Steven Spielberg wird das Leben von Wikileaks-Gründer Julian Assange ins Kino bringen. Filmfans können sich auf Sex, Skandale und Nervenkitzel freuen.
Steven Spielberg hat schon immer ein gutes Händchen für spannende Stoffe gehabt. Jetzt hat sich der Film-Tycoon die Rechte an der Verfilmung des Lebens von Wikileaks-Gründer Julian Assange gesichert.
Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und einige davon landen in Hollywood. Zuletzt sorgte "The Social Network", die Verfilmung des raketenhaften Aufstiegs von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, für klingende Kassen und kam sogar zu Oscar-Ehren. Jetzt steht eine besonders spannende Episode eines weiteren Online-Pioniers in den Startlöchern. Der Stoff verspricht allerdings wesentlich mehr Brisanz als "The Social Network".
Es geht nämlich um Spionage, Skandale und Sex - genauer gesagt die Story von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Mit den Veröffentlichungen geheimer Dokumente auf seiner Internetplattform Wikileaks hat sich der Web-Unternehmer mächtige Feinde gemacht. Hinzu kamen Vergewaltigungsvorwürfe in seinem Gastland Schweden.
Momentan steht Assange in London unter Hausarrest. Mit Händen und Füßen wehrt sich der Wikileaks-Boss gegen seine Auslieferung an Schweden, wo ihm der Prozess gemacht werden soll. In der Zwischenzeit hat sich Dreamworks, das Filmstudio von Hollywood-Mogul Steven Spielberg, die Filmrechte am Buch "Das Innenleben von Julian Assanges Krieg gegen die Heimlichkeit" unter den Nagel gerissen. In dem Bestseller beschreiben die beiden "Guardian"-Journalisten David Leigh und Luke Harding das Leben von Julian Assange von seiner Kindheit bis zur aufsehenerregenden Veröffentlichung geheimer US-Regierungsdokumente.
Zusätzlich hat Spielberg mit Dreamworks die Rechte am Buch "Inside Wikileaks" des deutschen Wikileaks-Aussteigers Daniel Domscheit-Berg erworben. Dreamworks und Spielberg möchten einen Enthüllungsthriller daraus schmieden.
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