So, gestern BR2049 fertig gesehen.
Hat mir ziemlich gut gefallen, nahtloser Anschluss an den alten, gleicher Stil, gleicher Look, gleicher Plot und durchaus vorstellbar das die Story 30 Jahre später spielt. Cool zu sehn das Edward James Olmos nochmal kurz in seine alte Rolle hüpfte. In meinen Augen eine ehrwürdige Verbeugung an den alten Blade Runner.
Dies war nun das positive, aber so toll ich den Neuen auch finde, es gibt ebenfalls mittelmäßiges bis negatives und leider nicht wenig. Nach Sichtung wirkte Teil 2 auf mich, wie eine Serienepisode, sprich: auf Folge 1 folgte Folge 2, darauf hätte durchaus auch gleich Folge 3 Folgen können. Welche gleich weiter erzählt was Ford dieser "jungen Frau" erzählen will.
Man ging mit dieser Fortsetzung keinerlei Risiko ein. Was auf der einen Seite gut ist, auf der anderen aber nichts neues oder aufregendes zeigt. Der Plot aus Teil 2 ist eine denkbare und logische Entwicklung aus Teil 1, denn wie heißt es: Das Leben findet immer einen Weg. Daher überraschte mich diese Entwicklung nicht wirklich. Die Figur Wallace war, wenn auch cool gespielt, auch keine Überraschung, da Tyrell aus Teil 1, ebenfalls so ein obskurer Charakter war. Somit bekam der Zuschauer auch keinen neuen interessanteren oder perfiederen Charakter präsentiert. Betreff der Berentung von Replikanten gab es auch nichts wirklich Neues
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Das man Replikanten einsetzt, um Replikanten zu jagen, war jetzt auch keine wirkliche Überraschung, sondern nur die logische Konsequenz.
Der Film ist weit entfernt von langweilig, er erzählt die Geschichte von Teil 1 interessant und logisch nachvollziehbar weiter. Aber er zeigt nichts wirklich neues, für mich gab es keinen "Wow" oder "Hammer" Effekt. Der angesprochene "Teil des Puzzles", was so geheimnisvoll angesprochen wurde, war auch nur eine weitere logische Konsequenz und entspricht:
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einem cleveren Zeugenschutzprogramm, wo man bewusst Daten verändert (fälscht), um eine Person verschwinden zu lassen. Im Fall von Blade Runner wurden halt mehrere falsche Spuren gelegt, zwei um genau zu sein.
Der Film bietet leider nichts Unerwartetes, es kommt zu keiner Zeit ein Wow Effekt und keine neuen philosophischen Ansätze wie damals bei Teil 1, es wurden keinerlei Risiken eingegangen um Blade Runner 2049 auf ein neues Level zu heben. Was auf der einen Seite gut ist, da der Blade Runner Fan von damals nicht vergrault wird, auf der anderen aber schlecht, da keinerlei Weiterentwicklung zu sehen ist. Für mich ein schöner Film, aber definitiv kein Überflieger, eher Blade Runner Episode 2 oder Blade Runner 1.2, nicht mehr und nicht weniger.