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DC Comic´s Green Lantern

Gestartet: 05 Feb 2009 09:50 - 926 Antworten


Veröffentlichung:
28.07.2009
Laufzeit:
77 Minuten
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Altersfreigabe:
Geschrieben: 10 Okt 2010 09:38

McFly

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Zitat:
Zitat von flash77;1845151
Auf den Trailer freu ich mich schon - bin mal gespannt, was die aus dem Thema gemacht haben!

Ist ein schmaler Grad. Unterm Strich freue ich mich auf den Titel, aber gerade bei den Titeln die nie zu meinen Topfaves gehörten beim Comic lesen, bin ich komischerweise intoleranter als bei meinen Helden wie Spidey oder BAT MAN.
Man hat eine bestimmte Vorstellung wie das Setting zu sein hat und weil es das wenige ist an das man sich erinnert und wenn das nicht erfüllt wird, dann neigt man den Film abzuwatschen. Ich habe festgestellt das ich bei meinen "B-Helden" immer mehr auf Details achte. Komisch, nicht?
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Geschrieben: 11 Okt 2010 08:31

Schlumpfmaster

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Zitat:
Zitat von McFly;1847429
Ist ein schmaler Grad. Unterm Strich freue ich mich auf den Titel, aber gerade bei den Titeln die nie zu meinen Topfaves gehörten beim Comic lesen, bin ich komischerweise intoleranter als bei meinen Helden wie Spidey oder BAT MAN.
Man hat eine bestimmte Vorstellung wie das Setting zu sein hat und weil es das wenige ist an das man sich erinnert und wenn das nicht erfüllt wird, dann neigt man den Film abzuwatschen. Ich habe festgestellt das ich bei meinen "B-Helden" immer mehr auf Details achte. Komisch, nicht?

Ist eigentlich komisch, oder?;)

Aber irgendwie kann ich Dich schon verstehen - gutes Beispiel ist Superman Returns! Klar war der Film nicht perfekt und gerade die Story ist naja, kaum der Rede wert. Aber während die meisten Leute den Film langweilig fanden, war ich von Superman selbst dermaßen gebannt, dass ich total zufrieden aus dem kino gekommen bin:o

Aber bei Green Lantern erwarte ich generell einen sehr gut gemachten Sci-Fi-Actioner bzw. Fantasy-Actioner mit coolen Sprüchen und ein wenig Anspruch. Sollte sich das ganze letztlich nicht nur vom Tenor sondern auch hinsichtlich Niveau auf dem level des ersten ironman einpendeln, kann mich der Film eigentlich nicht entäuschen! :)
Geschrieben: 11 Okt 2010 08:37

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 ist fleißig

Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;1849564
Is

Aber bei Green Lantern erwarte ich generell einen sehr gut gemachten Sci-Fi-Actioner bzw. Fantasy-Actioner mit coolen Sprüchen und ein wenig Anspruch. Sollte sich das ganze letztlich nicht nur vom Tenor sondern auch hinsichtlich Niveau auf dem level des ersten ironman einpendeln, kann mich der Film eigentlich nicht entäuschen! :)

Hat man da nicht das Niveau von Iron Man 1 als vorbild genommen??? Also ich denke Ryan Reynolds hat es körperlich drauf für sehr gute Action und das Komödiantische Talent für viele coole Sprüche. Ich erwarte im Grunde einfach nur Popcornkino ohne Anspruch. Reicht also um mich zu unterhalten :thumb:
MfG Pierre
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Geschrieben: 11 Okt 2010 08:42

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Zitat von Sawasdee1983;1849582
Hat man da nicht das Niveau von Iron Man 1 als vorbild genommen??? Also ich denke Ryan Reynolds hat es körperlich drauf für sehr gute Action und das Komödiantische Talent für viele coole Sprüche. Ich erwarte im Grunde einfach nur Popcornkino ohne Anspruch. Reicht also um mich zu unterhalten :thumb:

Ganz genau so ist es.
Und klar Popcornkino, aber ich fand Ironman war trotzdem nicht so flach, wie man hätte meinen können. Insgesamt aber natürlich eher locker und luftig:cool:
Und letztlich erwarte ich eigentlich von kaum einem Comic-Superhelden dieser Schule, sei es DC oder Marvel mehr als gut gemachte und nicht zu dumme Comic-Action, die mich gut unterhält.

Wenn dann unerwarteter Weise ein Film dabei herauskommt, der als waschechtes Drama oder handfester thriller durchgeht, habe ich damit allerdings genauso wenig ein problem, ganz im Gegenteil: Das ist die Formel um sich bei mir als Filmemacher äußerster beliebtheit zu erfreuen! :rofl:
Geschrieben: 11 Okt 2010 08:42

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Ich erwarte da schon bissel mehr. Jordan ist ein sehr komplexer Charakter. So 'ne Mischung aus IM und TDK wäre nicht schlecht.
"Here I am, brain the size of a planet, and they ask me to take you to the bridge. Call that job satisfaction, 'cause I don't." (Marvin, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy)






Geschrieben: 11 Okt 2010 08:45

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 ist fleißig

Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;1849592
Ganz genau so ist es.
Und klar Popcornkino, aber ich fand Ironman war trotzdem nicht so flach, wie man hätte meinen können. Insgesamt aber natürlich eher locker und luftig:cool:
Und letztlich erwarte ich eigentlich von kaum einem Comic-Superhelden dieser Schule, sei es DC oder Marvel mehr als gut gemachte und nicht zu dumme Comic-Action, die mich gut unterhält.

Wenn dann unerwarteter Weise ein Film dabei herauskommt, der als waschechtes Drama oder handfester thriller durchgeht, habe ich damit allerdings genauso wenig ein problem, ganz im Gegenteil: Das ist die Formel um sich bei mir als Filmemacher äußerster beliebtheit zu erfreuen! :rofl:

Wobei Iron Man ja wirklich durch den genialen Robert Downey Jr. getragen wird. Könnte keinen besseren für die Rolle geben.

Aber hast recht, wenn es auch zu nem Thriller oder nem anderen Gerne wird mit etwas mehr Anspruch habe ich auch nicht gegen. Dann würde er sich zumindest von den zig Comicverfilmungen etwas abheben.
MfG Pierre
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Geschrieben: 11 Okt 2010 09:00

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Zitat von Sawasdee1983;1849600
Wobei Iron Man ja wirklich durch den genialen Robert Downey Jr. getragen wird. Könnte keinen besseren für die Rolle geben.

Aber hast recht, wenn es auch zu nem Thriller oder nem anderen Gerne wird mit etwas mehr Anspruch habe ich auch nicht gegen. Dann würde er sich zumindest von den zig Comicverfilmungen etwas abheben.

Ganz genau so ist es!

Ich kann HAL ja auch verstehen und er hat auch Recht Jordan ist keine Abziehfigur, sondern eher komplex, aber auch ein Tony Stark ist in den Comics um einiges "ernster" gezeichnet, als in den Filmen.

Letztlich muss man dem Geist des Originals treu bleiben, aber es kommt eben auch immer darauf an, wo man die essentiellen Elemente eines Charakters sieht und diese entsprechend in einer Verfilmung zum Tragen kommen lässt.

Ich akzeptieren generell eigentlich ein recht hohes Maß an Abweichungen zur Vorlage, da es in dieser Form kaum möglich wäre einer der Figuren gerecht zu werden! Wieviele der Filme würde es bei akkurater Umsetzung auch nur zu einer Fortsetzung schaffen?

Jeder dieser Charaktere benötigt eben auch Alleinstellungsmerkmale, die über die Superfähigkeiten oder das Kostüm hinausgehen, damit sich der durchschnittliche Kinobesucher vom nächsten Superheldenfilm locken lässt.

Und gerade, wenn jeder dieser Figuren ein eigens Franchise etablieren soll, ist diese Alleinstellung unausweichlich und bei einem Film dieser Größenordnung nur durch gewisse Mechanismen zu erzeugen, die sich eben vom Medium Comic, Graphic-Novell oder gar Roman deutlich unterscheiden und ich für meinen Teil finde, dass man den Machern hier eben wirklich auch Freiheiten einräumen muss.

Superman zum Beispiel: Nimmmt man Superboy hinzu, dann fallen mir spontan ein: Die Fleischer-Cartoons, die Schwarz-weiss Serie aus den 30ern/40ern (?), die Zeichentrickfilme aus den 70ern/80ern, die Superboy Realserie, Superman Lois & Clark, 90er/2000er Superman-Zeichentrick, Smalllville und die aktuellen DC Zeichentrickfilme.

In all diesen Inkarnationen sind die Charaktere unterschiedlich interpretiert, die Kinofilme zeichnen wiederum ein eigenes Bild von Superman und Co. und die Comics haben sich in all den Jahren auch immer wieder neu erfunden - klar kam man auch immer wieder auf die wesentlichen Merkmale zurück, aber das ist es eben: Welche dieser Inkarnationen soll man in einem Film benutzen? Oder vermischt man womöglich einzelne Elemente der unterschiedlichen Fassungen? Selbst Batman aber auch Spiderman beinhalten Änderungen gegenüber den originas, bei manchen Helden kennt man die Originas auch total auswendig, obwohl man noch nie ein Comic in der hand hatte (Superman)...

Ich finde es in Ordnung und konnte daher auch die Nörgler bezüglich MJ nie so ganz nachvollziehen, denn diese Form der freien Interpretation ist für mich aus dieser Art von Film auch garnichjt wegzudenken!

Filme wie Watchmen oder 300, Sin City basieren hingegen auf eigenen Graphic-Novells, die auch nicht mit den oben genannten Superhelden-universen zu tun hat und ist entsprechend auch weniger umfangreich!

Man muss doch nur mal überlegen, wieviele Comicstorys, Hefte, Sondersammelbände, Coressovers etc. es gibt in denen Batman mitspielt, oder bei Marvel beispielsweise Daredevil, womit wir noch nicht einmal einen Marvel A-Chara hätten! Da sehen besagte Graphicnovells eben auch recht dünnbrüstig dagegen aus, rein was die Masse an Grundlagenmaterial anbelangt...
Geschrieben: 11 Okt 2010 09:12

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Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;1849637
Ganz genau so ist es!

Ich kann HAL ja auch verstehen und er hat auch Recht Jordan ist keine Abziehfigur, sondern eher komplex, aber auch ein Tony Stark ist in den Comics um einiges "ernster" gezeichnet, als in den Filmen.

Letztlich muss man dem Geist des Originals treu bleiben, aber es kommt eben auch immer darauf an, wo man die essentiellen Elemente eines Charakters sieht und diese entsprechend in einer Verfilmung zum Tragen kommen lässt.

Ich akzeptieren generell eigentlich ein recht hohes Maß an Abweichungen zur Vorlage, da es in dieser Form kaum möglich wäre einer der Figuren gerecht zu werden! Wieviele der Filme würde es bei akkurater Umsetzung auch nur zu einer Fortsetzung schaffen?

Jeder dieser Charaktere benötigt eben auch Alleinstellungsmerkmale, die über die Superfähigkeiten oder das Kostüm hinausgehen, damit sich der durchschnittliche Kinobesucher vom nächsten Superheldenfilm locken lässt.

Und gerade, wenn jeder dieser Figuren ein eigens Franchise etablieren soll, ist diese Alleinstellung unausweichlich und bei einem Film dieser Größenordnung nur durch gewisse Mechanismen zu erzeugen, die sich eben vom Medium Comic, Graphic-Novell oder gar Roman deutlich unterscheiden und ich für meinen Teil finde, dass man den Machern hier eben wirklich auch Freiheiten einräumen muss.

Superman zum Beispiel: Nimmmt man Superboy hinzu, dann fallen mir spontan ein: Die Fleischer-Cartoons, die Schwarz-weiss Serie aus den 30ern/40ern (?), die Zeichentrickfilme aus den 70ern/80ern, die Superboy Realserie, Superman Lois & Clark, 90er/2000er Superman-Zeichentrick, Smalllville und die aktuellen DC Zeichentrickfilme.

In all diesen Inkarnationen sind die Charaktere unterschiedlich interpretiert, die Kinofilme zeichnen wiederum ein eigenes Bild von Superman und Co. und die Comics haben sich in all den Jahren auch immer wieder neu erfunden - klar kam man auch immer wieder auf die wesentlichen Merkmale zurück, aber das ist es eben: Welche dieser Inkarnationen soll man in einem Film benutzen? Oder vermischt man womöglich einzelne Elemente der unterschiedlichen Fassungen? Selbst Batman aber auch Spiderman beinhalten Änderungen gegenüber den originas, bei manchen Helden kennt man die Originas auch total auswendig, obwohl man noch nie ein Comic in der hand hatte (Superman)...

Ich finde es in Ordnung und konnte daher auch die Nörgler bezüglich MJ nie so ganz nachvollziehen, denn diese Form der freien Interpretation ist für mich aus dieser Art von Film auch garnichjt wegzudenken!

Filme wie Watchmen oder 300, Sin City basieren hingegen auf eigenen Graphic-Novells, die auch nicht mit den oben genannten Superhelden-universen zu tun hat und ist entsprechend auch weniger umfangreich!

Man muss doch nur mal überlegen, wieviele Comicstorys, Hefte, Sondersammelbände, Coressovers etc. es gibt in denen Batman mitspielt, oder bei Marvel beispielsweise Daredevil, womit wir noch nicht einmal einen Marvel A-Chara hätten! Da sehen besagte Graphicnovells eben auch recht dünnbrüstig dagegen aus, rein was die Masse an Grundlagenmaterial anbelangt...

Absolut!

Adaptionen sind ok, wenn sie den Charakter nicht völlig verändern. Abgesehen davon werden diese Filme ja nicht nur für die Nerds, sondern für ein Massenpublikum gemacht, das man nicht überfordern möchte.

Bei IM wurde das sehr gut gemacht. Man zeigte einen trinkenden, arroganten Playboy ohne tiefer auf seinen Alkoholismus und die Depressionen im Comic zu verweisen. Was ja auch völlig logisch ist. In zahllosen Heftchen kann man einen Charakter viel umpfangreicher entwickeln.

Solange man nicht eine Figur völlig umkrempelt, zum Beispiel so:rofl:

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Geschrieben: 11 Okt 2010 09:16

Schlumpfmaster

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Zitat von HAL 9000;1849674
Absolut!

Adaptionen sind ok, wenn sie den Charakter nicht völlig verändern. Abgesehen davon werden diese Filme ja nicht nur für die Nerds, sondern für ein Massenpublikum gemacht, das man nicht überfordern möchte.

Bei IM wurde das sehr gut gemacht. Man zeigte einen trinkenden, arroganten Playboy ohne tiefer auf seinen Alkohoilismus und die Depressionen im Comic zu verweisen. Was ja auch völlig logisch ist. In zahllosen Heftchen kann man einen Charakter viel umpfangreicher entwickeln.

Solange man nicht eine Figur völlig umkrempelt, zum Beispiel so:rofl:


:rofl::rofl::rofl:Yeah!!!!:cool:

Den Film würde ich mir aber vielleicht auch wieder antun:p;)

Aber Du hast recht, wie will man selbst in 5 Filmen eine actionreiche Story mit dem kompletten Tiefgang vermitteln, der im Original aus hunderten von Comicheften besteht?!?

Meines Erachtrens ein unmögliches Unterfangen und dann muss man eben eine gewisse Essenz destilieren und das ganze massentauglich umsetzen, denn solllten nur die wirklichn Comicfans einen solchen Film schauen, wäre ein Budget jenseits von 25 ;illionen in fast allen fällen ein Verlustgeschäft ohne gleichen!
Geschrieben: 11 Okt 2010 09:17

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Ich kann HAL ja auch verstehen und er hat auch Recht Jordan ist keine Abziehfigur, sondern eher komplex, aber auch ein Tony Stark ist in den Comics um einiges "ernster" gezeichnet, als in den Filmen.

Letztlich muss man dem Geist des Originals treu bleiben, aber es kommt eben auch immer darauf an, wo man die essentiellen Elemente eines Charakters sieht und diese entsprechend in einer Verfilmung zum Tragen kommen lässt.

Ich akzeptieren generell eigentlich ein recht hohes Maß an Abweichungen zur Vorlage, da es in dieser Form kaum möglich wäre einer der Figuren gerecht zu werden! Wieviele der Filme würde es bei akkurater Umsetzung auch nur zu einer Fortsetzung schaffen?

Jeder dieser Charaktere benötigt eben auch Alleinstellungsmerkmale, die über die Superfähigkeiten oder das Kostüm hinausgehen, damit sich der durchschnittliche Kinobesucher vom nächsten Superheldenfilm locken lässt.

Und gerade, wenn jeder dieser Figuren ein eigens Franchise etablieren soll, ist diese Alleinstellung unausweichlich und bei einem Film dieser Größenordnung nur durch gewisse Mechanismen zu erzeugen, die sich eben vom Medium Comic, Graphic-Novell oder gar Roman deutlich unterscheiden und ich für meinen Teil finde, dass man den Machern hier eben wirklich auch Freiheiten einräumen muss.

Superman zum Beispiel: Nimmmt man Superboy hinzu, dann fallen mir spontan ein: Die Fleischer-Cartoons, die Schwarz-weiss Serie aus den 30ern/40ern (?), die Zeichentrickfilme aus den 70ern/80ern, die Superboy Realserie, Superman Lois & Clark, 90er/2000er Superman-Zeichentrick, Smalllville und die aktuellen DC Zeichentrickfilme.

In all diesen Inkarnationen sind die Charaktere unterschiedlich interpretiert, die Kinofilme zeichnen wiederum ein eigenes Bild von Superman und Co. und die Comics haben sich in all den Jahren auch immer wieder neu erfunden - klar kam man auch immer wieder auf die wesentlichen Merkmale zurück, aber das ist es eben: Welche dieser Inkarnationen soll man in einem Film benutzen? Oder vermischt man womöglich einzelne Elemente der unterschiedlichen Fassungen? Selbst Batman aber auch Spiderman beinhalten Änderungen gegenüber den originas, bei manchen Helden kennt man die Originas auch total auswendig, obwohl man noch nie ein Comic in der hand hatte (Superman)...

Ich finde es in Ordnung und konnte daher auch die Nörgler bezüglich MJ nie so ganz nachvollziehen, denn diese Form der freien Interpretation ist für mich aus dieser Art von Film auch garnichjt wegzudenken!

Filme wie Watchmen oder 300, Sin City basieren hingegen auf eigenen Graphic-Novells, die auch nicht mit den oben genannten Superhelden-universen zu tun hat und ist entsprechend auch weniger umfangreich!

Man muss doch nur mal überlegen, wieviele Comicstorys, Hefte, Sondersammelbände, Coressovers etc. es gibt in denen Batman mitspielt, oder bei Marvel beispielsweise Daredevil, womit wir noch nicht einmal einen Marvel A-Chara hätten! Da sehen besagte Graphicnovells eben auch recht dünnbrüstig dagegen aus, rein was die Masse an Grundlagenmaterial anbelangt...

Denke das erklärt auch ein wenig die komplexität der ganzen Geschichte ganz gut. Auf der einen Seite der künstlerische Anspruch und auf der anderen die Fanboys. ManchesZusgeständnis muss da einfach mal gemacht werden. Bei Spidey fand ich es gut das er organische Netzdüsen hat. Solange der Geist einer Vorlage eingefangen wird, habe ich da grundsätzlich keine Probleme damit wenn änderungen vorgenommen werden. Im Gegenteil, begrüsse ich zum Teil sogar.
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