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Ben Hur (2016) Blu-ray

Gestartet: 11 Jan 2017 20:53 - 4 Antworten

#1
Geschrieben: 11 Jan 2017 20:53

ronny2097

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Wertung:

Story: | 7/10
Bildqualität: | 8/10
Tonqualität: | 9/10
Ausstattung: | 7/10
Gesamt: | 8/10

* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.


Man mag es kaum für möglich halten, aber es gibt heutzutage tatsächlich viele begeisterte Filmegucker, welche Ben Hur noch nicht gesehen beziehungsweise sogar noch nie von diesem gehört haben. Unter anderem war es dieser Umstand, der Regisseur Timur Bekmambetow (Wanted, Abraham Lincoln: Vampirjäger) antrieb, ein Remake des Filmklassikers von William Wyler, der seinerzeit im Jahr 1959 zu Recht mit elf Oscars ausgezeichnet wurde, anzugehen. Dass die 2016er-Neuverfilmung dieses Klassikers, bei dem seinerzeit Charlton Heston in der Hauptrolle des Judah Ben Hur zu sehen war, natürlich nicht an die Klasse des Originals heranreichen kann, steht außer Frage – vielmehr dürfte es viel interessanter sein zu wissen, wie sich diese im direkten Vergleich schlägt. Dies und mehr beantwortet unser Blu-ray-Test.

Story

Der angesehene und wohlhabende Judah Ben Hur (J. Huston) wird durch eine Intrige seines Adoptivbruders Messala (T. Kebbell) von der Familie und seiner großen Liebe getrennt. Als todgeweihter Sklave auf einer römischen Galeere treibt ihn fünf lange Jahre ein einziger Gedanke an: Rache zu nehmen an Messala. Nach Jahren der Qual und Verzweiflung kehrt Ben Hur nach Jerusalem zurück, um den niederträchtigen Bruder und das gesamte römische Reich in einem epochalem Wettkampf zu besiegen …

Das war sicherlich keine leichte Aufgabe für den russischen Filmproduzenten und Regisseur Timur Bekmambetow, der für ein stattliches Budget von 100 Millionen US-Dollar die schwere Aufgabe stemmte, einen der wohl bekanntesten Filme der Filmgeschichte für eine jüngere Generation zu adaptieren und dabei der 1959er-Filmvorlage von William Wyler den gebührenden Respekt zu zollen. Soviel kann gleich vorweg verraten werden: In den Kinos ging die Neuverfilmung ordentlich baden und konnte dort mit einer Summe von knapp 94 Millionen noch nicht einmal die Produktionskosten wieder einspielen. Allerdings bedeutet dieses schwache Ergebnis nicht automatisch, das der Film inhaltlich ebenfalls ein Flop ist, denn das ist er nun wirklich nicht. Im Gegenteil sogar, denn entgegen vieler negativer Kritiken, von denen es in den unendlichen Weiten des Internet einige gibt, weiß der Großteil dieser Produktion durchaus zu gefallen. Sicherlich, das Drehbuch von Keith R. Clarke und John Ridley bietet einige erzählerische Schwächen und berücksichtigt viele Aspekte, denen in Wylers-Verfilmung gemäß der 1880 erschienenen Romanvorlage des amerikanischen Generals und Politikers Lew Wallace, deutlich mehr Bedeutung zugesprochen wurde, hier nun weniger und zum Teil sogar gar nicht. Das ist aber eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich, denn da die Neuverfilmung auf knapp zwei Stunden zusammengestaucht wurde, war dies wohl unabänderlich.

So kommt es, dass in der 2016-Version nun alles deutlich schneller vonstattengeht und es inhaltlich einige Unterschiede gibt. Zum Beispiel fallen hier nun keine losen Dachziegel ausversehen auf den neuen Statthalter Valerius Gratus, die zur Verurteilung Judahs und seiner Familie führen, sondern nun ist es ein Attentat des Zeloten Dismas (M. Arias) auf Pontius Pilatus (P. Asbæk), welches von der Dachterrasse des Hur-Hauses durchgeführt wird. Eine weitere große Änderung ist, das Ben Hur nach seiner fünfjährigen Versklavung auf einer Galeere den dortigen Konsul Quintus Arrius (J. Cosmo) nicht mehr rettet, sondern nun stattdessen in der Gunst von Scheich Ilderim (M. Freeman) steht, der hier als Mentor für das spätere Wagenrennen fungiert. Aber auch mit diesen kleinen Änderungen funktioniert Bekmambetows-Version sehr gut, wirkt allerdings deutlich gehetzter und auch hektischer gefilmt. Handwerklich gut gemacht ist der Film aber dennoch und auch der reduzierte Einsatz von Computereffekten ist für eine derartige Produktion sehr löblich. Bei der Wahl der Darsteller hat man ebenfalls vieles richtig gemacht. Zwar fährt die Produktion, außer vielleicht Morgan Freeman, kaum namhafte Größen auf, jedoch wurden die Rollen der zwei ungleichen Brüder mit Jack Huston und Toby Kebbell ideal besetzt. Aber auch die anderen Protagonisten wie Ayelet Zurer (Naomi Ben Hur), Nazanin Boniadi (Esther), Sofia Black-D’Elia (Tirzah) sowie Rodrigo Santoro (Jesus) sind gut gewählt, von denen ebenfalls jeder einzelne eine überzeugende Performance liefert. Unterm Strich reicht das jedoch alles nicht, um die 1959-Vorlage zu toppen, für ausreichend gute und spannende Unterhaltung ist aber allemal gesorgt.

Bildqualität
  • Ansichtsverhältnis: 2.40: 1 (16:9)

  • hervorragende Bildschärfe

  • schwaches Farb- und Kontrastverhältnis

  • Schwarzwert könnte satter sein

Die Bildqualität von Ben Hur (2016), der hier im Seitenverhältnis von 2.40:1 vorliegt, erreicht leider keine Höchstwerte, sondern muss stattdessen etwas Kritik hinnehmen. Zwar liefert der Transfer fast durch die Bank weg hervorragende Schärfewerte und punktet auch durch eine ordentliche Bildruhe – von den zahlreichen Wackelkamera-Einstellungen vor allem während des Rennens einmal abgesehen – jedoch kann der Titel bei der Farbgebung nicht gänzlich überzeugen. Während die Farben für eine aktuelle Produktion nicht kräftig genug erscheinen, ist es auch der Schwarzwert, dem mehr Sättigung gutgestanden hätte. Das etwas farbenschwache Bild erinnert eher an den Look, den Produktionen älterer Zeiten hatten, was etwas bedauerlich ist, handelt es sich doch hier um einen aktuellen Film. Somit reicht das Endergebnis leider nur für knappe acht Punkte.

Tonqualität
  • DTS-HD Master Audio 7.1 (Englisch)

  • Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch)

  • Dolby Digital 5.1 (Englische Hörfilmfassung)

  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch

Man könnte nun mit dem leidlichen Thema beginnen, das man es hier ja mit einem HD-Medium zu tun hat, welches mal wieder keinen zeitgemäßen Ton seitens Paramount spendiert bekommen hat und ja, auch das Remake von Ben Hur wartet leider nur mit Dolby Digital 5.1-Sound auf, während der Originalton eine Abmischung in DTS-HD Master Audio 7.1 bietet. Allerdings hört sich das Ganze schlimmer an, als es dann tatsächlich ist, denn im direkten Vergleich schlägt sich der verlustbehaftete Dolby Digital 5.1-Mix besser als zunächst angenommen. Der deutsche Ton verteilt sich überraschend räumlich über sämtliche Kanäle, klingt sehr dynamisch und auch der Tieftonkanal liefert kräftige sowie satte Bässe. Ganz gleich ob es nun ruhige Szenen sind, in denen der Score von Marco Beltrami (The Shallows – Gefahr aus der Tiefe) das Geschehen dominiert, während der Seeschlacht kraftvoll gerudert wird oder es gegen Ende des Films beim Wagenrennen ans Eingemachte geht, die deutsche Abmischung ist beinahe gleichauf mit dem englischen HD-Mix, der nur leicht differenzierter klingt, was unter anderem auch den zwei zusätzlichen Kanälen zu verdanken ist.

Ausstattung
  • Ben Hur: Das Vermächtnis (10:37 min.)

  • Die epische Besetzung (12:10 min.)

  • Eine Erzählung für unsere Zeit (15:25 min.)

  • Das Wagenrennen (10:37 min.)

  • Eine Geschichte über Christus (11:32 min.)

  • Unveröffentlichte und erweiterte Szenen (10:23 min.)

  • Diskussion (0:36 min.)

  • Erlaubnis (4:24 min.)

  • Abschied (1:16 min.)

  • Wiedersehen (1:11 min.)

  • Judah spioniert Messala aus (0:35 min.)

  • Selbstbedienung (1:14 min.)

  • Ein Leben schlimmer als der Tod (1:04 min.)

  • Wendecover

Das Bonusmaterial ist erfreulicherweise sehr üppig ausgefallen und bietet eine Gesamtlaufzeit von rund 70 Minuten. Auf einen Audiokommentar muss zwar leider verzichtet werden, dafür verraten aber die enthaltenen Featurettes viele wissenswerte Details über die Produktion sowie deren Entstehung. Unter anderem plaudert in 'Ben Hur: Das Vermächtnis' die Ur-Ur-Enkelin von Autor Lew Wallace über dessen Leben und berichtet unter anderem, das ihr Ur-Ur-Großvater nicht nur drei Romane verfasst hat, sondern sogar einst einmal der jüngste Nordstaatengeneral im Bürgerkrieg war. 'Die epische Besetzung' beschäftigt sich mit dem Casting, während sich auch die Darsteller kurz zu Wort melden und über ihre Rollen und die Arbeit am Set sprechen. In 'Eine Erzählung für unsere Zeit' wird ausführlich über die Dreharbeiten berichtet und auch Hinter den Kulissen-Material aus dem Cinecittá Studios-Hauptquartier in Rom gezeigt, wohingegen sich 'Das Wagenrennen' mit dem epochalen Wettkampf zwischen Judah und Messala auseinandersetzt, der insgesamt 33 Tage lang gedreht wurde. Die Featurette 'Eine Geschichte über Christus' zeigt unter anderem wie Jesus Darsteller Rodrigo Santoro vom Papst auf dem Petersplatz gesegnet wurde und erklärt auch gleich, weshalb man sich im Vergleich zu Wylers-Version diesmal dazu entschied, das Gesicht von Gottes Sohn zu zeigen. Abgeschlossen wird das Bonusmaterial von sieben unveröffentlichten und erweiterten Szenen, welche es zu Recht nicht in den fertigen Film geschafft haben. Erfreulicherweise liegt dieser Veröffentlichung zudem ein Wendecover bei, so dass sich Sammler nicht über das störende FSK-Logo auf der Front ärgern müssen.


Fazit


Technisch könnte man am Remake von Ben Hur einiges bemängeln, wirklich tragisch sind die angesprochen Makel allerdings nicht und wirken sich auch nicht nachhaltig auf den Filmgenuss aus. Zwar wären beim Bild etwas kräftigere Farben sowie ein satteres Schwarz wünschenswert gewesen und auch beim deutschen Ton gibt es unverständlicherweise wieder nur Dolby Digital 5.1-Sound, sehen und hören lassen kann sich die 2016er-Version des Epos allerdings trotzdem. Das enthaltene Bonusmaterial ist ebenfalls sehenswert und bietet viele interessante Featurettes über eine Laufzeit von rund 70 Minuten.

Regisseur Timur Bekmambetow´s Neuverfilmung eines der erfolgreichsten und bekanntesten Filme aller Zeiten ist deutlich besser, als der Ruf der ihr vorauseilt. Zwar geht in der 2016-Version deutlich schneller zur Sache, der Erzählfluss hat ebenfalls ein gänzlich anderes Tempo und es gibt auch inhaltlich einige Unterschiede, wodurch das Remake nicht mehr ganz so emotional ist, wie noch Wylers-Film mit Charlton Heston in der Hauptrolle aus dem Jahr 1959. Unterhaltsam und spannend ist die Neuverfilmung aber dennoch – vor allem technisch ist der Film sehr beeindruckend umgesetzt, erreicht aber natürlich zu keiner Zeit die Klasse des Originals.


Kaufempfehlung: 8/10



Testgeräte:

TV: Philips PFL9704
AVR: DENON AVR-X4200W
BDP: DENON DBT-3313UD
Boxen: CANTON GLE-Serie
Sub: YAMAHA YST-SW320
#2
Geschrieben: 11 Jan 2017 21:06

ronny2097

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An die Community:

Ich weiß, mit meiner Kritik zur Neuverfilmung von "Ben Hur" sind einige Leser nicht zufrieden und vertreten eine gänzlich andere Meinung. Das konnte ich bereits in der Kommentarfunktion im Artikel nachverfolgen, weshalb ich diesen Thread hier gestartet habe.

Mich würde einfach interessieren, wie euch der Film gefallen hat beziehungsweise was andere daran auszusetzen haben? Klar, an Wylers-Version von 1959, in der noch Charlton Heston in der Hauptrolle des Judah Ben Hur zu sehen war, kommt die 2016er-Version zu keiner Zeit ran, generell finde ich dessen langsamen Erzählstil und die vielen ruhigen Momente in seinem Film unerreichbar... ich sehe mir gerne solch alte Filme an, dabei kann man sich richtig entspannen und wird nicht von schnellen Bildern und hektischen Schnitten gestört.

Ich bin schon auf eure Kommentare gespannt und hoffe, das sich alle hier friedlich verständigen und austauschen können. Ich hoffe das es keinen Shitstorm hagelt, nehme diesen allerdings auch gerne an, wenn er begründet ist... Geschmäcker sind halt verschieden, aber dennoch hat mich Timur Bekmambetow´s Version gut unterhalten - wenn auch nicht so gut wie das Original. Ein Remake hätte es zwar nicht wirklich gebraucht - das Original ist immer noch gut und sowieso zeitlos - aber wenn die jüngere Generation dadurch auf das Original aufmerksam wird, ist das doch bestimmt auch eine tolle Sache. Ich muss nämlich des Öfteren den Kopf schütteln, wie viele junge Filmgucker so manch richtig geile Filmperle überhaupt nicht kennen... ;)
#3
Geschrieben: 11 Jan 2017 21:15

Porno-Pete

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Porno-Pete erklärt Aquaman zum besten DC-Comicfilm! Einfach nur episch!

Hier nochmal mein Kommentar, nachdem ich den Film vor einiger Zeit gesehen habe.
"ACHTUNG SPOILERGEFAHR!"
Mit dem großen "Ben Hur" von damals mit "Charleton Heston" sollte man diese "Neuinszenierung" nicht vergleichen.
Mir hats wirklich gut gefallen. Der Bruderzwist zwischen "Juda Ben Hur" und "Messala" wurde sehr schön dargestellt und glaubhaft gemacht.
Auch wenn bis auf "Morgan Freeman" (er sieht ein bischen aus wie Whoppi :-) ) hier nur Stars aus der zweiten Reihe Hollywoods vertreten sind, machen diese bis auf die kleinste Nebenrolle einen tollen Job. Und "Gott-König Xerxes aus den 300 Filmen" (Rodrigo Santoro) hier als "Jesus Christus" zu sehen, hat auch was.
Die Effekte (gerade beim spektakulären Waagenrennen) sind über jeden Zweifel erhaben und absolut zeitgemäss.
Diese auf jeden Fall kompaktere und simplere Version von "Ben Hur" ist unterhaltsam und leicht verdaulich. Das etwas aufgesetzte und unglaubwürdige Happy End ist schon ein wenig seltsam, verschafft dem Film aber letztendlich zu einem gewissen Wohlfühl-Faktor.
Ich bin ziemlich sicher "Verfechter des alten Kultfilms" werden nicht viel sehenswertes in diesem "Remake" finden, aber die jüngere Generation wird eindrucks- und auch respektvoll(dem Original gegenüber) an die Geschichte herangeführt.
Mir hats gefallen!
Note 3+
Ich denke, damit ist mein Standpunkt klar und ich vertrete in fast allen Punkten deine Meinung.
#4
Geschrieben: 12 Jan 2017 07:51

funkeule

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Ronny! Deine Reviews sind meiner Meinung nach hier im Forum mit die besten. Sie sind gut strukturiert und verraten auch nicht zu viel. So soll es sein. Wenn ich andere Reviews lese, breche ich teilweise ab. Liegts am Vornamen? Ich glaube nicht...ich fand den Film gut. Mit einem Klassiker zu vergleichen ist sowieso immer so ne Sache. Das gleiche gilt für sämtliche Sequels. Kann gut gehen, muss aber nicht.
Gruß Ronny
 
#5
Geschrieben: 12 Jan 2017 12:16

ricofan

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Hallo,
richtig ist, dass der Film wie die jetzt immer mehr durch die Einfallslosigkeit der Drehbuchautoren in Hollywood anscheinend beliebten Remarks die Kinowelt überschwemmen. Oft nur durch CGI aufgeppelt erreichen sie fast nie trotz der technischen Möglichkeiten die Originale. Natürlich leiden die meisten Remarks unter Nachteile in Musik und Darsteller und werden oft als schlechte Kopie verschrien, doch für Viele sind das eben neue Filme und die "Alten" sind oft kaum bekannt.
Auch Ben Hur leidet durch den berühmten Film von 1959, der sicher eben durch die Phalanx der berühmten, unvergessenen Darsteller und der oskargekönten Musik von Miklos Rosza unerreicht bleibt, doch ist der Film aus einer anderen Perspektive betrachtet durchaus sehenswert, da er sich nicht sklavisch an sein Vorbild orientiert. Unter diesem Gesichtspunkt gefiel er mir sehr gut.


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