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KLICK
• Was tun nach der Anmeldung ?
Abofallen erreichen ihre Opfer im Augenblick über Spammails und SMs; sogar Telefonanrufe in welchen man zum Besuch einer entspr. Seite aufgefordert wird sind möglich.
Wenn man sich auf einer dieser betrügerischen Seiten angemeldet und eine erste Rechung erhalten hat, stellt sich der Betroffene natürlich die Kernfrage:
"Muss ich den geforderten Betrag bezahlen ?"
Die knappe Antwort lautet:
Nein, man muss nicht bezahlen. Besser: man sollte auf gar keinen Fall bezahlen.
Da unter den gegebenen Umständen (versteckte/kleingeschriebene Kosten auf der Webseite) kein rechtsgültiger Vertrag zustande kam, muss man auch nicht widerrufen, man muss nicht kündigen, kurz- der ganze Vorfall ist eigentlich hinfällig. Dies gilt speziell für Minderjährige, die nur beschränkt geschäftsfähig sind. Diese sollten den Vorfall unbesorgt mit ihren Eltern besprechen und dabei auf diese Seite verweisen.
Der Versand von Mails, Mahnungen und Rechungen erfolgt bei diesen Abo-Seiten vollkommen automatisiert und nur mit geringer Kontrolle von Sachbearbeitern.
• Wie auf Rechnungen, Mahnungen reagieren ?
Auch hier gilt: Man muss überhaupt nicht reagieren. Ist ein Vertrag ungültig, kann eine Rechnung und Mahnung nicht plötzlich Gültigkeit haben.
Vielmehr: Zahlt man eine Rechnung erkennt man schlimmstenfalls einen bestehenden Vertrag an.
Es ist vergebene Mühe zu versuchen, mit den sogenannten Service-Zentren dieser Seiten in Kontakt zu treten, sofern sie überhaupt erreichbar sind oder es sie gibt. Wenn Antworten erfolgen, wird die Sachlage ohnehin stets so ausgelegt, dass man aus diesen und jenen Gründen zu zahlen hätte.
In Mahnungen wird meist sofort unverholen mit Gefängnisstrafen, Gerichtsverfahren, Inkassobüros, Anwälten etc. gedroht und tatsächlich folgen den Mahnungen manchmal auch Schreiben von Inkassounternehmen, die jedoch Tocherunternehmen der Aboseiten sind und bisher noch nie zu wirklichen Taten gegriffen haben. Einer dieser Briefe wurde von
computerbetrug.de zerlegt und zeigt, wie inhaltlich falsch diese Schreiben rechtlich gesehen eigentlich sind und nur der Einschüchterung dienen sollen.
Von Drohungen der Kontopfändung bis zum gerichtlichen Mahnberfahren bleibt nichts unversucht, um die Leute "weichzukochen", es wird bewusst Angst gemacht. Wichtig zu wissen ist, dass man in keinster Weise verpflichtet ist, auf diese Schreiben zu reagieren.
Drohungen mit negativen Schufa-Einträgen seitens eines Inakssounternehmens sind ebenfalls
nicht erlaubt.