Geschrieben: 27 Feb 2017 14:41

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Sawasdee1983 ist fleißig
Zitat:
Zitat von hibb;5901701
Was ich immer noch nicht ganz verstehe ist der Unterschied im Wahlverhalten beim besten Film und beim Animationsfilm. Wieso gewinnen in der Hauptkategorie durchaus anspruchsvollere Filme, wo die seichte Unterhaltung meist leer ausgeht, während es bei Animationsfilm genau anders herum ist? Haben zu wenig die kleineren Animationsfilme gesehen oder wird die Kategorie als reine Unterhaltungskategorie verstanden? Der kommerziell erfolgreichste Vertreter ist meist auch am Ende der Sieger, das ist sowas von langweilig. Gerade weil Auszeichnungen das Verhältnis von Qualität zu Umsatz wieder etwas gerade rücken sollten. Kommerzielle Crowdpleaser werden immer produziert werden, aber irgendwann rentiert es sich immer weniger abseits bekannter ökonomischer Pfade zu wandeln. Das spiegelt sich auch beim besten animierten Kurzfilm wieder, wobei hier aber auch zu wenig Leute diese Filme schauen. Da hat ein Disney Bonus-Film zu einem Blockbuster einfachen den Bekanntheitsvorteil.
Da könnte die Academy langsam mal ein Zeichen setzen, Disney und Pixar haben zwar wenig Ausschuss, aber so richtig entbehren deren Filme einen künstlerischen Anspruch, von dem die Academy immer nur all zu gerne redet.
oder es ist so, dass bei den Animationsfilmen alle von der Jury den Film gesehen haben, während bei der Hauptkategorie vermutlich ein großteil der Jury den noch nicht mal gesehen haben und dann einfach irgendwas einkreuzen :p
MfG Pierre
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Geschrieben: 27 Feb 2017 14:46
Zitat:
Zitat von Sawasdee1983;5901707
oder es ist so, dass bei den Animationsfilmen alle von der Jury den Film gesehen haben, während bei der Hauptkategorie vermutlich ein großteil der Jury den noch nicht mal gesehen haben und dann einfach irgendwas einkreuzen :p
Oder weil ET es ausgefüllt hat.
Wenn man mit anspruchsvollen Filmen auf dem Kriegsfuß steht, ist das ja nicht so schlimm. Aber dann braucht man auch nicht andauernd was sinnfreies formulieren.
Alex

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Geschrieben: 27 Feb 2017 14:50

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Sawasdee1983 ist fleißig
Hey ist ist doch so, dass in der Jury entsprechend Fachleute in ihrer Eigenen Kategorie nominieren, sprich ein Schauspieler nominiert schauspieler. Daraus ergeben sich die Nominiert aus den meisten Stimmen. Hier kann man von ausgehen dass z.B. Besagte Schauspieler den entsprechenden Film gesehen haben, sonst würden die ja nicht nominerien.
Dann tun sich alle "Fachleute" zusammen. Sprich CGI Leute, Masken Leute, Regiesseure usw. aus der Jury, die kriegen dann nen Brief mit allen kategorien und allen nominiert wo sie jeweils die besten auswählen sollen, hier ist ja nicht zwangsläufig klar ob ein Filmsong Schreiber Film xy gesehen hat, hier können sie einfach irgendwas ankreuzen.
MfG Pierre
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Geschrieben: 27 Feb 2017 14:53

Das du Fachleute schon in "" schreibst, zeigt ja den fehlenden Respekt in der Sache.
Ansonsten war halt deine These die übliche "Spitze", weil du eben Filme mit Substanz ablehnst. Das ist ja auch ok, wenn die Filme bei den Oscars nicht deinem Geschmack entsprechen.. Es gibt ja auch die People Choice Awards oder die MTV Movie Awards, wo vielleicht interessantere Filme für dich geehrt werden.
Aber wie gesagt, dann kann man auch einfach schweigen. Ich fachsimpele ja auch nicht darüber ob der "Best Kiss" wirklich so toll war oder ob der Einsatz der Zunge mir zu wenig gezeigt wurde. Oder ob die betreffende Person sich das auch angeschaut bzw. selbst nachgespielt hat.
Alex

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Geschrieben: 27 Feb 2017 14:54

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Zitat:
Zitat von Sawasdee1983;5901707
oder es ist so, dass bei den Animationsfilmen alle von der Jury den Film gesehen haben, während bei der Hauptkategorie vermutlich ein großteil der Jury den noch nicht mal gesehen haben und dann einfach irgendwas einkreuzen :p
Das hätte ich jetzt genau andersrum beantwortet oder ist der Smiley ironisch gemeint? Vermutlich... :)
Dass ein
Zootopia unterhaltsam ist spricht sich halt schnell rum, aber wie viele Leute haben
La Tortue Rouge gesehen?
Zitat:
Zitat von TrondeAkjason;5901719
Ich fachsimpele ja auch nicht darüber ob der "Best Kiss" wirklich so toll war oder ob der Einsatz der Zunge mir zu wenig gezeigt wurde. Oder ob die betreffende Person sich das auch angeschaut bzw. selbst nachgespielt hat.
Bin auch bei der Best Shirtless Performance der letzten Jahre selten einverstanden gewesen. :D
Geschrieben: 27 Feb 2017 14:56

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Zitat:
Zitat von TrondeAkjason;5901719
Das du Fachleute schon in "" schreibst, zeigt ja den fehlenden Respekt in der Sache.
Ansonsten war halt deine These die übliche "Spitze", weil du eben Filme mit Substanz ablehnst. Das ist ja auch ok, wenn die Filme bei den Oscars nicht deinem Geschmack entsprechen.. Es gibt ja auch die People Choice Awards oder die MTV Movie Awards, wo vielleicht interessantere Filme für dich geehrt werden.
Aber wie gesagt, dann kann man auch einfach schweigen. Ich fachsimpele ja auch nicht darüber ob der "Best Kiss" wirklich so toll war oder ob der Einsatz der Zunge mir zu wenig gezeigt wurde. Oder ob die betreffende Person sich das auch angeschaut bzw. selbst nachgespielt hat.
Hey ich gucke auch Filme mit Substanz und es gibt nicht gerade wenige die ich mag, z.B. wie gesagt die Nominiert im Letzten Jahr hab ich fast alle gesehen und die fand ich auch fast alle zwischen gut bis sehr gut.
Warum soll ich die Oscars groß Respektieren wenn letztes Jahr groß gemeckert wurde dass es keine Farbige Nominierten gab und hier direkt gleich mehrere Gewinner in diesem Jahr, so urplötzlich. Böse zungen könnten ja sagen dass man politisch entschieden hat und weniger nach Leistung
MfG Pierre
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Geschrieben: 27 Feb 2017 16:24
gelöscht

Was dieses Jahr bei den Oscars passiert ist, kann ich nur als eine riesige Sauerei bezeichnen.
Moonlight ist vielleicht kein schlechter Film, aber eindeutig durch seinen Inhalt politisch gepusht. Nur weil es zwei Jahre lang "zu wenig" schwarze Nominierte und Gewinner gab und deswegen rumgeheult wurde, muss man jetzt aus vollen Rohren ballern. Mit 7,9 Sternen bei imdb ist er wohl auch bei den Zuschauern weit vom "besten Film" entfernt. Dafür ist und bleibt es ein Mitleidsoscar...
Schon damals bei 12 Years A Slave konnte ich nur den Kopf schütteln. Das war und ist für mich einer der langweiligsten Filme der letzten Jahre - trotz der super Leistung von Chiwetel Ejiofor (er wurde komischerweise übergangen). Da gab es in der Vergangenheit weitaus bessere Filme mit denen man die Quote hätte verbessern können.
Dazu noch die Tatsache, dass man Cast und Crew von La La Land erst noch auf die Bühne kommen lässt und die Dankesreden abwartet. Das war eine unnötige Demütigung und meiner Meinung nach Absicht. Auf dem Umschlag steht groß und fett drauf was drin ist und auf der Karte stand "Emma Stone". Die beiden Presenter sahen noch nicht so senil aus, dass sie das nicht bemerken können. Ich hoffe, dass man den Verursacher findet oder überhaupt sucht. Da habe ich die größte Achtung vor Jordan Horowitz, dass er diese Situation mit so viel Würde hingenommen und sich als guter "Verlierer" gezeigt hat.
Geschrieben: 27 Feb 2017 16:30

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Zitat:
Zitat von Crunkey;5901658
...
PS: Birdman ist ein Meisterwerk.
Geschmackssache ;). Mich hat er nur enttäuscht. und ja, ich habe den Film verstanden, aber er war in meinen Augen schlicht nicht gut.
Aber mal nen anderes Thema. Hab mir mal grad auf Youtube das "In Memorian" angeguckt. Da waren ja wieder einige Leute bei, die man auch nach 30 Jahren als Film-Fan und mehreren 1000 Filmen nicht kannte. Aber warum war es eigentlich so schwer, Bud Spencer mit auszunehmen. Immerhin waren seine Filme auch in den USA zum Teil zu sehen und wurden ja auch dort mitunter gedreht. Und auch wenn er kein Arthouse gemacht hat, gehörte er unbestritten zu den größten und bekanntesten Schauspielern der 70er und 80er Jahre.
Geschrieben: 27 Feb 2017 16:49

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Zitat von Steve-O;5901755
Was dieses Jahr bei den Oscars passiert ist, kann ich nur als eine riesige Sauerei bezeichnen.
Moonlight ist vielleicht kein schlechter Film, aber eindeutig durch seinen Inhalt politisch gepusht. Nur weil es zwei Jahre lang "zu wenig" schwarze Nominierte und Gewinner gab und deswegen rumgeheult wurde, muss man jetzt aus vollen Rohren ballern. Mit 7,9 Sternen bei imdb ist er wohl auch bei den Zuschauern weit vom "besten Film" entfernt. Dafür ist und bleibt es ein Mitleidsoscar...
Schon damals bei 12 Years A Slave konnte ich nur den Kopf schütteln. Das war und ist für mich einer der langweiligsten Filme der letzten Jahre - trotz der super Leistung von Chiwetel Ejiofor (er wurde komischerweise übergangen). Da gab es in der Vergangenheit weitaus bessere Filme mit denen man die Quote hätte verbessern können.
Dazu noch die Tatsache, dass man Cast und Crew von La La Land erst noch auf die Bühne kommen lässt und die Dankesreden abwartet. Das war eine unnötige Demütigung und meiner Meinung nach Absicht. Auf dem Umschlag steht groß und fett drauf was drin ist und auf der Karte stand "Emma Stone". Die beiden Presenter sahen noch nicht so senil aus, dass sie das nicht bemerken können. Ich hoffe, dass man den Verursacher findet oder überhaupt sucht. Da habe ich die größte Achtung vor Jordan Horowitz, dass er diese Situation mit so viel Würde hingenommen und sich als guter "Verlierer" gezeigt hat.
kann dir zum Großteil zustimmen wobei ich persönlich 12 years of slave richtig klasse fand
MfG Pierre
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Geschrieben: 27 Feb 2017 16:54

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sorry, aber so etwas wie am Ende darf nicht passieren.
da haben Beide geschlafen.
auf der Karte steht klar "Actress in a Leading Role" - sowas sollte der Verkünder schon sehen.
vor allem stand ja auch Emma Stone als Erstgenannte - sowas sollte ihm schon stutzig machen, wenn er Bester Film anpreisen soll, und dann eine Schauspielerin genannt wird :silly: