziemlich latte, welcher Film nun "grindhousiger" ist ;).